Kein Pech bei Proetnica Nummer 13

Ausgabe Nr. 2446
 

Das pluriethnische Festival hat in Schäßburg Ende August stattgefunden

 

Die Frage, warum das Schäßburger Festival Proetnica nicht viel mehr Besucher hat, bleibt wie jedes Jahr offen, denn es ist nicht nur ein kulturelles Event, sondern auch eine gute Gelegenheit, die Minderheiten des Landes kennen zu lernen. Und nicht immer die großen, bekannt durch mehr oder weniger gute Taten, sondern auch diejenigen nationalen Minderheiten, die in der Öffentlichkeit eher selten wahrgenommen werden. Darum geht es nämlich bei Proetnica, und auch dieses Jahr war das Festival, bei dem knapp 850 Teilnehmer dabei waren, ein Erfolg.

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Hermannstadt anno dazumal

Ausgabe Nr. 2445
 

Nach wie vor populär: Laut den Veranstaltern haben am vergangenen Wochenende rund 20.000 Zuschauer mitgemacht bei dem zweiten Fest „Sibiul de odinioară" (Hermannstadt anno dazumal) im Jungen Wald.  Bei Bier und „Mici" genossen nicht nur Nostalgiker die Auftritte beliebter rumänischer Musiker. Die Kinder durften auf einer aufblasbaren Riesenrutschbahn herumtoben. Unsere Bilder: Als Publikumsmagneten erwiesen sich am Sonntag wie gewohnt die beiden Sänger Stela Enache  (im Bild) und Mihai Constantinescu. Constantinescu bewies auch, dass er seine Fähigkeiten als Unterhalter keineswegs eingebüßt hat.     

Foto: Fred NUSS

 

Musikalische Schatztruhe

Ausgabe Nr. 2445
 

10. „Tarafuri și Fanfare"-Festival im Freilichtmuseum

 

 

Vasile aus Idicel (Mureș), ein „guter Hirte“, verkaufte unlängst alle seine Schafe, um mehr Zeit zu haben, auf seiner Holzflöte zu spielen: „Zum Henker mit dieser vierbeinigen Schar. Die Musik ist etwas anderes, sie allein erlaubt mir immer wieder, nach frischer Luft zu schnappen.“ Seine Nachfahren seien ohnehin in alle Winde zerstreut. Mit diesem tristen Monolog debütierte der letzte Tag der zehnten Auflage des Festivals „Tarafuri și Fanfare“, der sich am Sonntag, zwischen 16 und 20 Uhr, auf der Bühne am See des Freilichtmuseums im Jungen Wald abspielte.Weiterlesen→

6.000 genossen klassische Musik

Ausgabe Nr. 2444
 

„Classics for Pleasure“ fand zum fünften Mal in Hermannstadt statt

 

„Classics for Pleasure“ heißt ins Deutsche übersetzt „Klassik für den Genuss“. Ein wahrlicher Genuss war das Festival, das diesen Titel trug und am vergangenen Wochenende stattgefunden hat. Angefangen hatte das Festival am Freitagabend mit einer Galavorstellung auf dem Großen Ring.Weiterlesen→

Flüge, Musik und Spiele

Ausgabe Nr. 2442
 

15.000 Besucher hatte die zweite Auflage des Airfield Festivals in Heltau

 

„YR-OIL. Yanke Romeo – Oscar India Lima. Ersuche die Erlaubnis, über Heltau zu fliegen“. Erlaubnis erteilt. Die Rotorblätter drehen sich immer schneller und der Hubschrauber hebt sich langsam vom Boden. Sandi Oprișor, der Pilot des Bell 206B3 Jetranger steuert den Hubschrauber über die Wiesen und Wälder rings um Heltau und dann sind gleich die Michelsberger Burg und das Dorf zu sehen. Die Menschen winken uns von der Dorfstraße zu und Kopilot Sever Vuap winkt gelassen zurück. Eine Helikopterfahrt konnte jeder, der schwindel- und höhenangstfrei war und das nötige Kleingeld mitbrachte, beim diesjährigen Airfield-Festival, das vom 30. Juli bis 2. August auf dem Flugplatz Măgura bei Heltau stattfand, miterleben.Weiterlesen→

Teufelsgruß und lange Mähnen

Ausgabe Nr. 2442
 

Jubiläumsauflage des Artmania-Rockfestivals am Großen Ring gefeiert

 

„We love rock'n roll”, schreit ein langmähniger Mann aus der ersten Reihe, als seine Lieblingsband Apocalyptica die Bühne betritt. Dann hebt er die rechte Hand zum sogenannten „Teufelsgruß”, bei dem der Zeigefinger und der kleine Finger von der Faust abgespreizt werden, während der Daumen auf ihr bleibt. Die Menschenmassen auf dem Großen Ring tun ihm dies nach. Für die Hermannstädter ist eines klar: Artmania hat begonnen.Weiterlesen→

Die Panflötengeschichte

Ausgabe Nr. 2441
 

Panflötenspieler Radu Nechifor und seine Gäste

 

Das Konzert „Die Geschichte der Panflöte” brachte über 40 Musiker auf die Bühne auf dem Großen Ring aber auch mehrere Tausend Zuschauer, die drei Stunden mucksmäuschenstill die verschiedenen Musikstile genossen. Eingeladen hatte der Hermannstädter Panflötenspieler Radu Nechifor, sein Ehrengast war der berühmte Meister Gheorghe Zamfir, einst sein Lehrer.Weiterlesen→

Jugendlicher musikalischer Schwung

Ausgabe Nr. 2441
 

Erste Dirigenten-Meisterklasse in Hermannstadt erfolgreich durchgeführt

 

Mit festem Schritt kommt der Dirigent auf die Bühne und hält den Dirigentenstab selbstbewusst fest in der Hand. Das Orchester geht mit ihm mit, für das Publikum ein Hochgenuss. Ein anderer Dirigent bringt das Orchester mit knapp skizzierten Gesten ebenfalls zur Hochleistung, ein anderer wiederum verzichtet auf den Dirigentenstab, der nächste schraubt das Dirigentenpult herunter, damit er beim Dirigieren nicht daran stößt und schließlich muss der letzte im Bunde das Pult wieder hochschrauben, da er hochgewachsen ist…Weiterlesen→

Ein Gefühl von Freiheit

Ausgabe Nr. 2440
 

Gespräch mit Răzvan Sădean über das Airfield Festival

 

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr das Airfield Festival vom 30. Juli-2. August auf dem Flugplatz Măgura bei Heltau statt. Airfield nimmt sich die Kombination aus Elektromusik, Flügen, Wettbewerben, Workshops und Freizeitsport vor. Unter anderem konnte man im vergangenen Jahr mit einem Leichtflugzeug und einem Motordrachenflieger fliegen oder sich im Tandem-Fallschirmspringen üben. Über die diesjährige Auflage des Festivals sprach HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit Răzvan Sădean, dem Pressesprecher des Airfield Festivals. Weiterlesen→

Zwischen Romantik und Barock

Ausgabe Nr. 2440
 

Duo „Cantate Domino" konzertierte in der Reihe „Michelsberger Spaziergänge"

 


Das Konzert am vergangenen Sonntag in der Reihe „Michelsberger Spaziergänge" in der Dorfkirche in Michelsberg erinnerte die zahlreichen Zuhörer erneut daran, dass das Cello jenes Musikinstrument ist, das der menschlichen Stimme am nächsten steht.  Als Duo „Cantate Domino" sorgten Kurt Philippi (Cello) und Ursula Philippi (Klavier und Orgel) dafür.

 

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Ein Kreis hat sich geschlossen

Ausgabe Nr. 2439
 

Das Internationale Carl Filtsch-Festival feierte seine 20. Auflage in Hermannstadt

 

Das Schöpferische und das Interpretative stand von Anfang an im Mittelpunkt des Carl Filtsch-Klavierinterpretations- und Kompositionswettbewerb-Festivals, dessen erste Auflage 1995 im ehemaligen Saal des Hermannstädter Musikvereins auf der Kleinen Erde (wo heute das Hermania-Restaurant betrieben wird) stattgefunden hat. Schließlich war auch das siebenbürgische Wunderkind Carl Filtsch (1830-1845), dessen Andenken dieses Festival gewidmet ist, sowohl als Interpret als auch als Komponist tätig gewesen.Weiterlesen→

Geschenk für Orgel und Publikum

Ausgabe Nr. 2438
 

Ursula Philippi konzertierte an der Sauerorgel in Hermannstadt

 

Hörbar war die Freude der früheren Stadtkantorin, der Ausnahme-Organistin Ursula Philippi darüber, am Mittwoch endlich wieder  die Sauerorgel in der evangelischen Stadtpfarrkirche, „ihr liebstes Kind", wie es einführend ihre Amtsnachfolgerin Brita Falch Leutert sagte, erklingen zu lassen.Weiterlesen→

Vom Hochzeitsbrei zur Hanklich

Ausgabe Nr. 2438
 

„Wikingerduo" eröffnete Konzertreihe „Michelsberger Spaziergänge"

 

„Allen Edeln gebieten wir Andacht,/Hohen und Niedern von Heimdalls Geschlecht;/wir wollen Walvaters Wirken künden,/Die ältesten Sagen, deren wir uns entsinnen." Mit diesem Text aus der älteren Edda, gesungen auf eine altnordische Melodie, die möglicherweise aus der Wikingerzeit stammt, begrüßte das „Wikingerduo"  die Anwesenden beim ersten Konzert der Reihe „Michelsberger Spaziergänge" am Sonntag in der Michelsberger evangelischen Dorfkirche.

Bei dem „Wikingerduo" handelte es sich um das Musikerehepaar Brita Falch-Leutert und Jürg Leutert, die nun schon seit einem halben Jahr von den Lofoten aus Norwegen nach Hermannstadt gezogen sind, wo die Norwegerin Stadtkantorin und Organistin der evangelischen Kirchengemeinde A. B. ist und der gebürtige Schweizer Musikwart der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien.Weiterlesen→