Musizieren und Tanzen verbindet

Sommerfest auf dem Kirchhof mit Gästen aus Polen, Oberwischau und Schäßburg

Ausgabe Nr. 2825

Das Jugendblasorchester der Gemeinde Chronstau/ Chrząstowice unter der Leitung von Jacek Zganiacz eröffnete schwungvoll das Sommerfest des DFDR und der ADJ am Samstagnachmittag. Die Mädchen und Jungen spielten nicht nur verschiedene Instrumente sondern sangen auch.                                                                       Foto: Beatrice UNGAR

Den Besuch der hoch motivierten Mitglieder des Jugendblasorchester aus Chronstau in Oberschlesien/Polen bei der deutschen Minderheit in Rumänien nahmen das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen in Rumänien e. V. (ADJ) zum Anlass, Musik- und Tanzbegeisterte am Samstag, den 15. Juli, zu einem Sommerfest in den Hof der evangelischen Kirche in Neppendorf einzuladen. Die Veranstaltung war der Schlusspunkt des Besuchsprogramms der Gäste aus Oberschlesien, die vom 9. bis 16. Juli in Siebenbürgen unterwegs gewesen sind.Weiterlesen

Tradition in neuem Glanz

22. Kronenfest nach der Wende in Kerz gefeiert

Ausgabe Nr. 2822

„Hochgejubelt“: Am Sonntag, dem 25. Juni, hat in Kerz das 22. Kronenfest nach der Wende stattgefunden. Lesen Sie dazu mehr auf Seite II. Unser Bild: Die Männer werfen den diesjährigen Kronenbezwinger Constantin Constantinescu hoch.                                Foto: Samuel HÖRMANN

Bereits zum 22. Mal nach der Wende kamen am vergangenen Sonntag, anlässlich des Johannistages am Vortag (24. Juni), hunderte Siebenbürger Sachsen nach Kerz, um dort das traditionelle Kronenfest als großes Gemeindefest zu feiern. Weiterlesen

Ein Zeichen gelebten Miteinanders

Streiflichter vom 73. Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2819

Warten auf den Beginn des Umzugs: Diese beiden Mädchen aus der Landesgruppe Hessen des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland warten in der siebenbürgisch-sächsichen Volkstracht in einem Handwagen, den ein gestickter Siebenbürgen-Wandbehang schmückt auf den Beginn des Umzugs.                         
Foto: Laura MICU

Von außen betrachtet mag es einer regelrechten Völkerwanderung gleichkommen, wenn alljährlich zu Pfingsten tausende Siebenbürger Sachsen aus aller Welt nach Dinkelsbühl strömen, um gemeinsam den Heimattag zu feiern. So kamen auch heuer vom 26. bis 29. Mai rund 20.000 Landsleute aus Deutschland, Österreich, Rumänien und Übersee in der schmucken mittelfränkischen 12.000-Einwohnerstadt zusammen. Der 73. Heimattag stand dabei unter dem Motto ,,Miteinander schafft Heimat” und erfreute sich erneut sehr großem Anklang. Bei wunderbarem Wetter und strahlendem Sonnenschein konnten die Gäste – darunter viele Jugendliche – vielfältige Veranstaltungen in der ganzen Stadt erleben.Weiterlesen

Tanz in den Mai mit Blickwinkelwechsel

30 Jahre Maifest des DFDH mit über 2000 Gästen in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2816

30 Jahre Maifest gab es am vergangenen Samstag zu feiern. Über 2000 Menschen, davon 830 direkt impliziert, waren insgesamt anwesend. Unser Bild: Mit einem aufwendigen Aufmarsch, angeführt von der Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums, durch Hermannstadts Altstadt – hier an der Unteren Promenade unterhalb der Wehrtürme an der Harteneckgasse/Cetății – hieß man den Mai bei bestem sonnigen Wetter willkommen. Foto: Laura MICU

30 Jahre Maifest gab es am vergangenen Samstag, dem 6. Mai, zu feiern. Mit einem  aufwendigen Aufmarsch am Kleinen und Großen Ring, sowie traditionellen Tänzen im Jungen Wald, hieß man den Mai bei bestem sonnigen Wetter willkommen. Über 2000 Menschen, davon 830 direkt impliziert, waren insgesamt anwesend, um das Fest zu feiern. Weiterlesen

,,Miteinander schafft Heimat“

Der 73. Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Deutschland in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2816

Unter dem Motto „Miteinander schafft Heimat“ steht der 73. Heimattag, den der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland vom 26. bis 29. Mai in Dinkelsbühl veranstaltet. Zur Eröffnung spricht Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Am Pfingstwochenende wird den tausenden Besuchern ein attraktives Programm geboten. Kultur und Unterhaltung, Tradition und Brauchtum, Tanz und Musik sind Garanten für ein stimmungsvolles Pfingsttreffen – ein Fest der Begegnung aller Generationen. Weiterlesen

Ein perfekter Rahmen

Chortreffen der EKR in der Agnethler Kirchenburg

Ausgabe Nr. 2816

Blick in die Kirche beim Abschlusskonzert mit allen Beteiligten, es dirigiert gerade die Mediascher Stadtkantorin Edith Toth. Foto: Steffen SCHLANDT

Im Jahr der Kirchenmusik, zu dem die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien 2023 erklärt hat, versammelten sich am 6. Mai d. J. in Agnetheln fast 160 große und kleine Sängerinnen und Sänger, um bei dem Chortreffen den Tag gemeinsam musikalisch zu verbringen. Die frisch renovierte Kirchenburg und das schöne Wetter boten einen perfekten Rahmen für die diesjährige Veranstaltung.Weiterlesen

,,Der Harbachkradder quakt nouch!“

Dauerausstellungen in der Agnethler Kirchenburg feierlich eröffnet

Ausgabe Nr. 2815

Das Herzstück der Dauerausstellung auf der Empore in der evangelischen Kirche in Agnetheln sind die beiden Mannequins in der Tracht der Siebenbürger Sachsen aus Agnetheln, links der Mann im Dolmen und rechts die gebockelte Frau, dazu eine Hannenlade (Bürgermeisterlade),  an der Oblateneisen lehnen, die Turmspitze mit der Zeitkapsel und im Hintergrund ist das aus dem 19. Jahrhundert stammende Ortswappen mit der Heiligen Agnetha, der Namensgeberin und Schutzpatronin des Ortes zu sehen.                                                                                                                                 Foto: Beatrice UNGAR

,,Der Harbachkradder quakt nouch!“ war auf dem Festabzeichen für das vierte Treffen der ausgewanderten Agnethler in Heilbronn 1996 zu lesen. ,,Harbachkradder“ oder auch ,,Harbaochkradder“, also ,,Harbach-Frosch“ ist einer der Spitznamen, mit denen die Agnethler geneckt wurden und werden. Das Motto aus dem Jahr 1995 bewahrheitet sich immer wieder, neulich bei der feierlichen Eröffnung der Dauerausstellungen in der Kirchenburg und Kirche am 29. April. Am 14. August letzten Jahres waren die evangelische Kirche und die Kirchenburg nach eingehenden Renovierungsarbeiten wiedereingeweiht worden.Weiterlesen

700 Jahre Parvo horreo

Erste urkundliche Erwähnung von Kleinscheuern

Ausgabe Nr. 2814

Die Originalurkunde des Weißenburger Kapitels befindet sich im Ungarischen Landesarchiv in Budapest.

Im Jahre 2023 sind es genau 700 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung der Gemeinde Kleinscheuern. Am 5. Mai 1323 verkaufte Gräf Michael von Salzburg – aus der mächtigen Familie des Gaan von Salzburg – einen Teil der untergegangenen Siedlung Ringelkirch seinem Bruder, dem Gräfen Alardus von Salzburg. Pleban Johannes von „Parvo horreo“ (Kleine Scheuer) stimmte dem Kauf zu.Weiterlesen