Nachrichten

Ausgabe Nr. 2827

 

48. „Lieder der Berge

Hermannstadt. – Die 48. Auflage des Internationalen Folklorefestivals „Cântecele Munților” (Lieder der Berge) findet vom 1. bis 7. August in Hermannstadt statt.

Rund 600 Mitglieder von Folkloreensembles aus acht Ländern, Mexiko, Polen, Griechenland, Republik Moldova, Serbien und Georgien, werden hier erwartet, u. a. für Tanz- und Gesangsdarbietungen auf dem Großen Ring (am 4., 5. und 6. August, jeweils ab 19 Uhr). Zum Auftakt gibt es am Freitag, dem 4. August, ab 18 Uhr, einen Umzug der Ensembles durch die Heltauergasse zum Großen Ring. Mehr zum Programm unter www.traditiisibiene.ro und auf Facebook. (RS)Weiterlesen

„The Impossible”

Red Bull Romaniacs: Manuel Lettenbichler ist startbereit

Ausgabe Nr. 2826

Red Bull Romaniacs: Mit einer Parade der Nationen und dem traditionellen Prolog (unser Bild) hat die Jubiläumsausgabe der Hard-Enduro-Rallye am Dienstag begonnen, es folgen vier Wettkampftage rund um Hermannstadt. Die Ergebnisse des Prologs stehen fest: Gold: Billy Bolt (1. Platz, GB), Manuel Lettenbichler (2., D), Alfredo Gomez (3., ESP); Silver: Ben Wibberley (1., GBR), Nicolaj Thybring (2., DNK), Philipp Bertl (3., AUT); Bronze: Pol Tarres (1., AND), Jürg Schütz (2., CHE), Ian Derwent (3., AUS).                                           Foto: Cynthia PINTER

Unter dem Motto „The Impossible” findet bis Samstag, dem 29. Juli, die 20. Auflage der Red Bull Romaniacs, eine der schwierigsten Hard Enduro Rallyes weltweit und die dritte Etappe der Saison 2023 der Hard-Enduro-Weltmeisterschaft statt. Näheres unter www.redbullromaniacs.com. 731 Rider aus 55 Ländern kämpfen in fünf Gruppen (Gold, Silver, Bronze, Iron und Atom) und vier Etappen um einen Platz auf dem Podium. Einer der Favoriten ist Manuel Lettenbichler (25 J., Deutschland, Gruppe Gold), der hier bereits drei Mal die Gold- und ein Mal die Silbermedaille gewonnen hat. Mit dem Rider sprach HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Einladung zum Verweilen

Ausgabe Nr. 2826

An heißen Tagen ist die Hitze in Hermannstadt besser zu vertragen, wenn man sich in den Jungen Wald begibt, den Zoo besucht, wo es auch viele schattige Plätze gibt oder eine Fahrt auf dem See mit dem Tretboot oder mit einem Kahn bucht.                                                                                        Foto: Beatrice UNGAR

Orgelbauer am Werk

Ausgabe Nr. 2826

Auf Initiative des Orgelbaumeisters Ferdinand Stemmer und mit Hilfe der Schweizer Stiftung SSOR wurde 2003 die Firma Construcții de Orgi și Tâmplărie SRL (C.O.T. SRL) – übersetzt: Orgelbau und Schreinerei GmbH – gegründet, welche ihre Schweizer Qualitätsstandards und -ansprüche ab dem ersten Arbeitstag durchgesetzt hat. Im 20. Jahr ihres Bestehens hat die Firma die Orgel in der evangelischen Kirche in Großau/Insula Christiani/Cristian/Kereszténysziget komplett restauriert und am Dienstag der Kirchengemeinde übergeben. Die feierliche Einweihung der Orgel ist am 12. August d. J. im Rahmen der 800-Jahr-Feier von Großau geplant. Unser Bild: Orgelbaumeister Ferdinand Stemmer (links) und C.O.T.-Geschäftsführer, Orgelbauer Árpád Magyar beim Intonieren der Orgel.   Foto: Beatrice UNGAR

Abenteuer Balkan Express

Von Dresden über Istanbul bis Istrien in drei Wochen

Ausgabe Nr. 2826

Kein Navi, keine Autobahn, 7.500 km in 15 Ländern drei Wochen lang fahren. So lautet die Devise der Abenteuerrallye „Balkan Express. Orient Edition“, die Mitte Juli in Dresden begonnen hat. 90 Teams aus aller Welt sind gerade mit Autos aber auch Motorrädern unterwegs, das Ziel ist Istrien, in Kroatien. Begonnen hat die Abenteuerreise in Dresden, führt über Budapest, die Karpaten, Bukarest, Istanbul, Tbilisi, Chalkidiki, Ohrid und Split bis nach Istrien. Und das alles ohne GPS, bloß mit Landkarten und auf Nationalstraßen mit Autos und Motorrädern, die älter sind als zehn Jahre. Weiterlesen

Michelsberg im 15. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2826

Die Michelsberger Burg aus der Vogelperspektive: Bei der Anfahrt gut sichtbar ist das an der Ringmauer angebrachte Banner mit der Zahl 800 für alle, die durch den Kathreinenwald nach Michelsberg fahren. Das Foto wurde mit der Drohne gemacht.                                                                                                                          Foto: Stefan KÈZDI

Erfreulicherweise verfügen wir über viele Urkunden zur Geschichte des Dorfes in diesem Jahrhundert, weshalb ich mich beim historischen Kontext sehr kurzfassen werde. Sigismund von Luxemburg regierte zwischen 1403 und 1437. Nach seinem Tod folgte eine lange Zeit des Bürgerkriegs, überlagert von der osmanischen Bedrohung, die der Statthalter Ungarns Johannes Hunyadi eine Zeit lang abwehren konnte. Sein Sohn Mathias wurde 1458 zum König gewählt. Anstatt die Osmanen aufzuhalten, führte er Kriege in Böhmen und Österreich. Nach seinem Tod im Jahr 1490 gelangte die litauisch-polnische Familie Jagiello auf den ungarischen Thron. In diesem Jahrhundert verstärkte Siebenbürgen seine Befestigungen und versuchte, die Osmanen abzuwehren. Weiterlesen

,,Wesentlicher Auftrag ist Abschreckung”

Oberst Peter Grundhoff beim DWS-Mitgliedertreffen

Ausgabe Nr. 2826

Oberst Peter Grundhoff (stehend) bei seiner Präsentation im Sitz des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen.                                      Foto: Werner FINK

Zum Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 12. Juli war Peter Grundhoff, Oberst im Generalstabsdienst der Bundeswehr in Hermannstadt, eingeladen. Oberst Grundhoff stellte die NATO-Kommandozentrale in Hermannstadt (Headquarters Multinational Corps South-East) vor, die sich gegenwärtig im Aufbau befindet. ,,Wir wünschen Ihnen möglichst viel Theorie und wenig Praxis”, lauteten die abschließenden Worte vom DWS-Vorsitzenden Wolfgang Köber nach dem Gastvortrag. Anschließend erinnerte er daran, dass am Samstag, dem 9. September, im Innenhof des Teutsch-Hauses 25 Jahre seit der Gründung des DWS gefeiert wird.Weiterlesen

Ein lebendiger Widerspruch

Streiflichter von einem Wochenende in Bukarest

Ausgabe Nr. 2826

Nicht nur architektonisch ein Gegensatz: Die Bărăția, die älteste römisch-katholische Kirche in der rumänischen Hauptstadt (links) und das von Grund auf sanierte Cocor-Kaufhaus, heute eine Mall (rechts).
Foto: Samuel HÖRMANN

Wochenendtrip gefällig? Befindet man sich in Hermannstadt und ist gewillt, einen tieferen Einblick in die rumänische Kultur zu erlangen, bietet sich eine Reise in den Süden des Landes an. Denn dort liegt die fast 2 Millionen Einwohner starke Hauptstadt Rumäniens: Bukarest. Weiterlesen

Ja, es war schön in Wien, in Wien ist es immer schön!

Humoriges am Rande einer Reise der Kronstädter ,,Drei Grazien“ (Teil II)

Ausgabe Nr. 2826

Die Grabmale von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert auf dem Zentralfriedhof.                                 Foto: Privat

Die Kronstädter ,,Drei Grazien“ (selbstgewählter Spitzname) sind Generationskolleginnen an der Honterusschule, in Kronstadt wohnhaft, seit über 40 Jahren befreundet und unternehmen seit fast 20 Jahren größere oder kleinere Reisen. 2006 Paris, 2011 Prag, 2014 Istanbul, 2016 Rom, 2019 Neapel (zu zweit) und jetzt Wien. Jede Reise fand ihren Niederschlag in mehr oder weniger literarischen Berichten der Germanistin und Schriftstellerin Carmen Elisabeth Puchianu. Lesen Sie im Folgenden den zweiten Teil ihres Berichtes über die Reise nach und den Aufenthalt in Wien.Weiterlesen

Eine Menge Chaos

Eindrücke aus dem Theater: ,,Ein Bett voller Urzeln“

Ausgabe Nr. 2826

Szenenfoto mit Daniel Plier, Daniel Bucher, Ali Deac und Johanna Adam (v. l. n. r.).                                                                                Foto: Cynthia PINTER

Das chaotisch bunte Schauspiel „Ein Bett voller Urzeln“ von Dave Freeman unter der Regie von Şerban Puiu hatte 2015 an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters Premiere gefeiert und wurde am 16. Juli mit einigen neu besetzten Rollen erneut aufgeführt. Die Komödie voller Lügen, Intrigen, Geheimnisse und deren Aufdeckung hatte einige Überraschungen geplant. Weiterlesen

Geckokönig und Goldener Schnitt

Künstlerdialog und Barockmusik am Sonntag in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2826

Die bildende Künstlerin Anne Nebert vor ihrem Lieblingsbild ,,Der König der Geckos“.

Das 800. Jubiläum der Michelsberger Burg wird nicht nur mit Konzerten und Vorträgen gefeiert, sondern auch mit Kunst-Ausstellungen. Eine davon ist am 21. Mai d. J. im Kunsthaus 7B eröffnet worden. Hier zeigt die Klausenburger Malerin Anne Nebert neben Landschaften und Stillleben auch Aktbilder und Portraits, die allesamt durch ihre Farbgebung und die Pinselführung bestechen. Am Sonntag konnte man die Künstlerin im Dialog mit dem Galerie-Betreiber Thomas Emmerling erleben und ihr auch Fragen stellen.Weiterlesen