Gedankenmosaik

Ein Tagebuch als Brücke zwischen Generationen

Ausgabe Nr. 2946

Adrian Tuchel: „Die Brücke“. Erinnerungen anderer Zeiten. Selbstverlag, 2025, 336 Seiten, ISBN 6426308000438, 49 Lei/16,50 Euro, zu bestellen im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt, deutsche Festnetznummer: 0049- (0)228-90919557, Rufnummer in Rumänien 0040-(0)269-221060, E-Mail: -erasmus@schiller.ro, www.schiller.ro

Adrian Tuchels Buch „Die Brücke – Erinnerungen anderer Zeiten“ ist kein Roman im klassischen Sinn. Es ist ein sehr persönliches Tagebuch, ein Mosaik aus Erinnerungen, Gedanken und Beobachtungen, das den Leser auf eine Reise durch verschiedene Lebensphasen, Länder und Zeiten nimmt. Der 1953 in Kronstadt geborene Architekt und Grafiker, der derzeit in Cambridge in Großbritannien lebt, blickt auf sein Leben zurück: Auf die Kindheit, auf die Geschichte seiner Eltern, auf die Kriegs- und Nachkriegsjahre, aber auch auf seine Familie und das Leben seiner Söhne. Das verbindende Motiv ist die „Brücke“ als eine Brücke zwischen Generationen.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2946

Buchvorstellung im Spiegelsaal

Hermannstadt. – Klaus Fabritius stellt am Mittwoch, den 18. Februar, 17 Uhr, sein neuestes gemeinsam mit Eduard Duldner gestaltetes und 2025 im Honterus Verlag Hermannstadt herausgegebenen Bildband im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) vor: „Willkommene Gäste/Musafiri bineveniți“.

Moderiert wird die Veranstaltung von dem Verlagsleiter und DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa. (BU)

 

„Sibiu Travel Festival”

Hermannstadt. – Die erste Auflage der Tourismusmesse „Sibiu Travel Festival” findet am Internationalen Flughafen Hermannstadt heute zwischen 11 und 18 Uhr, und Samstag, zwischen 10 und 18 Uhr statt. Am Samstag wird zwischen 18 und 20.30 Uhr ein Themenabend zur Vorstellung eines Reiseziels angeboten. Organisiert wird die Messe im Passagierterminal des Flughafens im öffentlichen Ankunftsbereich (Zwischengeschoss) und soll Urlaubspakete mit Abflug von Hermannstadt bewerben. (RS)Weiterlesen

Hoch auf dem Narrenwagen

Ausgabe Nr. 2945

Ein Urzellauf fand auch in diesem Jahr in Großschenk/Cincu statt, veranstaltet von den Vereinen „Großschenker Urzellauf/Fuga Lolelor Cincu”, „SOXEN” und dem Großschenker Bürgermeisteramt. Einen Bericht darüber können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen.   Unser Bild: Nicht nur Schelte sondern auch Klettiten: Auf dem hinteren Teil des Narrenwagens wurden auch dieses Mal „Klettiten” (Pfannkuchen) zubereitet und Sorin Țerbea sorgte mit seiner Ziehharmonika für gute Stimmung.                                            

Foto: Werner FINK

Villa, Sanatorium, Spital

Die Stadt übernimmt CFR-Spital

Ausgabe Nr. 2945

Das CFR-Spital fungiert immer noch mit der Adresse in der Friedenfelsstraße/Constantin Noica, doch der Eingang befindet sich am Turnschulgrund/Independenței in dem administrativen Gebäude.

Das CFR-Spital, wie das von dem Transportministerium und der Rumänischen Bahngesellschaft CFR verwaltete und betriebene Krankenhaus Ecke Friedenfelsstraße/Constantin Noica, Turnschulgrund/Independenței genannt wird, ist nun offiziell in den Besitz der Stadt Hermannstadt übergegangen. Das Übergabe-Übernahme-Protokoll unterzeichneten am Montag, den 2. Februar, der Transportminister Ciprian Șerban, Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und die Spitalsmanagerin Ștefania Șerban.Weiterlesen

,,Zurück in die Garage!“

4. Tanzworkshop mit Astrid und Anna-Lena Göddert im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2945

Gruppenbild mit den beiden Tanzreferentinnen.                                                  Foto: Tita MIHAIU

„Garage!”, „Zurück in die Garage!” ertönte es am Freitag und am Samstag aus dem Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt. Was dort aber geschah hatte nichts mit Fahrzeugen zu tun, sondern mit Tanzen. Hier fand das vierte Blockseminar „Sächsische Volkstänze” statt. Ein Blick in den Saal, in dem getanzt wurde, genügte, um festzustellen, dass möglicherweise dort auch Fußball gespielt wird, denn einige der Anwesenden trugen grüne Westen. Aber eins nach dem anderen. „Garage” bedeutet im Fachjargon so viel wie Zurück in die Ausgangsposition. Man benützt es wohl deshalb, weil einige Takte vergehen, bis das Wort Ausgangsposition oder Ausgangsstellung ausgesprochen wird… Und die grünen Westen trugen jeweils die Tanzenden, die den Männerpart übernehmen. Weiterlesen

,,Die Tanzfläche war immer voll“

Großer Siebenbürgerball 2026 fand mit Ehrengästen in München statt

Ausgabe Nr. 2945

Manfred Binder, Ovidiu Ganţ, Dr. Bernd Fabritius, Dr. Petra Loibl, Rainer Lehni, Michael Dzeba (CSU), Münchner Stadtrat, in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter (v. l. n. r.). Foto: Nicole RICHTER BOSSMANN

Ballsaison in München – und die tanzfreudigen Siebenbürger Sachsen sind natürlich mit dabei. Seit vielen Jahren gehört der Große Siebenbürgerball am letzten Januarwochenende fest zum Veranstaltungskalender und wird von den Landsleuten herbeigesehnt; kaum ist der Kartenvorverkauf gestartet, muss er auch schon wieder beendet werden, weil alle Plätze im Festsaal des traditionsreichen Hofbräukellers vergeben sind. So auch dieses Mal: Aus Bayern, ganz Deutschland, Österreich, Rumänien und der Schweiz waren am 31. Januar Gäste gekommen, unter ihnen auch viele Prominente, die den Abend ebenso zum Tanzen wie zum Netzwerken nutzten und sich sichtlich wohl fühlten. Und eine Überraschung gab es auch… Weiterlesen

Trendsport Axtwerfen macht Spaß

Im neu eröffnetem Axe Throwing Club in Hermannstadt gelten strikte Regeln

Ausgabe Nr. 2945

Cosmin Stoenică (links) und sein Sohn Andrei greifen den Kunden unter die Arme, damit sie Spaß beim Axtwerfen haben.

„Axt in die dominante Hand nehmen, Arm nach hinten ausstrecken, Arm nach vorne schnellen, Axt mit einem Ruck loslassen. Die Axt dreht sich ein Mal und sticht genau in die Holzplatte”. Als Anfänger hat man tatsächlich die Erwartung, dass es direkt beim ersten Versuch auch klappt, doch meistens kommt dann eine bittere Enttäuschung. Die gute Nachricht ist, dass man im neu eröffneten Axtwerfen-Raum Platz genug hat, um zu üben, bis es klappt. Weiterlesen