Buffalo Bill kehrt zurück

Deutsche Premiere im Hermannstädter Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2870

Schlussszene mit Adrian Prohaska, Lucia Barbu, Jenö Major, Claudia Stühler und Angelá Páskuy (v. l. n. r.).                           Foto: Cynthia PINTER

Einst besuchte Buffalo Bill Hermannstadt mit seiner berühmten Zirkusshow – jetzt kehrt er auf die Bühne zurück. Am 13. Juni präsentierte das Kinder- und Jugendtheater Gong die deutsche Premiere von „Zirkus Buffalo Bill“, übersetzt von Beatrice Ungar. Eine spannende Show für Kinder ab fünf Jahren, die unter der Regie der Autorin des Stückes Éva Lábadi Megyes entstand und das Publikum auf eine fesselnde Reise in den Wilden Westen mitnahm. Weiterlesen

Farbenfroh und klanggewaltig

Ausgabe Nr. 2870

Der Hermannstädter Bachchor hat am Samstag, dem 8. Juni, in der evangelischen Stadtpfarrkirche Musik aus der farbenfrohen französischen Spätromantik zu Gehör gebracht: die Messe solenelle op. 16 von Louis Vierne, dazu passende Orgelwerke auf einer und zwei Orgeln (Brita Falch Leutert und Jürg Leutert) und ein Lied des Widmungsträgers der Messe, Théodore Dubois (Elisa Gunesch, Mezzosopran) begleitet von Stadtkantorin Brita Falch Leutert an der fast fertig renovierten Sauer-Orgel. Zum Schluss gab es minutenlangen Stehapplaus. Am Tag davor hatten Brita Falch Leutert, Eliza Gunesch und Jürg Leutert im Rahmen der Mittagsmusik konzertiert. Unser Bild: Farbenfroh war nicht nur die Musik sondern auch die Bekleidung der Bachchor-Mitglieder.                                                       Foto: Beatrice UNGAR

Spannend und intensiv

Ausgabe Nr. 2870

Anlässlich des Kindertheatertages in Kronstadt 2024 erlebten die Kinder der deutschsprachigen Klasse 1G3 der George-Coșbuc-Schule aus Klausenburg einen theaterpädagogischen Ausflug der besonderen Art. Unter der Leitung von Karin Hedrich, Klassenlehrerin, und Dr. Kata-Szilvia Bartalis, Sprachdidaktikerin und Theaterpädagogin an der deutschsprachigen Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften, begaben sich 25 Kinder am 1. Juni, dem internationalen Kindertag, auf eine spannende Reise.Weiterlesen

,,Die Tage seien als Versuch gedacht“

Gedanken zu Matthias Kehles zweisprachigem Gedichtband ,,Fundus / Stoc“

Ausgabe Nr. 2870

Matthias Kehle: Fundus/Stoc. Gedichte. Deutsch/Rumänisch. Ins Rumänische übersetzt von Traian Pop Traian. Vorwort von Cătălin Dorian Florescu. Pop Verlag Ludwigsburg 2017, 86 Seiten, ISBN: 978-3-86356-149-9, 14 Euro.

Die Sammlung von Kehles Gedichten nimmt den Leser in zwei Sprachen mit auf eine tiefgründige Reise durch menschliche Emotionen und Beobachtungen des Alltags. Übersetzt wurden die Gedichte ins Rumänische von Traian Pop Traian, der in Kronstadt in Rumänien geboren wurde und seit 1989 in Deutschland als Schriftsteller, Verleger und Übersetzer lebt. Matthias Kehle lebt in Karlsruhe als freier Schriftsteller, Journalist und Kritiker. Sein erster Gedichtband erschien 2017 ebenfalls im Pop Verlag Ludwigsburg. Das Buch handelt von dem gewagten Versuch, ins Leben einzusteigen.Weiterlesen

Spannung und Begeisterung

Bukarester gewannen bei ,,Sibiu Streetball“

Ausgabe Nr. 2870

Das Siegerpodium der Kategorie Open Herren.   Foto: Cynthia PINTER

Tag und Nacht herrschte am Elemer Tordai-Spielfeld vor der Transilvania-Halle in Hermannstadt reges Treiben. Basketballspielerinnen und -spieler aller Alterskategorien dribbelten und warfen den gelb-blauen Basketball in den Korb. Sie hatten alle ein Ziel, das Spiel zu gewinnen und warum nicht, als Sieger der Endrunde den Pokal und die Medaillen zu bekommen. Das inzwischen zur Tradition gewordene 3×3 Basketballturnier „Sibiu Streetball“ fand am Wochenende, auf dem „Elemer Tordai“-Basketballplatz statt. Weiterlesen

,,Der Mensch hat keine andere Waffe als die Musik…“

Ein besonderes und sehr gut besuchtes Konzert mit Psalmen-Vertonungen in der Synagoge in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2870

Gryllus Daniel, Marta Sebestyén und Gryllus Vilmos (v. l. n. r.).
Foto: Werner FINK

„Tizenöt zsoltár“ (15 Psalmen) lautete der Titel des Konzerts, das am 3. Juni in der Synagoge in Hermannstadt stattgefunden hat. Gerade als das Konzert beginnen sollte, regnete es draußen wie schon lange nicht mehr. Ob jemand den Weg ins Konzert gefunden hatte? Beim Betreten der Synagoge stellte sich heraus: Drinnen war es voll und es herrschte eine schöne Atmosphäre. Musikliebhaber verschiedener Konfessionen und Ethnien waren gekommen. Márta Sebestyén und die Brüder Dániel und Vilmos Gryllus aus Ungarn, alle drei Kossuth-Preisträger, hatten sich vorgenommen, zwischen dem 2. und 8. Juni die Vorstellung in sieben Gotteshäusern verschiedener Konfessionen in sieben Ortschaften in Siebenbürgen aufzuführen. In Hermannstadt war die Wahl nun auf die Synagoge gefallen.Weiterlesen

Pferdeflüstern und Dachgespräche

Ein Besuch im Salon für Visuelle Künste der UAP-Filiale Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2870

Constantin Pele: Experiment VI.

Schon zur Tradition geworden ist der Salon für Visuelle Künste der Hermannstädter Filiale des Rumänischen Künstlerverbands (UAP), der während des Hermannstädter Internationalen Theterfestivals und bis zum 4. Juli in der UAP-Galerie am Großen Ring 12 besichtigt werden kann. Zu sehen sind Werke von Künstlerinnen und Künstlern von den UAP-Filialen Alba Iulia, Bukarest, Klausenburg, Râmnicu Vâlcea, Suceava. Weiterlesen