Nachrichten

Ausgabe Nr. 2786

 

Freitag Abend Sommernachtsparty

Hermannstadt. – Zu der traditionellen Sommernachtsparty im Hof des Teutsch-Hauses in Hermannstadt sind alle, die gern tanzen und einen fröhlichen Abend verbringen wollen, heute, Freitag, dem 9. September, eingeladen.

DJ Dietrich und DJ Michael sorgen für schwungvolle Musik. Getränke können den ganzen Abend im Erasmus-Büchercafé gekauft werden.

Die Unterhaltung beginnt um 19 Uhr. Ort: „Friedrich-Teutsch“-Begegnungs- und Kulturzentrum, Fleischergasse/Mitropoliei 30. (GR)Weiterlesen

,,Eine gute und nachhaltige Initiative“

Ausgabe Nr. 2785

Rückblick auf den Siebenbürgischen Kultursommer mit Dr. Heinke Fabritius

Dr. Heinke Fabritius.
Foto: Hanna HENNENKEMPER

,,Licht und Schatten: Malerei der 1920er Jahre in Siebenbürgen“ lautete der Titel des Vortrags zu zehn Bildern aus einem Jahrzehnt, das gern als das „goldene“ apostrophiert wird, den Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim am Neckar am 4. August d. J. im  Spiegelsaal des Hermannstädter Forums gehalten hat. Der Vortrag war speziell für die erste Auflage des Siebenbürgischen Kultursommers konzipiert worden und führte hinein in eine Zeit voller neuer Hoffnungen und Herausforderungen. Zu ihrem Vortrag und zu den Veranstaltungen des Siebenbürgischen Kultursommers gab Dr. Heinke Fabritius der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r in dem nachfolgenden Interview Auskunft.

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Miteinander Vielfalt gefeiert

Ausgabe Nr. 2785

Streiflichter vom 18. ProEtnica-Festival in Schäßburg

ProEtnica 2022: Vom 25. bis zum 28. August hat nach zwei Jahren Pause erneut das ProEtnica-Festival in Schäßburg stattgefunden. Neben mehr als 60 Vorstellungen Vorstellungen mit traditioneller Musik und Tänzen von über 600 Angehörigen der 20 nationalen Minderheiten fanden die Reihen ,,Agora des interkulturellen Dialogs”, der ,,Literatursalon” und Foto- und Malereiausstellungen statt. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 3. Unser Bild: Die Dionyssos-Singgruppe des Verbands der Griechen in Rumänien. Foto: Annika KÖNNTGEN

Vom 25. bis zum 28. August hat nach zwei Jahren Pause die 18. Auflage des interkulturellen Festivals ProEtnica in Schäßburg stattgefunden. Neben mehr als 60 Vorstellungen mit traditioneller Musik und Tänzen von über 600 Angehörigen der 20 nationalen Minderheiten fanden die Reihen ,,Agora des interkulturellen Dialogs”, der ,,Literatursalon” und Foto- und Malereiausstellungen statt.

Die Veranstalter beschreiben das Event als ,,Instrument zur Hervorhebung der ethnokulturellen Vielfalt” und als “Modell des friedlichen Zusammenlebens”. Die HZ-Praktikantin Annika Könntgen hat das Festival besucht und beschreibt, warum das aus ihrer Sicht vollkommen gelungen ist.

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,,Die Welt ist bereit für Enescu“

Ausgabe Nr. 2785

Klausenburger Malschule stellt in der UAP-Galerie aus

Maestro Vladimir Jurowski, Robert Schwartz, Cristina Uruc und Maestro Cristian Măcelaru bei ihrem Podiumsgespräch (v. l. n. r.). Foto: Virgil OPRINA

Am 4. September wird der diesjährige „Internationale George-Enescu-Wettbewerb“ im Rumänischen Athenäum in Bukarest durch die Philharmonie unter Leitung von Maestro Peter Ruzicka eröffnet. Es ist weltweit einer der anerkanntesten Wettbewerbe für klassische Musik. Bis zum 18. September erhalten Musikinteressierte die Möglichkeit, den jungen Musikerinnen und Musikern bei ihren Aufführungen zuzuhören – optional auch per Livestream. Doch bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das „George-Enescu-Festival“ im kommenden Jahr auf Hochtouren.

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Zwischen Täuschung und Selbsttäuschung

Ausgabe Nr. 2785

Carmen E. Puchianu präsentierte ihre neueste Premiere in Reschitza


Carmen E. Puchianu im ,,Kampf“ mit den Dingen. Fotos: DFDBB

,,Absurdes Theater ist nicht mein Ding“, antwortete eine Premierenbesucherin auf die Frage, wie ihr das neueste Ein-Personen-Stück der Kronstädter Autorin Carmen Elisabeth Puchianu gefallen hat, das diese unter dem Titel ,,Entsorgt. Theater des Ichs“ am Samstag, den 20. August d. J., im Rahmen der 32. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza im ,,West“-Theater aufgeführt hat. Das Absurde gehört allerdings schon seit geraumer Zeit zum Alltag und so ist auch diese neueste Produktion Puchianus sprachlich und gestisch-mimisch exzentrisch und zwischen Täuschung und Selbsttäuschung angesiedelt.

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Einen Zirkus veranstalten, warum nicht?

Ausgabe Nr. 2785

Buntgemischte Kindergruppe beim ,,Circus Danubii“-Ferienlager in Bekokten 

Pyramidenbau mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ders Zirkuscamps ,,Danubii“.
Foto: Nelu AVRAM

Seit der Antike lieben es Menschen, in den Zirkus zu gehen und sich von der Darbietung beeindrucken zu lassen. Wie wäre es jedoch, wenn man die Chance hätte, statt zuzuschauen, selbst als Künstler im Rampenlicht zu stehen? Diese Gelegenheit nutzten die wagemutigen Kinder, die letzte Woche an dem Ferienlager „Circus Danubii“ teilgenommen haben.

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Der Schöpfer des Rolands vom deutschen Heldenfriedhof in Kerz

Ausgabe Nr. 2785

Auf den Spuren des Hermannstädter Bildhauers Fritz Zelch / Wie die Burgkirche in Michelsberg vor 80 Jahren zum ,,germanischen Golgotha“ wurde / Von Konrad KLEIN

Pfarrer Carl Reich mit Konsul Karl Stauss (im Hanomag), damals Beauftragter der Deutschen Kriegsgräberfürsorge in Rumänien (Kerz, 1928). Foto: Samml. Gotthelf Zell

Anlass dieses Beitrags ist der verdienstvolle Artikel von Prof. Heinz Acker über seinen Urgroßvater Carl Reich, in dem ich aufgrund eines redaktionellen Eingriffs mit einer leider falsch wiedergegebenen Information zum Bildhauer „Rudolf Zelch“ erwähnt wurde (HZ vom 10. Juni 2022, S. I). Eine nähere Beschäftigung mit Fritz Zelch (Rudolf Binder war sein Arbeitgeber), dem Schöpfer der markanten Rolandfigur vom Kerzer Heldenfriedhof, lohnt indes ebenfalls und hält Überraschendes bereit. Aus ähnlichen Gründen habe ich einige unbekannte Fakten zur Geschichte der Heldengedenkstätte auf der Michelsberger Burg und, damit zusammenhängend, der Steinmetzfirma R. Binder zusammengetragen, der wohl bedeutendsten siebenbürgischen Firma für Sepulkral- und Gedächntniskultur.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2785

Lügenbrücke 45 Tage gesperrt: Seit Montag, den 29. August, ist die Lügenbrücke wegen dringender Reparaturarbeiten gesperrt. Die erste Etappe dauert etwa zwei Wochen, dabei werden die Hydroisolierung saniert und die Asphaltdecke erneuert. In der zweiten Etappe wird die Brücke für den Publikumsverkehr wieder geöffnet, dabei werden Arbeiten an der Struktur durchgeführt. Diese Etappe dauert etwa einen Monat, der Pkw-Verkehr unter der Brücke wird dabei nicht beeinträchtigt. Foto: Cynthia PINTER

 

Hermannstadt anno dazumal

Arabisches Kulturfestival

Sport-Festival

Musikhauptstadt-Festival

Vorgeschmack auf Dokufest

Kunst, Literatur, Musik

„Venetic. Second Tale”

Konzerte in der Kirche

Sommernachtsparty

Sachsentreffen in Meschen

Guitar Meeting

Roma-Gastronomiefest

Weinfest des DWS

Mediascher Orgelsommer

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

 

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,,Auf Wanderschaft bin ich wirklich frei“

Wandergeselle Jens ist von seiner Station in Hermannstadt überrascht worden

Ausgabe Nr. 2784

Sie arbeiten derzeit an dem Dach des Hauses in der Wiesengasse/Tipografilor 12 (von links): ganz oben: Ben und Friedrich, in der Mitte: Christian, unten: Michael und Jens.                                                                                                                                                                         Foto: Beatrice UNGAR

Seit 2003 ziehen sie Jahr für Jahr in ihren traditionellen Outfits in ganz Hermannstadt die Blicke auf sich: Wandergesellen, die das Projekt ,,Casa Calfelor” (Gesellenherberge) unterstützen und in der Stadt oder in der Schauwerkstatt am Huetplatz arbeiten. Jens ist einer von ihnen und erklärt im Interview mit der HZ-Praktikantin Annika K ö n n t g e n, was er an der Tradition der Wandergesellen schätzt, was er auf der Reise schon erlebt hat und wieso seine Station in Hermannstadt ihn überrascht hat.Weiterlesen

Baustelle am Zibinsufer heute

Ausgabe Nr. 2784

300 Trauerweiden und Birken werden nach Abschluss der im April d. J. begonnenen Arbeiten an dem Zibinsufer gepflanzt, gab das Hermannstädter Bürgermeisteramt in einer Pressemitteilung bekannt. Die Arbeiten sind in vollem Gange und dabei sind einige Bäume entfernt worden. Angelegt wird ein 3,6 km langer zweispuriger Fahrradweg entlang des Zibinsufers, zwischen der Str. Maramureșului und der Autobahnbrücke im Stadtviertel Hammersdorf/Guşteriţa. Hinzu kommen einige Fußgängerbrücken, eine umweltfreundliche öffentlichen Beleuchtung mit WiFi-Standorten und mit Bänken versehene Grünflächen, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Das Bürgermeisteramt Hermannstadt hat CON-A (Hermannstadt) und DIMEX 2000 Company (Bistritz)  mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt. Unser Bild: Arbeiten an der Befestigung der Böschungen am Zibinsufer an der Zibinsgasse/Cibinului unweit des Zibinsmarktes.                                                                                                                           Foto: Presseamt der Stadt