Der moderne Rechtsanwalt

Wer war und wo wohnte Johann Karl Albrich (1788-1839)?

Ausgabe Nr. 2875

Das Albrichische Haus steht in der Wiesengasse zwischen dem Haus Nr. 25 und dem Haus Nr. 27. Der Eingang erfolgt aus der Harteneckgasse.
Foto: Beatrice UNGAR

Zwischen dem 22. bis 26. August 1912 fanden in Mediasch Vereinstage statt, für die die Stadt zur Erweiterung des städtischen Saales „Zur goldenen Traube“ eine Festhalle angebaut hatte. Hier tagten in jenen Tagen nacheinander Mediascher und Schelker Volksschullehrer, der Mediascher Musikverein, der Sebastian-Hann-Verein, der Siebenbürgische Ärzteverein bei Eröffnung für die Tagungsdauer einer hygienischen Ausstellung, der Frauenverein, der Siebenbürgische Karpathenverein und der Gustav-Adolf-Verein. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen befand sich die 60. Hauptversammlung des Vereins für siebenbürgische Landeskunde mit seinen Sektionen für Geschichte sowie für Naturkunde. Dabei würdigte der Vereinsvorstand Bischof D. Friedrich Teutsch recht ausführlich die in letzter Zeit verstorbenen Ehren- sowie gewöhnlichen Mitglieder. In einem Fall begann der Bischof seine Würdigung sogar bei den Vorfahren des Verstorbenen. Da reihen wir uns ein.Weiterlesen

Evangelischsein in Kärnten

Besuch in Klagenfurt am Wörthersee

Ausgabe Nr. 2875

Die Gruppe mit Pfarrer Hans-Georg Junesch (links) Jugendreferentin Christine Grahl (rechts) vor dem Evangelischen Bethaus in Ferlach.

„Alt nivel de confidence“ – das ist Hermannstädter Jugendsprache und Johanna wollte in unserer Feedback-Runde damit in etwa sagen: „Die Menschen hier bringen einem viel Vertrauen entgegen.“ Johanna entstammt einer evangelischen Familie aus Hermannstadt und wurde im Mai konfirmiert. Zusammen mit ihren beiden Mitkonfirmanden Georg und Liviu nahm sie vom 25. Juni bis zum 3. Juli an der Besuchsreise teil, die zur Partnergemeinde nach Klagenfurt am Wörthersee führte, der evangelischen Johanneskirche. Es war eine kleine Reisegruppe, die letztendlich zustande kam, geleitet von Jugendreferentin Christine Grahl und Pfarrer Hans-Georg Junesch. Weiterlesen

Er genoss das Leben in Hermannstadt

Nachruf auf den Aachener Pädagogen Hubert Gronen
Ausgabe Nr. 2875

Hubert Gronen (rechts) mit Altbischof Christoph Klein bei dessen Buchvorstellung im Mai 2012 im Spiegelsaal des DFDH.                   Foto: Privat

Am 16. Juni 2024 verstarb der Pädagoge Hubert Gronen nach schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren. Der aus Aachen stammende Gronen war von 2005 bis 2013 in Hermannstadt als Fachberater für die ZfA (Zentralstelle für Auslandsschulwesen) tätig. Ihm oblag die Aufsicht über die damals noch zahlreichen aus Deutschland entsandten Gastlehrer und über die Durchführung der Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom (DSD I+II) an den in Siebenbürgen liegenden PASCH-Schulen (Schule: Partner der Zukunft, eine Initiative, die 2008 vom Auswärtigen Amt ins Leben gerufen wurde mit dem Ziel, an den Partnerschulen Deutschunterricht einzuführen oder auszubauen).Weiterlesen

Eine moderne Aussteigergeschichte

Das neueste Buch des Banater Autors Anton Sterbling regt zum Nachdenken an

Ausgabe Nr. 2875

Anton Sterbling: Rückkehr aus dem Klimadelirium und die merkwürdige Begegnung mit Nikolaus Lenau in Wien, Pop Verlag Ludwigsburg 2024, 183 Seiten, ISBN 978-3863-5638-99, Preis: 77 Lei/15,50 €. Das Buch liegt in Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf und kann auch bestellt werden unter erasmus@buechercafe.ro

Es ist schon erstaunlich wie eine kleine Zahl rumäniendeutscher Autoren bis heute den literarischen Diskurs in Deutschland beeinflusst. Und das nicht erst seit Herta Müllers Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Literatur. Den guten Ruf hat die rumäniendeutsche Literatur auch Autoren wie Anton Sterbling zu verdanken, die sich unermüdlich an den großen Themen abarbeiten. Dahinter verbirgt sich vor allem die Auseinandersetzung mit der Diktaturgeschichte, die verschiedene zuweilen auch regional unterschiedliche Facetten hat. Stichworte sind hier die Deportationen in die Sowjetunion, in den Bărăgan oder die Verstrickungen von Künstlern mit der Securitate.Weiterlesen

Gemeindetreffen

Ausgabe Nr. 2875

Ihr erstes Gemeindetreffen feierten die Evangelischen aus dem Gemeindeverband Neppendorf der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien am Sonntag, den 21. Juli, in Reußdörfchen. Im Gottesdienst predigte Vikarin Marianne Hallmen, die musikalische Umrahmung gestalteten Erika Klemm und Schülerin Ileana Bichler. Hermine Jinga-Roth und ihr Team vom Kinderbauernhof bewirtete die Gäste aufs Köstlichste, zuletzt wurde gemeinsam gesungen. Unser Bild: Gruppenbild der Anwesenden vor der evangelischen Kirche.     Foto: Beatrice UNGAR

 

Die Goldene Generation

Ausgabe Nr. 2875

Unter dem Titel Generația de Aur” (die Goldene Generation) steht die Ausstellung im Historischen Museum im Alten Rathaus (Casa Altemberger), die das Brukenthalmuseum in Zusammenarbeit mit dem Rumänischen Sportmuseum, dem Fußball-Museum, der Art Safari Bukarest und privaten Sammlern organisiert hat. Die erstmals in Hermannstadt veranstaltete Ausstellung ist der Blütezeit des rumänischen Fußball gewidmet und zeigt u. a. Fußballerschuhe und Fußbälle aus dem Jahr 1960, eine Plakette des Rumänischen Fußballverbands (FRF) zur Weltmeisterschaft 1994 in den USA (im Schaukasten auf unserem Bild), verschiedene Trikots, Bälle usw. mit Autogrammen von bekannten Fußballern und Nationalspielern Gheorghe Hagi, Florin Prunea, Ioan (Ionuț) Lupescu, Gheorghe Popescu, Dorinel Munteanu, Bogdan Stelea u. a..

Foto: Daniel FĂRCAȘIU/Brukenthalmuseum

Mitreisende auf Zeit

Ein innovatives Kunstprojekt im ICR Wien

Ausgabe Nr. 2875

Einblick in die Etappen und die Routen der Wanderung bieten u. a. ein offener Koffer, Landkarten, Notizen.                                      Fotos: Heinz WEISS

In einer Welt voller Herausforderungen gibt es Projekte, die Hoffnung machen. Heute möchte ich ein faszinierendes Kunstprojekt vorstellen, das sich drängendsten Themen unserer Zeit auf einzigartige Weise nähert. Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Raum, in dem Filme, Fotografien, Zeichnungen, Gemälde, Collagen, Texte, Audio- und Videoinstallationen miteinander in Dialog treten und gleichzeitig fühlt sich der Besucher aufgefordert, „Mitreisender auf Zeit“ zu sein. Weiterlesen