Gedanken zu einem Filmportrait der Dichterin Nina Cassian
Ausgabe Nr. 2616

Nina Cassian (1924-2014).
Foto: mediafax.ro
Wo beginnt und wo endet das Leben einer Dichterin? Beginnt es mit ihrem ersten Gedicht, endet es mit ihrem letzten Vers? Beginnt es mit dem ersten Atemzug, mit dem ersten reflektierenden Blick auf die Welt, auf sich selbst? Endet es mit dem letzten Schnörkel, den der Bleistift auf das Papier schreibt, mit dem letzten Punkt, mit der letzten Metapher?
Diese Fragen drängten sich mir auf nach der am Samstag im Gong-Theater erfolgten Vorstellung des ausgezeichneten Dokumentarstreifens „Distanța dintre mine și mine“ (Die Entfernung zwischen mir und mir) von Mona Nicoară (Regie) und Dana Bunescu (Schnitt), der ein Portrait der Autorin Nina Cassian (1924-2014) zeichnet, die sich schwer einordnen lässt.Weiterlesen





