Nachrichten

Ausgabe Nr. 2877

Die Tanzgruppe des Jugendforums Hermannstadt (Leitung: Sebastian Arion) während ihres Auftritts beim Großen Sachsentreffen. Foto: Cynthia PINTER

In eigener Sache: Nächste Ausgabe am 23. August

Die nächste Ausgabe der Hermannstädter Zeitung erscheint am 23. August, da die rumänische Regierung im Anschluss an den arbeitsfreien 15. August (Mariä Himmelfahrt) auch den 16. August zum arbeitsfreien Tag erklärt und damit den staatlichen Angestellten Miniferien beschert hat. Das bedeutet, dass auch die Postämter geschlossen sind. Wir danken für Ihr Verständnis.

Die Redaktion

 

7. Mediascher Treffen

Mediasch. – Das 7. Mediascher Treffen findet vom 9. bis 12. August statt und wird vom Zentrumforum Mediasch in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Mediasch, dem Bürgermeisteramt Mediasch und der Heimatgemeinschaft Mediasch organisiert. Das Rahmenprogramm umfasst u. a. einen Tag der offenen Türen (Schule, Museen, Türme), den Stummfilm „Frau im Mond“, die Ausstellung „Schriftlichkeit vor 1600“, ein sächsisches Kabarett, Gottesdienste, die Festveranstaltung und eine Wanderung oder einen Busausflug. Abgeschlossen wird das Treffen mit einem Orgelkonzert in der Kirche. (FL)Weiterlesen

Kommt alle nach Siebenbürgen

Gespräch mit Martin Bottesch zum Großen Sachsentreffen 2024

Ausgabe Nr. 2876

Der 1953 in Großpold geborene Mathematiklehrer Martin Bottesch, der 2013 zum Vorsitzenden des Siebenbürgenforums gewählt worden ist, in seinem Büro im Forumshaus.
Foto: Cynthia PINTER

Die junge Generation der Siebenbürger Sachsen weiß nicht mehr so viel über Siebenbürgen und man müsse etwas unternehmen, um diese Jugend nach Siebenbürgen einzuladen. Diese Idee stand Pate für das erste Große Sachsentreffen 2017. Dieses war dermaßen erfolgreich, dass die Organisatoren ein zweites für 2021 ins Auge fassten. Pandemiebedingt musste es auf 2024 verschoben werden. Als Gastgeber fungiert erneut das Siebenbürgenforum, dessen Vorsitzender Martin Bottesch der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r folgendes Interview gewährte: Weiterlesen

Zwei olympische Medaillen für Rumänien

Ausgabe Nr. 2876

Der Schwimmer David Popovici (19) holte bei einem dramatischen Finale über 200 Meter Freistil am Montagabend die Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Paris. Es sind so viele Menschen hier, die mich angefeuert haben. Ein Traum ist wahr geworden“, sagte der 19 Jahre alte Rumäne später. Es war die erste Medaille für das rumänische Team. Popovici kam nach 1:44,72 Minuten im Ziel an, nur zwei Hundertstel vor dem Briten Matthew Richards und sieben Hundertstel vor dem US-Amerikaner Luke Hobson. Am Mittwochabend holte David Popovici im Finale über 100 m Freistil Bronze. Die letzte olympische Medaille für den rumänischen Schwimmsport hatten 2004 in Athen Camelia Potec 2004 (Gold über 200 Meter Freistil) und Răzvan Florea (Bronze über 200 Meter Rücken) gewonnen.                   Foto: prosport.ro

,,Limitless” gefahren

Die 21. ,,Red Bull Romaniacs” hat stattgefunden

Ausgabe Nr. 2876

Sandra Gómez Cantero aus Spanien war die schnellste Enduro-Riderin bei Redbull Romaniacs 2024.                            Foto: Redbull Romaniacs

Die härteste Enduro Rallye der Welt „Red Bull Romaniacs“ hat wie immer Ende Juli stattgefunden, dieses Jahr unter dem Motto „Limitless” (Grenzenlos). Teilnehmer aus 64 Ländern hatten sich für die 21. Auflage der härtesten Hard-Enduro-Rallye angemeldet. In Hermannstadt hat Sandra Gómez Cantero ihre eigene Fangemeinde und war dieses Jahr zum 6. Mal dabei. Die Riderin aus Spanien hatte die Wettkampfnummer 100, hat in ihrer Klasse – Silver/Silber – den 25. Platz belegt und war die schnellste Frau im Wettkampf. Vor dem Beginn des Prologs, die erste Probe des Wettkamps, dem 4 Off-Road-Tage folgten, sprach Sandra Gómez Cantero mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u. Weiterlesen

Zeitzeuge, Freund und Wegbegleiter

Nachruf auf Kurtfelix Schlattner (1936-2024)

Ausgabe Nr. 2876

Kurtfelix Schlattner (1936-2024).

Mehrfach hatte ich mich bereits von Kurtfelix Schlattner verabschiedet. Immer dann, wenn wir uns in Hermannstadt oder in Rothberg trafen, Wein (er) und Kaffee (ich) getrunken hatten, über so vieles gesprochen und ein Stück des Weges gemeinsam gegangen waren. Er umarmte mich, küsste mich auf die Wangen und ich sagte „auf bald“ oder „bis zum nächsten Mal“. Meist erwiderte er, „das werden wir sehen“ oder „so hoffen wir“. Wenn er dann in seinen alten Volkswagen, seit einigen Jahren in ein Taxi stieg, groß, hager, meist eine Tasche in der Hand, dachte ich daran, dass es das letzte Mal gewesen sein könnte.Weiterlesen

Reise ins ,,Herz der Finsternis“

Zum 100. Todestag von Joseph Conrad (1857-1924)

Ausgabe Nr. 2876

Joseph Conrad (1857-1924).

Der britische Schriftsteller polnischer Herkunft hieß eigentlich Józef Konrad Korzeniowski und wurde in Berditschew geboren (damals unter russischer Besatzung, heute Ukraine, Nähe Kiew). Die Eltern entstammten dem polnischen verarmten Adel, der Vater war ein großer polnischer Patriot, der wegen seiner politischen Aktivitäten 1861 verhaftet und in ein Lager nördlich von Moskau verbannt wurde. Die Mutter verstarb dort 1865, der Vater nach der Entlassung 1869. Mit elf Jahren war Józef Vollwaise, kam in die Obhut eines Onkels, der ihn förderte und dem Wunsch des Knaben nachgab, Seemann zu werden. Der 16jährige beginnt 1874 in Marseille seine Ausbildung und geht vier Jahre später nach England. Erst hier erlernt der knapp 20-Jährige die englische Sprache. Weiterlesen

Operntöne, Heavy Metal und Moshpits

Rekordteilnahme bei dem 17. Artmania Festival auf dem Großen Ring

Ausgabe Nr. 2876

Leadsänger Jonathan Davis von der Band „Korn“ heizte den 10.000 Fans so richtig ein. Foto: Cynthia PINTER

So voll und so laut war es selten auf dem Großen Ring: Die 17. Ausgabe des Artmania-Festivals hat dieses Jahr einen wichtigen Rekord gebrochen – zum ersten Mal war es an einem der Tage sold out. Kein Wunder, bei den 25.000 Fans, die die 14 Konzerte besucht haben. Ohne Frage machte die amerikanische Band „Korn“, die am Samstag Abend aufgetreten ist, den Unterschied und lockte auch die jüngste Generation an, denn 10- bis 14-Jährige kamen in Scharen an. 100 Freiwillige machten dieses Jahr mit.Weiterlesen