Etwas daneben

Ausgabe Nr. 2388
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„Piano Rocks“-Konzert war eine Enttäuschung

 

 

Die erste Ausgabe des Konzertes „Piano Rocks“ fand am Freitagabend, dem 4. Juli, im Thaliassal in Hermannstadt statt. Der volle Saal und der Titel der Veranstaltung schienen verheißungsvoll zu sein. Etwas enttäuscht waren die Zuschauer von der Performance der Künstler, die sichtlich ungenügend für das Konzert geprobt hatten. Der eine oder andere griff daneben und das ist sehr unprofessionell für eine Veranstaltung, die sich dadurch ihre Kontinuität sichern wollte. Immerhin bildet man sich eine Meinung nach dem ersten Konzert.

 

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Familienfest mit Zaungästen

Ausgabe Nr. 2388
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Backen, Bockeln und Begeisterung" in Michelsberg

 

Als Familienfest mit Zaungästen kann man die Veranstaltung bezeichnen, die am letzten Samstag im Juni in Michelsberg unter dem Motto Backen, Bockeln und Begeisterung" stattgefunden hat. Es war nämlich Familie Henning, allen voran Kurator Michael Henning und seine Gattin Emma Henning mit ihren Töchtern Petra, Juliane und Anna, die an diesem Tag im Einsatz waren. Die Veranstaltung   war als Krönung der „Woche der Traditionen" gedacht, die vom 22. bis 29. Juni im Rahmen des Kulturtourismus-Projekts "Entdecke die Seele Siebenbürgens" der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien organisiert wurde.Weiterlesen

Ein rebellischer Schrei in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2387
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Rocklegende Billy Idol hat zwei Mal in Rumänien konzertiert

Der britische Rockstar Billy Idol hat am Montag in Klausenburg konzertiert. Einen Abend davor war er in Bukarest zu sehen. Zwar haben die Organisatoren in Klausenburg nicht genügend Karten verkauft, um das Konzert, wie geplant, auf dem Stadion Cluj Arena zu organisieren, doch die neue Location, im Zentrum Klausenburgs, hat dem Konzert eigentlich ein Plus gebracht. Und wer keine Karten gekauft hat, um nicht einen „alternden“ Rockstar zu sehen, lag falsch, denn der fast 60-Jährige war in Höchstform und hat mit seiner Band und dem Star-Gitarristen Steve Stevens das Publikum zum Kreischen gebracht. Und das nicht nur mit „Rebel Yell“, denn alle großen Hits waren im Programm.Weiterlesen

Tags Theater, nachts Karaoke

Ausgabe Nr. 2387
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Spaß muss sein, besonders bei einer Sommerakademie für Theaterpädagogik

Auf das Geheimnis „Ich habe ein Baby im Bauch” reagierte die Gruppe prompt mit der Gegenfrage „Nein! Echt?” und lautem Lachen, denn die hochschwangere Theaterpädagogin Kata Bartalis war für einige Kennenlernspiele zuständig, im Rahmen der Sommerakademie des Departements für Pädagogik und Didaktik in Deutscher Sprache an der „Babeş-Bolyai" Universität Klausenburg. Dabei musste jede Teilnehmerin und auch der einzige Teilnehmer etwas mehr oder weniger Persönliches preisgeben – je nach Mut und Laune.

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Kronenfest

Ausgabe Nr. 2387
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Das traditionelle Kronenfest fand am Sonntag, dem 29. Juni, in Kerz statt und wurde schon zum dritten Mal als Fest des Hermannstädter Kirchenbezirks gefeiert. Der gut besuchte Umzug mit der Krone wurde musikalisch von den Probstdorfer Adjuvanten und den H-Musikanten begleitet. In die Krone gestiegen ist zum zwölften Mal in Folge der Kerzer Christian Knepp (links im Bild).                           

 

Foto: Fred NUSS

 

Verdienstkreuz an Erwin Hellmann vergeben

Ausgabe Nr. 2386
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Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Joachim Gauck, hat dem Kronstädter Erwin Hellmann (rechts) das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Konsulin Judith Urban (links) übergab den Orden im Rahmen einer Feierstunde am 19. Juni in den Räumen des Deutschen Konsulats in Hermannstadt. Erwin Hellmann wurde für seine Verdienste um die deutsche Minderheit, seinen Einsatz im Rahmen der Evangelischen Kirche A.B. Kronstadt sowie für sein langjähriges Engagement für die Kriegsgräberfürsorge in Rumänien geehrt. Mit bei der Feier waren die Familie von Erwin Hellmann sowie weitere Träger des Bundesverdienstkreuzes,  u. a.  Ortrun Rhein, Dr. Paul Niedermaier, Dr. Paul Philippi, Altbischof D. Dr. Christoph Klein, die lobende Worte zum Lebenswerk des Geehrten sprachen. Sichtlich berührt erklärte dieser, dass er immer das getan hat, was getan werden musste, und sich nie um eines Preises oder einer Ehrung willen eingesetzt hat, allerdings freue er sich sehr über das Bundesverdienstkreuz und die Anerkennung.                                               

 Foto: Ruxandra STĂNESCU

 

Gemeinsame Verantwortung für Kulturerbe

Ausgabe Nr. 2386
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64. Heimattag in Dinkelsbühl setzt Zeichen der Verbundenheit zu Siebenbürgen

 

 

Rund 20.000 Siebenbürger Sachsen haben ihren 64. Heimattag vom 6. bis 9. Juni in Dinkelsbühl gefeiert. Unter dem Motto „Heimat ohne Grenzen“ gedachten sie zweier historischer Ereignisse – der Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen vor 70 Jahren und der Wende in Osteuropa vor 25 Jahren – die zu Leid, Heimatverlust, aber auch Aufbruch geführt haben. Die Siebenbürger Sachsen brachten sich in den zurückliegenden Jahrzehnten kraftvoll in die Gesellschaft ihrer neuen Heimat ein, pflegten aber ihre Kultur beherzt weiter und setzten stets neue Zeichen der Verbundenheit zu ihrer „alten Heimat“ Siebenbürgen. Aus Siebenbürgen waren diesmal mehrere Gäste angereist, die das Pfingsttreffen in entscheidenden Punkten mitgestalteten.Weiterlesen

Briefmarkenausstellung

Ausgabe Nr. 2386
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Eine Briefmarkenausstellung zum 120. Geburtstag des in Hermannstadt geborenen Raketenpioniers Hermann Oberth und zum 60. Jubiläum der rumänischen Fluggesellschaft TAROM wurde am Mittwoch im Beisein des ersten und einzigen rumänischen Astronauten Dumitru Prunaru (3. v. r.) im Foyer im Rathaus am Großen Ring eröffnet. Die vom Verband der Philatelisten aus Rumänien veranstaltete Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, den 29. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr, zu besichtigen. Unser Bild: Vizebürgermeisterin Astrid Fodor (4. v. r.) begrüßte die  zahlreichen Vernissageteilnehmer im Namen der Gastgeber.               

Foto: Fred NUSS

 

„Unser Herz lenkt unsere Schritte“

Ausgabe Nr. 2385
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Mehr als 400 Teilnehmende kamen zum fünften Mediascher Treffen

 

Alle drei Jahre treffen sich die Mediascher Sachsen in ihrer Heimatstadt, um gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. In diesem Jahr war es das fünfte Treffen und es fand von Freitag bis Montag statt. Am Freitag trafen sich alle um 9 Uhr auf dem Kirchhof der Margarethenkirche, dort erhielten sie ein Programmheft und ein Abzeichen, das alle Teilnehmenden trugen.

 

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Franziskanerinnen

Ausgabe Nr. 2385
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Vor 150 Jahren kamen erstmals Mallersdorfer Schwestern (Franziskanerinnen) nach Hermannstadt. Hier mietete 1864 und kaufte 1865 die Herzogin Montenuovo, geb. Gräfin Juliánna Batthanny in der Berggasse/Dealului ein Haus und Grundstück, wo die Schwestern nach und nach eine Volksschule, einen Kindergarten, eine Bürgerschule für Mädchen und eine Lehrerinnenbildungsanstalt mit Internat, eine Handels- und eine Haushaltsschule für Mädchen betrieben. Weihnachten 1949 wurde das Anwesen enteignet und die Schwestern vertrieben. 2007 haben es die seit 1991 wieder in Siebenbürgen tätigen Mallersdorfer Schwestern rückerstattet bekommen und haben seitdem unter Koordination von der aus Regensburg stammenden Schwester Michaela schon einige Räume (unser Bild: der Festsaal) saniert und restauriert. Am 17. Oktober d. J. ist ein Jubiläumsgottesdienst in der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche geplant. Dazu soll auch eine Ausstellung eingerichtet werden. Aus diesem Anlass bittet Schwester Michaela alle früheren Betreuten bzw. deren Nachfahren Fotos, Erinnerungsstücke oder Erinnerungsgeschichten aus ihrer Zeit bei den Franziskanerinnen an die Hermannstädter Zeitung zu schicken oder zu mailen.                                                           

Foto: Beatrice UNGAR