Schulkinder standen im Mittelpunkt

Tag der offenen Türen in der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Heltau

Ausgabe Nr. 2582

Außer der Stadtkantorin an der Orgel gestalteten auch die Gitarrengruppe der Viertklässler (unser Bild) unter Leitung von Lehrerin Adina Fülöp und der Kinderchor unter der Leitung von Lehrerin Mihaela Fülöp den musikalischen Rahmen des Schulabschlussgottesdienstes in der evangelischen Kirche.
Foto: Beatrice UNGAR

„Geschafft!“ lautete der Titel des Werkes von Markus Nickel, das Stadtkantorin Zsuzsánna Molnár  zum Auftakt des Schulabschlussgottesdienstes am 10. Juni in der evangelischen Kirche in Heltau auf der Orgel zu Gehör brachte. Der Titel passte zum Anlass. Obwohl noch eine Woche Schule bevorstand, feierten die Heltauer schon die kommenden Ferien.Weiterlesen→

Alte Traditionen erneuern

Brukenthalschüler traten beim Heimattag 2018 in Dinkelsbühl auf
Ausgabe Nr. 2581

 

Der Auftritt der Brukenthalschüler beim Festumzug in Dinkelsbühl.
Foto: Lukas GEDDERT

Oft hört man, dass die siebenbürgisch-sächsischen Traditionen aussterben, dass es kaum noch Siebenbürger Sachsen gibt, die sich um die Wiederbelebung ihrer Sitten und Bräuche kümmern, und dass die junge Generation kein Interesse an der Geschichte der deutschen Minderheit in Rumänien zeigt. Der traditionsreiche Heimattag der Siebenbürger Sachsen, der in Dinkelsbühl am Pfingstwochenende 2018 stattgefunden hat, ist aber ein Beweis dafür, dass die siebenbürgisch-sächsischen Traditionen noch lange nicht aussterben werden. Weiterlesen→

Familienspaß in Seligstadt

Ausgabe Nr. 2581

„Feuerwehr im Einsatz“, Team „KEK“ – Anita Kömen, Wilhelmine Ertmer und Michael Kessler (v. l. n. r.) -. Sie kennen sich über den Fogarascher Kirchenchor und sind gemeinsam beim Familienwettbewerb angetreten.
Foto: Manuela HEMMANN

Zum Kindertag organisierte das Jugendzentrum Seligstadt zusammen mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) einen Familientag in Seligstadt. In diesem Jahr wurde das Erich-Lukas-Museum als Kulisse eines originellen Familienwettbewerbes gewählt. Nach einem bäuerlichen Empfang mit Brot, Zwiebel und Fett, einem kraftspendenden Mittagessen und einer Rundfahrt mit dem Traktor ging es los: auf dem Weg zum Dorfmuseum sollten die Teilnehmer 11 versteckte Buchstaben und Zahlen finden. So kam das Thema des Wettbewerbes zum Vorschein: „SELIGSTADT 1900″. Die Kinder (und warum nicht, auch deren Eltern) sollten herausfinden, wie das Leben in Seligstadt vor über 100 Jahren aussah. Jede Familie erhielt einen Laufzettel mit folgenden Stationen: Periskop, Feuerwehr 1900, Mühlenland, Zur Spindel, Blinde Magd, Omis Strickstube, Hammer, Wasserspaß, Das schwerwiegende Problem, Waschautomat, Erdbeerschaum, Jagd des Glückssteinsund Holzwürmchen. In einer auf dem Laufzettel vermerkten Zeit mussten die Teilnehmer die Proben jeder Station bestehen und danach ein Quiz lösen, um möglichst viele Punkte zu sammeln.Weiterlesen→

„…in Hermannstadt daheim“

Streiflichter von der 13. Auflage der „Begegnung auf dem Huetplatz“

Ausgabe Nr. 2580

Bei der Begegnung im Innenhof des Teutschhauses nach dem Gottesdienst am Sonntag, präsentierte die Tanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums siebenbürgisch-sächsische Volkstänze.                      
Foto: Fred NUSS

„In Deutschland zu Hause, in Hermannstadt daheim“. So paraphrasierte Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor das Motto des Großen Sachsentreffens 2017, das Anfang August in Hermannstadt stattgefunden hat – „In der Welt zu Hause, in Siebenbürgen daheim“ – in ihrem Grußwort zur Eröffnung der 13. „Begegnung auf dem Huetplatz“, wie das Treffen der Hermannstädter von nah und fern genannt wird, das seit 1994 jedes zweite Jahr in Hermannstadt veranstaltet wird. Vor allem jenen aus Deutschland, Australien und Österreich angereisten gebürtigen Hermannstädtern sagte die Bürgermeisterin: „Sie gehören zu uns und zu dieser Stadt.“ Weiterlesen→

„Wisst ihr noch?“

Goldene Konfirmation in Neppendorf gefeiert

Ausgabe Nr. 2580

Nach der Kranzniederlegung im Anschluss an den Gottesdienst am Trinitatis-Sonntag stellten sich die 30 Konfirmanden des Jahrgangs 1953 zum Gruppenbild mit Pfarrer Dietrich Galter vor der Neppendorfer evangelischen Kirche auf.                                                                        
Foto: Privat

„Hier stand ein Brunnen, könnt ihr euch noch erinnern, als wir einen Jungen im Eimer hinunterließen, damit er den Fußball herausfischt, der hinein gefallen war bei unserem Spiel auf dem Schulhof?“, fragte einer der 30 Konfirmanden des Jahrgangs 1953, die der Einladung gefolgt waren, ihre „Goldene Konfirmation“ in Neppendorf zu feiern, bei dem Besuch in der Schule am 28. Mai.Weiterlesen→

Eine wahre Energiequelle

Die „Insel der Hoffnung“ in Schellenberg

Ausgabe Nr. 2580

Gruppenbild mit ehemaligen Patientinnen, Mitarbeitern und Gästen.

1 Jahr, 2 Jahre, sieben, zehn, vierzehn, fünfzehn Jahre – Abstinenz, erzählen die einen. Eine andere sagt, sie peile keine Jahre an, sie zähle auch nicht die vergangenen, sondern für sie heiße es jeden einzelnen Tag: „Diesen Tag will ich abstinent überstehen.“ Es sind die Zeugnisse jener Frauen, die als gewesene Patientinnen beim Jahresfest der „Insel der Hoffnung“, einem Rehazentrum für suchtkranke Frauen, zu Besuch sind. Es sind Arbeiterinnen, Ärztinnen, Notarinnen, Richterinnen, Kellnerinnen, Bäuerinnen… Es sind kaum großjährig Gewordene, 30-, 40-, über 70-jährige… Die Sucht macht vor keinem Beruf und vor keinem Alter Halt.Weiterlesen→

13. „Begegnung auf dem Huetplatz”

Ausgabe Nr. 2579

Hermannstadt.– Unter dem Motto „Zukunft beginnt jetzt“ findet von heute bis Sonntag die 13. „Begegnung auf dem Huetplatz“, das Treffen der Hermannstädter von nah und fern, statt.  Heute, ab 11 Uhr stellen die Handarbeitskreise im Spiegelsaal aus und im Foyer gibt es Abzeichen und Programme zu kaufen und hier werden auch Anmeldungen für das Festessen entgegen genommen. Um 16 Uhr ist ein Theaterbesuch geplant und um 18.30 Uhr die Eröffnungsveranstaltung im Spiegelsaal des Forumshauses. Ab 20 Uhr ist ebenda ein Ball mit dem Trio Saxones angesagt. Am Samstag, 10 Uhr, spricht DFDR-Geschäftsführer Benjamin Jozsa zum Motto, ab 15 Uhr ist ein geführter Besuch der Ausstellung von Hans Hermann im Teutsch-Haus geplant, um 16 Uhr wird im Forumshaus die Ausstellung „In zwei Welten“ eröffnet und um 18 Uhr konzertiert der Cellist Makcim Fernandez Samodaiev im Spiegelsaal. Der Tag klingt aus mit dem Festessen im Hermania-Restaurant. Am Sonntag, um 10 Uhr, lädt die evangelische Kirchengemeinde zum Gottesdienst in der Johanniskirche und im Anschluss an eine Begegnung im Hof des Teutsch-Hauses ein. Hier konzertiert die„Neppendorfer Blaskapelle“ (Leitung: Liviu Aspru). Um 16 Uhr stellt der bekannte Regisseur Alexander Hausvater im Spiegelsaal die deutsche Fassung seines Buches „Was wäre wenn” im Spiegelsaal vor und das Musikerehepaar Monica Florescu (Klavier) und Makcim Fernandez Samodaiev (Cello) bringt Werke von J. S. Bach und L. v. Beethoven zu Gehör. (BU)

 

„Auch heute brauchen wir Solidarität“

Ausgabe Nr. 2578

Europatag in Hermannstadts Umgebung im Zeichen der Plurikulturalität gefeiert

Konsul Hans Erich Tischler (Bildmitte) und der Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg, Daniel Plier (links), beim symbolischen Bäumchenpflanzen im Freilichtmuseum im Jungen Wald. Foto: Werner FINK

Der Europatag wurde im Jahr der Jahrhundertfeier Rumäniens am Mittwoch der Vorwoche, dem 9. Mai, auch in der näheren Umgebung von Hermannstadt gefeiert, unter dem Motto „Ziua Europei. Noi 100“ (Europatag. Wir 100) und im Sinne der Plurikulturalität, wobei Vertreter von lokalen Behörden zusammen mit Vertretern der Diplomatie ein Zeichen setzten, indem sie in Rășinari und im Freilichtmuseum im Jungen Wald je ein Eichenbäumchen pflanzten.

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Er gehört zu unserer Biographie

Ausgabe Nr. 2578
Der Sportkommentator Cristian Țopescu ist tot

Der beste rumänische Sportkommentator aller Zeiten weilt seit Dienstag nicht mehr unter den Lebenden. Cristian Țopescu ist am 15. Mai im Elias-Spital in Bukarest gestorben. Er gehört im wahrsten Sinn des Wortes, wie es eine Leserin formulierte „zu unserer Biographie“.

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„Seltsam ähnlich“

Ausgabe Nr. 2578

Jan de Maere und sein „Flandernhof“ in Thalheim

Blick auf das Flandernhof-Anwesen aus der Dachluke eines der vier aus der Maramuresch hierher umgesiedelten alten Holzhäuser. Foto: Beatrice UNGAR

An der Ausfahrt aus Thalheim/Daia Richtung Rothberg/Roșia fällt jedem linkerhand ein Turm auf, gegenüber der orthodoxen Kirche. Der Turm dient dem Belgier Jan de Maere auf seinem „Flandernhof“ benannten Anwesen als Bibliothek. In diesem Jahr feiert der Flandernhof sein 20. Jubiläum.

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Selbstläufer für historisch Interessierte

Ausgabe Nr. 2578

Historische Reportagen von Rosi Gräfin Waldeck neu ins Deutsche übersetzt

 

R. G. Waldeck: Athénée Palace. Hitlers „Neue Ordnung“ kommt nach Rumänien. Mit einem Nachwort des amerikanischen Diplomaten, Historikers und versierten Rumänien Kenners Ernest H. Latham, Jr. Aus dem Amerikanischen von Dagmar Dusil und Dr. Gerlinde Roth. Pop Verlag Ludwigsburg 2018, 472 Seiten, ISBN: 978-3-86356-218-2.

 

Rosi Gräfin Waldeck, geboren 1898 in Mannheim, starb 1982 einsam und vergessen in den USA. Obwohl die Journalistin einige Jahrzehnte zuvor unstrittig zu den schillerndsten Erscheinungen ihrer Zeit gehörte. Sie legte am Anfang ihrer farbenfrohen Biografie das Abitur ab, eine Seltenheit für eine Frau von damals, studierte später Kunstgeschichte, liebte gern ältere Männer und heiratete öfters. Zunächst den Gynäkologen Ernst Gräfenberg, nach ihm ist der „G-Punkt“ benannt. Als zielstrebige junge Frau ging sie später eine Beziehung mit dem verwitweten Franz Ullstein ein. Eine Liaison, welche am ausgeprägten Standesdünkel der Verlagsfamilie knallhart scheiterte. Ihr blieb als Erbmasse immerhin eine fürstliche Abfindung. Später ehelichte die Jüdin, welche zum Katholizismus konvertierte, in Amerika den ungarischen Grafen Armin von Waldeck.Weiterlesen→

Die Welt der Erinnerung

Ausgabe Nr. 2578
Ein lesenswerter Briefroman über die Kindheit in Rumänien

Peter Rosenthal im Erasmus-Büchercafé. Foto: Cynthia PINTER

Arad und das Südbanat sind für den Autor Peter Rosenthal die Schauplätze seiner Kindheit, mit der er sich in seinem Debütroman „Entlang der Venloer Straße“ auseinandersetzt. Der Briefroman erschien 2003 im „Kiepenheuer & Witsch Verlag“ Köln und wurde vor Kurzem auch in rumänischer Sprache (Übersetzung von Hava Oren) unter dem Titel „De-a lungul strazii Venlo“ im Hasefer-Verlag herausgegeben. Peter Rosenthal machte auf seiner Reise durch Rumänien am Dienstagnachmittag (15. Mai) im Hermannstädter Erasmus/Büchercafé halt und las aus den Büchern „Entlang der Venloer Straße“ und „In die Zeit fallen“ vor.

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„Wir feiern ein Fest, das uralt ist“

Traditionelle Tänze und Lieder beim 28. Maifest auf dem Huetplatz

Ausgabe Nr. 2577

Den Umzug und den Aufmarsch der Tanzgruppen (hier auf dem Großen Ring) führten die Mitglieder der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums an, mit dabei war der DFDH-Vorsitzende Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter in Tracht (Bildmitte). Foto: Fred NUSS

Das Maifest wurde nach über 50-jähriger Pause 1991 von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt wieder aufgenommen. Es ist ein festlicher Brauch, welcher regelmäßig im Monat Mai stattfinden. Entweder am 1. Mai oder am ersten Maiwochenende. In Hermannstadt führen die Schüler der deutschen Schulen auf dem Großen Ring den Trachten-Umzug vor und ziehen dann mit den Zuschauern bei Blasmusik in den Jungen Wald. Dort führen sie auf einer Bühne Lieder und Tänze auf. Dies war dieses Jahr etwas anders.

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