,,Latsch, latsch, latsch, die Wiese blüht…“

Erinnerungen an eine Schulreise mit Prof. Friedrich Philippi 1977

Ausgabe Nr. 2799

Während meiner Zeit am Pädagogischen Lyzeum in Hermannstadt (Päda), 1974-1978, hatte ich das große Glück, in einer wunderbaren Klasse gewesen zu sein. Dazu gehörten natürlich auch unsere Klassenlehrerin, die Biologieprofessorin Marga Grau (damals noch Schuller) und einige der Professoren. Unser Glück bestand vor allem darin, dass viele Ausflüge und Schulreisen organisiert und durchgeführt wurden. Das war nicht bei allen Klassen so. Nicht alle Professoren haben sich das angetan, eine Reise zu planen, zu organisieren, Papierkram zu erledigen, Bewilligungen von verschiedenen Ämtern – einschließlich Partei und Verband der Kommunistischen Jugend (VKJ/UTC) – einzuholen, u. v. a.m. Weiterlesen

Weihnachtsgottesdienst „Von Daheim für Daheim“

Ausgabe Nr. 2799

Auch in diesem Jahr gibt es einen Weihnachtsgottesdienst „Von Daheim für Daheim“. Dieser wird am 24. Dezember 2022 um 14 Uhr deutscher Zeit bzw. 15 Uhr rumänischer Zeit im Videostream auf Youtube www.youtube.com/@siebenbuerger ausgestrahlt. Ein Grußwort seitens der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien spricht Bischofsvikar Dr. Daniel Zikeli (Bukarest), den Segen spricht Bischof Reinhart Guib. Ein Grußwort seitens des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland übermittelt der Bundesvorsitzende Rainer Lehni (Köln/Zeiden). Musikalische Beiträge bieten das Trio Saxones Plus sowie Jürgen aus Siebenbürgen, alias Jürgen Dörr, und der Pianist Wolli Krafft. Für Film und Regie zeichnet der Mühlbacher Film- und Musikproduzent Eduard Schneider verantwortlich. Unser Bild (v. l. n. r.): Den Gottesdienst gestalten die Pfarrer  Michael Reger (Kerz), Dietrich Galter (Bezirksdechant Hermannstadt), Alfred Dahinten (Bezirksdechant Mühlbach) und Klaus-Martin Untch (Hermannstadt) in Deutsch-Weißkirch/Viscri im Kreis Kronstadt.

Ein ganz besonderes Kochbuch

Heimbewohnerinnen und Heimbewohner gaben Rezepte preis

Ausgabe Nr. 2799

Oma hat’s gekocht und Opa hat’s geschmeckt/Bunica gătea, bunicul savura. Rezepte aus früheren Tagen, gesammelt im Dr. Carl Wolff Altenheim in Hermannstadt von/Rețete de pe vremuri, culese la Căminul pentru vârstnici Dr. Carl Wolff din Sibiu de Hannelore Baier, Adriana und/și Gerold Hermann, Ursula Philippi. Übersetzung: Nadia Badrus, Honterus Verlag  Hermannstadt 2022, 115 Seiten, ISBN 978-606-008-125-8.

Ein ganz besonderes Kochbuch wurde im Speisesaal des Dr. Carl Wolff-Altenheims in Hermannstadt am Mittwoch vorgestellt, das unter dem Titel ,,Oma hat’s gekocht und Opa hat’s geschmeckt/Bunica gătea, bunicul savura“ im Honterus-Verlag herausgegeben worden ist. Nachdem die Heimleiterin Ortrun Rhein alle Anwesenden begrüßt hatte, erzählte  Gerold Hermann im Namen der Autoren über die Entstehung des Buches. Lesen Sie im Folgenden seine Ansprache in leicht gekürzter Form:Weiterlesen

„Fredi“

Ausgabe Nr. 2799

„Fredi“ heißt die brandneue Kinder-Beilage, die ab Januar 2023 einmal monatlich in der Hermannstädter Zeitung erscheinen wird. Die Beilage ist für Grundschulkinder und Leseanfänger (vor allem 2. und 3. Klasse) der deutschen Schulen in Rumänien gedacht und wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerfortbildung in deutscher Sprache (ZfL), mit finanzieller Unterstützung der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg (DSKLBW) und des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt herausgegeben. GrundschullehrerInnen, die die Kinder-Beilage für ihre Klasse bestellen möchten, melden sich per E-Mail cynpin_ro@yahoo.com bei HZ-Redakteurin Cynthia Pinter an. Für Stadt und Kreis Hermannstadt kostet ein Jahresabonnement 65 Lei und für andere Kreise 175 Lei.

 

Nicht nur als Weihnachtsgeschenk

Spannende Neuerscheinungen: ,,Sofies Welt“ als Graphic Novel und Buch mit QR-Codes 

Ausgabe Nr. 2799

Vincent Zabus, Nicoby: Sofies Welt oder die Geschichte der Philosophie – Von den Anfängen – Der Graphic Novel, nach einem Roman von Jostein Gaarder, übersetzt aus dem Französischen von Ina Kronenberger; empfohlen ab 14 Jahren, 264 Seiten, Hanser Verlag 2022, ISBN 978-3-446-27470-9, Deutschland: 25,00 €; ePUB-Format: E-Book ISBN 978-3-446-27655-0, E-Book Deutschland: 18,99 €.

Wer bist du? wird in Jostein Gaarders Kulturroman eines Tages Sofie gefragt. Diesmal ist das Mädchen eine Graphic-Novel-Figur, denn im Hanser-Verlag ist dieses Jahr der Weltbestseller in einem für diese Zeiten geeigneten Format erschienen. Und weil Bücher nicht nur zur Weihnachtszeit gute Geschenke sind, bietet der Hanser-Verlag für junge Leser u. a. ein tolles Buch an, in dem Instrumente vorgestellt werden. Und auch dieses Buch hat eine Überraschung: Per QR-Codes kann man hören, wie die jeweiligen Instrumente klingen.Weiterlesen

Schüleraustausch

Ausgabe Nr. 2799

Am 9. Dezember d. J. stellte Prof. Dr. Sebastian Lamm (Bildmitte), der Rektor der Stiftsschule Einsiedeln (Schweiz), Lehrern, Eltern und Schülern des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums in der Aula seine Schule vor. Es wurden Möglichkeiten aufgezeigt, an einem gegenseitigen Schüleraustausch teilzunehmen. Über den ersten konkreten Schritt in diesem Projekt – den Besuch von Monika Hay (rechts), der Direktorin der Brukenthalschule in Einsiedeln – hatte die Initiatorin Marianne Hallmen (links), Vorsitzende des Vereins der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz, in der Hermannstädter Zeitung Nr. 2795 vom 11. November 2022 berichtet.               Foto: Beatrice UNGAR

Erinnerungskultur

Begleitkatalog zu Sonderausstellung von Peter Jacobi

Ausgabe Nr. 2799

Markus Lörz: Memoria. Denk- und Mahnmale des Bildhauers Peter Jacobi. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung herausgegeben vom Siebenbürgischen Museum Gundelsheim 2022, 84 Seiten, ISBN 978-3-9821131-2-8, 19,80 Euro. Erhältlich im Museumsshop oder nach Anfrage gegen Rechnung zzgl. Versandkosten. Näheres unter www.siebenbuergisches-museum.de

Der reich bebilderte Begleitkatalog zur aktuellen Sonderausstellung „Memoria. Denk- und Mahnmale des Bildhauers Peter Jacobi“  im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim auf Schloss Horneck ist vor kurzem erschienen. In der Ausstellung präsentiert das Siebenbürgische Museum Werke eines der bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauer siebenbürgischer Herkunft. Weiterlesen

Vollendete Interpretation

Die Pianistin Elisabeth Leonskaja im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2799

Die Pianistin Elisabeth Leonskaja (Bildmitte) nahm nach dem Konzert mehrere Blumensträuße entgegen und bedankte sich mit zwei Zugaben.                                Foto: filarmonicasibiu.ro

,,Maßhalten bei all dem überschäumenden Temperament ist das Wesentliche, was die junge Künstlerin Elisabeta Leonskaja kennzeichnet. Dies öffnet ihr die Pforten zu vollendeter Kunst, zu vollendetem musikalischen Schaffen“, schrieb der Hermannstädter Pianist Peter Szaunig (1933-2015) in einer Konzertchronik, die in der Hermannstädter Zeitung Nr. 58 vom 21. Februar 1969 zu lesen ist. Es handelte sich um ein Konzert, das die damals 24-jährige Pianistin Elisabeth Leonskaja am 11. Februar 1969 in Hermannstadt bestritten hat. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2799

Foto: Cynthia PINTER

In eigener Sache

Abos für die Hermannstädter Zeitung können Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises Hermannstadt ab sofort bei ihrem Postboten oder im Postamt in der jeweiligen Ortschaft tätigen. Für Interessenten aus Ortschaften in anderen Landkreisen Rumäniens bzw. für das Ausland nimmt unsere Sekretärin Rodica Bărbat Bestellungen entgegen. Nähere Auskünfte unter 0269-21.27.75 oder per E-Mail: sekretariat@hermannstaedter.ro      

Unsere nächste Zeitung erscheint erst am 13. Januar 2023. Die Redaktion ist vom 23. Dezember 2022 bis 9. Januar 2023 geschlossen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Die RedaktionWeiterlesen

500 Jahre Martins-Altar von Schweischer

Kunsthistorische Betrachtung. Der Heilige Martin von Tours  / Von Heidrun KÖNIG

Ausgabe Nr. 2799

Der Martins-Altar von Schweischer – hier die Festtagsseite – befindet sich in der Johanniskirche in Hermannstadt.                                                                                                           Foto: Stefan JAMMER

Um 1500 stand Siebenbürgen durch seine wirtschaftlichen und kulturellen Verflechtungen mit Mittel- und Westeuropa unter dem direkten Einfluss wichtiger Produktionszentren der Kirchenkunst, wie Nürnberg, Augsburg und Regensburg. Zu dieser Entwicklung gehört auch Johannes Stoß, der Sohn des Nürnberger Bildschnitzers Veit Stoss, aus dessen Werkstatt in Schäßburg mehrere siebenbürgische Altarretabel entstammen, und dem auch der Martins-Altar von Schweischer zugeschrieben wird. Sein Werk trägt die Merkmale der Donauschule, deren Vertreter im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts im süddeutschen und österreichischen Raum den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance gestalteten. Mit 1520 auf dem Rahmen und mit 1522 als Inschrift auf der Tafel zum Tod des Hl. Martin datiert, gilt das Retabel als Spätwerk des Künstlers und gibt zugleich Aufschluss über die Fertigungsdauer eines solchen Kunstwerks. Analogien bestehen zu den Retabeln von Meeburg (1513), Bogeschdorf (1518) und Reußdorf.Weiterlesen