100 Schicksale im rumänischen Jahrhundert

Emil Sigerus zum 165. Geburtstag gewidmete Veranstaltung im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2613

Der Generaldirektor des ASTRA-Museums Ciprian Anghel Ștefan, die Klausenburger Journalistin und Autorin Ruxandra Hurezean, der Architekt Klaus Birthler, die Hochschullehrerin Liana Regina Iunesch, die Museografin Simona Malearov und Alexandra Pascu, Mitarbeiterin der Michael Schmidt-Stiftung (v. l. n. r.).                                
Foto: Fred NUSS

Den Geburtstag des Volkskundlers Emil Sigerus (1854-1947) nahm am Dienstag, den 19. Februar, das Emil Sigerus-Museum für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde, eine Abteilung des ASTRA-Museums, zum Anlass, um gemeinsam mit Vertretern der Michael Schmidt-Stiftung deren Projekt Die deutsche Minderheit: 100 Schicksale im rumänischen Jahrhundert“. vorzustellen. Zufall oder nicht, genau an diesem Tag hatte auch der derzeitige Generaldirektor des ASTRA-Museums, Ciprian Anghel Ștefan, Geburtstag.

Als Gastgeber der Veranstaltung im Auditorium-Saal des Freilichtmuseums unterstrich Ștefan die Bedeutung des kulturellen Vielfalt nicht nur Siebenbürgens sondern Rumäniens, der im Freilichtmuseum Rechnung getragen werde. Das Erbe von Emil Sigerus, das zu den Beständen des gleichnamigen Museums gehört, solle im Sinne der Nachhaltigkeit genutzt und geschätzt werden. Nachdem die Museografin Simona Malearov den Namensgeber des Museums kurz vorgestellt hatte, moderierte Ruxandra Hurezean, die zehn Interviews mit Vertretern der deutschen Minderheit in Rumänien durchgeführt hatte, die unter www.fundatia-michael-schmidt.org/100deetnicigermani/ zu sehen sind, Gespräche mit zwei der Interviewten: dem Reener Architekten Klaus Birthler und der Germanistin und Hochschullehrerin Liana Regina Iunesch.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

 

 

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