„Finanzielle Bildung ist unsere Priorität“

Ausgabe Nr. 2470
 

Ein Kapitalinvestorenclub wurde jüngst in Hermannstadt eröffnet

 

Ein Club der Investoren" auf dem Kapitalmarkt wurde am 23. Februar in der Avram Iancu-Aula an der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt ins Leben gerufen. Gegründet wurde der Börsenclub von der Börsenschule „Şcoala de Bursă“ in Partnerschaft mit der Bukarester Börse und der Lucian Blaga-Universität. „Die finanzielle Bildung ist unsere Priorität. Der Investorenclub ist ein lokaler Vektor, der zur Förderung der Bildung die Börse betreffend in der Gemeinschaft beiträgt“, sagte Bogdan Mugescu, Business Development und Marketingspezialist an der Bukarester Börse.  Der Hermannstädter Klub ist der achte seiner Art in Rumänien.

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Trovanten in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2470
 

Trovanten in Siebenbürgen: In Fotografien und mit einigen authentischen Exponaten stellen Günter Czernetzky und Karl Hann vom 10. März bis 7. April d. J. im Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch das Phänomen der Siebenbürgischen Trovanten (Sandsteinkonkretionen) vor. Die Vernissage findet am 10. März, 17 Uhr, im Terrassensaal statt. In Martinsberg/Şomartin im  „Krautwinkel“ im Kreis Hermannstadt, wo sich diese außergewöhnlichen Sandsteine (unser Bild) finden lassen, wird der Verein „MARTINUS Sibiu“ einen Trovantenpark einrichten. Die erstaunlichen Funde, die oftmals wie von Künstlerhand geschaffene Formen aufweisen, regen die Betrachtenden zu eigenen Assoziationen an. Dazu schreibt Doris Rothmund: „Natur ist nicht Kunst, das wissen wir. Trotzdem sehen die Trovanten, die wachsenden Steine, die es anscheinend nur in einer einzigen Gegend der Welt gibt, nicht aus, als hätte Gott oder der Zufall sie geschaffen, sondern ein heiterer Steinmetz an einem schönen Sommertag. Ihre Formen sprechen unsere Empfindungen, unseren Intellekt, unseren Geist, unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an. Sie stellen uns vor die Rätsel der Natur und lassen uns über das Wesen der Kunst nachdenken. Sie erinnern uns an Altäre, Heiligenfiguren, Wächter, Totems, Glücksbringer – auf irgendeine geheimnisvolle Weise spenden sie Trost.”                                                              Foto: Beatrice UNGAR

„Einmal Lehrerin, immer Lehrerin…“

Ausgabe Nr. 2470
 

Gespräch mit der HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar

 

Der 25. von der Schulkommission des Siebenbürgenforums veranstaltete Siebenbürgische Lehrertag, der am 24. und 25. Oktober 2015 in Hermannstadt stattgefunden hat, stand unter dem Motto „Wir sprechen Deutsch!". Den Lehrerinnen und Lehrern standen für Interviews 16 Vertreter von deutschsprachigen Einrichtungen in Hermannstadt Rede und Antwort. Einige der dabei geführten Gespräche stellten die Veranstalter auch der Hermannstädter Zeitung zur Verfügung und die Redaktion hat beschlossen, sie in loser Folge nach und nach abzudrucken. Als letztes lesen Sie im Folgenden das Gespräch mit Beatrice Ungar, seit 2005 Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, das Susanne Gramke (Neumarkt), Miklós Tencz (Ungarn), Ramona Hacman (Zeiden), Liliana Hadăr und Mihaela Hadăr (Hermannstadt), Gabriela Hălmaciu (Mediasch), koordiniert von Monika Hay (Hermannstadt), geführt haben.

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Von schneeweiß bis pechschwarz

Ausgabe Nr. 2470
 

Der Hermannstädter Pressefotograf Fred Nuss präsentierte ein neues Album

 

Fred Nuss hat am Montag sein neuestes Album, Hermannstadt in schwarz-weiß”, vorgestellt. Über Aufnahmen, die etwas erzählen, über das neueste Album aber auch über Zukunftspläne sprach der Pressefotograf mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.

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Deutsches Raumfahrtmuseum global vernetzt

Ausgabe Nr. 2469
 

Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum in Feucht wurde Mitglied der IAF

 

Das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum in Feucht bei Nürnberg ist jetzt Mitglied der Internationalen Astronautischen Föderation (IAF), der Weltorganisation der Raumfahrt. Beim Jahreskongress der IAF Mitte Oktober 2015 in Jerusalem nahm die Generalversammlung der Organisation das Spezialmuseum für frühe Raumfahrtgeschichte in seine Reihen auf. Die Aufnahme wurde dem Museum vor kurzem durch das IAF-Sekretariat in Paris offiziell bestätigt.

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Drei parlamentarische Anfragen

Ausgabe Nr. 2469
 

MdP Ovidiu Ganț beantragt Mittel für eingestürzte Kirchtürme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei parlamentarische Anfragen stellte Ovidiu Ganț, der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), am Montag. Sie betreffen die beiden eingestürzten Baudenkmäler – die Kirchtürme in Radeln/Roadeș und Rothbach/Rotbav – gerichtet wurden die Fragen an Premier Dacian Cioloș, an den Kulturminister Vlad Alexandrescu und an den Staatssekretär für Kulte, Victor Opaschi.Weiterlesen

Kein Roman zum Ausruhen

Ausgabe Nr. 2469
 

Meine Begegnung mit Ursula Ackrill in Hermannstadt und Bukarest

 

 

Mit ihrem ersten Roman im Gepäck landete Ursula Ackrill nach Jahren der Abwesenheit vor Tagen auf dem Hermannstädter Flughafen, die Karpaten hatte sie überflogen, die Stadt am Zibin war ihr vertraut.  Ihren Debütroman „Zeiden, im Januar“, der bereits für Aufregung und Ärger gesorgt hatte, stellte sie am 12. Februar im Deutschen Kulturzentrum vor. Viele Zuhörer waren gekommen, man sprach von  neunzig. Frau Ada Tănase, die Leiterin des Instituts empfing mit freundlichen Worten die Gäste, die Deutsche Konsulin Judith Urban wies auf die Nominierung des Romans für den Leipziger Buchpreis hin. Viel sei über Siebenbürgen, auch über die Vergangenheit des Landesteiles inmitten der Karpaten geschrieben worden, doch nur wenige hätten sich wie Ursula Ackrill der nationalsozialistischen Zeit gestellt. „Zeiden im Januar“ sei kein Roman, der gefallen will, kein Roman zum Ausruhen, er solle anregen und reflektieren.Weiterlesen

Sonderausstellung eröffnet

Ausgabe Nr. 2469
 

Eine Sonderausstellung eröffnete die Hermannstädter Filiale des Rumänischen Architektenverbands (UAR) in Zusammenarbeit mit der Spiru Haret-Universität am Donnerstag der Vorwoche im Foyer des Rathauses am Großen Ring. Sie ist bis einschließlich Sonntag zu besichtigen. Es handelt sich um Pläne des aus Konstanza stammenden Architekten Harry Goldstein (1905-1975), der 1940 unter dem Namen Horia Maicu nach Bukarest kam und dort u. a. die Casa Scânteii", das Nationaltheater  und das Intercontinental-Hotel entworfen hat sowie um Präsentationen von Architekturstudenten zum Thema Gebautes Kulturerbe am Erlenpark in Hermannstadt". Unser Bild: Mircea Țibuleac, Vorsitzender der Hermannstädter UAR-Filiale, Stadtarchitektin Ioana Urdea und die Architektur-Professorinnen Nicoleta Doina Teodorescu und Sidonia Teodorescu bei der Vernissage (v. l. n. r.).                                                      

Foto: Fred NUSS

Stollentruhen und MuseumsCard

Ausgabe Nr. 2469
 

Interessanter Vortrag über Henndorfer Stollentruhen

 

Auf eine Reise durch die spannende Welt der Stollentruhen führte Heidrun König, die Leiterin des Landeskirchlichen Museums (LKM) Hermannstadt, am Montag, dem 22. Februar, im Terrassensaal des Friedrich TeutschKultur- und Begegnungszentrums. In gleicher Runde fand das Treffen der Freunde des Museums statt, in dessen Rahmen die MuseumsCard ausgeteilt wurde, die den freien Besuch des Museums für das neue Jahr ermöglicht.Weiterlesen

Traditionelle Gerichte neu gestaltet

Ausgabe Nr. 2469
 

Stippvisite in dem Lokal „SyndicatGourmet" in der Marktgasse

 

Gut versteckt in Hermannstadts Altstadt liegt ein kleines indisches Restaurant, SyndicatGourmet, das bei den Touristen durch die verschiedenen Internetseiten besser bekannt ist als bei den Einheimischen. Dabei kann man gerade jetzt im Winter hier nicht nur eine leckere Krensuppe essen, sondern auch die beste Zitronentorte Hermannstadts (Vorsicht, sauer!). Und die Knoblauchsuppe ist ein Dauerbrenner.Weiterlesen