Er suchte stets das Neue

Entpflichtung von Pfarrer Stefan Cosoroabă

Ausgabe Nr. 2753

Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă (links) und der Michelsberger Kurator Michael Henning. Foto: Beatrice UNGAR

Gewöhnlich zähle man Höhepunkte einer Karriere auf, wenn man Bilanz ziehe, er möchte aber auf drei Tiefpunkte hinweisen, schickte Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă seiner Predigt voraus, die er am zweiten Weihnachtstag, dem 26. Dezember 2021 in der Dorfkirche in Michelsberg gehalten hat, anlässlich seiner Entpflichtung aus dem Amt. Cosoroabă wechselt als Mitarbeiter in den Stab der GEKE (Gemeinschaft europäischer Kirchen in Europa) nach Wien.Weiterlesen

,,Perle Siebenbürgens“

Neuerscheinung: Schäßburg in Wort und Bild

Ausgabe Nr. 2753

Jürgen Henkel (Text), Martin Eichler (Fotos): Schäßburg (Sighişoara) – Eine Erkundung der „Perle Siebenbürgens“, Kunstverlag Josef Fink 2021, 88 Seiten, 61 Fotos,  ISBN 978-3-95976-306-6, 6 Euro. Der Band ist im Buchhandel (in Hermannstadt im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung) oder beim Verlag (htt ps://kunstverlag-fink.de/kontakt/ ) erhältlich.

Von „Rothenburg“ oder „Dinkelsbühl“ bis hin zur „Perle“ Siebenbürgens reichen die begeisterten Vergleiche für die Stadt Schäßburg – rumänisch Sighişoara – im Herzen Siebenbürgens. Die historische Altstadt auf dem Burgberg mit ihren wuchtigen Wehranlagen und trutzigen Türmen, den kolossalen Kirchenbauten und prächtigen Bürgerhäusern aus Mittelalter, Renaissance-Zeit und der Epoche des Barock mit manchmal sogar venezianisch anmutender Optik  gilt bis heute als eine der schönsten historischen Städte in ganz Südosteuropa. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2753

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben! Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser von nah und fern, wünschen wir ein gutes Jahr 2022. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

Und wer von unseren Abonnenten den ersten weiteren Abonnenten für 2022 anwirbt, darf sich auf eine Überraschung freuen!

Die RedaktionWeiterlesen

Bach-Oratorium zum 90. Geburtstag

Weihnachtskonzert des Hermannstädter Bachchores in der Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2752

Die Solisten Renata Gebe-Fügi (Sopran, Zweite Israelitin, 1. v. l.), Dan Cristian Hodrea (Bariton, Moses, 2. v. l.) und Melinda Samson (Sopran, Erste Israelitin, 3. v. l.), und Nicolae Simonov (Tenor, Aaron, sitzend, rechts außen) begeisterten gemeinsam mit Jürg Leutert (am Dirigentenpult, rechts) dem Hermannstädter Bachchor und dem Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie das Publikum.        Foto: Cynthia PINTER

Eine ,,würdige Abrundung“ des Brukenthaljahres und ein Geschenk an das Publikum und an die Mitglieder des Hermannstädter Bachchores, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert hat war das diesjährige Weihnachtskonzert in der evangelischen Stadtpfarrkirche, das am 3. Adventsonntag in Zusammenarbeit mit der Hermannstädter Staatsphilharmonie stattgefunden hat. Aufgeführt wurde das Oratorium ,,Die Israeliten in der Wüste“ von Carl Philipp Emanuel Bach. Weiterlesen

Beim Lebkuchenverzieren

Ausgabe Nr. 2752

Fleißige Damen und ein Herr beim Lebkuchenverzieren: 450 Lebkuchensterne wurden von Mitgliedern und Freunden der evangelischen Kirchengemeinde aus Hermannstadt am Montag, dem 13. Dezember, im Presbyterialsaal im Stadtpfarramt am Huetplatz in  Hermannstadt, mit süßem Eiweiß-Zuckerguß verziert. Die Weihnachtsbackware wurde von der Firma „Boromir“ gebacken und wird an Heiligabend viele Kinder und Senioren bei der Christbescherung erfreuen. Unser Bild: Christa Mates (vorne rechts) zeigt, wie schön einige Lebkuchensterne geworden sind.                                                                           Foto: Cynthia PINTER

 

Ein Jahr im Zeichen der Anpassung

Rückblick des DFDH-Vorsitzenden Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter auf das Jahr 2021

Ausgabe Nr. 2752

Sehr gut besucht war am 24. September d. J. der Workshop ,,Von dem Pelz zur Haube – die siebenbürgisch-sächsische Tracht“ im Spiegelsaal des DFDH.   Foto: DFDH

Auch wenn das Jahr 2020 für viele von uns ein Jahr der Entbehrungen, der Isolation, der Einsamkeit und der Frustration war, könnte man über das Jahr 2021 behaupten, dass es das Jahr der Anpassung an eine neue Lebensart, an eine neue Realität und eine neue Situation war. Das Leben geht immer weiter, und wir müssen mitgehen, ob es uns gefällt oder nicht, wir müssen uns anpassen und das Beste aus der gegebenen Lage machen. So mussten wir auch die Tätigkeit des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) anpassen. Das Hermannstädter Forum hat auch in diesem Jahr interessante Buch- und Kulturprojekte, sowie Multimediaprojekte angeboten: von Buch-, Lese- oder Lehrprojekten, Kammermusikkonzerten bis zu verschiedenen Dokumentarfilmvorstellungen, wie zum Beispiel „Die Gründer. 30 Jahre DFDR“ oder „Neues Leben in alten Mauern“.Weiterlesen

Ein Licht geht uns auf

Weihnachtsbotschaft / Von Pfarrerin Bettina KENST

Ausgabe Nr. 2752

Mediasch im Advent:  Ein einsamer schön geschmückter Weihnachtsbaum steht seit dem 26. November d. J. auf dem Hauptplatz im Zentrum von Mediasch und macht dem Turm der Margarethenkirche ,,Konkurrenz“. Allerdings ist mit dem Weihnachtsbaum kein Weihnachtsmarkt auf den Platz gebracht worden. Am ersten Sonntag im Advent war der Platz wie leergefegt. Bei dem Weihnachtsbaum handelt es sich übrigens um eine Spende von einer Privatperson, die nicht genannt werden möchte. Dies ist schon zur Tradition geworden in Mediasch, dass jedes Jahr eine andere Familie einen Weihnachtsbaum spendet, der dann auf dem Hauptplatz aufgestellt wird…                                     Foto: Beatrice UNGAR

Eckart Bücken und Detlev Jöcker sind die Autoren des Liedes „Ein Licht geht uns auf“, das bereits seit einigen Jahren Bestandteil einiger evangelischer Gesangbücher ist. Es ist ein weihnachtliches Kinderlied aus den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Bibelfest und einfach dichtet hier jemand, der die Tradition christlicher Weihnachtstexte kennt.

Die erste Strophe des Liedes spielt auf das Wort aus dem Buch des Propheten Jesaja an („Das Volk, das im Finstern wandelt, schaut ein großes Licht; über denen, die im Land der Dunkelheit wohnen, erstrahlt ein Licht.“ Jes 9,1). Weiterlesen

Der Zauber von Weihnachten und das Jesuskind

Bistritz – die siebenbürgisch-sächsische Stadt der uralten Traditionen

Ausgabe Nr. 2752

Die Weihnachtskarawane wird weiterhin wie jedes Jahr mit Weihnachtsliedern und der alten Tradition fortgeführt. Man kann sagen, dass sich Bistritz jeden Winter in ein kleines Wien verwandelt mit seiner schönen Weihnachtsdekoration, den Lichtern, die das historische Stadtzentrum durchziehen, und dem Geheimnis, das sich oft nicht beschreiben lässt. Weiterlesen

Das Hobby zum Beruf gemacht

Interview mit Christian Rätscher von German Quality Entertainment

Ausgabe Nr. 2752

Beim Goldenen Hirsch-Festival in Kronstadt 2018 (v. l. n. r.): Radu Groza, Elvin Dandel, Christian Rätscher und Ricky Dandel.      Foto: Privat

Christian Rätscher ist ein wohlbekannter Name im rumänischen Showbusiness. Seit Jahren vermittelt er über seine Firma German Quality Entertainment namhafte Künstler an die Showszene. Rätscher stammt aus Urwegen. Als er 13 Jahre alt war, wanderte er zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester nach Deutschland aus. Und  schon mit 13 Jahren hat er sein Organisationstalent bewiesen, als er in Urwegen einen Ball veranstaltete. In Deutschland war er auch organisatorisch tätig. Unter anderem ließ er rumänische Stars auf siebenbürgisch-sächsischen Veranstaltungen in Deutschland auftreten. Später richtete er sein Augenmerk auf Rumänien und brachte internationale Künstler hierher. Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 wurde das Organisieren von Veranstaltungen begrenzt  und so entschloss er sich, auch im Bereich Digitalisierung aktiv zu werden.  Die Zeitschrift DeBizz kürte ihn 2015 zum besten Organisator. Mit Christian Rätscher sprach HZ-Redakteur Werner F i n k:Weiterlesen

Für einen guten Zweck

Weihnachtsbasar in Mühlbach war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2752

Leckere Kuchen und Lebkuchen gab es u. a. beim Weihnachtsmarkt in Mühlbach zu kaufen.Foto: Florin MUNTEAN

Einen Weihnachtsbasar für einen guten Zweck organisierte die evangelische Kirchengemeinde Mühlbach/Sebeș am Samstag, dem 11. Dezember, auf dem Platz vor dem Eingangstor in den Kirchhof. Leckere und wunderschön verzierte Lebkuchenhäuschen und Nikoläuse aber auch vielerlei Kuchen und Plätzchen lockten die Mühlbacher aus ihren Häusern. Für gute Stimmung sorgte die Band „Trio Saxones Plus“, die live Weihnachtslieder zum Besten gab. Und der Weihnachtsmann höchstpersönlich saß auf einem Stuhl und hörte sich die Wünsche der Kinder an. Weiterlesen

,,Vijelchen“ verjazzt

Ausgabe Nr. 2752

Unser Bild (v. l. n. r.): Petra Acker und ihre Band: Michael Acker (E-Bass), Arthur Tajti (Klavier), Gabi Matei (Schlagzeug). Foto: www.petra-acker.com

Ein siebenbürgisch-sächsisches Volkslied aus dem 16. Jahrhundert hat die Gruppe „Petra Acker & the Band“ in Afro-Jazz verwandelt. Das als „Et sâs e klî wält vijelchen“ (Es saß ein kleines wildes Vögelein) bekannte Volkslied aus Siebenbürgen (Transsilvanien) hat seinen Ursprung schon vor 1516 und hat im Laufe der Zeit zahlreiche Musiker zur Neuinterpretation inspiriert. Petra Acker, die Sängerin, Songwriterin, Komponistin und Produzentin aus Kronstadt lernte das Lied schon im Kindesalter kennen und lieben, als Choristin im Vokal-Instrumentalensemble „Canzonetta“ unter Leitung ihrer Mutter Ingeborg Acker.Weiterlesen

,,Ein Gefühl der Erfüllung“

Brukenthalschüler präsentierten ihre handgefertigten Produkte

Ausgabe Nr. 2752

Gruppenbild mit den am Projekt Beteiligten.                                                            Foto: der Verfasser

Am Dienstag, dem 7. Dezember, präsentierten die Schüler aus fünf verschiedenen Ländern im Rahmen eines Online-Treffens ihre handgefertigten Produkte, die als Ergebnis des Erasmus Plus-Projektes ,,Entrepreneurial Journey – Reanimating Craftsmanship “ entstanden sind. In das Projekt eingebunden sind auch 18 Schülerinnen und Schüler des Hermannstädter Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums, die im Rahmen des Treffens die von ihnen gefertigten Produkte den anderen Projektteilnehmern zeigten: ein Trachtenhemd aus Hanf mit rumänischen Motiven, mit siebenbürgisch-sächsischen Motiven bestickte Styroporeier, bestickte Handyhüllen aus Filz und eine Strohtasche.Weiterlesen