Kindheit im Laufe der Zeit

Erste Premiere im Gong-Theater war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2768

Szenenbild mit den von Florin Suciu gestalteten Puppen.

„Was macht ein Regisseur?“, „Wer ist vor dem Auftritt am meisten aufgeregt?“, „Wie schaffen es die Schauspieler, so viele verschiedene Gefühle in so kurzer Zeit auszudrücken?“ Dies waren nur einige Fragen von neugierigen Kindern, die am Sonntagmittag, dem 1. Mai, das Puppentheaterstück „Istoria copilăriei“ (Die Geschichte der Kindheit) im Kinder- und Jugendtheater „Gong“ besucht haben. Die Fragen durften die Kleinen in einer Frage und Antwort Session an Schauspieler/innen und Regisseurinnen stellen. Für die meisten war es das erste Mal, dass sie mit den Schauspielern direkt sprechen konnten und für jene, die bis zum Schluss geblieben sind, lüfteten die Schauspieler das größte Geheimnis: Was verbirgt sich hinter der Bühne?Weiterlesen

Ostermontag auf der Michelsberger Burg

Ausgabe Nr. 2767

Die Kinder konnten sich nicht sattschippeln, die Erwachsenen sich nicht sattsehen beim traditionellen Eierschippeln am Ostermontag, dem 18. April, auf der Michelsberger Burg. Vor dem Eierschippeln aber gestalteten Pfarrer Zoran Kézdi und Pfarrer Stefan Cosoroabă gemeinsam einen Andacht in der romanischen Basilika. Im Anschluss teilten die zahlreichen Anwesenden bei schönstem Sonnenschein und bester Sicht auf die umgebenden Berge das Mitgebrachte. Die Gastgeber von der Michelsberger evangelischen Kirchengemeinde boten natürlich leckeren Hanklich, Kaffee  und Tee an.                                                                                     Foto: Beatrice UNGAR

Ein Erfolg für alle Beteiligten

Politische Erklärung von MP Ovidiu Ganț zu 30 Jahren Partnerschaftsvertrag

Ausgabe Nr. 2767

Der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț (3. v. r.) als Mitglied der Delegation, die Rumäniens Staatspräsident bei dessen Staatsbesuch in Berlin im Juni 2017 begleitete, wird von der damaligen Bundeskanzelrin Angela Merkel (links) begrüßt.                                          Foto: Archiv OG

Aus Anlass der 30 Jahre seit der Unterzeichnung des Vertrags über freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft in Europa zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland, die bekanntlich am 21. April 1992 in Bukarest stattgefunden hat, gab der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț am 20. April 2022 eine politische Erklärung im Rumänischen Parlament ab. Darin ging er als Vertreter der deutschen Minderheit auf die Bedeutung des Vertrags ein und dankte den beiden Regierungen und Parlamenten für die Unterzeichnung, dank derer die Förderung der deutschen Gemeinschaft in Rumänien möglich war und ist. Weiterlesen

Endlich wieder Marienball

Ausgabe Nr. 2767

Am Freitag, den 29. April, ab 19 Uhr, etwas später als gewöhnlich, findet in dem Gemeindesaal in Neppendorf (Hintergasse/Livezii 55 B) der von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt veranstaltete alljährliche Marienball statt. Für gute Stimmung sorgen die Band ,,Trio Saxones plus“ und die Tanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums (unser Bild zeigt die Tanzgruppe beim letzten Marienball vor Ausbruch der Pandemie, am 14. Februar 2020).  Der Eintritt kostet 10 Lei. Fürs Essen sorgt das Hermannstädter Forum, die Getränke sind vor Ort zu kaufen.                                Foto: Fred NUSS

,,Musik sollte einen Mittelpunkt haben“

Gespräch mit Götz Teutsch, Solocellist der Berliner Philharmoniker i. R.

Ausgabe Nr. 2767

Götz Teutsch 2017 in Berlin. Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

„Die Musik sollte einen Mittelpunkt haben“: Aus dieser Idee entwickelte der am 14. Juli 1941 in Hermannstadt geborene Cellist Götz Teutsch eine Konzertreihe, die seit 22 Jahren den Spielplan der Berliner Philharmoniker bereichert. Der „Philharmonische Salon“ zieht jedes Mal ein zahlreiches Publikum an mit seiner eigenen Atmosphäre aus Wort und Ton, aus Literatur, Weltbildern und Musik. Aus aktuellem Anlass – Rumäniens Staatspräsident hat Götz Teutsch, Solo-Cellist der Berliner Philarmoniker i. R. den Nationalen Kulturverdienstorden im Rang eines Offiziers verliehen, Rumäniens Botschafter in Wien, S. E. Emil Hurezeanu wird diese Auszeichnung am Montag, dem 2. Mai, in der Rumänischen Boschaft in Wien an den Gewürdigten, der heute in Salzburg lebt, überreichen – lesen Sie im Folgenden Ausschnitte aus einem Interview, das die Berliner HZ-Korrespondentin Christel W o l l m a n n-F i e d l e r im November 2017 in Berlin im Anschluss an den Kammermusikabend ,,Czernowitz is gewen an alte, jidische Schtot“ mit dem Initiator des ,,Philharmonischen Salons“ geführt hat.Weiterlesen

Im Grenzland Identität erkunden

Vertreter der Jugendarbeit nationaler Minderheiten beim Osterseminar in Dänemark

Ausgabe Nr. 2767

Gruppenbild der Teilnehmenden bei der Jarplund Højskole in Handewitt/Deutschland.                                                                 Foto: Jakob SCHÄFER

In der Zeitspanne vom 8. bis 14. April 2022 haben zwei Mitglieder des Jugendforums Hermannstadt (DJFH) zusammen mit dem Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen in Rumänien (ADJ), Sebastian Arion, an dem von der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV/YEN) organisierten jährlichen Osterseminar teilgenommen. An der Veranstaltung, die am Knivsberg in Dänemark durchgeführt wurde, haben Vertreter von ca. 20 nationalen Minderheiten aus Europa teilgenommen. Weiterlesen

Neue Aussiedlerbeauftragte

Natalie Pawlik löst Dr. Bernd Fabritius im Amt ab

Ausgabe Nr. 2767

Natalie Pawlik. Foto: Deutscher Bundestag

MdB Natalie Pawlik (SPD) ist seit dem 14. April d. J. die Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Sie löst Dr. Bernd Fabritius in diesem Amt ab, der als Präsident des Bundes der Vertriebenen mit diesem Amt am Bundesministerium des Inneren weiterhin zusammenarbeiten. Natalie Pawlik wurde 1992 in Wostok in Russland geboren und kam als Sechsjährige gemeinsam mit ihrer Familien nach Deutschland, wo sie in einem Aussiedlerwohnheim in Bad Nauheim (Hessen) aufwuchs. Das Bundeskabinett hat sie am 13. April in das Amt der Beauftragten ernannt. Weiterlesen

,,Vom Taumeln zwischen den Kulturen“

Peter Biros Autobiographie über seine ,,Kindheit in Transsylvanien“

Ausgabe Nr. 2767

Peter Biro, Vom Taumeln zwischen den Kulturen. Eine Kindheit in Transsylvanien, Weber-Verlag Thun 2021, 348 Seiten, ISBN 978-3-03922-118-9, 26 Euro.

Der aus Rumänien gebürtige pensionierte Medizinprofessor und zuletzt als Leitender Arzt am Universitätsspital Zürich tätige Peter Biro hat in den letzten Jahren seine Liebe zum Schreiben entdeckt. So verfasste er zahlreiche Beiträge für die Klausenburger Online-Plattform „Baabel“ und publizierte außerdem im vergangenen Jahr im Bukarester UZP-Verlag unter dem Titel „Incredibila poveste a lui Jean-Jacques Récamier“ ein Buch mit fünfzig Kurzgeschichten, die von verschiedenen Übersetzern, darunter ihm selbst, aus dem Deutschen ins Rumänische übertragen wurden.Weiterlesen

,,Im groben Umriss…“

Richard Wagner zum 70. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2767

Richard Wagner bei der ,,Erbsenlesung“ 2011 in Bad  Vilbel. Foto: Horst SAMSON

Der am 10. April 1952 in Lowrin geborene Schriftsteller Richard Wagner zählte 1972 zu den Gründungsmitgliedern der Autorengruppe „Aktionsgruppe Banat“. Zu seinem 70. Geburtstag druckt die HZ im Folgenden zwei Gedichte des Jubilaren ab, die 2018 entstanden sind und in dem Band ,,Wendemanöver. Beiträge zum Werk Richard Wagners“ erstveröffentlicht worden sind, den Enikő Dácz und Christina Rossi 2018 im Friedrich Pustet Verlag Regensburg als Band 137 der Veröffentlichungen des IKGS herausgegeben haben.Weiterlesen

,,Wir stehen für Frieden“

Im April stand das monatliche AHK-Treffen im Zeichen der Ukraine

Ausgabe Nr. 2767

Das monatliche AHK-Treffen fand im April nun zum ersten Mal nach zwei Jahren als Präsenzveranstaltung im HotSpot Workhub in Bukarest statt.                                                                             Foto: AHK

Am 4. April fand das monatliche Treffen der Mitglieder der Rumäniasch-Deutschen Handelskammer (AHK) im HotSpot Workhub in Bukarest nun zum ersten Mal nach zwei Jahren als Präsenzveranstaltung und ohne Maske statt, wobei das Treffen auch online verfolgt werden konnte. Die Veranstaltung lief unter dem Motto #WeStandForPeace (,,Wir stehen für Frieden“) wobei das Hauptthema die Ukraine und die damit verbundene Krise war. Zum Thema äußerten sich AHK-Präsident und CEO von BASF Rumänien Andreas Lier, der Deutsche Botschafter Peer Gebauer, Victor Nicolaescu vom Rumänischen Roten Kreuz, Andrei Ioniță von der Firma Bitdefender, Bogdan Ivănel,  Mitgründer und CEO von Code for Romania, die sich natürlich alle darauf konzentrieren, einen Beitrag zum Meistern der Krise zu leisten. U. a. unterstrich Andrei Ioniță, dass der Staat mehr in Sachen Digitalisierung machen müsse, dass die Möglichkeiten auf schnelle Reaktionen geschaffen werden müssten. Moderiert wurde die Veranstaltung vom geschäftsführenden AHK-Vorstandsmitglied Sebastian Metz.Weiterlesen