Nachrichten

Ausgabe Nr. 2816

Nacht der Museen am 13. Mai

Foto: Beatrice UNGAR

Hermannstadt. – Am 13. Mai 2023 beteiligt sich auch das Landeskirchliche Museum im Friedrich Teutsch-Begegungs- und Kulturzentrum (Teutschhaus) in Hermannstadt an der international begangenen „Nacht der Museen“ und ist von 10 bis 22 Uhr geöffnet. An diesem Tag ist der Eintritt frei. Um 19 Uhr bietet Historiker Dr. András Bándi eine rumänischsprachige Führung zur siebenbürgisch-sächsischen Geschichte an.

Ebenfalls an diesem Abend, von 18 bis 23.30 Uhr bietet das Brukenthalmuseum Interessierten Besuche mit freiem Eintritt im Museum für zeitgenössische Kunst (Quergasse/Tribunei 6), im „August von Spieß“-Museum der Jagdwaffen und Jagdtrophäen, im Freskensaal im Hochzeitshaus am Kleinen Ring/Piața Mică 22 und in der Synagoge an der Salzgasse/Constituției 11 an.

Das ASTRA-Freilichtmuseum im Jungen Wald ist von 18 bis 1 Uhr kostenlos zu besichtigen.

Desgleichen beteiligt ist das Druckerei-Museum (Burgergasse/Ocnei). Hier ist von 18 bis 22 Uhr Betrieb.

Für Besucher geöffnet sind von 19 bis 23.30 Uhr auch der Ratturm bzw. der Zimmermanns- und der Töpferturm in der Harteneckgasse/Cetății. (BU)Weiterlesen

,,Der Harbachkradder quakt nouch!“

Dauerausstellungen in der Agnethler Kirchenburg feierlich eröffnet

Ausgabe Nr. 2815

Das Herzstück der Dauerausstellung auf der Empore in der evangelischen Kirche in Agnetheln sind die beiden Mannequins in der Tracht der Siebenbürger Sachsen aus Agnetheln, links der Mann im Dolmen und rechts die gebockelte Frau, dazu eine Hannenlade (Bürgermeisterlade),  an der Oblateneisen lehnen, die Turmspitze mit der Zeitkapsel und im Hintergrund ist das aus dem 19. Jahrhundert stammende Ortswappen mit der Heiligen Agnetha, der Namensgeberin und Schutzpatronin des Ortes zu sehen.                                                                                                                                 Foto: Beatrice UNGAR

,,Der Harbachkradder quakt nouch!“ war auf dem Festabzeichen für das vierte Treffen der ausgewanderten Agnethler in Heilbronn 1996 zu lesen. ,,Harbachkradder“ oder auch ,,Harbaochkradder“, also ,,Harbach-Frosch“ ist einer der Spitznamen, mit denen die Agnethler geneckt wurden und werden. Das Motto aus dem Jahr 1995 bewahrheitet sich immer wieder, neulich bei der feierlichen Eröffnung der Dauerausstellungen in der Kirchenburg und Kirche am 29. April. Am 14. August letzten Jahres waren die evangelische Kirche und die Kirchenburg nach eingehenden Renovierungsarbeiten wiedereingeweiht worden.Weiterlesen

Neu verputzt und getüncht

Ausgabe Nr. 2815

In der evangelischen Kirche in Kerz auf dem Gelände der früheren Zisterzienserabtei sind Reparaturarbeiten im Gange. Im Innenraum wurde der Zementputz entfernt und es wird alles neu verputzt, desgleichen wurden die Wände neu getüncht. Um bis zu dem Schlussstein mit dem Bildnis der Heiligen Maria auf ca. 12 Meter Höhe zu gelangen, wurden vier Stockwerke hoch Gerüste aufgestellt. Wie Ortspfarrer Michael Reger der Hermannstädter Zeitung berichtete, werden die Arbeiten nach Plänen des Architekten Tudor Pavelescu und unter Leitung von Bauingenieur Tudor Gabriel durchgeführt.                           Foto: Tudor GABRIEL

Für die Gemeinschaft

Laudatio auf den Journalisten Dieter Drotleff

Ausgabe Nr. 2815

Hannelore Baier und Dieter Drotleff im Gespräch.   Foto: Beatrice UNGAR

Der Kronstädter Journalist Dieter Drotleff nahm im Anschluss an die Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am 21. April d. J. die Goldene Ehrennadel des DFDR entgegen. Die Journalistin Hannelore Baier hielt die Laudatio, die Sie im Folgenden lesen können:Weiterlesen

,,Messias“ in der evangelischen Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2815

Sowohl die Generalprobe mit Publikum am Samstag, dem 22. April, als auch das Konzert am Sonntag, dem 23. April, waren sehr gut besucht, als der Hermannstädter Bachchor gemeinsam mit einem Ensemble  von Musikern der Hermannstädter Staatsphilharmonie und Gästen sowie den Solistinnen Melinda Samson (Sopran) und Elisa Gunesch (Mezzosopran) und den Solisten Nicolae Simonov (Tenor) und Horațiu Coman (Bass) Teil 2 und 3 von Händels ,,Messias“ aufführte. Unter der Leitung von Jürg Leutert gaben Chor, Instrumentalisten und Gesangsolisten alles und man darf gespannt sein auf die für den Oktober geplante Gesamtaufführung dieses Händelschen Meisterwerkes.              

Foto: Dragoș DUMITRU

Ein Ticket ohne Wiederkehr

Premiere des Balletts ,,One Way Ticket – Un bilet dus”

Ausgabe Nr. 2815

Hin- und hergerissen zwischen Gehen und Bleiben sind die Tänzerinnen und Tänzer in dieser Szene.                                          Foto: TBS/Ovidiu MATIU

Am 22. April feierte „One Way Ticket – Un bilet dus” Premiere im Ion Besoiu Kulturzentrum in Hermannstadt. Mit einem musikalischen Mix aus rumänischer Folklore und elektronischer Musik von Adrian Enescu, tanzte das Hermannstädter Balletttheater eine Geschichte über die Strapazen einer westlichen Immigration als Osteuropäer. Die Message versteht man allerdings erst spät. Weiterlesen

Die Donau – ein europäischer Erinnerungsort

Vortrag und Podiumsdiskussion in der Diplomatischen Akademie Wien

Ausgabe Nr. 2815

Die Diskutanten Emil Brix, Márton Méhes, Ágnes Tóth, Regina Hellwig-Schmid und Biljana Kovac (v. l. n. r.).                      Foto: Ingeborg SZÖLLÖSI

Als die Einladung in die Diplomatische Akademie Wien in mein elektronisches Postfach flattert bin ich etwas erstaunt. Das im selben Gebäudekomplex residierende Elitegymnasium Theresianum ist einer waschechten Wiener Pädagogin selbstverständlich ein Begriff – ich konnte ja schon vor Jahren die unermesslichen Möglichkeiten, die diese Schule sowohl ihren Schülern als auch Lehrern bietet kennenlernen – doch in die „heiligen Hallen“ der Diplomatischen Akademie Wien eindringen zu dürfen, ist somit auch für mich ein erhebender Moment. Interessiert studiere ich das Thema der Veranstaltung, nämlich „Die Donau – ein europäischer Erinnerungsort“: Vortrag und Podiumsdiskussion mit Emil Brix, Ágnes Tóth, Biljana Kovac, Regina Hellwig-Schmid, Márton Méhes und Andrea Vándor.Weiterlesen