Entführung in fremde Welten

Ausgabe Nr. 2331
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Carl Loewes Balladen und Lieder im Spiegelsaal des Deutschen Forums

 

Es ist die Sehnsucht nach unbekannten Gefühlswelten, welche die Romantiker im 19. Jahrhundert antrieb und letztlich den Anstoß gab, eine neue Epoche zu begründen, deren Schwerpunkt nunmehr auf einer geheimnisvollen, mythischen Gegenwelt lag. Wer sich auch heute noch gerne ins Reich der Träume, der Fantasie und Geschichten entführen lässt, war am Abend des 7. Mai im  Deutschen Forum genau richtig. Im Spiegelsaal konnten Träumer und Geschichtenliebhaber aller Art gemeinsam mit der Organistin Ursula Phillippi (Klavier) und den beiden Sängerinnen Melinda Samson (Sopran) und Elisa Gunesch (Mezzosopran) für etwa eine Stunde in die musikalische Welt der Balladen und Lieder des deutschen Komponisten Carl Loewe (1796-1969) eintauchen und im Geiste der Romantik dem tristen Alltagseinerlei entfliehen.

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Ständchen an vier Orgeln

Ausgabe Nr. 2331
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Orgelbauer Ferdinand Stemmer wurde 65

 

Gleich vier ehrwürdige Damen ertönten zu Ehren des Jubilars Ferdinand Stemmer zum Abschluss des Sonderkonzerts in der Schwarzen Kirche in Kronstadt am Samstag, den 27. April. Bei den Damen" handelte es sich um Orgeln, die als Königinnen der Instrumente gelten. Aber da jede ihre ganz eigene Stimmlage besitzt, konnten nicht alle vier auf einmal erklingen, um das Gehör der Anwesenden nicht zu strapazieren. Eine kleine Kostprobe gab es trotdzem, mit Vorwarnung allerdings, ausgesprochen von Steffen Schlandt, dem Organisten der Honterusgemeinde Kronstadt.

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(Rumänien)Deutsche Lebensgeschichte(n)

Ausgabe Nr. 2330
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Dagmar Dusils Erzählband „Wie die Jahre verletzen“

Den meisten Lesern dürfte Dagmar Dusil vor allem als Autorin des immer wieder neu aufgelegten Werkes „Blick zurück durchs Küchenfenster“ (2001) bekannt sein – eine glücklich-nostalgische Mischung aus Koch- und Erinnerungsbuch, das demnächst auch in rumänischer Übersetzung (Curtea Veche, Bukarest) erscheinen wird. Diesem Titel folgte 2006 ein weiteres Buch in etwa nach dem gleichen „Rezept“ („Reisegeschichten mit Gaumenfreuden“, Betty Strobel, Eurasisches Magazin) mit dem schönen Titel „Kulinarisches Heim- und Fernweh“ (Johannis Reeg Verlag, Bamberg). 2012 schließlich veröffentlichte die gebürtige Hermannstädterin gleich zwei neue Bücher – „Hermannstädter Miniaturen“ sowie den Prosaband „Wie die Jahre verletzen“ (beide desgleichen bei Johannis Reeg).

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Einmaliges Erlebnis

Ausgabe Nr. 2330
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Kammermusik mit „Sine Nomine" im Spiegelsaal

Der bekannte Musikkritiker und langjährige Feuilletonist der Süddeutschen Zeitung, Joachim Kaiser, sagte: „Vor Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur verneigen sich alle Menschen, denen Musik, Kammermusik gar, etwas bedeutet, glücklich bewundernd – oder sie schwärmen. Das Werk nimmt einen singulären Platz in Schuberts Schaffen, ja gar in der Musikliteratur ein. Es ist rätselhaft, und es ist vollendet … Mit Worten kann kein Mensch das tönende Mysterium dieses Werkes völlig enträtseln oder auf Begriffe bringen.“

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Licht ins Dunkel gebracht

Ausgabe Nr. 2330
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Aufschlussreiche Tagung zum Freikauf der Deutschen in Rumänien

Erstmalig wurde in Hermannstadt eine Tagung zum spannenden und jahrelang umstrittenen Thema der „Familienzusammenführung versus Freikauf der Deutschen aus Rumänien in der Zeit des Kommunismus“ am Wochenende (19. und 20. April), im Spiegelsaal des Deutschen Forums, organisiert. Veranstalter der Tagung waren die Journalistin und Historikerin Hannelore Baier und der DW-Journalist Ernst Meinhardt. Finanziell unterstützt wurde die Konferenz von der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Kulturbotschaft im Kulturcafé

Ausgabe Nr. 2329
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Hermannstadt stellt sein kulturelles Angebot in Bukarest vor

Gemeinsam mit der Baumarkt-Kette Ambient hat die Stadt Hermannstadt im Institute, The Café neben dem Cișmigiu-Park in Bukarest eine Kulturbotschaft Hermannstadts" eingerichtet. Offiziell eröffnet wurde diese am Montag im Beisein von Bürgermeister Klaus Johannis und Ambient-Generaldirektor Ioan Ciolan.

Ziel der Kulturbotschaft ist es, die Bukarester regelmäßig über die Veranstaltungen im Rahmen des Kulturprogramms 2013 in Hermannstadt zu informieren, das unter dem Motto „SIBIU SMART" steht und Hermannstadt als Universitätsstadt in den Mittelpunkt stellt und somit die Jugend. In diesem Jahr sind 78 Veranstaltungen geplant. Die Palette reicht von klassischer Musik über Rock und Jazz hin zu Volksmusik, von Theater und Film bis zu Kunstausstellungen. Bürgermeister Johannis sagte bei der Eröffnung: „Hermannstadt hat sich auf nationaler und internationaler Ebene als Destination für Kulturtouristen etabliert und diesen Status wollen wir festigen und ausbauen."

Zur Seite steht der  Stadt Hermannstadt als Partner die Baumarkt-Kette Ambient, die in diesem Jahr ihr 20. Gründungsjubiläum feiert. Ambient hat sich zum Ziel gesetzt, die Kulturveranstaltungen dieses Jahres auch außerhalb der Stadt bekannt zu machen. Das Institute, The Café ist als „Botschafts-Sitz" auserkoren worden, weil es als Treffpunkt für Kulturinteressierte in Bukarest gilt. Bei der Eröffnung zeigte Sebastian Marcovici eine Fotoausstellung. Zuständig für den Betrieb der Kulturbotschaft ist Nicoleta Gavrilă (nicoleta@bortunolteanu.ro, 0730-44.04.49).           B. U.

„Die Leidenschaft eines Sammlers”

Ausgabe Nr. 2329
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Ausstellung zu 50 Jahren Sammler- und Forschertätigkeit von Horst Klusch

50 Jahre Sammler- und Forschertätigkeit in einem Raum zu präsentieren, dieser Herausforderung stellte sich das Team des Emil Sigerus-Museums für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde. Nach einem Konzept von Karla Roșca werden im Schatzkästlein  am Kleinen Ring bis 3. Juni d. J. Objekte aus der reichhaltigen Sammlung des Hermannstädter Volkskundlers Horst Klusch gezeigt.

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Was ist Heimat?

Ausgabe Nr. 2328
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Deutsch-rumänisches Theaterprojekt

Eine Frage, mit der wir uns alle irgendwann zwangsläufig beschäftigen, nämlich, dann wenn wir wissen wollen, wer wir sind und wo wir herkommen. Heimat ist essentieller Bestandteil der Suche nach Identität.

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Der Bär war in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2327
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Der preisgekrönte Film „Die Stellung des Kindes" hatte Premiere in Hermannstadt

 

Der Goldene Bär, der in Berlin zum ersten Mal für einen rumänischen Film verliehen wurde, befindet sich diese Tage auf Rumänien-Tournee und stoppte am Donnerstagabend in Hermannstadt. Die heißbegehrte Goldstatuette wurde von allen Seiten bestaunt und fotografiert. Es gab gleich mehrere Vorführungen des Gewinnerfilms „Die Stellung des Kindes“ (rum.: „Poziția copilului“) unter der Regie von Călin Peter Netzer, in den viel zu kleinen, teils improvisierten Sälen des Astra-Filmstudios.

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Willkommene Abwechslung

Ausgabe Nr. 2327
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25 Stunden Theater am Stück in Hermannstadt

Unter dem Motto Respiră teatru" (atme Theater) wurden am Wochenende in Hermannstadt die verschiedensten Theaterstücke aufgeführt. Eröffnet wurde die zweite Auflage des 25-Stunden-Theater-Festivals im Thaliasaal mit dem Stück „Emigreişăn Drim“, basierend auf dem Werk „Tot ce se dă“ von Ioan Peter. Doch zuvor versetzte ein Student der Lucian Blaga-Universität die Zuschauer mit einer gelungenen Stepptanzeinlage, in die richtige Stimmung.

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