Kirchenhistoriker mit großem Herzen

Der Theologe Hermann Pitters wurde 90 – Ein Geburtstagsgruß / Von Jürgen HENKEL

Ausgabe Nr. 2758

Prof. Dr. Hermann Pitters bei dem internationalen Kolloquium von 2018. Foto: George Dumitriu/Ex fide lux

Er gilt als hochgebildet, humorvoll und geistreich, als liebenswürdig und aufmerksam, als genauso belesener wie begnadeter Theologe in mehreren Disziplinen von der Praktischen Theologie bis zur Kirchengeschichte, als Kunstliebhaber und exzellenter Kenner der Materie. Er ist bis heute ein leidenschaftlicher Vermittler im ökumenischen Dialog, besonders zwischen der evangelischen Theologie und Kirche und der Orthodoxie. Und er hat bei offiziellen Anlässen vor wie auch bei Verhandlungen hinter den Kulissen immer wieder ausgleichend und vermittelnd gewirkt. Wenn Professor Dr. Hermann Pitters nun bereits Ende des Vormonats, am 25. Januar, seinen 90. Geburtstag ohne jedes Aufsehen und öffentliche Bejubelung gefeiert hat, dann mag dies seine weiteren herausragenden Charaktereigenschaften unterstreichen: seine absolute persönliche Bescheidenheit und seine völlig unprätentiöse Art. Weiterlesen

Maskenpflicht verfassungswidrig

Verfahrenstechnische Unregelmäßigkeiten im Gesetzestext festgestellt

Ausgabe Nr. 2758

Masken werden auf Hermannstadts Straßen noch getragen. Foto: Cynthia PINTER

Das Verfassungsgericht hat am Dienstag, dem 15. Februar, sein Urteil bekanntgegeben, dass der Eilerlass der Orban-Regierung Nr.192/2020, durch welche das Tragen der Schutzmasken im Freien verpflichtend wurde und die Arbeitgeber auch ohne die Zustimmung der Arbeitnehmer Homeoffice verordnen durften, verfassungswidrig ist. Festgestellt wurde „die allgemeine Verfassungswidrigkeit“, wegen Verstoß gegen die Genehmigungsprozedur normativer Akte und nicht in der Sache. Weiterlesen

,,Ein ungeheuer spannender Prozess”

Gespräch mit der Deutschen Konsulin in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2758

Konsulin Kerstin Ursula Jahn in ihrem Büro.                       Foto: Ruxandra STĂNESCU

Seit einem knappen halben Jahr ist Kerstin Ursula Jahn die neue Deutsche Konsulin in Hermannstadt. Über ihre Laufbahn und die ersten Erfahrungen in Hermannstadt sprach sie mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

,,Ein früher Europäer“

Brukenthal-Ausstellung gastiert in Kronstadt

Ausgabe Nr. 2758

Das Ensemble Collegium Musicum Brukenthal konnte man am 27. Juli 2021 live in der Leschkircher evangelischen Kirche erleben: Gabriel Silișteanu, Iuliana Cotârlea, Jürg Leutert, Brita Falch Leutert und Elisa Gunesch (v. l. n. r.).                                                                           Foto: Beatrice UNGAR

Die Ausstellung ,,Samuel von Brukenthal – ein früher Europäer“ ist ab 19. Februar bis 17. März d. J. im Multikulturellen Zentrum der Transilvania-Universität in Kronstadt (Centrul Multicultural) zu sehen, gibt das Deutsche Kulturforum östliches Europa bekannt. Weiterlesen

,,Riesengroßer Ansporn“

Christiane-Gertrud Cosmatu erhielt Verdienstkreuz

Ausgabe Nr. 2758

Die Übergabe der Insignien an Christiane-Gertrud Cosmatu (links) erfolgte durch den Stellvertreter des Botschafters, Christian Plate.                                                                  Foto: Privat

Am 11. Februar wurde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Christiane-Gertrud Cosmatu übergeben. Die Verleihungszeremonie fand im kleinen Kreis in der Residenz des Botschafters statt.Weiterlesen

Vom ,,Mietling“ zum Hirten

Einführung von Pfarrer Zoran Kézdi in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2758

Gruppenbild mit Presbytern und Geistlichen vor der Kirchentür: Prebyter Klaus Reisenauer, Dechant Hans-Georg Junesch, Pfarrer Zoran Kézdi,  Presbyter Gabriel Tischer, Kurator Michael Henning und Presbyter Daniel Fleps.

Eine Fortsetzung und doch einen Neuanfang feierte die evangelische Kirchengemeinde A. B. in Michelsberg am Sonntag Septuagesimae. Das Michelsberger Presbyterium hatte sich nach dem Ende 2021 erfolgten Abschied von Pfarrer Stefan Cosoroabă, erfolgreich darum bemüht, den Heltauer Pfarrer Zoran Kézdi als Pfarrer in voller Verantwortung zu gewinnen. Nun wurde er von Dechant Hans-Georg Junesch offiziell  in sein zusätzliches Amt eingeführt.Weiterlesen

Heitere Gelassenheit eines unermüdlichen Germanisten

Dr. Udo-Peter Wagner, Akademiker mit Herz und Humor, wurde 75 Jahre alt

Ausgabe Nr. 2758

Dr. Udo-Peter Wagner gehörte von Anfang an zu den treuen Teilnehmern an den Deutschen Literaturtagen in Reschitza und wurde dafür bei der 2020 online abgehaltenen 30. Auflage mit dem Ehrenzeichen der Veranstaltung geehrt. Unser Bild: Der Jubilar bei den Deutschen Literaturtagen in Reschitza  2007.                                                                      Foto: Erwin Josef ȚIGLA

Geboren wurde Udo-Peter Wagner am 8. Februar 1947 in Hermannstadt. Nach dem Besuch der  Brukenthalschule und des Gheorghe-Lazăr-Gymnasiums (1960–1964), wo er im deutschsprachigen Literaturkreis mitwirkte, studierte Udo-Peter Wagner an der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg  Germanistik und Rumänistik. Seine Diplomarbeit („Die Erzählweise Johannes Bobrowskis“) erschien noch im gleichen Jahr (1969) in Auszügen in der geschätzten dreisprachigen Klausenburger Studentenzeitschrift Echinox, deren Mitbegründer Peter Motzan war. Als Anerkennung seiner Studienleistungen und der maximalen Abschlussnote beim Staatsexamen erhielt er das höchstdotierte staatliche Stipendium (Bursa de merit „Gheorghe Gheorghiu-Dej“) und seitens der Leitung der Philologischen Fakultät und des Lehrstuhls für Germanistik das Angebot, in den höheren Schuldienst einzutreten. Die ihm zuerteilte Assistentenstelle an der Universität in Jassy musste er aus familiären Gründen ablehnen. Weiterlesen

Ein Gewinn für die bilaterale Beziehung

Diplomatin Isabel Rauscher mit Nationalem Verdienstorden Rumäniens ausgezeichnet

Ausgabe Nr. 2758

Verdienstorden für Diplomatin: Die frühere Botschafterin der Republik Österreich in Bukarest, Isabel Rauscher (rechts), heute Generalinspektorin des Außenministeriums und aller Botschaften der Republik Österreich, nahm am Donnerstag der Vorwoche im Rahmen einer Feierstunde in der Botschaft Rumäniens in Wien von Botschafter Emil Hurezeanu  (links) den  Nationalen Verdienstorden von Rumänien im Großoffiziersrang entgegen.                                                                                             Foto: Heinz WEISS

Die österreichische Diplomatin Isabel Rauscher, von November 2017 bis August 2021 Botschafterin der Republik Österreich in Bukarest, heute Generalinspektorin des Außenministeriums und aller Botschaften der Republik Österreich, nahm am Donnerstag der Vorwoche im Rahmen einer Feierstunde in der Botschaft Rumäniens in Wien von Botschafter Emil Hurezeanu  den  Nationalen Verdienstorden von Rumänien im Großoffiziersrang entgegen. Botschafter Hurezeanu gratulierte zum Auftakt der Zeremonie der Diplomatin aufs Herzlichste zur hohen Auszeichnung, die Rumäniens Staatspräsident der damals scheidenden Österreichischen Botschafterin in Bukarest im August 2021 per  Präsidialdekret verliehen hatte. Weiterlesen

Eine ,,lange Tradition“

11. Skicup des Österreichischen Konsulats in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2758

Botschafterin auf Skiern: Die 11. Auflage des „Ski Cups des Österreichischen Konsulats in Hermannstadt – Liqui Moly” fand am vergangenen Samstag auf der B-Piste des Skiresorts Arena Platoș Păltiniș  auf der Hohen Rinne statt.  Unser Bild: die Österreichische Botschafterin I. E. Adelheid Folie machte auch begeistert mit.                                                                                                 Foto: Werner FINK

Vergangenen Samstag fand die 11. Auflage des „Ski Cups des Österreichisches Konsulats in Hermannstadt – Liqui Moly” auf der B-Piste des Skiresorts Arena Platoș Păltiniș unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Botschaft in Bukarest, dem Hermannstädter Bürgermeisteramt und dem Kreisrat statt. Als Gewinner des Skicups gingen dieses Mal unter den Damen Daria Damache und unter den Herren Zsolt Keresztes hervor. Selbstverständlich machten auch  dieses Mal Ehrengäste mit, darunter die neue Österreichische Botschafterin in Bukarest Adelheid Folie. Weiterlesen

Revanche für Barbu

2. Wettrennen zwischen Rennwagen und Snowmobil

Ausgabe Nr. 2758

Bei dem zweiten in der Arena Platoș auf der Hohen Rinne ausgetragenen Wettrennen wechselten  Sebastian Barbu und Martin Freinademetz jeweils vom Steuer eines Rennwagens zu dem eines Snowmobils.                                                                                            Foto: Marius HILA

Ende Januar 2021 hatten sich in der Arena Platoș und Umgebung der Rallyefahrer Sebastian Barbu (im Rennwagen) und der Snowboarder und Betreiber der Skianlage Martin Freinademetz (auf dem Snowmobil) ein Wettrennen geliefert. Sebastian Barbu hatte Martin Freinademetz zu diesem Rennen aufgefordert, verlor aber schließlich mit drei Sekunden und einigen Hundertsteln. Damals planten sie ein nächstes Rennen, bei dem sie die Fahrzeuge tauschen wollen.  Weiterlesen