Neuer Pavillon eröffnet

3,5 Millionen Euro wurden investiert
Ausgabe Nr. 2484
 
 

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Der neue multikulturelle Pavillon beim Haupteingang des Freilichtmuseums im Jungen Wald wurde Ende Mai eröffnet. Das alte Gebäude am Eingang wurde vor über zwei Jahren abgerissen, um dem modernen Gebäude Platz zu machen. 3,5 Millionen Euro hat das Projekt gekostet, in dessen Rahmen nicht nur der Pavillon gebaut wurde, sondern auch 18 Gehöfte von ethnischen Minderheiten, aber auch über 2.000 Objekte restauriert wurden.Weiterlesen→

Weiterhin Mehrheit im Stadtrat

Das DFDR stellt Bürgermeisterin und Stadtratsmehrheit in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2484
 
 

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Die bisher als Bürgermeisterin ad interim amtierende Vertreterin des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien und Kreisforumsvorsitzende Astrid Fodor erzielte einen schönen Sieg bei den Kommunalwahlen am Sonntag. Sie erhielt 57,13 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen und ist für vier Jahre gewählte Bürgermeisterin. Die beiden aussichtsreichsten der 12 Gegenkandidaten erzielten 18,81 (Ovidiu Sitterli, PSD) bzw. 10,91 Prozent (Răzvan Pop, PNL).

Mit 46 Prozent der Stimmen, was soviel bedeutet wie 12 Sitze von 23, hält das DFDR auch weiterhin die Mehrheit im Hermannstädter Stadtrat, gefolgt von der PSD mit 21 Prozent und 6 Sitzen sowie der PNL mit 17 Prozent und 5 Sitzen.Weiterlesen→

Ein Netzwerker

Der Dramaturg und Pressesprecher Franz Csiky ist tot
Ausgabe Nr. 2484
 
 

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Dem Dramaturgen, Journalisten und Bühnenautor Franz Csiky ist u. a. das Knüpfen von Beziehungen zwischen der Badischen Landesbühne Bruchsal und dem Radu Stanca-Nationaltheater Hermannstadt zu verdanken, die in einem Gastspiel-Austausch gipfelten. Am 15. November 2015 gastierten die Hermannstädter mit „Ossis Stein“ in Bruchsal, am 6. Februar 2016 die Bruchsaler in Hermannstadt mit „Die Grönholm-Methode“ von Jordi Galceran, in der Regie von Evelyn Nagel. Am 2. Juni erlag Cisky einem schweren Krebsleiden.Weiterlesen→

Bischof Kató Béla gewürdigt

IRCA tagte an der EAS in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2483
 
 

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25 Jahre Einsatz für die Kirchen im ländlichen Siebenbürgen (Rumänien): Kató Béla, Bischof der Reformierten Kirche in Siebenbürgen, wurde für seine Arbeit gewürdigt. Vertreter des Weltverbands der Kirchen im ländlichen Raum, IRCA (International Rural Churches Association), übergaben einen Abendmahlskelch.Weiterlesen→

Groß und Klein lief mit

Der Halbmarathon 2016 war ein Erfolg
Ausgabe Nr. 2483
 
 

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347.000 Lei haben die rund 2.500 Läufer für 21 Projekte der verschiedenen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) eingesammelt, spenden kann man bis zum 1. Juli. Organsiert wurde auch dieses Jahr der Halbmarathon von der Stiftung Fundaţia Comunitară Sibiu. Weiterlesen→

Das erste Kinderhospiz

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Das erste Kinderhospiz in Rumänien wurde am Sonntag in Hermannstadt eingeweiht. Betreiber ist der Dr. Carl Wolff-Verein. Mehr dazu in einer unserer nächsten Ausgabe. Unser Bild (v. l. n. r.): Bei der Einweihung dabei waren Altbischof Christoph Klein, Bischof Reinhart Guib, Uwe Fabritius von der Bavaria-Stiftung, Heimleiterin Ortrun Rhein, Hermannstadts Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor, Günter Weckbecker vom Verein „HELFT UNS LEBEN“, der DFDR-Vorsitzende Paul-Jürgen Porr, die Deutsche Konsulin Judith Urban und der Aussiedlerbeauftragte Hartmut Koschyk.                                              

Foto: Fred NUSS

So nah und doch so weit

Für Dănuț aus dem Kinderheim hat das Sozialsystem versagt
Ausgabe Nr. 2483
 
 

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Dănuț, ein leicht übergewichtiger Junge, sauber gekleidet und recht gesprächig, wenn sein Freund dabei ist, scheint sich von seinen Alterskollegen nicht zu unterscheiden. Und doch ist seine Lebensgeschichte keine glückliche. Der rumänische Staat hat mehrmals versagt, ihn zu schützen, wie in vielen Fällen, in denen die Kinder nicht die Chance haben, von den eigenen Familien geschützt zu werden. Umso schwerwiegender ist das Versagen des Sozialsystems, wenn es um institutionalisierte Kinder und Erwachsene mit Behinderungen geht, die Formen des Missbrauchs sind unzählig. Dănuț hat mit 14 Jahren eine komplizierte Vergangenheit und einen einfachen Wunsch: Er will seine Pflegefamilie wieder sehen. Weiterlesen→

Nachrichten

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Am Sonntag Kommunalwahlen; 95 Jahre Handball in Rumänien; „Waldfest“ statt Maifest; „Mit Nadel und Feder“; Musikfestival in Neustadt; „Brot und Salz“; Sechster DWS-Fußballcup; Symposium zu Elfriede Jelinek und Herta Müller; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→

Im August kommt der Jazz aus China

Streiflichter vom 46. Internationalen Hermannstädter Jazzfestival
Ausgabe Nr. 2483
 
 

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Eine logistische Leistung war es auf alle Fälle: Das 45. Jazzfestival ist vor knapp einem halben Jahr über die Bühne gelaufen und nun fand schon das 46. statt. Simona Maxim von der Stiftung Sibiu Jazz Festival versprach am Samstag: „Wir bleiben beim Mai“. Und sie kündigte ein Sonderkonzert am 3. August im Gong-Theater an, mit Jazzmusikern aus China.Weiterlesen→

„Eine beachtliche bilaterale Aktivität“

Gespräch mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier
Ausgabe Nr. 2483
 
 

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Um die Beziehungen zwischen Hessen und Rumänien weiter voranzubringen, weilt Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) seit Mittwoch und bis Samstag, den 4. Juni, in Rumänien. Er trifft in Bukarest Staatspräsident Klaus Johannis und Premierminister Dacian Cioloș. Mit ihnen will Bouffier, laut dpa-Meldung, unter anderem über die Flüchtlingsproblematik und die Abwanderung rumänischer Arbeitskräfte nach Deutschland sprechen, da viele Abwanderer in das Rhein-Main-Gebiet kommen. Außerdem steht am 3. und 4. Juni ein Besuch in Hermannstadt auf dem Programm. Vor Reiseantritt gewährte Ministerpräsident Volker Bouffier der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r folgendes Interview:Weiterlesen→

Reformation und Toleranz

Beiträge der Reformationstagung 2013 erschienen
Ausgabe Nr. 2483
 
 

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Mitte Mai wurde in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen das Buch „Reformation und Toleranz – Brücken über Jahrhunderte“ vorgestellt. Die Publikation enthält die Beiträge der Reformationstagung 2013. Eine Darstellung des konfessionellen Miteinanders, Nebeneinanders und Gegeneinanders nach der Reformation.Weiterlesen→

Überraschungen bei der Preisvergabe

Streiflichter vom Internationalen Filmfestival in Cannes / Von Claus REHNIG
Ausgabe Nr. 2484
 
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Drei Filme im offiziellen Programm, zwei im Wettbewerb und noch ein Kurzfilm. Ein schöner Erfolg für das rumänische Kino, das somit in Cannes beinahe überproportional repräsentiert war. „Câini“, der Erstlingsfilm von Bogdan Mirică bekam sogar den internationalen Kritikerpreis im Programm Un certain regard.  

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