Erfolgreicher Start im Top 10

Ausgabe Nr. 2850

Die zweite Phase der Basketball-Nationalliga der Herren hat begonnen und die Hermannstädter von CSU Sibiu gewannen am Samstag, dem 27. Januar auf heimischem Terrain gegen CSO Voluntari 84:79. Die Jungs aus dem Kreis Ilfov hatten zu Beginn des Spiels die Nase vorn und führten 10:5, doch das erste Viertel endete unentschieden (15:15).

Im zweiten Viertel übernahmen die Spieler von Tomas Rinkevicius die Führung, als Nandor Kuti zwei Dreier in Folge traf (29:23), und Pavlin Ivanov, ebenfalls mit einem Wurf von hinter der Mittellinie, den Unterschied auf der Anzeigetafel ausmachte (37:26). CSU lag zur Halbzeit bei +9. Die Gelb-Blauen” behielten ihren haushohen Vorsprung in der zweiten Hälfte des Spiels, doch die Gegner holten Punkt um Punkt auf, und zwei Minuten vor Schluss trennten die beiden Teams nur noch zwei Punkte (72:68). Rinkevicius und seine Spieler hatten das Ende des Spiels gut im Griff: Marc Loving, Mouhamed Barro und Jay Threatt waren an der Freiwurflinie erfolgreich, und CSU gewann 84:79.

BC CSU Sibiu spielt in der nächsten Runde am Montag, dem 5. Februar in Kronstadt gegen CSM Corona Brașov (live auf Digisport, um 18 Uhr).

Foto: CSU Sibiu

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2850

Schneeglöckchen Ende Januar: Kaum sind die Tage nach und nach länger, sprießen schon in einigen Gärten in Hermannstadt die Schneeglöckchen, wie hier in einem Garten unweit der Junger-Wald-Straße/Calea Dumbrăvii. Foto: Ioana VEȘTEMEAN

Kirchenführer-Kurs

Hermannstadt. – Einen Kirchenführer-Kurs veranstaltet die evangelische Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt ab 1. März d. J. für Jugendliche ab 16 Jahren mit guten Deutsch- und/oder Englisch-Kenntnissen, die einen Ferienjob suchen oder auch einfach mehr über die evangelische Stadtpfarrkirche erfahren möchten.

Anmeldungen nimmt bis zum 20. Februar Ana Pușcaș beim Stadtpfarramt (Huetplatz 1) oder telefonisch unter 0269-21.31.41 (Mo.-Fr. 8-15 Uhr) entgegen. (BU)

 

Urzellauf in Großschenk

Großschenk. – Der Großschenker Urzellauf findet am Samstag, dem 10. Februar, ab 10 Uhr statt. Die Urzeln laufen vom Rathaus ab, danach werden die Ausstellung „Carnivalesque” und das neue Museum für lokale Kunst und Geschichte vorgestellt, die im ersten Rathaus der Ortschaft eröffnet werden. Näheres unter www.facebook.com/fugalolelor. (RS)Weiterlesen

Frieren im Marlene Dietrich-Zimmer

Ausgabe Nr. 2849

An der 17. Auflage des Eishotels am Buleasee wird noch fleißig gearbeitet

Blick in eines der sechs fertigen Zimmer. Fotos: Arnold KLINGEIS

Der Kunst gewidmet sei in diesem Jahr das Eishotel am Buleasee, gaben die Betreiber um den Unternehmer Arnold Klingeis, der auch die Bulea-Hütte am gleichnamigen See betreibt, vor kurzem bekannt. Die Zimmer sollen jeweils Namen von Persönlichkeiten aus diesem Bereich tragen. Weiterlesen

Neuer Ehrenbürger

Ausgabe Nr. 2849


Zum Ehrenbürger von Hermannstadt gekürt wurde am vergangenen Freitag im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus Constantin Chiriac, der Intendant des Radu Stanca-Nationaltheaters, der zugleich Initiator und Direktor des Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals ist, das im vergangenen Jahr schon zum 30. Mal stattgefunden hat. Bürgermeisterin Astrid Fodor bezeichnete das Festival als Motor der Stadtentwicklung“ und dankte dem Geehrten für seinen unermüdlichen Einsatz. Sichtlich gerührt dankte der am 3. Oktober 1957 in Prisăcani bei Jassy geborene Chiriac seinerseits der Stadt, für die er alles das getan habe, was er getan hat, egal wo er sich aufgehalten hat in der Welt. Unser Bild: Constantin Chiriac präsentiert den Schlüssel der Stadt, den ihm Bürgermeisterin Astrid Fodor überreicht hatte. Foto: Presseamt der Stadt

Buffalo Bill in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2849

Neue Premiere am Gong-Theater

Die neueste Premiere am Gong-Theater in Hermannstadt heißt „Circul lui Buffalo Bill“ (Buffalo Bills Zirkus) von und in der Regie von Éva Lábadi-Megyes. Mehr dazu auf Seite 5. Unser Bild: Buffalo Bill (Jenö Major) ließ die Kinder sein (Stecken)-Pferdchen streicheln. Foto: Cynthia PINTER

Wussten Sie, dass der berühmte Buffalo Bill mit seiner Zirkusshow 1906 in Hermannstadt war? Einen Monat lang besuchte William Cody alias Buffalo Bill, Begründer des Mythos „Wild West“ mit seiner Show, einem Tross aus 800 Personen und 500 Pferden, Siebenbürgen. In über 50 Ortschaften aus dem damaligen Österreich-Ungarn fanden Auftritte statt. Diese einmalige Zirkusshow brachte das Kinder- und Jugendtheater Gong am Wochenende (20. und 21. Januar) den Hermannstädtern wieder in Erinnerung, anhand der neuesten Premiere „Circul lui Buffalo Bill“ (Buffalo Bills Zirkus) in rumänischer Sprache von und in der Regie von Éva Lábadi-Megyes.

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Im Fokus: duale Berufsausbildung

Ausgabe Nr. 2849

Erstes Treffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) in diesem Jahr

Der DWS-Vorsitzende Wolfgang Köber (stehend, rechts) stellt Cosmin Costea von Sibiu Sport Project (stehend, links) vor.

Das erste Treffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) des Jahres hat am 10. Januar stattgefunden. Als Gast dabei war dieses Mal Cosmin Costea vom Sportverein Sibiu Sport Project, der das Hermannstädter Radrennen vorstellte. Er ist nämlich auf der Suche nach Sponsoren. Desgleichen ging es um das Thema duale Ausbildung. Werner Braun, Vorsitzender des Deutschen Wirtschaftsclubs Kronstadt (DWK) stellte den Club und die Bemühungen um die duale Ausbildung hier vor das in Kronstadt erfolgreich läuft. Ein Vorhaben seitens des DWS ist, im Frühjahr Kronstadt und die duale Schule dort zu besuchen.Weiterlesen

Es geht um eine Reise

Ausgabe Nr. 2849

WGT-Multiplikatorinnenwerkstatt im Elimheim

Gruppenbild der Teilnehmerinnen an der WGT-Werkstatt der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Foto: Margit KÉZDI

Die traditionelle landesweite Werkstatt für WGT-Multiplikatorinnen der EKR fand am traditionellen Termin, dem dritten Wochenende im Januar, am vertrauten Austragungsort, im Elimheim in Michelsberg statt: WGT-Mitarbeiterinnen aus allen Kirchenbezirken folgten der Einladung der Frauenarbeit und nahmen am 19. und 20. Januar 2024 an der landesweiten Fortbildung teil, die einer Reise glich. Weiterlesen

Von mythischen Helden und geliehenen Göttern

Ausgabe Nr. 2849

Zwei neue Sonderausstellungen im Brukenthalmuseum

Kuratorin Alexandra Postelnicu, die Tochter der Künstlerin, Adriana Fiorentoini und ad interim-Generaldirektor Alexandru Constantin Chituță (v. l. n. r.) bei der Vernissage der Ausstellung mit Werken von Legendina Hurdugaciu Di Paolo. Fotos: Beatrice UNGAR

Zwei Sonderausstellungen sind am Freitag im Brukenthalmuseum eröffnet worden: Im Museum für zeitgenössische Kunst „Dialoge zwischen Antike und Gegenwart“ mit Werken von Legendina Di Paolo, kuratiert von Alexandra Postelnicu, und im Multimediasaal im Blauen Stadthaus „Geliehene Götter. Steinerne Wiener“ der Fotografin Christine de Grancy, ein jahrzehntelanges Forschungsprojekt, dessen Ergebnis dank der Zusammenarbeit zwischen dem Brukenthalmuseum und dem Österreichischen Kulturforum in Hermannstadt zu besichtigen ist.

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Erster Sieg bei Grand-Slam-Turnier

Ausgabe Nr. 2849

Der Hermannstädter Tennisspieler Victor Cornea (30) hat im Doppel mit dem Inder Sriram Balaji das Spiel gegen die Paarung Doppel Matteo Arnaldi/Andrea Pellegrino in der ersten Runde beim Australian Open in Melbourne in zwei Sätzen (6:3, 6:4) gewonnen. Es war der erste Sieg für Cornea bei einem Grand-Slam-Turnier. 2023 hatte er den Sprung in den Top 100 der Weltrangliste der Tennisspieler ATP geschafft und an zwei Grand-Slam-Turnieren – dem French Open in Roland Garros und dem US Open – teilgenommen. Cornea und Balaji waren in das Hauptfeld aufgerückt, nachdem die Paarung Alexander Bublik/Dusan Lajovic sich zurückgezogen hatte. In der zweiten Runde allerdings verloren sie in zwei Sätzen (3:6, 3:6) gegen die Paarung Marcelo Arevalo/Mate Pavic (El Salvador/Kroatien). Für die Teilnahme in der zweiten Runde haben sich Cornea und Balaji 35.510 Dollar und 90 Punkte in der Weltrangliste ATP gesichert. Unser Bild: Balaji und Cornea (rechts vom Netz) beim Handschlag nach dem Sieg.        Foto: Prosport.ro

 

50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2849

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Anmerkung der Redaktion: Text und Melodie schuf Philipp Nicolai (1556-1608), damals Pfarrer in Unna, während einer schweren Pestzeit nach einem Text des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs (1494-1576). Der in Mengeringhausen geborene Nicolai war zunächst Pfarrer in Herdecke. Von dort wurde er durch die Katholischen vertrieben und betreute sodann die im Verborgenen lebende lutherische Gemeinde in Köln.

Das Lied Nr. 44 in dem Gesangbuch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, „Wie schön strahlt uns der Morgenstern”, ist ein von Bildern überfluteter Hymnus. In allen sieben Strophen wird zuerst Helles, Leuch-
tendes besungen. So heißt es im Originaltext:
Morgenstern, Perle / Krone, Jaspis / Rubin, Freudenschein, Held / Schatz, Cythara / klingende Saiten, Schatz.

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