Nachrichten

Ausgabe Nr. 2847

Aufnahme in den Schengen-Raum

Brüssel. – Rumänien und Bulgarien können dem Schengen-Raum beitreten. Einen entsprechenden Beschluss hat der Rat der EU-Innenminister am 30. Dezember 2023 gefasst. Zuerst werden ab März 2024 die Kontrollen an den Luft- und Seegrenzen aufgehoben. Die Beratungen über einen weiteren Beschluss zur Aufhebung der Kontrollen an den Landgrenzen werden 2024 fortgesetzt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Entscheidung als historischen Moment für Bulgarien und Rumänien und betonte: „Dies ist für beide Länder und für den Schengen-Raum insgesamt ein wichtiger Schritt nach vorn. Meine Glückwünsche an Bulgarien und Rumänien: Diese große Errungenschaft ist das Ergebnis Ihrer harten Arbeit, Ihres Engagements und Ihrer Beharrlichkeit. Dank Ihnen wird der Schengen-Raum zum Nutzen aller EU-Bürgerinnen und -Bürger noch stärker werden.“

Die Aufnahme der beiden EU-Länder Rumänien und Bulgarien in den Schengen-Raum war bislang vor allem am Widerstand Österreichs gescheitert. Die Regierung in Wien hatte die Ablehnung damit begründet, dass zu viele unregistrierte Migranten ankämen. Rumänien und Bulgarien hatten seit 2011 auf den Beschluss gewartet. (BU)Weiterlesen

Gottes Heil kommt in seinem Heiland zu uns

Weihnachtsbotschaft / Von Dechant Dietrich GALTER

Ausgabe Nr. 2846

Trude Schullerus (1889-1981): Huetplatz (Hermannstadt, Öl auf Leinwand, undatiert, Gemäldegalerie des Brukenthalmuseums Hermannstadt.

„Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen…“ (Titus 2,11)

Dies ist der Anfang eines einzigen Satzes, der im griechischen Original insgesamt 64 Wörter hat und sich über die Verse 11-14 erstreckt. Wer neugierig geworden ist, kann diesen Satz gerne in seiner vollen Länge nachlesen. Titus lebte wahrscheinlich Anfang des zweiten Jahrhunderts auf der Insel Kreta und war ein langjähriger Mitarbeiter des Apostels Paulus. Der Brief des Paulus an Titus ist eines der kürzesten Bücher der Bibel und hat 3 Kapitel. In diesem Vers, diesen paar Wörtern, geht es um nichts anderes als um die Globalisierung, denn wir haben Gott längst in unsere Weltanschauungen integriert. Gott ist global! Der Gott des Volkes Israel wird der einzig wahre Gott – für alle Menschen dieser Erde. Er hört und sieht sie alle, ja, er möchte, dass niemand verloren geht, sondern, dass alle gerettet werden.Weiterlesen

Gemeinschaft pflegen stand im Mittelpunkt

Viele Veranstaltungen in der Adventszeit in und um Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2846

Die Adventfeier im Dr. Carl Wolff-Altenheim in Hermannstadt am 14. Dezember gestalteten musikalisch Ursula Philippi (an der E-Orgel) gemeinsam mit ihrem Gatten Kurt Philippi und ihren Söhnen Andreas Philippi und Klaus Philippi.                                                                         Foto: Beatrice UNGAR

Mit einem kraftvollen, mit Trommelwirbel von Andrei Marcovici begleiteten „Gaudete, Christus est natus” eröffnete der Hermannstädter Bachchor sein Weihnachtskonzert am vergangenen Wochenende, dem 3. Advent. Der Gesang aus Piae Cantiones aus dem Jahr 1582 passte zu dem 3. Adventsonntag, der unter dem Motto Gaudete steht, was so viel bedeutet wie: Freuet euch! Unter diesem Motto standen auch die zahlreichen und unterschiedlichen Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit in und um Hermannstadt. Weiterlesen

Ein Moment der Freude

Sanierungsarbeiten an weiteren Kirchenburgen in Siebenbürgen beendet

Ausgabe Nr. 2846

Die Kirchenburg in Kleinschelken/Șeica Mică.                                                 Foto: Werner FINK

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde am Montag, dem 11 Dezember, im Protokollsaal der Firma Siebenbürgisches Nugat in Kleinschelken die Beendung der Sanierungsarbeit an den Kirchenburgen in Kleinschelken/Șeica Mică und Scharosch an der Kokel/Șaroș pe Târnave bekanntgegeben. Beide Projekte wurden über das Regionale Operationelle Programm 2014-2020 finanziert. Weiterlesen

Lesenswerte Lektüre zur Weihnachtszeit

Zwei Jahrbücher des Jahres 2024 im Überblick

Ausgabe Nr. 2846

ADZ 2024: Deutsches Jahrbuch für Rumänien, Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien/www.adz.ro ISSN 2559 – 4869, ISSN-L 2559 – 4869. 85 Lei. Liegt in Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf.

Immer wenn die Weihnachtszeit naht, landen zwei Jahrbücher in der HZ-Redaktion. Und jedes Mal wundert man sich, welche neuen Themen sich die Journalisten und Autoren diesmal haben einfallen lassen. „Freiheit und Eigenverantwortung“ ist der Titel des Jahrbuches des Siebenbürgisch-Sächsischen Hauskalenders, der im Auftrag der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD – Hilfskomitee und in Zusammenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien von Berthold W. Köber herausgegeben wurde und im Schiller Verlag Hermannstadt-Bonn gedruckt wurde. Und das Deutsche Jahrbuch für Rumänien 2024, das von der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien mit Unterstützung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien mit Mitteln des Departements für Interethnische Beziehungen der Regierung Rumäniens im Druck der Honterus-Druckerei Hermannstadt erschienen ist, ist ebenfalls einer näheren Betrachtung Wert.Weiterlesen

Sehr wertvoll und hochinteressant

Hans Barth: Briefwechsel mit Hermann Oberth und seiner Familie

Ausgabe Nr. 2846

Hans Barth: „Lieber, hochverehrter Hermannonkel. Briefwechsel mit Hermann Oberth und seiner Familie (1971-1989)“, Herausgeber: Heimatgemeinschaft Mediasch e. V., Demokratisches Forum der Deutschen in Mediasch, Hermann-Oberth-Raumfahrtmuseum Feucht, Verlag CRISSERV, Mediasch, 2023, 352 Seiten, ISBN 978-973-8990-77-7. Wird kostenlos vertrieben. Um eine Spende wird gebeten, die vollständig den Projekten der HG Mediasch zugutekommt. Bestellungen an E-Mail: infoblatt@mediasch.de.

Der Band „’Lieber, hochverehrter Hermannonkel‘. Hans Barth: Briefwechsel mit Hermann Oberth und seiner Familie” wurde Mitte 2023 vom Demokratischen Forum der Deutschen Mediasch, unterstützt von der Heimatgemeinschaft Mediasch und dem Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum Feucht aus Deutschland herausgegeben. Es handelt sich dabei um eine Neuauflage der ersten Fassung aus dem Jahr 2010. Weiterlesen

,,Die Suche nach der Seele meiner Familie”

Besuch auf Schloss Kálnoky in Miklósvár/Micloșoara / Von Werner FINK

Ausgabe Nr. 2846

Tibor (links) und Boris Kálnoky auf Schloss Miklosvár. Foto: Werner FINK

„Können Sie reiten?” wurde Boris Kálnoky gefragt. Er lachte: „Als mein Vater entschied, dass ich, wie ein Husar reiten soll, da war ich acht Jahre alt. Ich sollte voltigieren, also Purzelbäume auf dem Pferderücken schlagen, da habe ich mich geweigert”. Pferde und Reiten sollen einst „der Kern der eigenen Identität” gewesen sein. „Man war, weil man ritt”, schreibt er in dem Buch „Ahnenland”. Sein Urgroßvater wurde sogar der beste Reiter der k. u. k.-Monarchie. Am Sonntag, dem 1. Oktober, fand in dem Kálnoky-Schloss in Miklósvár/Micloșoara im Széklerland die Vorstellung des Buches „Őseim földje-A Kálnoky család története” von Boris Kálnoky statt, im Vorfeld gab es ein kleines Konzert mit Steffen Schlandt. Das vorgestellte Buch ist die ungarische Version des Buches „Ahnenland oder die Suche nach der Seele meiner Familie”, das bereits 2011 im Droemer Verlag erschienen ist. Nur leider ist die deutsche Fassung ausverkauft. Es war aber eine gute Gelegenheit, Boris und Tibor Kálnoky kennenzulernen und einiges über die Geschichte der Familie zu erfahren. Weiterlesen

Gezielte Unterstützung

Lehrkräfteförderung im deutschsprachigen Schulwesen

Ausgabe Nr. 2846

Botschafter Dr. Peer Gebauer (rechts) und Klaus-Harald Sifft bei der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrags. Foto: Deutsche Botschaft Bukarest

Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt über die Deutsche Botschaft in Bukarest auch in diesem Jahr das Projekt „Förderung von Lehrkräften im deutschsprachigen Schulwesen Rumäniens“ mit insgesamt 1.000.000 Euro. Die ursprüngliche Fördersumme von 900.000 Euro konnte noch einmal um 100.000 Euro erhöht werden.Weiterlesen

Neues Schwimmbad in Mediasch

Ausgabe Nr. 2846

Neues Schwimmbad in Mediasch, ein 2009 begonnenes Projekt: Die Endabnahme der Arbeiten für das neue Schwimmbad im Viertel Vitrometan in Mediasch fand am Freitag, dem 15. Dezember statt. Das Projekt mit einem Gesamtwert von 9,93 Millionen Lei (knapp 2 Millionen Euro) ist das einzige dieser Art im Kreis Hermannstadt, das genehmigt und fertiggestellt wurde und wurde finanziert durch die Nationale Investitionsgesellschaft (Compania Națională de Investiții C.N.I. S.A.), wobei die Gemeinde Mediasch die technisch-bauliche Ausstattung übernommen hat. Das Hauptziel des Projekts war der Bau eines Schwimmbads, das den geltenden Normen entspricht und für Bildungszwecke bestimmt ist. Das Schwimmbad ist für pädagogische Zwecke bestimmt, für Schüler und Vorschulkinder, aber auch für das breite Publikum. Das Gebäude hat eine Gesamtfläche von 3.180 Quadratmetern, das Schwimmbecken ist 25 Meter x 12,5 Meter groß und zwischen 1,20 und 1,80 Meter tief. Das Gebäude verfügt über Umkleideräume für Schüler und Lehrer, Toiletten, usw.                        Foto: Presseamt Mediasch

Die Freestyle-Szene lebt

Eröffnung der Skisaison auf der Hohen Rinne

Ausgabe Nr. 2846

Endlich konnten die Snowboarder wieder ihr Können zeigen.

Mit einem unterhaltsamen und spektakulären Freestyle-Wettkampf für Snowboarder und Freeski-Fahrer aus ganz Rumänien wurde die Skisaison in der Păltiniș Arena wie jetzt die Arena Platoș genannt wird, am 4. Dezember eröffnet. Weiterlesen