Fernweh auf Wienerisch

Rückblick auf die Ferienmesse 2026 in Wien

Ausgabe Nr. 2944

Ein kulinarischer Magnet: Beim Rumänien-Stand gab es Leckereien aus dem Banat.                                                                               Foto: Anna HENNING

Wer Mitte Jänner durch die Hallen der Messe Wien schlenderte, merkte schnell: Hier wird nicht nur informiert, hier wird verführt. Die Ferienmesse 2026 war weniger Katalog und mehr Gefühl, weniger Prospekt und mehr Prickeln im Bauch. Man ging hinein, um sich umzusehen – und hinaus mit dem dringenden Wunsch, sofort irgendwohin aufzubrechen. Wohin genau, das war fast nebensächlich, denn die Welt präsentierte sich in all ihren Farben, Düften und Versuchungen.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2944

Neuer Charterflug

Hermannstadt. – Ein neuer Charterflug von Hermannstadt nach Sharm el Sheikh (Ägypten) wird ab Juni bis Oktober eingeführt und fliegt jeden Montag. Auch die Angebote aus dem Vorjahr bleiben bestehen: Antalya (Mai-September, Montag, Dienstag, Freitag, Samstag); Kreta Heraklion (Juni–September, Dienstag, Mittwoch, Freitag), Hurghada (März-November, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag); Larnaca (Juni–September, Dienstag), Monastir (Juni–September, Dienstag, Mittwoch), Palma de Mallorca (Juni–September, Freitag), Rhodos (Juni–September, Donnerstag). Karten für diese Flüge findet man bei unterschiedlichen Reiseveranstalter und Reisebüros. (RS)

 

Maskenball

Hermannstadt. – Ein Maskenball findet in der ehemaligen Schule in der Hammersdorfer Kirchenburg (Str. Maior Octavian Niţă Nr. 30-36) am Samstag, dem 7. Februar, ab 19 Uhr, statt. Die Teilnahme mit Essen und ausgewählten Getränken kostet 150 Lei. Anmeldungen werden bis zum 5. Februar entgegengenommen, bei der Taverna Akropolis (Str. Turnului Nr. 12, Tel. 0771-42.07.26). (RS)Weiterlesen

Hängematten und Picknick-Bereich

Finanzierung für die Umgestaltung des Erlenparks wurde genehmigt

Ausgabe Nr. 2943

So sieht die Planung für die Sanierung des Rosengartens und des dazugehörigen Brunnens aus.
Fotos: Presseamt der Stadt

1856 habe die k. u. k. Stadthalterei Hermannstadts beschlossen, „…den Spazierweg ,Unter den Erlen‘ genannt, der von den Bewohnern Hermannstadts (…) am meisten besucht wird (…) in einen der Landeshauptstadt würdigen Zustand zu versetzen (…) und bis zum Jungen Wald zu leiten”, heißt es in der von Ernst Buchholzer verfassten „Festschrift zur Feier des Fünzigjährigen Bestandes des Vereins zur Verschönerung der Stadt Hermannstadt” (Verlag Krafft & Drotleff AG, Hermannstadt 1929). Der Erlenpark in Hermannstadt, der unter der Leitung von Ingenieur Michael Seyfried entsprechend des Beschlusses der k. u. k. Stadthalterei vom 3. November 1856 angelegt worden ist, soll nun umgestaltet werden, ohne aber den historischen Charakter der Anlage zu beeinträchtigen. Heute belegt der Park eine Fläche von 22 Hektar, auf der 68 Baumarten, davon 38 einheimische und 30 exotische stehen. Die ältesten Bäume (Erlen, Schwarzpappeln, Linden, Eichen) sind über 150 Jahre alt.Weiterlesen

Ein Jahr Hermannstadt

Aus dem Leben einer ,,Heruntergekommen“ / Von Annette KÖNIGES

Ausgabe Nr. 2943

Annette Königes erläutert bei einer Führung in der evangelischen Stadtpfarrkirche den vorreformatorischen Flügelaltar.   Foto: Beatrice UNGAR

Nach Rumänien zurückkehren? Niemals! Zu Besuch ja – ab und zu – aber doch nicht dort leben, wieder, nachdem ich 1981 heilfroh war in die Freiheit und in das Land meiner Sprache auszuwandern, das „Elend“ hinter mir zu lassen, um an der Seite meines Mannes in Deutschland ein neues Leben aufzubauen.

München wurde zu meiner zweiten Heimat – es ist tatsächlich möglich, mehrere Heimaten zu haben – in der ich mich wohl fühlte, wo ich Wurzeln schlug, wo meine Kinder geboren sind, wo wir ein Haus bauten und einen großen Freundeskreis immer noch haben. Ich wurde sogar Stadtführerin und brachte Menschen aus aller Welt „mein“ München näher, aber auch in München lebenden Siebenbürgern unter dem Motto: Wer Wurzeln schlagen will, sollte den Boden gut kennen. Ich lernte also den Boden gut kennen und schlug Wurzeln. Die Zukunft war klar. Bis zu unserer Rente haben wir die Schulden für das Haus abbezahlt, so dass wir dann entspannt und ohne Sorgen das Alter genießen können, in der Nähe unserer Kinder, unserer Enkel und unserer Freunde. So der Plan. Soweit so gut.Weiterlesen

Atemberaubend zuschauerfreundlich

Zwei spannende 4 X Cross-Wettkämpfe in der Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne

Ausgabe Nr. 2943

Vier Snowboarder bei schönstem Wetter auf der Skipiste.                                                                             Foto: Tibi HILA

Atemberaubend zuschauerfreundlich waren die zwei 4 X Cross-Wettkämpfe, an denen am vergangenen Wochenende in der Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne insgesamt mehr als 70 Konkurrenten aus ganz Rumänien teilgenommen haben. Samstag waren beim Ski & Snowboard 4X Cross Skifahrer bzw. Snowboarder auf der Piste, am Sonntag die Mountainbiker beim MTB Winter 4X Cross. Letztgenannter Wettkampf war ein Novum für den Skiort. Erstmals starteten MTB-Fahrer auf der gleichen Piste wie die Skifahrer und Snowboarder. Also auf Schnee. Weiterlesen

Neubau

Ausgabe Nr. 2943

Zur Schule Nr. 8 in der Wolfsgasse/Str. Lupeni gehört seit Kurzem ein neues Gebäude, das an der Straße gebaut wurde. Darin sind 4 neue Klassenräume eingerichtet worden, in denen etwa 100 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden können. Das neue Gebäude ist energieeffizient, und die neuen Klassenzimmer wurden mit neuen Möbeln, interaktiven Tafeln und Videoprojektoren versehen. „Wir werden die Modernisierungsarbeiten an dieser Schule fortsetzen, da wir europäische Fördermittel für die Installation von Photovoltaikmodulen auf dem alten Schulgebäude erhalten haben, um grüne Energie zu erzeugen und die Stromkosten zu senken“, sagte Bürgermeisterin Astrid Fodor über die 3,23 Millionen Lei Investition, die vom Bürgermeisteramt durch EU-Mittel finanziert wurde.                                    Foto: Cynthia PINTER

50. Ausgabe gefeiert

Über das ,,Mediascher Infoblatt“ und den ,,Tramiter“              

Ausgabe Nr. 2943

Heimatgemeinschaft Mediasch e. V. (Hg.): Mediascher Infoblatt. 26. Jahrgang/Nr. 50/Dezember 2025, 66 Seiten. Der Bezug ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Seit 2024 beträgt der Beitrag für die Einzelmitgliedschaft in der HG Mediasch 18 Euro und für die Familienmitgliedschaft 28 Euro. Näheres unter www.mediasch.de

Wer aus Mediasch stammt, dem ist das Mediascher Infoblatt bestimmt schon ein Begriff. Im Dezember 2025 feierte die Heimatgemeinschaft Mediasch e.V. die 50. Ausgabe der Publikation, die sich als Nachrichten- und Informationsplattform der Heimatgemeinschaft (HG) Mediasch bewährt hat. Im Folgenden lesen Sie einen leicht gekürzten Text zur 50. Ausgabe des Mediascher Infoblatts von Hansotto Drotloff:Weiterlesen