Zwei verstörende Pole der Einsamkeit

Ausgabe Nr. 2436
 

Rückblick auf das 22. Internationale Theaterfestival in Hermannstadt

 

Es sei eine „anthologische Auflage" gewesen, „für die Sammlung geeignet", sagte der Festivalsleiter und Intendant des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters Constantin Chiriac zum Abschluss der 22. Auflage des Internationalen Theaterfestivals in Hermannstadt, die vom 12. bis 21. Juni über die Bühne(n) gegangen ist. Er dankte allen Beteiligten, ohne die „dieses Wunder" nicht möglich gewesen wäre. Allen voran dem Bürgermeisteramt und dem Stadtrat sowie den Partnern von der Lucian Blaga-Universität  Hermannstadt und den Geldgebern vom Kulturministerium sowie vom Rumänischen Kulturinstitut (ICR).

 

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Nicht vergessen: Theater darf alles

Ausgabe Nr. 2435
 

Streiflichter der Indoor-Vorstellungen beim Theaterfestival

 

Es ist das drittgrößte Theaterfestival Europas. Nach Edinburgh und Avignon ist Hermannstadt nun schon seit mehreren Jahren auf der Landkarte der internationalen Theaterfestivals markiert. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das Festival: Zehn Tage, 65.000 Zuschauer täglich, 2.500 Künstler und Gäste aus 70 Ländern der Welt, 427 Veranstaltungen an 67 verschiedenen Orten in und um Hermannstadt. Theaterliebhaber reisten auch heuer von überall aus dem In- und Ausland nach Hermannstadt, um an diesem Riesenevent teilzunehmen.

 

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Höhepunkte des Theaterfestivals

Ausgabe Nr. 2434
 

Eine Auswahl der besten Inszenierungen

 

Ab heute ist das Zentrum Hermannstadts wieder im Ausnahmezustand. Die 22. Auflage des Internationalen Theaterfestivals beginnt heute, am 12. Juni. Und damit für Theaterliebhaber die Qual der Wahl. In diesem Jahr sind sehr viele Stücke in deutscher Sprache dabei. Im Folgenden haben wir eine Auswahl der von Festivalleiter Constantin Chiriac am meisten gepriesenen Inszenierungen getroffen und möchten diese vorstellen:

 

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Auf den Spuren des „weißen Mohren“

Ausgabe Nr. 2433
 

Neue „Harap Alb"-Inszenierung auf der Bühne des Gong-Theaters

 

 

„Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage…" Zu diesem Schluss kamen am Samstagabend, dem 23. Mai d. J., auch die Besucher der Premiere von „Harap Alb“ (Das Märchen vom Weißen Mohren) in der Inszenierung von Gavriil Pinte im Hermannstädter Gong-Theater, die eine Stunde lang den weißen Mohren bei seinen Abenteuern begleitet haben.

 

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Mit viel Ausdauer, viel Theater

Ausgabe Nr. 2428
 

25-stündiger Theatermarathon hat in Hermannstadt stattgefunden

26 Veranstaltungen und 17 Schauplätze in 25 Stunden ununterbrochen. Dies ist das Fazit des inzwischen bekannt gewordenen Festivals „25 de ore de teatru non-stop“ beziehungsweise „25 Stunden Theater ununterbrochen“, das am Wochenende von Samstag auf Sonntag (25.-26. April) in Hermannstadt stattgefunden hat.

Man brauchte viel Ausdauer und wahrscheinlich literweise Kaffee, um die ganze Nacht durchzuhalten. Die Autorin dieses Artikels hat es nicht geschafft, deshalb sind im Folgenden nur ein paar Höhepunkte beschrieben.

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Von der Macht der Manipulation

Ausgabe Nr. 2426
 

Zur Vorpremiere des Stücks „Fantoma e aici“ am Radu Stanca-Nationaltheater

 

Ein guter Verkäufer ist im Stande dem Gärtner Gurken zu verkaufen. So lautet ein rumänischer Spruch, der sehr gut zu dem neuesten Theaterstück passt, das vergangene Woche auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters gezeigt wurde. Die Vorpremiere des Stückes „Fantoma e aici“ von Abe Kobo fand unter der Regie des Japaners Kushida Kazuyoshi am Donnerstag, den 9. April, statt.

 

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Falsch gebettet im Stolz Transsylvaniens

Ausgabe Nr. 2423
 

Vorpremiere an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters

 

Ein heruntergekommenes Hotel, seine wunderlichen Angestellten, zwei Paare, ein Seitensprung und der Urzellauf: Das sind die Zutaten des neuen Stücks an der deutschen Abteilung, das bei der Vorpremiere am Freitag, den 20. März, auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters das Publikum erfreute. „Ein Bett voller Urzeln“ ist der Titel der Komödie von Dave Freeman, deren siebenbürgische Bühnenadaption und Regie Șerban Puiu übernahm.

 

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Nilpferde und Klone

Ausgabe Nr. 2422
 

Zwei neue Produktionen der Studenten

 

„Kathie und das Nilpferd“ (Kathie și hipopotamul) nach dem gleichnamigen Roman von Mario Vargas Llosa und „Alles, was wir geben mussten“ (Să nu mă părăsești) nach einem Roman von Kazuo Ishiguro sind die neuesten Inszenierungen, die Schauspielstudenten der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt und Regiestudenten der Babeș Bolyai-Universität Klausenburg im CAVAS-Saal des Radu Stanca-Nationaltheaters an der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt haben.

 

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„Es ist was es ist/sagt die Liebe“…

Ausgabe Nr. 2418
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Schauspieler und Schauspielerinnen trugen Liebesgedichte vor

 

Auf eine Zeitreise nahmen Schauspielerinnen und Schauspieler des Radu Stanca-Nationaltheaters am vergangenen Samstag im Erasmus-Büchercafé die Anwesenden mit. Sie trugen Liebesgedichte vor: Von Shakespeare über Rilke, von Puschkin bis Radu Stanca von Nina Cassian bis hin zu Erich Frieds bekanntem Gedicht „Was es ist" führte die literarische Reise.

Sehr diskret ließ Cătălin Neghină im Hintergrund die Gitarre erklingen und sang dann auch einige eigene Liebeslieder in seiner bewährten behutsamen Art und Weise.Weiterlesen

Musik ist eben ansteckend

Ausgabe Nr. 2416
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Erstes Musical auf der RST-Bühne in Hermannstadt

 

„The Winner Takes It All“, „Mamma Mia“, „Chiquitita“, „Money, Money, Money“. Erraten! Das sind Hits der schwedischen Band „ABBA“. Richtige Ohrwürmer, die Generationen von Menschen erfreuten und immer noch erfreuen. Genau diese Hits, die meisten in rumänischer Adaption, konnte man am Wochenende genießen. Die Schauspielstudenten der „Lucian Blaga“-Universität Hermannstadt brachten am Freitag, den 27. Januar, das erste Musical auf die Bühne des „Radu Stanca“-Theaters. „Zbang – A Musical ABBA Fantasy“ ist eine Adaption des berühmten Musicals „Mamma Mia!“.

 

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