,,Wir stellen uns den Herausforderungen“

Marquardt Hermannstadt eröffnete neue R&D-Büros im Zentrum der Stadt

Ausgabe Nr. 2643

Das Demo-Auto wurde vorgeführt, stolz darauf waren auch Vizepräsident Thomas Schwarz (1. v. l.), Vizepräsident Gerd Villing (4. v. l.), Generalmanager in Rumänien Mourad Halilou (5. v. l.) und R&D-Leiter in Hermannstadt Sorin Brumar (1. v. r.).
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Marquardt Hermannstadthat am vergangenen Donnerstag die neuen Büros des Forschungs- und Entwicklungzentrums im Ramada-Hotel eröffnet. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Demo-Auto vorgestellt, in dem die in Zukunft von Marquardtentwickelten Produkte getestet werden konnten.Weiterlesen

Fasst euch ein Herz!

Neues Hilfszentrum für Krebskranke eröffnet

Ausgabe Nr. 2643

Blick in eines der Zimmer im Hilfszentrum „Sus Inima“.
Foto: Cynthia PINTER

Seit dem 28. September gibt es in Hermannstadt ein soziales Zentrum, das Krebskranken und deren Angehörigen hilft, mit der Krankheit umzugehen. Das Zentrum heißt „Sus Inima“, hat seinen Sitz in der Friedenfelsgasse/Constantin Noica 26 und wird von dem NGO mit dem gleichen Namen geleitet. Am Tag der Offenen Türen, am 21. September, führten Marieluise Knobloch (Vizepräsidentin des Vereins), Anca Gavrilă (Mitarbeiterin) und Dr. Adrian Moga (Facharzt für Radiotherapie) durch die Einrichtung. Weiterlesen

,,Dankbarkeit begleitet mich ein Leben lang“

Ehemaliger Bürgermeister von Neuental im Kreisrat gewürdigt

Ausgabe Nr. 2643

Christine Manta-Klemens, Otto Döhrn und Daniela Cîmpean bei der Übergabe der Ehren-Plaketten an den Initiator und an den Patenschaftsverein Hamlesch Braller Michelsberg Siebenbürgen e. V. (v. l. n. r.).
Foto: Fred NUSS

,,Wir rumänischen Staatsbürger könnten einiges von unserem deutschen Gast und seinen Mitarbeitern und Mitkämpfern lernen und übernehmen. 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit, zugunsten von Menschen eines anderen Volkes und Landes ist etwas, was für die meisten von uns hier unvorstellbar bzw. schwer nachvollziehbar ist. Umso mehr sollten wir uns darüber Gedanken machen, wie wir in Zukunft unseren Bedürftigen ehrenamtlich zu helfen gedenken.“ Mit diesen Worten schloss die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens ihre Ansprache zur Feierstunde im Kreisrat am 26. September, als Otto Döhrn mit der Ehren-Plakette ,,Auszeichnung für besondere Verdienste“ gewürdigt worden ist.Weiterlesen

Er dirigierte ,,mit links“

Würdigung für Henry Selbing (1912-2000)

Ausgabe Nr. 2643

Die Künstlerin Ileana Selbing (Bildmitte) war bei der Namensgebung-Feierlichkeit dabei und überreichte im Beisein von Christine Manta-Klemens, der stellvertretenden Vorsitzenden des Hermannstädter Kreisrats (rechts) und Cristian Lupeș, dem Direktor der Hermannstädter Staatsphilharmonie der Einrichtung im Thalia-Saal eines ihrer Gemälde, das dem Wunderkind Carl Filtsch und seinen Klavierlehrern – Frederic Chopin und Franz Liszt – gewidmet ist.                                                      Foto: Laurențiu STRĂUȚ

,,Und ich sehe mich später als Schüler bei den wöchentlichen Sinfoniekonzerten mit Henry Selbing (1912-2000), dem einarmigen Dirigenten am Pult der Hermannstädter Staatsphilharmonie, die 1949 aus den Trümmern des ehemaligen Musikvereins wie auch der Stadtkapelle hervorgegangen war. Den Arm soll der Dirigent bei einem Straßenbahnunfall in Wien verloren haben, wo der junge Ernö Schlesinger (alias Henry Selbing), Hermannstädter Spross einer jüdischen Familie, zum Studium weilte und als Synagogen-Sänger wirkte. Ich lasse mich in den Bann der Orchestermusik reißen und leide gleichzeitig mit dem einarmigen ‚Schwerarbeiter‘, der all das auf bemerkenswerte Weise mit einer Hand, der linken, zu bewerkstelligen hat und ich kann noch nicht ahnen, dass ich ihm wenig später als sein Famulus einen Gutteil seiner Arbeit abnehmen werde“. Dies schrieb der Musiker Heinz Acker u. a. in seinen Erinnerungen an die Hermannstädter Philharmonie zum 70. bzw. 180. Geburtstag, die unter dem Titel ,,Zwischen Presto und Andantino“ in der Hermannstädter ZeitungNr. 2630 vom 28. Juni 2019 veröffentlicht worden sind.Weiterlesen

,,Ein Wahrzeichen für jüdisches Leben“

Sanierungsarbeiten an der Hermannstädter Synagoge abgeschlossen

Ausgabe Nr. 2643

Vizebürgermeister Tiberiu Drăgan (1. v. l.), der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hermannstadt, Otto Deutsch (5. v. r.) und die an den Arbeiten beteiligten Wandergesellen verfolgen aufmerksam die Ansprache von Konsul Hans Erich Tischler (4. v. l.).                                                                                                          Foto: Fred NUSS

,,Heute zählt die jüdische Gemeinde in Hermannstadt nur noch 50 Mitglieder, jedoch ist dieses beeindruckende Denkmal weiterhin ein Wahrzeichen für all das, was jüdische Religion, Tradition und jüdisches Leben verkörpern. Wir befinden uns nur wenige Tage vor den wichtigen feierlichen Tagen und Gebeten des neuen Jüdischen Jahres. Damit freuen wir uns umso mehr, dass einige wichtige Arbeiten an diesem Gebäude nun fertiggestellt wurden. Allen Beteiligten noch einmal unseren besten Dank für die geleistete Arbeit! Möge dieses Gotteshaus auch in Zukunft ein Ort der Begegnung, des Gebets und des Friedens sein.“ Mit diesen Worten schloss der Deutsche Konsul Hans Erich Tischler seine Ansprache bei dem kleinen Fest aus Anlass des Abschlusses von Sanierungsarbeiten an der Synagoge in der Salzgasse in Hermannstadt. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2643

Reihenfolge auf Wahlzettel steht fest; Einladung ins Bischofspalais; Alternative Therapien; Neuer Dorfschreiber; Vorstellung der Ergebnisse; Weinfest; 25 Stunden Theater; Neuer Gedichtband; Buchvorstellung; Kulinarischer Literaturabend; Möbelmesse; Antieuropäisches Verhalten; Georg-Dehio-Buchpreis; Seniorentreffen; Theaterstück im Gong; Vortragsreihe; Eröffnungsgottesdienst; 19. Patchworkrüstzeit; Das junge Festival, Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Wir sind heute alle Sachsen“

Das 29. Sachsentreffen hat am Wochenende in Bistritz stattgefunden

Ausgabe Nr. 2642

Von der Bühne auf dem Hauptplatz begrüßte der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch (am Mikrofon) im Namen der Veranstalter die Teilnehmenden am 29. Sachsentreffen am Samstag. Weitere Grußworte richteten Bürgermeister Ovidiu Crețu (in siebenbürgisch-sächsischer Tracht und der Trikolore-Schärpe), Thomas Șindilariu, die Österreichische Botschafterin Isabel Rauscher, der Deutsche Konsul Hans Erich Tischler, der Vorsitzende des Bistritzer Forums, Christian Roth-Gross und im Namen der Regionalgruppe Nordsiebenbürgen-Nösen Dr. Hans Georg Franchy (v. l. n. r.).                                                            
Foto: Werner FINK

Am vergangenen Wochenende fand das 29. Sachsentreffen nun nach 2010 zum zweiten Mal in Bistritz statt, wobei das Motto dieses Mal „Gemeinsam-Gedenken-Aufbauen” lautete. Außerdem fand im Rahmen des Sachsentreffens auch das Treffen der Regionalgruppe Nordsiebenbürgen-Nösen des HOG-Verbands statt und so wurde auch der Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen vor 75 Jahren gedacht. Mit der Honterus-Medaille geehrt wurden Kurator Johann Schaas aus Reichesdorf und Lektorin Ortrun Morgen aus Schweischer.Weiterlesen

Städtepartnerschaft

Ausgabe Nr. 2642

Auf Initiative der rumänischen Diaspora aus Durham im US-Staat North Carolina wurden Hermannstadt und Durham Partnerstädte. Hauptinitiator war Mihai Scurtu, der schon seit etlichen Jahren den internationalen Interpretationswettbewerb ,,Erich Bergel – Dorothy Kitchen“ in Heltau und Hermannstadt organisiert. Eine Delegation aus Hermannstadt unter der Leitung von Bürgermeisterin Astrid Fodor weilte vom 12. bis 17. September in Durham, um die Bereiche der Kooperation auszuloten. Unser Bild: Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (links) und Durhams Bürgermeister Steven Schewel bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags im Sitzungssaal des Stadtrats in Durham.

Foto: Mirela GLIGORE

Importiertes Trinkvergnügen

Neuntes Cibinfest findet auf dem Großen Ring statt

Ausgabe Nr.2642

Blick ins Zelt in einer ruhigen Minute: Man sitzt auf dem Tisch oder steht sogar darauf…                                                             Foto: Jan-Christian BREWER

Seit 2011 findet nun das Cibinfest jedes Jahr in Hermannstadt statt. Mehrere zigtausend Liter Bier wandern bei der Festivität regelmäßig über die Tresen und die Besucherzahl ist tendenziell ansteigend. Es ist eines von den mittlerweile unzähligen Oktoberfesten weltweit, die ein Kassenschlager sind und kommerzielles Trinkvergnügen mit einer traditionellen Vorgeschichte aus dem süddeutschen Bayern verbinden.Weiterlesen

,,Was uns im Heute und Jetzt verbindet“

Streiflichter vom 19. Hermannstädter Treffen in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2642

Ricky Dandel wie er leibt und lebt durften die Hermannstädter und ihre Gäste am Samstag Abend im Großen Schrannensaal erleben.
Foto: Beatrice UNGAR

,,Zwischen Vergangenheit und Zukunft stehen wir in der Gegenwart, im Hier und Jetzt, in einem symbolischen Haus, in dem unser Leben stattfindet.  Wir öffnen die Fenster und lassen die Erinnerungen herein.  Brauchen wir Erinnerungen? Sind sie notwendig oder sollten wir sie einfach ausschalten? Braucht ein Haus Fenster? Ja, denn dadurch kommt Licht in den Raum, es wird hell, doch es ist auch ein Schutz nötig, um den Raum vor Kälte und grellem Licht zu schützen.

So ist es auch mit den Erinnerungen. Wir sollten sie hereinlassen und zulassen in unserem  Leben. Denn ein Leben ohne Erinnern bedeutet Dunkelheit.“ Mit diesen Worten eröffnete Dagmar Zink, die Vorsitzende der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt (HDH) das 19. Hermannstädter Treffen, das unter dem Motto ,,Hermannstadt – Fenster zur Vergangenheit – Tor zur Zukunft“ vom 13. bis 15. September d. J. in Dinkelsbühl stattgefunden hat. Weiterlesen