Buchstäblich für alles verantwortlich

Zu ,,Hermannstadt zwischen zwei Fronten“ von Bürgermeister Albert Dörr

Ausgabe Nr. 2659

Eine Gedenktafel für den ehemaligen Bürgermeister Hermannstadts, Albert Dörr, wurde aus Anlass der Jahrhundertfeier Rumäniens 1918 vom Bürgermeisteramt Hermannstadt am Haus Nr. 28 in der Fleischergasse/Str. Mitropoliei angebracht, wo Dörr gewohnt hat.

Anlässlich der erfüllten 100 Jahre seit dem Ersten Weltkrieg erschien sowohl bei uns, als auch europaweit ein reiches Schrifttum, wobei beobachtet wurde, dass die Siebenbürger Sachsen in der Darstellung ihrer eigenen Haltung während der Kämpfe in ihrer Heimat im Herbst des Jahres 1916 verhältnismäßig zurückhaltend waren und sind. Dieser Umstand ist leicht zu erklären, wenn man bedenkt, dass die sächsischen Männer aus Dörfern und Städten fast durchgehend überzeugt und begeistert in den Krieg gezogen waren und bis zum Kriegsende im Einsatz an verschiedenen Fronten durchgehalten hatten. Weiterlesen

,,Gedacht und gemacht worden“

Der Hamelner Journalist und Krimi-Autor Ulrich Behmann las in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2655

 

Der Autor Ulrich Behmann (links) präsentierte gleich zwei Bücher: ,,Dezembertod“ und die von Nadia Badrus erstellte rumänische Fassung seines Erstlings ,,Novemberwut“. Die Lesung moderierte die HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar.                                               Foto: Gerhard DEEKEN

Der deutsche Journalist und Autor Ulrich Behmann hat kurz vor Weihnachten 2019 im Erasmus-Büchercafé im Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum in Hermannstadt sein neuestes Buch „Dezembertod“ vorgestellt. Vor genau einem Jahr hatte er seinen Debüt-Roman „Novembertod“ auch in Hermannstadt vorgestellt, die Hermannstädter Zeitung berichtete in der Ausgabe Nr. 2650/15. Dezember 2018 (https://www.hermannstaedter.ro/2018/12/das-leben-schreibt-die-grausamsten-geschichten/) darüber.

Die HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u sprach mit dem Chefreporter der Deister- und Weserzeitung (DEWEZET).Weiterlesen

,,Überall haben Worte gewartet“

Herta Müller in der Deutschen Nationalbibliothek

Ausgabe Nr. 2652

Dr. Sylvia Asmus (links) und Herta Müller.               Foto: buchmarkt.de

Das Deutsche Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek präsentierte am 28. November d. J. in Zusammenarbeit mit der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller eine Ausstellung ihrer Collagen. Herta Müller, die 1987 Rumänien verlassen hatte, um, wie sie sagt, ins Exil zu gehen, war im übervollen Lesesaal der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main anwesend, um in einer Lesung mit Gespräch ihr neues Werk „…der Wind stellt seine Tasche in ein anderes Land…“ vorzustellen und die Ausstellung zu eröffnen. Weiterlesen

Heimatliebe durch selbstgebackenes Brot und Speck

Der Schriftsteller Frieder Schuller stellte in Nürnberg seinen ersten Roman vor

Ausgabe Nr. 2652

Der Autor Frieder Schuller (links) und der Moderator Josef Balazs.Foto: Malwine MARKEL

Voller freudiger Erwartungen kamen die Zuhörer, Freunde und Literaturliebhaber zur Lesung von Schriftsteller Frieder Schuller ins Zeitungscafé Hermann Kesten in Nürnberg. Langsam füllte sich das Café. Stühle rückten hin und her um mehr Platz zu erhalten, man versuchte so gut wie möglich alle Zuhörer unterzubekommen. Wenn so ein bekannter Literat schon mal in Nürnberg ist, will man das nicht verpassen. Vor allem wenn er seinen ersten Roman vorstellt. Weiterlesen

Erfolgsautor, Weltreisender und Schatzsucher

Zum 125. Todestag von Robert Louis Stevenson (13. Nov. 1850 – 3. Dez. 1894)

Ausgabe Nr. 2649

 

Robert Louis Stevenson.Foto: © National PortraitGallery, London

,,Dieser Stevenson ist ein ganz und gar großer Schriftsteller, ich versichere Ihnen, Monsieur Goncourt, ein sehr großer, den größten ebenbürtig.“ So urteilte Marcel Proust über den Schotten Robert Louis Stevenson, der – erst 44jährig – auf der Südseeinsel Ulopu (Samoa) starb. Den meisten ist er nur als Autor des berühmten Romans „Die Schatzinsel“ bekannt, der oft in einer gekürzten Jugendbuch-Fassung gelesen wird. Deutsche Neuübersetzungen erschienen in den letzten Jahren vor allem im Manesse-  und im mareverlag.Weiterlesen

„Die Welt mit anderen Augen schauen”

Autor Johannes Groschupf las im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2649

 

Der Autor Johannes Groschupf im DKH.    Foto: Ruxandra STĂNESCU

Der Autor Johannes Groschupf las aus Lost Places für Jugendliche, auf Einladung des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt. Nominiert für mehrere Preise wurde er nicht nur für seine Jugendbücher, sondern auch für die Bücher für Erwachsene. Der 1963 in Braunschweig geborene Autor lebt in Berlin – viele seiner Bücher haben da auch ihren Handlungsort. Über sein Werk und Leben sprach Johannes Groschupf mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Gipskatze wechselte den Besitzer

6. Dorfschreiberfest in Katzendorf setzte Wetterprognose außer Kraft

Ausgabe Nr. 2644

Thomas Perle, Frieder Schuller und Daniel Răduță (v. l. n. r.) bei der Übergabe der Gipskatze. Foto: Dagmar DUSIL

In Katzendorf hat vom 4. bis 6. Oktober d. J. das sechste Dorfschreiberfest stattgefunden. Neuer Dorfschreiber ist der aus Oberwischau stammende und in Wien lebende Schriftsteller Thomas Perle. Er wird in den nächsten sechs Monaten die Ruhe in der Dichterklause zum Schreiben nutzen. Seine Vorgängerin, die in Hermannstadt geborene Autorin Dagmar Dusil, war dabei und berichtet dankenswerterweise für die Hermannstädter Zeitung.Weiterlesen