Bootstour unter der Erde

Ausgabe Nr. 2831

Eine Zeitreise in das ehemalige Salzbergwerk ,,Salina“ Turda

Schwindelerregend: Der Rudolf-Stollen von oben gesehen.

An heißen Sommertagen, wie es sie momentan zu Hauf gibt, sind Freibäder und Seen für die meisten das wohl gängigste Mittel der Wahl zur Abkühlung. Wer allerdings auch bei Temperaturen jenseits der 30 Grad das Abenteuer sucht oder sich verausgaben möchte, für den lohnt sich ein Ausflug in den wohl einzigen unterirdischen Freizeitpark der Welt – die „Salina Turda“ südöstlich von Klausenburg.

Weiterlesen

,,Großartige Gelegenheit“

Ausgabe Nr. 2831

Die 16. Schauwerkstatt der Wandergesellen

Die Schmiede-Schauwerkstatt auf dem Huetplatz. Foto: Lorenz ZECK

Sie sind wieder da. Zum 16. Mal führten die Wandergesellen ihre Künste in einer Schauwerkstatt in Hermannstadt vor. Dabei kommen sie aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, arbeiten für Kost und Logie und bilden sich in ihrem Handwerk weiter. Dabei gibt es vor allem Zimmerer, Steinmetze, Dachdecker und Schmiede – aber auch Instrumentenbauer und Bäcker können auf Wanderschaft gehen.

Weiterlesen

Gut Holz in Hunedoara

Ausgabe Nr. 2831

Sportkegeln: Dracula-Pokal ging nach Ingolstadt

Alle teilnehmenden Kegelsportlerinnen und -sportler stellten sich nach der Siegerehrung zum Gruppenbild mit dem Verbandsvorsitzenden Ștefan Bălan auf. Fotos: Privat

Zwei Turniere um den Dracula-Pokal im Sportkegeln hatten die Lohhofer Kegler schon gewonnen und das wollten sie natürlich ein drittes Mal wiederholen bei dem 4. Turnier, das am 12. August in Hunedoara stattgefunden hat. Am Turnier teilgenommen haben neben dem SKC Lohhof wieder der SKK Sanktanna Nürnberg, der TSV Ingolstadt-Nord und der diesjährige Gastgeber CS Talmesch/Tălmaciu.

 Weiterlesen

Nachhaltigkeit und Tradition

Ausgabe Nr. 2831
Kurze Bilanz der Haferland-Kulturwoche 2023

Blasmusik auf dem Tanzplatz in der Kirchenburg in Deutsch-Weißkirch.
Foto:haferland.ro

Die Haferland-Kulturwoche 2023 hat vom 3. bis 6. August  in den Ortschaften Arkeden/Archita, Radeln/Roadeș, Brenndorf/Bunești, Deutsch-Weißkirch/Viscri, Meschendorf/Meșendorf, Keisd/Saschiz, Hamruden/Homorod, Reps/Rupea, Deutsch-Kreuz/Criț und Klosdorf/Cloașterf stattgefunden  und wurde von fast 5.000 Teilnehmern und Zuschauern aus zehn verschiedenen Ländern und im Alter zwischen 5 Monaten und 101 Jahren besucht, teilen die Initiatoren und Mitveranstalter um Michael Schmidt von der Stiftung M&V Schmidt mit.

Weiterlesen

,,Ich liebe das Gefühl der Angst“

Ausgabe Nr. 2831
Nachwuchsschauspielerin Ana Tiepac über ihre Rolle im Theaterstück ,,Die Zofen“

„Irgendwann vielleicht einmal auf einer der großen Bühnen Berlins zu spielen“ – das ist einer von vielen Träumen und Visionen der jungen Nachwuchsschauspielerin Ana Tiepac. Die 20-jährige Hermannstädterin studiert seit einem Jahr in deutscher Sprache Schauspiel in Temeswar und probt gemeinsam mit ihren Kollegen von der deutschen Abteilung des ,,Radu Stanca“-Nationaltheaters für ihren Auftritt beim diesjährigen Nationalen Theaterfestival in Bukarest. Im Rahmen des Festivals werden die besten aus über 150 Theaterinszenierungen, welche während der vergangenen Spielzeit in den Theatern Rumäniens zu sehen waren, erneut auf der Bühne des Nationaltheaters in Bukarest präsentiert. Für Ana Tiepac ist es der bisher größte Auftritt ihrer noch jungen Karriere.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2831

Lautmalerische bunte Klangwelten: Quietschhennen ließen zum Abschluss ihres Konzerts am Sonntag in der romanischen Basilika auf der Michelsberger Burg die neun Mitglieder des 2020 gegründeten Klausenburger Ensembles Couleurs ,,zu Wort kommen“. Das Schlusskonzert der Reihe ,,Michelsberger Spaziergänge“ entführte das zahlreiche Publikum in die Klangwelt(en) des 20. und 21. Jahrhunderts und machte seinem Namen durchaus Ehre. Waren doch alle Werke lautmalerisch bunt und bis ins Detail ausgefeilt. Von Hans Peter Türks ,,Ein kurzweilig Schwnak“ jeweils über Auszüge aus György Ligetis ,,Musica Ricercata für Klavier“ und Werke von Adrian Pop und Tudor Feraru bis hin zu Kompositionen des Ensemble-Leiters Alexandru Murariu und dessen Kollegin Sonia Vulturar. Unser Bild: Die Neun vom Ensemble Couleurs und ihre Quietschhennen auf der Michelsberger Burg (v. l. n. r.): Adela Greab, Ramona Murariu, Alexandru Lazăr, Sonia Vulturar, Toni Vîntur, Alexandru Murariu, Carina Coste, Sergiu Cebotari und Ana Teodora Buia.
Foto: Beatrice UNGAR

Töpfermarkt auf dem Großen Ring

SKV-Ausstellung im Forumshaus

Sommernachtsparty

„Blumen auf den Treppen”

Lange Nacht in den Dörfern

Vortragsreihe

Tagung zum 90. von Eginald Schlattner

Dorfschreiberpreis 2023 in Katzendorf

Musik in der Stadtpfarrkirche

Tag der jüdischen Kultur

Orgelsommer in Mediasch

Karten für Opernfestival

Private Grundschule

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

Weiterlesen

,,Immer ein schönes Gefühl, daheim zu sein”

Evangelische Kirche in Großschenk/Cincu wurde wiedereingeweiht

Ausgabe Nr. 2830

An der großen Hallenkirche, deren Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen, wurden vor allem Arbeiten am Dach und im Außenbereich erledigt.                Foto: Werner FINK

Die Großschenker evangelische Kirche wurde am 12. August nach umfassenden Restaurierungsarbeiten wiedereingeweiht, im Rahmen eines Heimattreffens für ehemalige und heutige Großschenker. Als Ehrengäste dabei waren u. a. der Großschenker Bürgermeister Sorin Suciu, der Kronstädter Präfekt Mihai Cătălin Văsii, der Kreisratsvorsitzende von Kronstadt Șerban Todorică-Constantin oder der Senator Mihai Veștea. Das EU-Projekt belief sich auf über einer halben Million Euro.Weiterlesen

Schöne Aussicht, große Vielfalt

Ein Spaziergang durch den neuen Belvedere Park lädt zum Verweilen ein

Ausgabe Nr. 2830

Kopfunter: Auf der Slackline im neuen Belvedere-Park kann man auch viel Unsinn treiben, wie diese beiden Mädchen, die kopfunter an den Haltegriffen des Hilfsseils hängen. Das ist die Erwärmung für den späteren Seiltanz.
Foto: Cynthia PINTER

„Parkanlangen sind die grünen Flecken auf der Karte einer Stadt, die etwas über die Lebensqualität ihrer Bürger zu sagen haben. Wie prächtig auch immer ihre Straßen und Gebäude sein mögen, eine Stadt mit wenig Grünflächen kann wohl zur Besichtigung einladen, nicht aber zu längerem Verweilen.“, schrieb Klaus Johannis, damals Bürgermeister von Hermannstadt in das Vorwort des Bildbandes „Parcuri sibiene/Hermannstädter Parkanlagen“, das von Kurt S. Klemens und Dan Vladimir Vlăduț 2008 verfasst wurde und im Honterus-Verlag erschienen ist. Ein solcher „grüner Flecken“ ist seit kurzem in der Nähe der Poplaker Straße (Preot Bacca-Straße) entstanden und heißt Belvedere.Weiterlesen

Standesamt teilweise umgezogen

Ausgabe Nr. 2830

Da das Gebäude der Stadtverwaltung in der Schewisgasse/Bd. Victoriei saniert wird, sind einige Schalter des Standesamtes am Montag in das Gebäude der Stadt am Kleinen Ring/Piața Mică 22 neben dem Schatzkästlein umgezogen. Es handelt sich um den Schalter für die Anmeldung von Neugeborenen, den Schalter für Eintragung von Heiraten, den Schalter für das Umschreiben von standesamtlichen Urkunden und die Registratur des Standesamtes. Im Gebäude in der Schewisgasse verblieben ist das Einwohnermeldeamt und der Schalter für die Anmeldung von Todesfällen und das Erstellen und Ausfolgen von Geburts-, Sterbe-, Heirats- oder Scheidungsurkunden. Im Rahmen der Arbeiten sollen u. a. die Räume neu eingeteilt, die Sanitäranlagen saniert, die Elektro- und Heizungsanlagen und der Brandschutz modernisiert, der Zugang für Personen mit Behinderung verbessert werden. Unser Bild: Blick in den Innenhof des als ,,Hochzeitshaus“ bekannten Gebäudes der Stadt am Kleinen Ring 22.                                                                        Foto: Presseamt der Stadt

Enno und die Bergkirche

Ausgabe Nr. 2830

Die Bergkirche steht auf dem evangelischen Friedhof. Foto: Klaus PITTERS jun.

Hetzeldorfer und Nichthetzeldorfer trafen sich Ende Juli dieses Jahres in Hetzeldorf. Alle zeigten unverhüllt ihre Begeisterung für die vollständig renovierte Bergkirche. Ein Projekt, das nur durch die großzügigen Spenden von Dr. Heinz Krestel aus der Schweiz und Klaus Pitters aus Neumarkt, aber auch mit Spenden von Mitgliedern der Heimatortsgemeinschaft realisiert werden konnte. Lesen Sie im Folgenden die Berichte zweier 14jähriger Teilnehmerinnen aus Düsseldorf:Weiterlesen

Michelsberg im 19. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2830

Foto facebook @Michelsberg heute

Kurz nach Beginn des 19. Jahrhunderts wurde 1804 das Kaisertum Österreich unter Kaiser Franz I. (im Heiligen Römischen Reich: Franz II.) gegründet. Bereits seit 1792 herrschte er als König in Ungarn und als Großfürst von Siebenbürgen. Bis zu seinem Tod im Jahr 1835 leitete er einen konservativen und reaktionären Polizeistaat. Diese Periode wurde wegen Mangels an Reformen und politischer Stagnation oft als ,,stille Jahre“ bezeichnet. Ab 1810/11 wurde in Siebenbürgen der Landtag nicht mehr einberufen. 1817 kam es zu einer verheerenden Hungersnot. Weiterlesen