Nachrichten

Ausgabe Nr. 2874

AKSL-Tagung zum Andreanum

Hermannstadt. – Die 56. Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde e. V. (AKSL) findet zum Thema „Das Andreanum – Verfassungsgrundlage der Sächsischen Nation“ am 1. August 2024 im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt statt.

Die Bedeutung der Urkunde, die König Andreas II. im Jahr 1224 den Siedlern der Hermannstädter Provinz ausgestellt hat, ist kaum zu überschätzen. Nahezu alle Rechte oder „Freiheiten“ der bald Sachsen genannten westlichen Siedler gehen in der einen oder anderen Weise auf diese Urkunde zurück, für die sich der Begriff „Andreanum“ durchgesetzt hat. Die diesjährige Jahrestagung des AKSL wird dazu genutzt, um einen Überblick über die Zeit, in der das Andreanum entstand, und über sein Nachwirken in den folgenden Jahrhunderten zu geben. Am Samstag, dem 3. August, werden die Teilnehmer Gelegenheit haben, ergänzend zur Tagung bei der Eröffnung einer Wanderausstellung zum Andreanum dabei zu sein, für die die Präsentation der ältesten erhaltenen Abschrift des Freibriefs von 1317, die heute im Staatsarchiv Hermannstadt aufbewahrt wird, in Aussicht gestellt wurde.

Anmeldung zur Tagung unter info@siebenbuergen-institut.de oder an: Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e. V., Schloss Horneck, 74831 Gundelsheim/Neckar. Aktuelle Infos unter https://siebenbuergen-institut.de/Weiterlesen

Feiern in den Weiden

Beim 2. Waldgottesdienst in Petersdorf am Mühlbach

Ausgabe Nr. 2873

Waldgottesdienst am Mühlbach: „In den Weiden, in dem Park mit der Quelle”, wie Ortskundige diesen PLatz neben dem Mühlbach nennen, veranstalteten am Sonntag, dem 7. Juli die evangelische Kirchengemeinde A. B. Petersdorf gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Mühlbach erneut einen Waldgottesdienst, zu dem Gäste aus dem gesamten Kirchenbezirk Mühlbach und darüber hinaus strömten. Unser Bild: Die von Anamaria Dahinten geleitete sächsische Tanzgruppe der Kinder und der Jugendlichen aus Mühlbach erfreute nach dem Gottesdienst die zahlreichen Anwesenden.                                           Foto: Eduard SCHNEIDER

Näher zusammenrücken und gemeinsam feiern, das genossen rund 250 Evangelische und ihre Gäste aus dem Kirchenbezirk Mühlbach der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien bei dem zweiten Waldgottesdienst, den die evangelischen Kirchengemeinden Petersdorf und Mühlbach zum zweiten Mal gemeinsam in Petersdorf neben dem Mühlbach auf dem „In den Weiden, in dem Park mit der Quelle” genannten Ort organisiert haben.Weiterlesen

Weiterhin werden Freiwillige gesucht

Letzte Planungen für das zweite Große Sachsentreffen 2024 in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2873


Der Vertreter der Föderation der Siebenbürger Sachsen Michael Konnerth, der stellvertretende Vorsitzende Radu Nebert, der Vorsitzende Martin Bottesch, die stellvertretende Vorsitzende Andrea Rost und der Geschäftsführer des Siebenbürgenforums Winfried Ziegler (v. l. n. r.). Foto: Aurelia BRECHT

Bei dem letzten Planungstreffen zum Großen Sachsentreffen 2024, das am Samstag, den 29. Juni stattgefunden hat, wurden der Abzeichenverkauf, der Verkauf von Verpflegung am Großen Ring sowie die Freiwilligenakquise besprochen. Es werden immer noch Freiwillige für das Wochenende vom 2. bis 4. August gesucht. Interessierte melden sich unter sachsentreffen@siebenbuergenforum.ro.Weiterlesen

Stets fröhlich und erzählbereit

Nachruf auf eine geschätzte Mitarbeiterin des ASTRA-Museums: Elisabeth Rosenauer

Ausgabe Nr. 2873

Elisabeth Rosenauer in der Ausstellung „Lebensraum – Das siebenbürgische Dorf” (2010) im Schatzkästlein.                 Fotos: Camelia ȘTEFAN

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Emil Sigerus-Abteilung für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde des ASTRA-Museums trauern um die geschätzte Mitarbeiterin Elisabeth Rosenauer aus Neppendorf, die dem ASTRA-Museum mehr als ein Jahrzehnt ihres Lebens gewidmet hat. Die am 26. Mai 1934 in Neppendorf geborene Frau Rosenauer ist am 30. Juni 2024 im ehrwürdigen Alter von 94 Jahren verstorben und wurde am 4. Juli auf dem Neppendorfer evangelischen Friedhof beigesetzt.Weiterlesen

Der Urduft unseres irdischen Lebens

Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien

Ausgabe Nr. 2873

Gruppenbild mit Teilnehmenden und Gastgebern.
Foto: Frauenarbeit der EKR

Zum 15. Brotbackseminar hatte die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien für Samstag, den 6. Juli d. J., nach Mühlbach eingeladen. Zum Thema Brot schreibt der Nobelpreisträger Jaroslaw Seifert: „Der Geruch des Brotes ist der Duft aller Düfte. Er ist Urduft unseres irdischen Lebens, der Duft der Harmonie, des Friedens und der Heimat“.Weiterlesen

Hermannstädter Radtour

Ausgabe Nr. 2873

Die 14. Auflage der Hermannstädter Radtour ist am Dienstagabend mit einer Premiere zu Ende gegangen. Erstmals hat ein Deutscher diesen Wettkampf gewonnen. Als Sieger in der Gesamtwertung ging Florian Lipowitz (Team Red Bull-BORA hansgrohe) hervor, gefolgt von dem Norweger Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) und dem Neuseeländer George Bennett (Israel – Premier Tech). Gestartet waren in diesem Jahr 25 Teams aus 14 Ländern, darunter ein World Tour-Team, 6 Pro-Kontinental-Teams, 16 Kontinental- und 2 Länderteams. Aus Rumänien dabei waren zwei Kontinental-Teams – Vini Monzon – Savini Due – Omz Team und MENtoRISE MLMsuperstars – sowie die Landesauswahl. Unser Bild: Beim Zeitfahren am Sonntagnachmittag ging es auch am Forumshaus vorbei, wo die Buchstabenskulptur „I love SB“ die Zuneigung zu Hermannstadt ausdrückt.

Foto: @Grimm, Focus Photos Agency

Ein wertvolles Geschenk

HZ-Reihe: 30 Jahre Ordination von Frauen in der EKR (III)

Ausgabe Nr. 2873

Birgit Hamrich.            
Foto: Privat

Sie wurde in Rumänien ordiniert, hat als Pfarrerin gearbeitet, ist dann in ein anderes Land umgezogen. Birgit Hamrich erzählt was ihr kostbar geworden ist und was sie auf ihren Lebensweg mitgenommen hat. Sie tut das anlässlich der 30 Jahre Ordination von Frauen in der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Diesem Jubiläum gewidmet ist die von Dr. Elfriede Dörr betreute Reihe „Was haben Sie mitgenommen, Frau Pfarrerin?”, die in losen Folgen in der Hermannstädter Zeitung erscheint.Weiterlesen

Keine Sommerpause

Samstagmusik in der evangelischen Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2873

Ein beeindruckender Klangkörper: Der ConSpirito-Chor auf der Orgelempore der evangelischen Stadtpfarrkirche.                 Fotos: Beatrice UNGAR

Keine Sommerpause gibt es für die Reihe der Samstagmusik in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt. Jeden Samstag um 19 Uhr steht ein musikalisches Erlebnis im Programm, auch während des 31. Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals wurde die Reihe nicht abgebrochen, sondern die geplanten Konzerte wurden in das Gesamtprogramm aufgenommen. Weiterlesen

Ab Urbe Condita

Ausgabe Nr. 2873

Unter dem Titel „Ab Urbe Condita. Roms Geschichte in der Grafiksammlung des Brukenthalmuseums” steht die Sonderausstellung, die bis zum 28. Juli im Ausstellungsraum im 2. Innenhof im Brukenthapalais zu besichtigen ist. Unser Bild: Kuratorin Alexandra Postelnicu präsentiert die großformatige Darstellung der 113 n. Chr. eingeweihten Trajanssäule – die als eine der monumentalsten Kunst- und Propagandaleistungender römischen Antike gilt – aus dem Album des italienischen Kunststechers Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) aus dem Jahr 1770, das nun erstmals ausgestellt ist. Die in der Brukenthalschen Bibliothek befindliche Ausgabe ist eine der ersten Ausgaben dieses Werkes, das Papst Clemens XIV. gewidmet war.                                                                          Foto: Beatrice UNGAR

Ein bunter Strauß von Historie

Joachim Wittstock widmet sich in seinem neuen Buch siebenbürgischen Schicksalen

Ausgabe Nr. 2873

Joachim Wittstock: Das erfuhr ich unter Menschen. Romanhafte Chronik siebenbürgischer Schicksale, Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt 2024, 604 Seiten, ISBN 978-3-949583-51-3, Preis: 79 Lei/17,70 €. Das Buch liegt in Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf und kann auch bestellt werden unter erasmus@buechercafe.ro

„Das erfuhr ich unter Menschen”. Mit diesem Zitat aus dem Wessobrunner Gebet, einer der ersten mittelalterlichen Schriften und über 800 Jahre alt, betitelt der Schriftsteller Joachim Wittstock sein neues Buch. Gleich danach folgt der nicht weniger verwirrende Untertitel: „Romanhafte Chronik siebenbürgischer Schicksale”. Beides (das „Ich“ und die „romanhafte Chronik“) weisen auf den Autor als Forscher hin, ein Forscher, der Quellen durchwühlt, um zu erfahren, wie sich dies oder jenes in der Vergangenheit zugetragen hat. Wie ein Forscher führt Wittstock den interessierten Leser zunächst durch ein Vorwort, in dem ein Überblick über die Anordnung der unterschiedlichen Erzählungen gegeben wird und auf die vermeintlichen Widersprüche zwischen „Chronik“ und „Roman“ eingegangen und eine Verknüpfung zwischen beidem versucht wird.Weiterlesen