Zwei Jahre danach

Ausgabe Nr. 2789

Sicherungsarbeiten an der Kirchenburg Roseln abgeschlossen

Außenansicht der Kirchenburg Roseln. Fotos: Stefan BICHLER

Die Reparatur, Erhaltung und die Erschließung für den Tourismus der Kirchenburg Roseln aus Mitteln des Regionalen Operationellen Programms 2014-2020 (Programul Operațional Regional), mit einem Gesamtwert von circa 1,4 Millionen Lei (umgerechnet ca. 290.000 Euro) wurde vor kurzem abgeschlossen. Aus diesem Anlass präsentierten am 16. September vor Ort Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde Roseln, des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Projektmanagerin Elena Curcean, Architekt Ioan Bucur sowie Repräsentanten der ausführenden Firma Unicons aus Cristuru Secuiesc/Székelykeresztúr/Szeklerkreuz die an Kirchenschiff, Turm und im Kirchhof durchgeführten Sicherungsarbeiten.

Weiterlesen

Zu Rat und Tat die Hände gereicht

Das 32. Sachsentreffen in Meschen stand im Zeichen von Stephan Ludwig Roth

Ausgabe Nr. 2788

Beschirmter Trachtenzug: Die Mitglieder der Tanzgruppen waren trotz Regen gut gelaunt bei dem Aufmarsch aus dem Kirchhof zum Gemeindesaal und zurück, so z. B. die der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe ,,Korona“ Kronstadt.                      Foto: Cynthia PINTER

Alles kann man planen, nur das Wetter nicht. Und das hielt diesmal nur teilweise mit den Siebenbürger Sachsen, die Samstagmorgen bei kühlen 13 Grad und Sprühregen in den Bus Richtung Meschen stiegen. Sie ließen sich aber nicht abschrecken und freuten sich auf kommende Begegnungen mit Freunden und Bekannten beim 32. Sachsentreffen, das am 16. und 17. September in Meschen/Moșna stattfand und vom Siebenbürgenforum organisiert wurde. Das Motto des diesjährigen Sachsentreffens lautete „Zu Rat und Tat die Hände reichen“ und stammte aus Stephan Ludwig Roths Feder, der 1847 zwei Jahre lang vor seiner Verhaftung in Meschen als Pfarrer diente. Seinem Rat folgten unzählige Sachsen aus ganz Siebenbürgen und reichten sich am Samstagmorgen in der gotischen Hallenkirche in Meschen zum Gruß die Hände. Weiterlesen

32. Sachsentreffen in Meschen

Ausgabe Nr. 2787

Meschen/Moșna. – Unter dem Motto „Zu Rat und Tat die Hände reichen” (St. L. Roth) steht das von dem Siebenbürgenforum in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien und der Nachbarschaft Meschen (Deutschland) veranstaltete 32. Sachsentreffen, das am 16. und 17. September in Meschen stattfindet. Am Freitag, dem 16. September, 17 Uhr, wird in der evangelischen Kirche die „Kärntner Dokumentation“ (Bd. 35, 36, 37) vorgestellt und im Anschluss nimmt Mag. Udo Puschnig (Klagenfurt) die goldene Ehrennadel des DFDR entgegen. Ab 19 Uhr findet im Gemeindesaal eine  Tanzunterhaltung mit Trio Saxones Plus statt.

Am Samstag, dem 17. September, sind ab 9 Uhr Stände auf dem Burghof aufgestellt, ab 9.30 Uhr gibt es ein Kinderprogramm und ab 10 Uhr findet der Festgottesdienst in der evangelischen Kirche statt. Im Anschluss steht Blasmusik auf dem Kirchhof im Angebot. Von hier aus startet ab 11.45 Uhr auch der Trachtenumzug. Ab 12.30 Uhr treten die Tanzgruppen auf. Die Festveranstaltung mit Grußworten, Festvortrag von Pfarrer Dr. András Bándi und der Verleihung der Honterusmedaille an Hannelore Baier findet ab 14 Uhr in der evangelischen Kirche statt. Zum Abschluss steht ab 16 Uhr die Theatervorstellung „Bezuolt“ der siebenbürgisch-sächsischen Theatergruppe Landshut im Gemeindesaal auf dem Programm.

Verpflegung kann am Freitag ab 19 Uhr im Gemeindesaal und am Samstag ab 12 Uhr an den Ständen im Burghof gekauft werden.

,,Erinnerungen – Echo der Heimat“

Das 20. Hermannstädter Treffen in Dinkelsbühl stand unter passendem Motto

Ausgabe Nr. 2787

Gruppenbild mit Gastgebern und Ehrengästen (v. l. n. r.): Rudolf Klubitschko, Dagmar Zink, Emil Hurezeanu, Thomas Ziegler, Herta Daniel, Werner Kloos und Dorith Wegmann.                                                         Foto: HDH

Das 20. Hermannstädter Treffen in Dinkelsbühl fand vom 2. bis 4. September statt. Der Auftakt des Festes war die Mitgliederversammlung der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt (HDH) am Freitag im Kleinen Schrannensaal. Deren  Vorsitzende Dagmar Zink begrüßte die zahlreichen Teilnehmer und erteilte das Wort dem Geschäftsführer, Rudolf Klubitschko. Da die HDH gemeinnützige Zwecke verfolgt, kann sie sich auf die Förderung der Heimatkunde und Heimatpflege konzentrieren. Dabei finden die kulturellen und sozialen Belange vorrangig Beachtung. Eine große Aufgabe ist die Verwaltung der Mitgliederdatei, die Bemühung, die Mitgliederzahl möglichst zu steigern oder zumindest konstant zu halten. Rudolf Klubitschko bat daher alle Anwesenden, bei jeder passenden Gelegenheit für Neuzugänge zu werben. Weiterlesen

„Aus Europa – für Europa!“

DWS-Weinfest im Zeichen der 30 Jahre deutsch-rumänischen Partnerschaft

Ausgabe Nr. 2787

Weinfest des DWS im Innenhof des Teutsch-Hauses:  Samstag fand das traditionelle Weinfest des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen im Zeichen der 30 Jahre deutsch-rumänischen  Freundschaft und Partnerschaft in Europa im Hof des Teutsch-Hauses statt. Der DWS-Vorsitzende Wolfgang Köber begrüßte dabei zahlreiche Ehrengäste aus dem In- und Ausland. Unser Bild: Ein Höhepunkt des abwechslungsreichen Programms war der Auftritt der Tanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums mit siebenbürgisch-sächsischen Volkstänzen.                                                                               Foto: Werner FINK

Vergangenen Samstag Nachmittag fand das traditionelle Weinfest des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen im Zeichen der 30 Jahre deutsch-rumänischen  Freundschaft und Partnerschaft in Europa statt, dieses Mal im Hof des Teutsch-Hauses. Nach Grußworten verschiedener Persönlichkeiten, darunter DWS-Vorsitzender Wolfgang Köber, Konsulin Kerstin Ursula Jahn, Ioana Leca, öffentliche Verwalterin von Hermannstadt, Ahmed Lundgren-Bekov, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft in Bukarest, folgte ein Rückblick auf die Erfolgsgeschichten von bekannten Unternehmen, wobei die gute deutsch-rumänische Zusammenarbeit hervorging. Weiterlesen

Sommernachtsparty

Ausgabe Nr. 2787

Bei der traditionellen Sommernachtsparty im Hof des Teutsch-Hauses in Hermannstadt am Freitagabend, war die Teilnahme zahlreich und begeistert. DJ Dietrich und DJ Michael sorgten in gewohnter Weise nicht nur für schwungvolle Musik sondern auch für eine gute Stimmung. Auch als es kein Getränk und kein Leberkäsbrötchen mehr zu kaufen gab, feierten einige ihrer Fans immer noch fröhlich weiter.                                                 Foto: Dietrich GALTER

Zu neuem Leben erwacht

Im August läuteten die Kirchenglocken in Kirchberg

Ausgabe Nr. 2786

Die Kirchberger Kirchenburg erhebt sich in der Dorfmitte.             Fotos: Ute SCHNEIDER

Es ist ein wunderschöner Sommertag, als in Kirchberg am 7. August die Kirchenglocken zum Gottesdienst läuten. An diesem Sonntag stehen im Kirchhof weiß gedeckte Tische, mit Efeuranken liebevoll dekoriert, und Bänke fürs gemütliche Beisammensein danach. Einen Sonntag zuvor war der Kirchenraum nach vielen Jahren erstmalig wieder mit Leben gefüllt, zwölf Besucher hatte die Gemeinde gezählt, es war wie eine Generalprobe vor dem großen Konzert für den Gottesdienst am heutigen Sonntag mit 51 Besuchern, den wieder Diakon Heinrich Rosinger hält. Man sieht ihm an, wie sehr er es genießt, vor einer Gemeinde zu stehen, die zu neuem Leben erwacht ist. Es sind Kirchberger von nah und fern, aber auch viele Besucher aus Hermannstadt und anderen Orten.Weiterlesen

,,Heute ist diesem Hause Heil widerfahren“

Wiedereinweihung der umfassend renovierten Agnethler Kirchenburg
Ausgabe Nr. 2783

Zu einem Reigen der Freundschaft luden die Gastgeber alle ein. Vor der Kulisse des Glockenturms und des Fassbinderturm und unter Anleitung des Choreographen Ioan Sârbu machten alle gerne mit, egal ob in Volkstracht oder nicht. Foto: Beatrice UNGAR

Was laut der Bibel bei Lukas 19, 1-10 Jesus dem Zöllner Zachäus sagte – ,,Heute ist diesem Hause Heil widerfahren“ – gelte auch für die Kirchenburg in Agnetheln, sagte Bischof Reinhart Guib in seiner Predigt im Rahmen des Festgottesdienstes zur Wiedereinweihung der evangelischen Kirche und der Kirchenburg am Sonntag, dem 14. August. Kirche und Kirchenburg leuchteten nun zur Ehre Gottes, nachdem  mit dem 2022 gewählten neuen Presbyterium unter Leitung von Kuratorin Andrea Șchiau-Gull ,,Ruhe und Eintracht“ in die evangelische  Kirchengemeinde A. B. in Agnetheln, die nach dem viel zu frühen Tod ihres Pfarrers 2020 eine schwierige Zeit durchmachen musste, Einzug gehalten haben.Weiterlesen

Treffen der Wandergesellen

Ausgabe Nr. 2783

Die offizielle Eröffnung des 15. ,,Treffens europäischer Wandergesellen” fand am vergangenen Mittwoch im Beisein aktueller und ehemaliger Wandergesellen, Mitgliedern des Vereins Gesellenherberge Hermannstadt ,,Asociatia Casa Calfelor Sibiu” und zahlreicher Gäste statt. Die Schauwerkstatt auf dem Huetplatz vor der evangelischen Stadtpfarrkirche ist bis zum 21. August in Betrieb. Danach wird es zwei Wochen lang Workshops für Kinder vor der Gesellenherberge geben. Das sei einer der wichtigsten Aspekte ihrer Projekte, sagte Anda Ghazawi vom Verein: Über das Handwerk informieren, dafür zu werben und damit das Interesse daran zu wecken, selbst ein Handwerk zu erlernen. Der Vereinsvorsitzende Stefan Walter, der selbst vor mehr als zehn Jahren als Wandergeselle nach Hermannstadt gekommen ist und sich seitdem hier niedergelassen hat, dankte allen Beteiligten für ihre tatkräftige Unterstützung. Darunter der Deutschen Gesellschaft e. V. Berlin, dem Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, der Stadt und vor allem der Organisatorin Anda Ghazawi.

Text und Foto: Annika KÖNNTGEN

,,Heimat ist dort, wo wir verstanden werden“

Heimattreffen der Hundertbüchler fand am Wochenende statt

Ausgabe Nr. 2782

Beim Heimattreffen der Hundertbüchler hielt die Stuttgarter Blaskapelle „Karpaten Express“ ein Ständchen vor dem ehemaligen Pfarrhaus, das heute als Gästehaus fungiert.                                                                                                                                                                      Foto: Cynthia PINTER

Die Wiedersehensfreude war groß. Sich in der Heimat, im Dorf der hundert Hügeln, zu treffen, ist eben für viele ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner ein besonderes Ereignis. In Hundertbücheln, rumänisch Movile, der sonst so verschlafenen Ortschaft nordöstlich von Hermannstadt, war einiges los am Wochenende vom 5.-7. August. Das alle zwei Jahre in der alten Heimat organisierte Treffen zählte über 200 Menschen, die sich am Samstag in schönen siebenbürgisch-sächsischen Trachten in der Kirchenburg versammelten.Weiterlesen