,,Mit versöhnlichem goldenen Humor…“

Zweite Neuauflage soll die ,,Tschiripik“-Gestalt am Leben erhalten

Ausgabe Nr. 2763

Adolf Schullerus: Geschichte vum Tschiripik/Geschichten vom Tschiripik; in 3. Auflage herausgegeben von Wilfried Bielz, Eigenverlag Bensberg, 2021, 196 Seiten, ISBN 377760. In Hermannstadt liegt das Buch im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung auf und kostet 60 Lei/13 Euro.

„Weil diese humorvollen Geschichten vom Tschiripik mir und meinen Altersgenossen Freude bereitet haben, möchte ich sie neu herausbringen“, erklärt der gebürtige Hermannstädter Wilfried Bielz im Vorwort zur dritten Auflage der „Geschichten vom Tschiripik“. Im Eigenverlag Bensberg veröffentlichte der Pädagoge 2021 eine neue Version des Werks. Den Erzählungen in der siebenbürgisch-sächsischen Mundart um den Roma Tschiripik, den Bielz als Antihelden bezeichnet, stellt er eine hochdeutsche Übersetzung gegenüber. Dies soll auch den jüngeren Generationen Zugang zu den Geschichten, die dem Pädagogen als Kind von seiner Mutter vorgelesen wurden, gewähren.Weiterlesen

Orchideen, Masken und Bildnisse

Erster Frühlingssalon im Kunsthaus 7B in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2763

Andreea-Olivia Landa hat ein Faible für großformatige und markige Bildnisse.Foto: Beatrice UNGAR

Der erste Frühlingssalon mit Werken in Michelsberg lebender Künstlerinnen und Künstler wurde am Samstag der Vorwoche in der Galerie Kunsthaus 7B eröffnet.  Zu sehen sind Arbeiten von Liviu Ovidiu Harja (Aquarell), Andreea-Olivia Landa (Malerei), Daniel Munteanu (Fotografie), Werner Seeger (Malerei, Objektkunst) und Claudia Weindorf (Malerei). Weiterlesen

Weder langweilig noch eintönig

Der Freiluft-Fitness-Platz im Erlenpark

Ausgabe Nr. 2763

 

Das gerne auch von den älteren Semestern unter den Hermannstädterinnen und Hermannstädtern genutzte „Fitnessstudio im Freien“ ist nicht nur bei Sonnenschein gut besucht, wie hier an einem schönen Tag Anfang Februar in diesem Jahr.                                              Foto: Fred NUSS

Regelmäßige Aktivitäten sind Teil eines gesunden Lebensstils. Besonders förderlich ist Bewegung an der frischen Luft. Sportgeräte im öffentlichen Raum  werden von den Menschen dankbar genutzt. In Hermannstadt finden sich tagtäglich aktive junge und schon etwas betagtere Menschen zwischen den Dauerbaustellen Bolta Rece und Stadion an der Aleea Mihai Eminescu im Erlenpark zusammen, um sich körperlich zu ertüchtigen.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2763

Mitgliederversammlung des DFDH am 31. März

Hermannstadt. – Die erste ordentlichen Mitgliederversammlung  des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) im laufenden Jahr 2022 findet am Donnerstag, den 31. März, 18 Uhr, im Spiegelsaal des Forumshauses statt. Dazu sind alle DFDH-Mitglieder eingeladen.

Auf der Tagesordnung stehen ein Bericht des Vorsitzenden Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter, Informationen zu der Volkszählung in Rumänien, die Rechnungslegung für das Jahr 2021, sowie Vorstandswahlen. (BU)Weiterlesen

Ehrengäste von der Nationaloper in Bukarest

Ausgabe Nr. 2762

Die Balletttänzer Ada González und Ștefan Meșter von der Nationaloper in Bukarest sind die Ehrengäste der Ballettgala des Hermannstädter Balletttheaters, die am Samstag, dem 19. März, und am Sonntag, dem 20. März, jeweils ab 19 Uhr, auf der Bühne im Großen Saal des Ion Besoiu-Kulturzentrums stattfinden wird. Vorgestellt werden Auszüge aus Produktionen des Hermannstädter Balletttheaters wie „Baiadera”, „Carmen”, „Raimonda”, „La fille mal gardée”, „Motus”, aber auch ein Auszug aus der Vorstellung „Romeo și Julieta”, die in der Choreographie von Marcello Algeri noch in diesem Jahr Premiere feiern soll.  Unser Bild: Ada Gonzalez und Ștefan Meșter 2015 vor der Schillerbüste an der Ecke Schillerplatz – Wiesengasse/Tipografilor in Hermannstadt.

Foto: TBS/ Ovidiu MATIU

Die letzten freien Stimmen

Die deutschsprachigen Medien in Russland

Ausgabe Nr. 2762

Die aktuelle März-Ausgabe vom Königsberger Express aus Königsberg/Kaliningrad in Russland.

Aufgrund des Krieges wurde die Zensur in Russland weiter verschärft. Doch die deutschsprachigen Medien berichten selbstbewusster und kritischer als andere. Sie gehören zu den wenigen noch verlässlichen Informationsquellen in Putins Staat.

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,,Endlich wieder einmal Menschen treffen“

Streiflichter von der Worschkoschtprob der Banater Zeitung in Lenauheim

Ausgabe Nr. 2762

Die Jurymitglieder mussten insgesamt 33 Wurstproben verkosten und bewerten.Foto: Werner FINK

Die Banater Zeitung (BZ) lud am Donnerstag der Vorwoche erneut zur „Worschtkoschtprob“ ein, diesmal nach Lenauheim. Auch wenn es bis zu zwei Tagen vor dem Ereignis eine große Planungsunsicherheit  wegen der Pandemie für die Veranstalter gab, ist die Worschtkoschtprob auch dieses Mal gut gelungen. Die Jury musste rund 33 Wurstproben verkosten, wobei der erste Platz an Marian Duma vergeben wurde. Auf Anregung des Herausgebers der BZ, dem Demokratischen Forum der Deutschen im Banat (DFDB) und dessen Vorsitzenden Johann Fernbach wurde auf der Bühne eine Spendenbox für die Flüchtlinge aus der Ukraine aufgestellt.Weiterlesen

,,Ich freue mich schon mega darauf“

Kulturweit-Freiwillige beim Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2762

Zu viert im Online-Gespräch (v. l. n. r.): Timo Klocker, Ruxandra Stănescu, Amelie Hiller und Jasper Freh .                                  Screenshot: Deutsches Kulturzentrum Hermannstadt

Beim Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt ist Amelie Hiller seit gut einem halben Jahr Praktikantin, genauer gesagt leistet sie hier einen einjährigen Kulturweit-Freiwilligendienst. Kulturweit ist der internationale Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission und bietet Menschen zwischen 18 bis 26 Jahren die Möglichkeit, sich für sechs oder zwölf Monate in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Die 19-Jährige hat in Hermannstadt seit Kurzem Verstärkung bekommen, von Jasper Freh und Timo Klocker. Alle drei sprachen über ihre Erwartungen und Zukunftswünsche mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u. Weiterlesen

,,Balsam für die Seele“

Streiflichter von einem sinfonischen Konzert

Ausgabe Nr. 2762

Der Klarinettist Ciprian Dancu bestritt den Solopart in dem Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart.     Foto: Hermannstädter Staatsphilharmonie

Noch bevor das reguläre Konzertprogramm am Donnerstagabend um 19 Uhr begann, griffen die Mitglieder des sinfonischen Orchesters der Hermannstädter Staatsphilharmonie zu Instrumenten und Bögen, um einen Teil der Europahymne anzustimmen. Als Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung und für den Frieden spielten die Musikerinnen und Musiker am 10. März einen Ausschnitt der Instrumentalfassung von Ludwig van Beethovens neunter Sinfonie. Angeleitet durch Gastdirigent Peter Ash klangen die Töne durch den Thaliasaal.Weiterlesen

,,Aktuell relevanter denn je“

Briefe und Manuskripte aus bewegten Zeiten in Siebenbürgen und Deutschland
Ausgabe Nr. 2762

Zinzi und Hem Wagner, Gerd und Hansgerd Bansen, Otto Schallner und Dora Hager: Erinnerungen in der Nacht… und Siebenbürgen ist so fern; Zusammengestellt und bearbeitet von Bernd Wagner, SUB-Verlag Pöttmes 2021, 300 Seiten, ISBN 978-3-944175-02-7. sub-verlag@t-online.de

„Es ist ein Beleg, zu welchem Wahnsinn Menschen, ganze Gesellschaften, damals „Völker“ genannt, fähig sind. Und wozu sie, auch heute und jederzeit, wieder fähig sein können,“, schreibt Autor Bernd Wagner im Januar 2021. Ob er zu diesem Zeitpunkt schon ahnte, welcher Wahnsinn Europa nur ein Jahr später in Atem halten wird? Für die Nachkriegsgeneration und ihre Kinder kann es schwer sein zu verstehen, was es bedeutet, aus seiner Heimat zu fliehen und abgeschottet von den Liebsten um die selbigen bangen zu müssen. Mit dem im SUB-Verlag in Pöttmes erschienenen Buch „Erinnerungen in der Nacht… und Siebenbürgen ist so fern“ gibt Wagner anhand von Briefen und Manuskripten seiner siebenbürgischen Verwandtschaft einen Einblick in die Sorgen und Ängste aber auch die kleinen Glückmomente, die die Menschen in Deutschland und Siebenbürgen in der Zeit von 1935 bis 1955 prägten.Weiterlesen