Abschlussfeier

Ausgabe Nr. 2774

Die Abschlussfeier für die Klassen 5-7  bzw. 9-11 am Samuel von Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt hat am Freitag stattgefunden. Die Achtklässler und die Zwölftklässler hatten schon Ende Mai ihre Abschlussfeier. Insgesamt 912 Schülerinnen und Schüler haben im Schuljahr 2021/2022  an dieser Schule gelernt, davon 439 am Gymnasium und 467 am Lyzeum. Unser Bild: Die Abschlussfeier der Klassen 5-7 fand mittags statt und war sehr gut besucht.                                                                                                                                Foto: Cynthia PINTER   

Am Nordrand des Kreises

Pfingstmontagsgottesdienst in Pruden/Prod

Ausgabe Nr. 2774

Die evangelische Kirche in Pruden.                                                             Foto: Dietrich GALTER

Auf Einladung des Schäßburger Kirchenbezirks fuhren zwanzig Neppendorferinnen und Neppendorfer am Montag, den 6. Juni, zum Pfingstgottesdienst nach Pruden/Prod. Wo liegt denn dieses kleine, abgelegene, ehemals sächsische Dorf? Genau am Nordrand des Kreises Hermannstadt, zur Gemeinde Halvelagen gehörend, aber kirchlich dem Kirchenbezirk Schäßburg der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien zugeordnet. Weiterlesen

Preisträgerinnen

Ausgabe Nr. 2774

Beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl fanden am Sonntag die Preisverleihungen statt. Die Carl-Wolff-Medaille ging an Hans Martin Tekeser (Laudatio: Reinhold J. Sauer), die Stephan-Ludwig-Roth-Medaille an Michael Schmidt (Laudatio: Dr. Bernd Fabritius) und den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis 2021 teilten sich Dr. Sigrid Haldenwang (Laudatio: Michael Markel) und Prof. Dr. Erika Schneider (Laudatio: Prof. Dr. László Rákosy). Am Samstag hielt Dr. Sigrid Haldenwang den Vortrag ,,Ein Einblick in den Wortschatz der siebenbürgisch-sächsischen Mundarten aus historischer Sicht“ und Prof. Dr. Erika Schneider den Vortrag ,,Die traditionelle Kulturlandschaft im Hügelland Siebenbürgens und ihre Veränderung unter dem Einfluss des Menschen“ Unser Bild (v. l. n. r.): Dr. Rolf Binder gratuliert Dr. Sigrid Haldenwang und seiner Schwester Dr. Erika Schneider   Foto: Konrad KLEIN

Individuelle und kulturelle Identität

Engagierte Podiumsdiskussion beim Heimattag in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2774

Zum Thema „Identität in neuer Umgebung“ diskutierten im Schrannen-Festsaal Holger Gutt, Fabian Kloos, Dr. Heinke Fabritius, Moderatorin Dr. Iris Oberth, Benjamin Józsa und Brigitte Drodtloff (v. l. n. r.).                                                                                                       Foto: Rainer LEHNI

Nach einer zweijährigen Pause hat vom 3. bis 6. Juni der Heimattag der Siebenbürger Sachsen wieder als Präsenzveranstaltung in Dinkelsbühl stattgefunden, unter dem Motto „Wurzeln suchen – Wege finden“. Organisiert wurde der Heimattag vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. An dem Trachtenumzug haben rund 100 Gruppen mit weit über 2.000 Mitwirkenden teilgenommen. Aus Hermannstadt dabei war u. a. der DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa, der am Pfingstmontag an dem Podiumsgespräch zum Thema „Identität in neuer Umgebung“ teilgenommen hat. Lesen Sie dazu im Folgenden die gekürzte Fassung des in der Siebenbürgischen Zeitung veröffentlichten Berichts von Christian Schoger: Weiterlesen

Aufblitzen in einem schwarzen Zeittunnel

Archäologische Grabungen neben und in der evangelischen Kirche in Alzen

Ausgabe Nr. 2774

Die Funde in der Sakristei.  Foto: die Verfasserin

Im dritten Jahr nach dem Einsturz des Gewölbes der evangelischen  Kirche warten die Alzner von nah und fern sehnlichst darauf, dass ihre Bemühungen um die Renovierung nun auch sichtbare Ergebnisse zeitigen. Die Kirchengemeinde Alzen und die Heimatortsgemeinschaft (HOG) haben sich von Anfang an wie selbstverständlich der Aufgabe gestellt, ihr Gotteshaus seiner Bestimmung gemäß wieder nutzbar zu machen.  Rasch gelang es dem Vorsitzenden der HOG, Hans Tekeser, in Peter Mrass einen Architekten zu finden, dem die fachliche Beratung für die Renovierungsarbeiten und die Koordination der ersten Arbeitsschritte anvertraut werden konnte. Auch substanzielle Spenden konnten schon binnen kurzer Zeit gesammelt werden. Weiterlesen

,,Großauer Platten“

Ehrenmal auf dem Friedhof der Insula Cristiani

Ausgabe Nr. 2774

Christian Ramsauer, Österreichs Honorarkonsul Andreas Huber und Johann Schunn vor den Großauer Platten (v. l. n. r.).                                                                      Foto: Hermann ECKENREITER

Die Widmung „Im Leben geliebt – Im Tode vereint, hier nimmer vergessen – dort oben vereint“ ziert seit dem 24. Mai 2022 eine Gedenktafel an die Verstorbenen, die auf dem Großauer Friedhof ihre letzte Ruhestätte fanden. Zugleich dient dieses Ehrenmal auch als Wegweiser zu den Gräbern der über 1000 namentlich aufgelisteten Beerdigten. Weiterlesen

Frauen im Architektenberuf

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Die Ausstellung Frau Architekt – Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberufwurde am 14. Juni im Foyer im Rathaus am Großen Ring, wo sich auch das Touristeninformationszentrum befindet, eröffnet. Gewidmet ist die von dem Deutschen Architekturmuseum  Frankfurt am Main veranstaltete Ausstellung, die mit Tafeln über rumänische Architektinnen ergänzt wurde ,,mehr als 100 Jahren weiblicher Kreativität“, wie es die Organisatoren, der Rumänische Architektenverband (UAR) und dessen Hermannstädter Zweigstelle, und das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt in der diesbezüglichen Einladung formulierten. Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Juni zu besichtigen und wurde in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt Hermannstadt und dem Goethe Institut Bukarest organisiert. Sponsor der Ausstellung ist die Firma BMIBramac. Unser Bild: Bei der Vernissage richteten Architekt Mircea Tibuleac, Vorsitzender der Hermannstädter UAR-Filiale (mit Mikrofon) und Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor Grußworte an die zahlreichenden Anwesenden, Architekt Dorin Boilă stellte die Ausstellung fachmännisch vor.                           

Foto: Presseamt der Stadt

Ein empatischer Beobachter

Lesung mit Peter Biro im Erasmus-Büchercafé

Ausgabe Nr. 2774

Peter Biro und Ruxandra Stănescu hatten ein aufmerksames Publikum bei der Buchvorstellung und Lesung im Erasmus-Büchercafé.                                     Foto: Michael Adrian PANDURU

„Auf zum fröhlichen Weltuntergang“ ist der Titel eines der drei Bücher, die der Autor Peter Biro am Dienstag der Vorwoche im Erasmus-Büchercafé vorstellte. Bezugnehmend auf den Titel war es eine fröhliche Runde, die sich um die sehr verschmitzte, eloquente Person Peter Biro versammelt hatte. Ruxandra Stănescu, stellvertretende Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung,  verstand es sehr gut, in ihrer Moderation Beispiele für „die hohe Kunst des angewandten Chamäleonismus“ von dem Autor zu fordern. Chamäleonismus ist der von Peter Biro im Prolog des im Zentrum der Buchvorstellung stehenden Buches „Vom Taumeln zwischen den Kulturen“ verwendete Begriff, wenn der Autor über seinen Geburtsort Großwardein/Oradea sprach. Weiterlesen

,,Wir Menschen brauchen Musik, Kunst und Kultur“

Gespräch mit dem Musiker Michael Barenboim vor seinem Gastauftritt in Hermannstadt

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Bei der Probe mit dem Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie im Thaliasaal.                                                    Foto: Ruxandra STĂNESCU

Michael Barenboim konzertierte am 19. Mai mit der Hermannstädter Staatsphilharmonie. Der Musiker spielt Geige und Bratsche und ist seit zwei Jahren Dekan an der Barenboim–Said Akademie in Berlin, wo er auch Kammermusik und Geige unterrichtet. Barenboim kommt aus einer sehr berühmten Musiker-Familie, Geige hat er schon als Kind mit der Oma geübt. „Die Eltern müssen die Neugier der Kinder wecken und die Liebe zur Musik transportieren“, erklärte er in dem Interview, das er HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u gewährt hat.Weiterlesen

,,Zuhause ist für mich in Siebenbürgen“

Die Deutschen und ihr Siebenbürgen – ein Podiumsgespräch in München

Ausgabe Nr. 2774

Podiumsdiskussion mit Beatrice Ungar, Nadine Konnerth-Stanila, Karin Gündisch und Dr. Florian Kührer-Wielach (v. l. n. r.).                                                                                                          Foto: Privat

Wie lebt es sich in Deutschland als Siebenbürger Sachse? Wo findet sich die siebenbürgisch-sächsische Kultur noch heute? Und was bedeutet eigentlich Heimat? Diesen Fragen stellten sich die aus Heltau stammende, in Hamburg lebende Kinderbuchautorin Karin Gündisch, die Landesjugendleiterin der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend (SJD) in Bayern Nadine Konnerth-Stanila, und die Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung Beatrice Ungar. Das Podiumsgespräch, eine Kooperationsveranstaltung der Münchner Volkshochschule, des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), des Adalbert Stifter Vereins München und des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, fand am 19. Mai im Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus in München statt. Als Moderator fungierte der Direktor des IKGS, Dr. Florian Kührer-Wielach.Weiterlesen