Lustig, makaber, aber vor allem emotional

Erste Premiere der neuen Spielzeit am ,,Radu Stanca“-Nationaltheater

Ausgabe Nr. 2927

Szenenfoto mit Ofelia Popii und Ciprian Scurtea.                                          Foto: Cynthia PINTER

Ofelia kann immer noch überraschen. Und das im positiven Sinne. An der Seite ihres Ehemanns Ciprian Scurtea hat Ofelia Popii erneut auf der Bühne brilliert. Die beiden spielten am 5. September im Studiosaal des TNRS in der ersten Premiere der neuen Spielzeit des „Radu Stanca“-Nationaltheaters „Aici nu se simte“ („Hier spürt man nichts“) unter der Regie von Lia Bugnar. Das Stück hat die Regisseurin selber geschrieben und man könnte es als schwarze Komödie mit Wurzeln im absurden Theater beschreiben. Die Koproduktion mit dem Bukarester Theater „Green Hours“ feierte seine Uraufführung im ausverkauften Studiosaal am Freitag, dem 5. September und wird nochmal am 21. September im großen Theatersaal des „Radu Stanca“-Nationaltheaters gezeigt. Die Aufführung ist jetzt schon ausverkauft.Weiterlesen

Auftakt mit Klezmer

Beim 21. ProEtnica-Festival in Schäßburg

Ausgabe Nr. 2927

Unter tosendem Applaus des Publikums betrat am ersten Abend die Schauspielerin und Sängerin Maia Morgenstern die Bühne am Schäßburger Burgplatz und begeisterte gemeinsam mit der Bucharest Klezmer Band mit einem energiegeladenen Auftritt. Foto: Tobias JARITZ

Mit Tänzen, Musik und einem mitreißenden Klezmer-Konzert hatte am Mittwoch, den 27. August, in Schäßburg die 21. Auflage des ProEtnica-Festivals begonnen. Fünf Tage lang präsentierten 22 Volksgruppen aus ganz Rumänien ihre Kultur in der historischen Altstadt und setzten ein starkes Zeichen für Vielfalt und Dialog.Weiterlesen

Boxen mit Disziplin

Der Verein hinter der Boxgala ,,Cupa Sibiană de Box“

Ausgabe Nr. 2927

Die Trainer Adrian Panainte (links) und Daniel Olteanu.
Foto: Lena KANTERT

Der Hermannstädter Boxverein ACS Pugilistic Sibian hat vor kurzem die erste offizielle Boxgala „Cupa Sibiană de Box 2025” organisiert. Der Sitz des Vereins befindet sich etwas versteckt auf der Str. Dorobanţilor 5 unweit des Bahnhofs. Eine Treppe führt direkt in die Vereinsräume. Um u. a. zu den Trainingsräumen zu gelangen, muss man zuerst einen Raum voller Zeitschriften, Fotos und Medaillen durchqueren. Weiterlesen

Konzert in der Synagoge

Ausgabe Nr. 2927

Am Sonntag erklang in der Synagoge in Hermannstadt jüdische Musik, dargeboten von (v. l. n. r.) Filip Ion Sandu (Tenor), Dariana Elena (Sopran), Frankel Orly (Alt), Nitsan-Mugur Nazarie-Schwartzmann (Bass) und Cătălina Tudorie (Klavier). In der Synagoge wird im Rahmen des diesjährigen Ars Sacra-Festivals Nataly Oryon aus Israel am Samstag, den 13. September, 18 Uhr, den Reigen der Konzerte eröffnen.  

Foto: Beatrice UNGAR

 

,,Ein symbolischer Kindergarten“

Neue Bildungseinrichtung in Mühlbach als privat-öffentliches Projekt eröffnet

Ausgabe Nr. 2927

Die sächsische Tanzgruppe der Jugendlichen aus Mühlbach begeisterte mit einer Sternpolka die Anwesenden. Foto: Werner FINK

Zur Eröffnung des neuen deutschen Kindergartens „Blauer Stern“ hatten am Montag, dem 1. September, Star Transmission & Star Assembly, das Mühlbacher Bürgermeisteramt und die Deutsche Schule nach Mühlbach eingeladen, im Beisein von Vertretern der lokalen, regionalen und landesweiten Behörden. Weiterlesen

SCAF 2025

Ausgabe Nr. 2927

Unter dem Titel „Resilience” findet vom 6. September bis zum 5. Oktober 2025 in Hermannstadt die sechste Ausgabe des Festivals für Zeitgenössische Kunst (Sibiu Contemporary Art Festival, SCAF) statt. Gastland ist Georgien. Unser Bild: Auch das ehemalige Ursulinenkloster dient als Veranstaltungsort. In einem Raum sind kinetische Kunstobjekte von Theodor Hrib zu sehen, die er „Hybrid Man” nennt.              Foto: Beatrice UNGAR

 

Stehapplaus in Chemnitz

Sonderkonzert in der Europäischen Kulturhauptstadt 2025

Ausgabe Nr. 2927

Wohlverdienten Stehapplaus ernteten die Aufführenden in der St. Petri Kirche in Chemnitz.                                                                   Foto: Hans KÖNIGES

Kaum erklang das fulminante Ende der „Messe von Kronstadt”, dieses besonderen musikalischen Werkes, erhob sich das gesamte Publikum in der voll besetzten Chemnitzer St. Petri Kirche und hörte nicht auf zu klatschen, bis nicht die Dirigentin ans Pult trat, um noch eine Zugabe anzustimmen. Denn auf der Empore hatten gerade die Evangelischen Kantoreien Siebenbürgen gemeinsam mit der St. Petri-Schloßkantorei Chemnitz ihren Auftritt beendet, der im Rahmen des Kulturkirchentages am 30. August 2025 stattfand.Weiterlesen

Musikalische Sternstunde im Thaliasaal

Erstes Konzert im Rahmen des Enescu-Festivals in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2927

Rafał Blechaz und das Sinfonia Varsovia-Orchester. Foto: FB Enescu la Sibiu

Im Rahmen des George Enescu-Festivals konnte Hermannstadt einen beeindruckenden Abend mit dem Sinfonia Varsovia-Orchester unter der Stabführung von Marta Gardolińska und dem Pianisten Rafał Blechacz als Solist erleben. Das erste der fünf Konzerte, die im Rahmen des Enescu-Festivals auch nach Hermannstadt kommen, bot gleich Musik auf höchstem Niveau. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2927

 35. Sachsentreffen in Zeiden

Zeiden/Codlea. – Unter dem Motto „Freiheit macht den Unterschied“ findet am 19. und 20. September d. J. das 35. Sachsentreffen in Zeiden statt. Programm-Highlights: Samstag, 20. September: Gottesdienst, Aufmarsch der Trachtengruppen, buntes Kulturprogramm mit Tanzgruppen und Blasmusik, Festveranstaltung mit Podiumsdiskussion zum Motto, Verleihung der Honterusmedaille an Dr. Harald Roth, Führungen, Theater- und Filmvorführungen sowie ein Kinderprogramm.

Am Marktplatz erwarten die Gäste Informationsstände, Angebote der Frauenkreise sowie vielfältige Möglichkeiten zur Verpflegung. Parkplätze stehen bei Kaufland, Penny u. a. zur Verfügung.

Das Hermannstädter Forum stellt für Interessierte einen Bus zur Verfügung. Abfahrt am Samstasg, 20. September d. J., um 7.30 Uhr vom Parkplatz am Thaliasaal, Rückfahrt um ca. 16 Uhr aus Zeiden.

Für eine Platzreservierung im Bus melden Sie sich bitte bis 17. September 2025 telefonisch im Sekretariat des Hermannstädter Forums unter 0269-21.78.41 (wochentags zwischen 9 und 14 Uhr).

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,,Ein Stück evozierender Stimmungsprosa“

Lesung mit Eginald Schlattner auf dem evangelischen Pfarrhof in Freck

Ausgabe Nr. 2926

Bei der Autogrammstunde neben dem Brunnen unter dem Nussbaum mit Blick auf die evangelische Kirche in Freck nahm sich Eginald Schlattner für jede und jeden der Anwesenden Zeit für ein kleines Gespräch.                                
Foto: Beatrice UNGAR

Irgendwann habe er auf die Frage, wo er zuhause sei, die Antwort gefunden: „Wo man die meisten Gräber hat”, sagte der Schriftsteller und Pfarrer Eginald Schlattner bei der Lesung am Samstag in Freck. Hier seien die meisten Gräber von Familienmitgliedern, hier habe er seine Kindheit verbracht und der Beginn seiner Pfarramtszeit liegt auch hier. Die äußerst gut besuchte Veranstaltung fand auf dem evangelischen Pfarrhof in Freck statt und war wie jede Begegnung mit Eginald Schlattner ein Erlebnis der besonderen Art.Weiterlesen