„…in Hermannstadt daheim“

Streiflichter von der 13. Auflage der „Begegnung auf dem Huetplatz“

Ausgabe Nr. 2580

Bei der Begegnung im Innenhof des Teutschhauses nach dem Gottesdienst am Sonntag, präsentierte die Tanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums siebenbürgisch-sächsische Volkstänze.                      
Foto: Fred NUSS

„In Deutschland zu Hause, in Hermannstadt daheim“. So paraphrasierte Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor das Motto des Großen Sachsentreffens 2017, das Anfang August in Hermannstadt stattgefunden hat – „In der Welt zu Hause, in Siebenbürgen daheim“ – in ihrem Grußwort zur Eröffnung der 13. „Begegnung auf dem Huetplatz“, wie das Treffen der Hermannstädter von nah und fern genannt wird, das seit 1994 jedes zweite Jahr in Hermannstadt veranstaltet wird. Vor allem jenen aus Deutschland, Australien und Österreich angereisten gebürtigen Hermannstädtern sagte die Bürgermeisterin: „Sie gehören zu uns und zu dieser Stadt.“

 

Der DFDH-Vorsitzende Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter begrüßte die Teilnehmenden am Freitagabend im Spiegelsaal mit den Worten: „Liebe Hermannstädter von gestern und heute“.               
Foto: Fred NUSS

In diesem Jahr fand das Treffen vom 25. bis 27. Mai statt und zum Auftakt gab es Theater. Die deutsche Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters führte am frühen Freitagnachmittag Lutz Hübners Die Firma dankt“ auf.

Renata Trischler (links, stehend), Koordinatorin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) bei der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) in Berlin eröffnete die Ausstellung „In zwei Welten. 25 deutsche Geschichten, Deutsche Minderheiten stellen sich vor“ im Foyer im Forumshaus am Samstagnachmittag. Die Ausstellung iwurde gestern abgebaut.                                                  
Foto: Beatrice UNGAR

 

Der bekannte Regisseur Alexander Hausvater (rechts) stellte am Sonntagnachmittag die deutsche Fassung seines Buches „Ce dacă“ (Was wäre wenn) vor, die im Bukarester Integral-Verlag erschienen ist. Bei der Autogrammstunde konnten sich die zahlreichen Anwesenden nach Lust und Laune mit dem Autor unterhalten, der das Buch seinen Kindern und allen, die das Kind in sich bewahrt haben, gewidmet hat.       
Foto: Fred NUSS

Im Anschluss traf man sich zur Eröffnung im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums.  Das Forumshaus war an diesen drei Tagen Dreh- und Angelpunkt der Begegnung, die wegen den Renovierungsarbeiten an der evangelischen Stadtpfarrkirche – am Samstag präsentierte Stadtpfarrer Kilian Dörr dieses Projekt in der Ferula – nicht auf dem Huetplatz ausgetragen werden konnte. An dieser Tatsache schien sich aber niemand so richtig zu stoßen. Die Stimmung war gehoben, alle Programmpunkte gut besucht sowohl von den Hermannstädterinnen und Hermannstädtern von hüben als auch von jenen von drüben.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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