Ein Kampf um das Wohlbefinden

Zweite Premiere der neuen Spielzeit am ,,Radu Stanca“-Nationaltheater

Ausgabe Nr. 2928

Die sieben Darstellenden (v. l. n. r.): Daniel Plier, Gyan Ros, Olga Török, Viorel Rață, Emőke Boldizsár, Patrick Imbrescu und Serenela Mureșan.                                                                                                     Foto: Vlad DUMITRU

Der 11. September 2001 ist ein Datum, das bei vielen Menschen negative Gedanken hervorruft, denkt man an das Attentat auf die Türme des World Trade Center in New York, welches die Welt veränderte. Der 11. September 2025 war in Hermannstadt Premierentag im Radu Stanca-Nationaltheater, „Union Place“, ein Theaterstück von Elise Wilk, wurde erstmals aufgeführt, in der Regie von Cristian Ban, mit Schauspielerinnen und Schauspielern der deutschen und der rumänischen Abteilung. Hermannstadt erlebte die Erstaufführung dieses Stücks in Rumänien. Die Dramaturgin Elise Wilk hatte die erste Fassung 2022 auf Einladung des Schauspielhaus Salzburg geschrieben. Wie sie im HZ-Interview erklärte, sollte es ein Theaterstück über europäische Gemeinsamkeiten und Unterschiede sein. Weiterlesen

,,Übermenschliche Leistung“

Tagebuch von Hermann Rehner neuaufgelegt

Ausgabe Nr. 2928

Hermann Rehner: Wir waren Sklaven. Tagebuch eines nach Russland Verschleppten. Mit einem Vorwort von Hannelore Baier, Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt 2025, 201 Seiten, ISBN 978-3-949583-69-8, 39 Lei. In Hermannstadt liegt das Buch in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf.

Gelegentlich des 90. Geburtstags von Hermann Rehner am 9. August 1993 wurde sein Tagebuch über die Russlanddeportation veröffentlicht. 2025 jährt sich der Deportationszeitpunkt zum 80. Mal. Aus diesem Anlass erschien auf Wunsch seiner Tochter Helga Pitters, geborene Rehner, die vorliegende Neuauflage im Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt. Wie die Verleger schreiben, wurde die historisch und völkerrechtliche Bezeichnung Russland beibehalten, weil im damaligen Sprachgebrauch der Siebenbürger Sachsen Russland und die Sowjetunion meistens gleichgesetzt wurden.Weiterlesen

Ein einzigartiges Liederbuch

Lieder der Siebenbürger Landler aus Großau, Großpold und Neppendorf

Ausgabe Nr. 2928

Landlerisch g’sunga. Lieder der Siebenbürger Landler aus Großau – Großpold – Neppendorf, Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt 2025, 216 Seiten, ISBN 978-3-94958-362-9, 105 Euro/124 Lei. In Hermannstadt liegt das Buch in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf.

Ein einzigartiges Liederbuch ist vor kurzem unter dem Titel „Landlerisch g’sunga” im Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt herausgegeben worden. Passend zum Buch ist der Umschlag, gestaltet von Leonie Wiedenhof-Grießhober, die mit einem Neppendorfer Landler verheiratet ist. Bereits vor einigen Jahren bildete sich eine Arbeitsgruppe um Dagmar Baatz (Großau), Elke Endörfer (Neppendorf) und Christa Wandschneider (Großpold). Die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die zur Entstehung dieses gelungenen Liederbuches beigetragen haben, stellen sich am Ende des Buches den Lesern und Musikliebhabern kurz vor. Weiterlesen

Weicher aber trotzdem präziser Ton

Zweites Konzert im Rahmen des Enescu-Festivals in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2928

Alexandra Silocea, Patricia Nolz und Laëtitia Eïdo (v. l. n. r.) ernteten begeisterten Applaus.                                                             Fotos: Beatrice UNGAR

„Klimt meets Bösendorfer”: Ein rätselhafter Titel für ein Konzert, der sich aber schnell als passendes Motto entpuppt. Nachdem wegen des schlechten Wetters das zweite Konzert des Enescu-Festivals aus dem Innenhof des Brukenthalpalais in den Thaliasaal verlegt worden war, füllte sich dieser doch recht schnell mit interessierten Besuchern, die gespannt darauf warteten, was sich hinter dem angekündigten Titel verbirgt. Weiterlesen

Erste Premiere am Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2928

Mit „Ursul păcălit de vulpe” (Der vom Fuchs überlistete Bär) brachte das Kinder- und Jugendtheater Gong am vergangenen Wochenende die erste Premiere der neuen Spielzeit heraus. Das klassische Märchen, das Ion Creangă 1880 veröffentlicht hat, hat Éva Lábadi Megyes neu interpretiert und in bewährter Weise inszeniert. Mit Humor und Musik wird erzählt, wie der Bär zu seinem Stummelschwanz gekommen ist. Dabei kommen ausnahmsweise Puppen zum Einsatz, die von Judit Komlódi entworfen und gefertigt wurden. Das Bühnenbild hat Dió Zoltán entworfen, die Musik komponierte Cári Tibor. Das Stück soll im nächsten Jahr auch in deutscher Sprache aufgeführt werden. Es spielen: Jenö Major, Claudia Stühler, Angela Páskuy, Adrian Prohaska und Dominik Stühler.               Foto: Teatrul Gong

 

Würdigen, pflegen und bearbeiten

Gedanken zu Geschichte, Identität und Kulturerbe der Siebenbürger Sachsen

Ausgabe Nr. 2928

Die Birthälmer Kirchenburg ist seit 1993 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und deren Restaurierung wurde 1991 mit dem Europa Nostra-Preis ausgezeichnet.                                                   Foto: Hermann FABINI

In der Siebenbürgischen Zeitung vom 7. Juli 2025 hat Horst Göbbel unter dem Titel „Komplex Artur Phleps II, Vor 80 Jahren: Flucht und Evakuierung aus Nordsiebenbürgen“ Tagebuchaufzeichnungen von General Artur Phleps (1881-1945) veröffentlicht. In einem Diskussionsbeitrag mit dem Titel „Unsere Faschisten“ hat Ortwin-Rainer Bonfert in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien vom 24. Juli 2025 dazu Stellung genommen. An dessen Ende heißt es: „Dieser Beitrag spiegelt die Meinung von Ortwin-Rainer Bonfert. Welches ist die Ihrige? Wir müssen reden.“Weiterlesen

Erste Trophäe für CSU

Elemer Tordai-Pokal bleibt in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2928

Gruppenbild von CSU Sibiu mit dem Elemer Tordai-Pokal.
Foto: CSU Sibiu

Die neue Spielzeit startete für die Basketballspieler von CSU Sibiu nicht nur mit neuen Spielern und dem neuen niederländischen Trainer Geert Hammink sondern auch mit einem neuen Pokal. Die Hermannstädter gewannen das Elemer Tordai-Memorial-Turnier, das jedes Jahr im September in Erinnerung an den zu früh verstorbenen Basketballer vom Basketballclub CSU Sibiu in der Transilvania-Halle veranstaltet wird. Dieses Jahr nahmen vom 8.-10. September die Mannschaften Neftci IK Baku (Aserbaidschan) CSM Târgu Mureș, CSM Târgu Jiu und CSU Sibiu an dem Wettkampf teil. Da es nur vier Mannschaften waren, spielten die Sportler am Dienstag direkt für die Qualifikation im Finale. Weiterlesen

Ars Sacra 2025

Ausgabe Nr. 2928

Die dritte Auflage des Ars Sacra-Festivals läuft noch bis zum 21. September in Hermannstadt. Unser Bild (v. l. n. r.): Das Eröffnungskonzert in der Synagoge bestritten Arie Livshin (Bouzouki/Mandoline), Nataly Oryon (Gesang, Arrangements, musikalische Leitung), Nimrod Ben Natan (Gitarre) und Ivan Ceresnjes (Schlagzeug) unter dem Motto „Jerusalem of the Balkans”.                                                  

Foto: Beatrice UNGAR

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2928

 35. Sachsentreffen in Zeiden

Zeiden/Codlea. – Unter dem Motto „Freiheit macht den Unterschied“ findet am 19. und 20. September d. J. das 35. Sachsentreffen in Zeiden statt. Programm-Highlights: Samstag, 20. September: Gottesdienst, Aufmarsch der Trachtengruppen, buntes Kulturprogramm mit Tanzgruppen und Blasmusik, Festveranstaltung mit Podiumsdiskussion zum Motto, Verleihung der Honterusmedaille an Dr. Harald Roth, Führungen, Theater- und Filmvorführungen sowie ein Kinderprogramm.

Am Marktplatz erwarten die Gäste Informationsstände, Angebote der Frauenkreise sowie vielfältige Möglichkeiten zur Verpflegung. Parkplätze stehen bei Kaufland, Penny u. a. zur Verfügung.

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Pfeiftöne als Geräuschkulisse gehören dazu

Streiflichter vom 59. Töpfermarkt auf dem Großen Ring in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2927

Ion Rătezeanu aus Târgu Jiu, Kreis Gorj, ist einer der treuesten Teilnehmer am Hermannstädter Töpfermarkt und er hat auch in diesem Jahr an einer echten Töpferscheibe Schautöpfern angeboten. Unser Bild: Ion Rătezeanu und seine Gattin Ionica präsentieren stolz das Diplom der Jury für hervorragende Leistungen.                                          Foto: CJCPCT „Cindrelul-Junii”

Der 59. Töpfermarkt fand wie jedes Jahr um diese Zeit am ersten Wochenende im September jeweils zwischen 8 und 22 Uhr statt. Sowohl Samstag als auch Sonntag, den 6. bzw. 7. September, stellten mehr als 100 Töpfer aus dem ganzen Land ihre Kreationen auf dem Großen Ring aus. Daneben gab es aber auch Töpfer aus der Republik Moldova und einen aus Südkorea. Die traditionellen Keramikkünstler hatten ihre Stände auf dem äußeren Ring, die modernen auf dem inneren Ring.Weiterlesen