„An Ort und Stelle zu sein“

Ausgabe Nr. 2417
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Gespräch mit der Vizebürgermeisterin ad interim Corina Bokor

 

Die DFDR-Stadträtin Corina Bokor wurde vom Hermannstädter Stadtrat am 18. Dezember 2014 zur Vizebürgermeisterin ad interim gewählt, nachdem am 2. Dezember 2014 die damalige Vizebürgermeisterin Astrid Fodor zur Bürgermeisterin ad interim gewählt worden war. Mehr über die Neue im Leitungsteam der Hermannstädter Stadtverwaltung erfahren Sie in dem nachstehenden Interview, das Corina Bokor der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r gewährt hat.

 

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Von „hohen Gütern“

Ausgabe Nr. 2417
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Sonderausstellung im Blauen Stadthaus

 

Die Ausstellung „Gaben der Natur” am Brukenthalmuseum weist auf verborgene Botschaften im Gewand der Alltagswelt hin. Vor dem Entstehen der Wegwerfgesellschaft waren die Gaben der Natur hohe Güter. Die Kunst erhob sie zu allgemeingültigen Symbolen, zu Hymnen auf die Fülle der Schöpfung, zu Ermahnungen zu Bescheidenheit und Mäßigung. 

 

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„Menschenwürdiges Wohnen im Alter“

Ausgabe Nr. 2417
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Doppelter Neubeginn für die Hermannstädter evangelische Kirchengemeinde

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt zusammen sind um eine lange Arbeit, ein schönes Projekt abzuschließen und gleichzeitig um ein Neubeginn zu starten“, sagte Stadtpfarrer Kilian Dörr. Vergangenen Samstag wurden nämlich der Abschluss der Sanierungsarbeiten am Haus Nr. 9 in der Wintergasse im Beisein von Vertretern der Kirchengemeinde, Mietern sowie den Schweizer Helfern Hanns-Albrecht von Graefe und Rudolf Herold gefeiert.

 

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„Du wirst nie Julia spielen“

Ausgabe Nr. 2416
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Konferenz zur Chancen-(Un)Gleichheit in Kronstadt

 

Der Kronstädter Verein Novum hat in Zusammenarbeit mit dem Verein Ema und den Firmen Ed Project und Eran C.A.T.T. ebenfalls aus Kronstadt, am vergangenen Wochenende eine internationale Konferenz zum Thema Chancen (Un)-Gleichheit organisiert. Die Konferenz war Teil des Projektes Incredes, das durch EU-Fonds finanziert wird und Ende dieses Jahres zu Ende geht.

 Eröffnet wurde die zweitägige Konferenz von Enikö Mălăcea, vom Verein Novum und Camelia Chivu, Managerin des Projektes Incredes, die ihre Arbeit vorstellten. 

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„Allein unter Urzeln“

Ausgabe Nr. 2416
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Wie ein Bayer den diesjährigen Urzellauf in Agnetheln erlebte

 

Am 1. Februar war es mal wieder soweit: Die 2006 wiedererweckten Urzeln machten die Straßen Agnethelns (un)sicher. Als der vor zwei Wochen aus Bayern angereiste neue Praktikant der Hermannstädter Zeitung von dieser lärmenden Horde von seltsamen Zottelwesen hörte, welche angeblich einen alten Brauch ausübten, ließ er es sich nicht nehmen, diesem Spektakel persönlich beizuwohnen. Folgende Zeilen berichten von seinem Tag im Außendienst bei den Agnethler Urzeln, an dessen Ende er sich sogar selbst fast als ein solcher fühlte.

„So ein Wahnsinn! Warum schickst du mich in die Hölle?“ ertönte es zu Beginn des Urzelballes vom vergangenen Sonntag aus den Lautsprecherboxen des großen Festsaals im Herzen Agnethelns. Und einige der an meinem Tisch sitzenden Urzeln,  welche mittlerweile ihre zotteligen Kostüme abgelegt hatten, stimmten mit ein: „Hölle! Hölle! Hölle!“.Weiterlesen

„Hier kann der Geist von heute wehen“

Ausgabe Nr. 2416
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Gespräch mit Jean-Baptiste Joly, Leiter der Akademie Schloss Solitude

 

Das Schloss Solitude bei Stuttgart auf einem Hügel mit Blick auf die ehemalige Residenzstadt Ludwigsburg,  das barocke weiße Schloss, empfing mich mit sonnigem Lächeln. Der  Württembergische Herzog Carl Eugen ließ es 1769 erbauen. Die Hohe Karlsschule des mächtigen Herzogs zog ein und Friedrich Schiller besuchte sie freudlos. Dichter wollte er  werden, nicht Medicus. Die Eltern des Bundespräsidenten Richard von Weiszäcker liegen auf dem kleinen Friedhof begraben und Fritz von Graevenitz, arbeitete hier oben auf der Höhe bis 1952 in seinem Atelier als Bildhauer.

1989 wurde die Akademie Schloss Solitude an diesem historischen Ort gegründet und Jean-Baptiste Joly, der einstige Leiter des Französischen Instituts in Stuttgart, übernahm die Direktion. Die rumänischen Schriftsteller Mircea Cărtărescu und Nora Iuga waren u. a. hier Stipendiaten. Mit Jean Baptiste Joly sprach die Berliner HZ-Mitarbeiterin Christel W o l l m a n n-F i e d l er.

 

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Mit „viel Seele” gewürzt

Ausgabe Nr. 2416
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Von der Worschtkoschtprob in Temeswar

Die etwa 70 Wurstsorten auf einem langen Tisch ließen das Wasser im Mund des Besuchers zusammenlaufen. Vergangenen Donnerstag war der letzte Donnerstag im Januar und so kam wieder die von der Banater Zeitung jährlich organisierte Wurstverkostung „Worschtkoschtprob”, dieses Mal im Adam-Müller-Gutenbrunn-Haus in Temeswar, an die Reihe. Dieses Jahr gingen 35 hausgemachte Würste ins Rennen und 35 Würste aus der industriellen Produktion. Der erste Preis in der Kategorie Hausgemachte Würste ging an die Wurst nach einem Rezept von  Nikolaus Griffaton.

 

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