Familien-Wettkampf

Ausgabe Nr. 2463
 

Unter dem Titel Family Race" fand am Sonntag ein Wettkampf für Familien in der Arena Platoș II statt. An dem von Andy Fazekas und Martin Freinademetz eingeführten Slalom der Familien waren auch Siebenbürger Sachsen dabei. Teilnehmen konnten Familien, wobei ein Erwachsener und zwei Kinder oder ein Kind und zwei Erwachsene die Mannschaft bilden. Wettkampfdirektor war Sebastian Barbu, bekannt als Skirennläufer, ein Produkt" des Hermannstädter Șoimii Schülersportklubs, auch international anerkannt. Er hatte für die zwei Durchgänge auf der Platoș-Piste „B1“ 10-12 Tore gesteckt. Die Skikommission des Kreises Hermannstadt hat das Ereignis ohne Pannen über die Bühne gebracht. Acht Familien haben sich beteiligt. Bei der Siegerehrung wurden die besten drei Familien mit Diplomen und Sachpreisen (Skimützen, Blusen) ausgezeichnet. Die Initiative Familienski verdient es, viel besser unterstützt zu werden. Die restriktiven Bedingungen der Teilnahme sollten gelockert werden. Man erinnert sich an das Race-Duell „Chopardy“ bei RTL. Unser Bild: Auf das Siegertreppchen kamen: 1. Familie Cercel mit Vater Horia und den Kindern Radu und Alexia. 2. Familie Fuchs mit Vater Christian Dieter und den Kindern Alessia Maria und Ralph Stefan, 3. Familie Balaban mit Vater Erik, Mutter Diana und Sohn Ovidiu.                                 

Bild und Text: Wolfgang FUCHS

 

Im Zeichen der Reformation

Ausgabe Nr. 2463
 

Traditioneller Neujahrsempfang im Bischofspalais in Hermannstadt

 

Über das nahezu lebensgroße Standbild Martin Luthers aus der Evangelischen Stadtpfarrkirche in Bistritz gibt es in Bistritz eine Legende, die besagt, dass es von einem französischen Kriegsgefangenen während des Ersten Weltkriegs geschnitzt worden sei, der es dann der Kirchengemeinde geschenkt hat. Tatsache ist (laut Eintragung im Inventar der Gemeinde), dass dieses Standbild vom Tiroler Bildhauer Albino Pitschneider (1877-1962) im Jahr 1916 geschaffen wurde und eine Stiftung des sächsischen Bürgermeisters von Bistritz, Karl Sanchen, ist. Das Standbild hat seinen Platz auf einer Konsole beim steinernen Treppenaufgang zur Südempore der Kirche. Es ist aus gebeiztem Hartholz geschnitzt und stellt Luther auf dem Reichstag zu Worms dar. Der Sockel trägt den legendären Ausspruch als Inschrift: 'Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir! Amen.'"Weiterlesen

„Eine wahre Entdeckung“

Ausgabe Nr. 2463
 

Infotrip im Szeklerland stattgefunden

 

„Was haben Ötzi und das Szeklerland gemeinsam?“, fragt man sich unwillkürlich, wenn man in der Werkstatt von Fábián Zoltán in Korund ein Poster mit Ötzi sieht, der Mann, der vor etwa 5.250 Jahren lebte und 1991 in den Ötztaler Alpen im Mumien-Zustand mit all seiner Ausrüstung gefunden wurde. Mitte Dezember hatte der Kreisrat Harghita zu einem Infotrip ins Szeklerland eingeladen, an dem meist Reiseführer aus Hermannstadt, aber auch aus anderen Städten teilnahmen.  Geführt wurde die Gruppe von Zoltán Pál, Präsident des Vereins Turismo Terra Siculorum, der das Ereignis gemeinsam mit Roxana Niculescu von der Kronstädter Vertretung der Nationalen Tourrismusbehörde ANT mitveranstaltet hat.Weiterlesen

Nachrichten

2463

Finissage mit Musik; Zwischen Bergbau und Tourismus; „Tim und seine Schüler“; Kreisforum tagt; Jeden Mittwoch Forumsclub; Fasching in der EAS; Neues von der Alten Mühle; Geld für die Kinderolympiade; Volontäre gesucht; Workshop des IKGS in München; Ökumenische Gebetswoche; 5. Österreichischer Skicup; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Ein besonderes Erlebnis

Ausgabe Nr. 2463
 

„Hotel of Ice“ lockt Urlauber aus ganz Europa an

 

In den Fogarascher Bergen war seit Dezember 2015 erneut eine ungewöhnliche Urlaubslandschaft im Entstehen begriffen: Aus den gefrorenen Relikten des Bulea-Gletschersees wurde ein Hotel ausgehoben, das gänzlich aus Eis besteht. Der etwas verspätete Wintereinbruch im Jahr 2015 stand der elften Saison dieses besonderen Urlaubziels nicht im Weg.Weiterlesen

Dieses war der erste Streich

Ausgabe Nr. 2462
 

Max und Moritz auf der Bühne des Gong-Theaters

 

„Ach, was muss man oft von bösen/Kindern hören oder lesen!/Wie zum Beispiel hier von diesen,/Welche Max und Moritz hießen;“ 56 Jahre seit der Premiere der Bildergeschichte „Max und Moritz“ in Hermannstadt, nahmen sich die Schauspielerinnen und Schauspieler des Gong Kinder- und Jugendtheaters wieder des bekannten Kinderbuches von Wilhelm Busch an. Am 25. Juni 1959 betraten die Spitzbuben Max und Moritz erstmals die Bühne in Hermannstadt. Am 20. Dezember 2015 begeisterten die frechen Bengel schon wieder das zahlreich erschienene Publikum.Weiterlesen

Mit Musik ins Neue Jahr

Ausgabe Nr. 2462
 

Neujahrskonzert mit Jazz im Thaliasaal

 

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Wie recht hatte Victor Hugo mit dieser Aussage. Und wie sollte man in Hermannstadt, der einstigen Europäischen Kulturhauptstadt, anders das Neue Jahr begrüßen, als mit Musik. An Auswahl gab es musikalische Darbietungen zur Genüge.Weiterlesen

Bedrückendes Fazit für das Hochschulwesen

Ausgabe Nr. 2462
 

Befragung zur Korruption an Hochschulen in den EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht

 

Der 9. Dezember war der Welttag gegen Korruption. Ein geeigneter Zeitpunkt also, einen Blick auf dieses Thema zu richten und zu prüfen, welche Schäden Korruption verursacht und wie diese vermieden werden können. In Rumänien verdeutlichen die Reaktionen auf das Unglück im Club Colectiv auch die enorme gesellschaftliche Relevanz, die große Hoffnung, die in den Kampf gegen Korruption gelegt wird. Der kontroverse Slogan „Korruption tötet!“ bringt diesen Sachverhalt zugespitzt auf den Punkt.Weiterlesen

Mediascherin an der Spitze

Ausgabe Nr. 2462
 

Bestsportler im Kreis Hermannstadt geehrt

 

Die Hermannstädter Kreisdirektion für Sport und Jugend ehrte am 18. Dezember 2015 die Bestsportler des Kreises Hermannstadt. In der Wertung der Besten in olympischen Sportarten wurde die Tischtennisspielerin Andreea Dragoman (CS Romgaz Mediasch) zur besten Sportlerin des Jahres 2015 im Kreis Hermannstadt gekürt. Bei den nichtolympischen Sportarten belegte der Taekwon-do-Sportler Dorian Neagu (CS Hwarang Hermannstadt) den ersten Platz.Weiterlesen

„…wie die parenthesen weinen“

Ausgabe Nr. 2462
 

Nora Iuga feierte 85.

 

Am 4. Januar 2016 feierte die Schriftstellerin und Übersetzerin Nora Iuga ihren 85. Geburtstag. Die Hermannstädter Zeitung gratuliert.

 Die Jubilarin ist nach wie vor kreativ tätig und hat, um nur ein Beispiel zu nennen, bei der Gaudeamus-Buchmesse 2015 in Bukarest die rumänische Fassung von Joachim Wittstocks Märchennovelle „Peter Gottliebs merkwürdige Reise" (Aus: „Spiegelsaal", Kriterion, 1994) vorgestellt, die unter dem Titel „Strania călătorie a lui Peter Gottlieb" im Tracus Arte Verlag erschienen ist. Zu ihrem 85. bringt der Bukarester Verlag Cartea Românească Nora Iugas neuen Gedichtband, „ascultă cum plâng parantezele"  (horch wie die parenthesen weinen) heraus.Weiterlesen