Am Anfang herrschte Ratlosigkeit

Saxonia-Stiftung feierte ihr 25. Gründungsjubiläum in Rosenau
Ausgabe Nr. 2529

 

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1990 standen ein evangelischer Pfarrer und ein Mathematiklehrer auf dem Mühlbacher Bahnhof ratlos vor einem Waggon eines Güterzuges. Man hatte sie verständigt, dass sie dort „Hilfsgüter für die deutsche Minderheit“ schleunigst abholen sollten, bevor der Zug weiterfährt. Sie wussten zwar nicht, was das für Maschinen waren aber sie ließen sie auf einen LKW laden und stellten sie auf den Pfarrhof. Der Mathematiklehrer von damals, Martin Bottesch, erzählte diese Begebenheit als Vorsitzender des Siebenbürgenforums in seinem Grußwort zum 25. Jubiläum der Saxonia-Stiftung, das am Samstag feierlich in Rosenau begangen wurde, um zu begründen, warum es vor 25 Jahren notwendig gewesen sei, diese Stiftung ins Leben zu rufen.Weiterlesen

Am liebsten hinter den Kulissen

Zu Besuch bei Marion Henning in Michelsberg
Ausgabe Nr. 2528

 

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„Die Pflanzen in meiner Umgebung blühen erst am Montag. Am Wochenende trauen sie sich nicht!” Marion lacht über ihren eigenen Witz und erzählt, wie sie die Blumen für den sonntäglichen Schmuck der Michelsberger Kirche zusammenbekommt. Durch „emotionale Erpressung” zum Beispiel: „Sieh, Mutter, hier bewundert ja doch keiner die Blumen. Gib sie mir für die Kirche!” Es kommt auch vor, dass sie in der Nachbarschaft das Gassentor öffnet und mit den Worten begrüßt wird: „Schau nicht so, du kriegst keine!” Weiterlesen

Eine beliebte „goldene Stimme“

Der Sportkommentator Cristian Țopescu zum Ehrenbürger von Bukarest gekürt
Ausgabe Nr. 2524
 

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Horia Vasilescu, ein Doyen der Sportjournalisten in Rumänien, sagte bei der Feierstunde am Freitag im Rathaus der rumänischen Hauptstadt, in der Cristian Țopescu zum Ehrenbürger von Bukarest gekürt worden ist, der beliebte Sportkommentator, der am 26. März d. J. seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, sei die „goldene Stimme des goldenen Zeitalters der rumänischen Sportszene“ gewesen. Heute gäbe es, so Vasilescu, weder eine „goldene Stimme“ unter den Sportkommentatoren noch befinde sich der Sport hierzulande in einem goldenen Zeitalter. Weiterlesen

Ballett in Hermannstadt

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Ausgabe Nr. 2522
Dem 60. Todestag des Bildhauers Constantin Brâncuși gewidmet war die Vorstellung mit dem Titel Nu mai sunt eu“ am 15. März im Armeehaus in Hermannstadt, mit der der junge Choreograph Daniel Dragomir sein Debüt am Hermannstädter Balletttheater gefeiert hat.                     

Foto: Fred NUSS

„Über den Tag hinausdenken“

Hessischer Landtagspräsident Norbert Kartmann besuchte Rumänien
Ausgabe Nr. 2521
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Der Hessische Landtagspräsident Norbert Kartmann (CDU) fühlte sich am Donnerstag der Vorwoche wieder in seinem Element als Pädagoge (er war vor dem Einstieg in die Landespolitik 1987 Lehrer gewesen, für evangelische Theologie und Physik): Er hielt in der Aula der Brukenthalschule vor interessierten Schülern und Lehrern einen Vortrag zum Thema „25 Jahre deutsch-rumänischer Freundschaftsvertrag und die Bedeutung der Europäischen Union“, wobei sich Kartmann gegen ein Europa mit „unterschiedlichen Geschwindigkeiten“ aussprach.

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Weltweit kann man auf Deutsch studieren



Interview mit Björn Akstinat, dem Autor des Ratgeber-Buches „Deutschsprachige Studienangebote weltweit“:

Ausgabe Nr. 2518
4-Foto-Bjoern-AkstinatNach einem Handbuch über die deutschsprachige Presse außerhalb des geschlossenen deutschen Sprachraums hat Björn Akstinat, Leiter des Verbands der deutschsprachigen Auslandsmedien, (Internationale Medienhilfe, IMH) auch eins über deutschsprachige Studienangebote im Ausland herausgebracht. Mit dem Autor sprach HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r.

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„…und ich glaube, ich hab´s erreicht“

Zu Besuch bei Professor Hansgeorg Roth im Dr. Carl Wolff-Altenheim
Ausgabe Nr. 2517
 

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Das Lesen ist meine Beschäftigung, so lange ich es kann!” Herr Roth ist etwas spät zum Kaffeetrinken erschienen und sitzt allein am Tisch im Speisesaal. Leicht kommen wir ins Plaudern. Zwei meiner Söhne waren seine Schüler im Deutschunterricht. Was bleibt außer der Erinnerung? Professor Roth ist stolz und wiederholt es wie einen Refrain: die Brukenthalschule, „das Bruk”, hat herausragende junge Menschen geformt. Der Unterricht an dieser Schule hat Freude, viel Freude bereitet. Absolventen kommen vorbei, die jetzt in den USA leben oder in Westeuropa, um ihn zu besuchen. Zuneigung spürt er, Interesse an seinem Wohlergehen im Dr. Carl Wolff-Altenheim.Weiterlesen