Artmania rockt!

Tarja und Devin Townsend waren Höhepunkte
Ausgabe Nr. 2540

 

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„Deine Stimme ist auf meiner Seele tätowiert!“ und „Tarja, ich liebe dich!“. Zwei junge Damen mit schwarz umrandeten Augenlidern und schwarzen Lippen heben ihre Plakate in die Luft und sind von der Sängerin, die gerade vor ihnen auf der Bühne steht, sichtlich gerührt. Tarja Turunens Auftritt war einer der Höhepunkte der 12. Auflage des Artmania Festivals, das am letzten Juli-Wochenende auf dem Großen Ring in Hermannstadt stattfand. Weiterlesen→

Heimweh als Lebens- und Kraftquelle

Die Orgel in der Großalischer evangelischen Kirche wurde neu eingeweiht
Ausgabe Nr. 2540

 

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Als ein starkes Zeichen der Hoffnung bezeichnete Bischof Reinhart Guib die Tatsache, dass die Großalischer knapp drei Jahre nach der Wiedereinweihung der Kirchenburg die restaurierte Schneider-Orgel im Rahmen eines Festgottesdienstes wiedereinweihen können. Bischof Guib war es auch damals, der Anfang September 2015 gemeinsam mit Ortspfarrer Hans-Bruno Fröhlich die restaurierte Kirche wiedereingeweiht hatte. Bei der Wiedereinweihung der Orgel am Sonntag, dem 30. Juli d. J., stand ihnen die rührige Kuratorin Elfriede Hermann zur Seite. Weiterlesen→

„Pop-Musik ist für mich zeitlos“

Gespräch mit Guillaume Jérémie von der Schweizer Band „Kadebostany“
Ausgabe Nr. 2535

 

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Die Mitglieder der Band Kadebostany haben nicht nur ein ungewöhnliches Auftreten, nein, auch das Konzept hinter ihrer Musik ist speziell. In weißen Uniformen betreten die Künstler die Bühne, es werden Fahnen geschwenkt, der junge Mann hinter dem DJ-Pult betitelt sich selbst als Präsident. Alles wirkt ein wenig patriotisch. Kadebostany gibt es seit gut neun Jahren, der Schweizer Guillaume Jérémie hat sie im Kontext der imaginären „Republik Kadebostan“ gegründet. Dieses Konzept diene nicht nur als Allein- und Gleichstellungsmerkmal, sondern auch der absoluten künstlerischen Freiheit, so sagte er. Auf dem Internationalen Theaterfestival in Hermannstadt hat die HZ-Praktikantin Nina D e l e i t e r den „Präsidenten der Republik Kadebostan“, getroffen, herausgefunden, welchen Zweck diese Art der Selbstinszenierung eigentlich erfüllt und mit ihm über moderne Pop-Musik gesprochen.Weiterlesen→

Chortreffen in Kronstadt

Ausgabe Nr. 2534

 

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Der Kirchentag der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR), der Ende September in Kronstadt stattfinden wird, wirft lange Schatten voraus. Wir wurden am Samstag davon – und durch schwere Regenwolken, die sich großzügig entleerten – wieder einmal beschattet: Die vereinten Chöre der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien übten im Chorraum der Schwarzen Kirche für den Festgottesdienst am 30. September. Über 100 ChorsängerInnen kamen zusammen, um das schon am letztjährigen Chortreffen in Tartlau vorbereitete Repertoire vor Ort zu verfeinern.Weiterlesen→

Fünf Vollblutmusiker

Erlebniskonzert im Festsaal der Astrabibliothek
Ausgabe Nr. 2532

 

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Mit dem in Hermannstadt geborenen Bratschisten Marius Ungureanu als Ehrengast tourte das Kármán-Streicherquartett Ende Mai durch Rumänien. Die Konzerte fanden am 24. Mai im Șuțu-Palais in Bukarest, am 28. Mai im Festsaal der Astrabibliothek in Hermannstadt und am 29. Mai, im Patria-Saal der Kronstädter Staatsphilharmonie statt. Zu Gehör brachten die fünf Vollblutmusiker Werke von Hans Stadlmair (3 Fantasien für Bratsche Solo), Wolfgang Amadeus Mozart (Streichquintett für zwei Bratschen in g-Moll, KV 516), Johannes Brahms (Streichquintett für zwei Bratschen in G-Dur op. 111).Weiterlesen→

Schwarze Zither trifft Stundenglastrommel

Streiflichter vom 47. Hermannstädter Internationalen Jazzfestival
Ausgabe Nr. 2531

 

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Die 47. Auflage des Hermannstädter Internationalen Jazzfestivals – Sibiu Jazz Festival – fand vom 18. bis 21. Mai statt. Gäste des Festivals waren in diesem Jahr Karnas Formula (Polen), Jeff Herr Corporation (Luxemburg), Yilian Cañizares (Kuba), Mauro Sigura Quartet (Italien), Natalia M. King Quintet (USA, Fr), Black String (Korea), Mozayek Band (Syrien). Der Studentenwettbewerb findet in diesem Jahr vom 27. bis 29. Oktober statt. Die vier Abende des Jazzfestivals, bei denen allgemein freier Eintritt herrschte, waren gut besucht, das Zelt auf dem Kleinen Ring war nötig, da es ausnahmslos an jedem Abend geregnet hat.Weiterlesen→

Eintritt frei am Kleinen Ring

47. Internationales Hermannstädter Jazzfestival
Ausgabe Nr. 2529

 

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Im Mai findet die 47. Auflage des langlebigsten Jazzfestivals aus Rumänien statt, des Sibiu Jazz Festival genannten Hermannstädter Internationalen Jazzfestivals. Vom 18. bis 21. Mai wird Hermannstadt erneut die Jazzhauptstadt Rumäniens sein. Die diesjährige Auflage verspricht vier Tage voll Kultur und Qualitätsmusik. 120 Musiker aus 17 Ländern werden Live-Konzerte auf dem Kleinen Ring in Hermannstadt bieten, jeweils ab 19 Uhr. Eintritt frei!Weiterlesen→

Es begann in Reussdörfchen…

Motettenchor aus Dresden zu Gast in Siebenbürgen
Ausgabe Nr. 2528

 

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Der Dresdner Motettenchor, ein dem Heinrich Schütz-Konservatorium angegliedertes Ensemble, befand sich letzte Woche auf Einladung des Bachchores Hermannstadt auf Siebenbürgenreise. Die Gäste konzertierten am Freitag, dem 28. April in der evangelischen Margaretenkirche in Mediasch, am Samstag, dem 29. April, in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt und gestalteten am Sonntag den Gottesdienst in Hermannstadt gemeinsam mit ihren Gastgebern mit. Zum Abschluss traten die beiden Klangkörper am Sonntagnachmittag in der evangelischen Kirche in Freck auf.   Weiterlesen→

Aus dem Nähkästchen geplaudert

Lesung mit der ehemaligen Opernsängerin Elena Dumitrescu-Nentwig
Ausgabe Nr. 2528

 

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Zu ihrer dritten Lesung im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt begrüßte am Donnerstag der Vorwoche der Inhaber Jens Kielhorn die ehemalige Opernsängerin Elena Dumitrescu-Nentwig. Und plötzlich fingen die Zuhörerinnen und Zuhörer zu singen an. Zumindest die Mitglieder des Caedonia-Chors, die unter der Leitung von Florin Soare der ehemaligen Opernsängerin damit eine Überraschung bereiten wollten.Weiterlesen→

Singfreude im Gepäck

Erste Rumänien-Reise des Europachors Landshut
Ausgabe Nr. 2527

 

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Unter dem Motto „Wir singen gemeinsam“ stand das achte Chortreffen, das vom 18. bis 21. April d. J. im Rahmen des gleichnamigen Projektes stattgefunden hat. Wie Chorleiter Florin Soare bei der Begegnung mit Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor am Freitag sagte, habe der Hermannstädter Caedonia-Kammerchor das Projekt 2009 in Zusammenarbeit mit dem von der gebürtigen Hermannstädter Musikerin Margarete Csibi geb. Chrestel geleiteten Chor der Musikschule aus Landshut, Hermannstadts Partnerstadt, gestartet. Weiterlesen→

Mache dich, mein Herze, rein

Zur Aufführung von Johann Sebastian Bachs Passion nach dem Evangelisten Matthäus BWV 244
Ausgabe Nr. 2525

 

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Es kamen ganz viele Menschen, um die Matthäuspassion in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche am 6. April zu erleben. Kein Sitzplatz blieb leer im altehrwürdigen Gotteshaus. Schon die Mitwirkenden hatten Mühe, sich in der Vierung zwischen Haupt- und Seitenschiffen zu platzieren. Auf der Kanzel: der Evangelist, die tragende Solostimme im gesamten Oratorium, hinter dem zweiten Orchester der Baritonsänger der Jesusworte, neben dem Dirigenten der Bass, dem alle „bösen Buben”, also Petrus, Judas, Pilatus stimmlich anvertraut sind. Dazu noch drei Solisten für die zahlreichen und schwierigen Arien, sowie zwei Chöre und zwei Orchester, die einander gegenüberstanden. Weiterlesen→

Vom rohen Brett zum ersten Soundcheck

Abschluss des Weiterbildungskurses in der Orgelbaulehrwerkstatt in Honigberg
Ausgabe Nr. 2521
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„Vom rohen Brett bis zum ersten Soundcheck ist ein langer Weg, den wir zusammen gegangen sind. Ich freue mich sehr für die junge Mannschaft und wünsche ihnen in Zukunft viel Erfolg“, sagte die Schweizer Orgelbauerin Barbara Dutli beim festlichen Abschluss des zweijährigen Weiterbildungskurses für bereits ausgebildete Orgelbauer und Schreiner am Samstag in der Orgelbaulehrwerkstatt in Honigberg, ein aus Mitteln des Schweizerischen Beitrags an die erweiterte Union cofinanziertes Projekt. Dutli leitet seit 14 Jahren diese Lehrwerkstatt, die von der Stiftung Fundația pentru pregătire profesională din România (Stiftung für Berufsausbildung in Rumänien, FPPR) in Partnerschaft mit der Schweizerischen Stiftung für Orgeln in Rumänien betrieben wird. Im Rahmen des zweijährigen Projekts haben die fünf ausgewählten Teilnehmer unter ihrer Koordination zwei wertvolle Instrumente aus zwei unterschiedlichen Epochen restauriert und als krönenden Abschluss eine neue Hausorgel geplant und gebaut.

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