Jede Stimme zählt!

Ausgabe Nr. 2868

Liebe Leserinnen und Leser der Hermannstädter Zeitung,

Sonntag, den 9. Juni 2024, sind Europa- und Kommunalwahlen in Rumänien. Bitte gehen Sie wählen! Jede Stimme zählt!

Wichtig ist, daß die europafeindlichen Extremisten gestoppt werden. Europa ist und bleibt unser Zuhause.

In Hermannstadt haben wir Frau Astrid Fodor als Bürgermeisterkandidatin und Herrn Paul Kuttesch als Kandidaten für den Vorsitz des Kreisrates. Wir haben vollständige Listen für den Stadt- und Kreisrat. Wir haben Kandidaten auch in Mediasch, Agnetheln und Heltau. Es ist also normal, dass wir diese wählen!

Wir wählen für unsere Zukunft. Also bitte zur Wahl gehen!

Ihr Paul-Jürgen Porr

Vorsitzender des DFDR

 

Wichtig:

Die Wahllokale sind am Sonntag, dem 9. Juni 2024 von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Bei großem Andrang dürfen die Wahllokale bis 23.59 Uhr geöffnet bleiben.

Ein bunter Veranstaltungsfächer

Ausgabe Nr. 2868

Das Programm und das Festabzeichen zum Großen Sachsentreffen 2024 sind da!

„Heimat ohne Grenzen“ lautet das Motto des Großen Sachsentreffens 2024. Das Programmheft und die Festabzeichen zum Großen Sachsentreffen sind ab sofort auch in Hermannstadt zu erwerben. Das Heft umfasst neben den Veranstaltungen am Festwochenende vom 2. bis 4. August auch das Rahmenprogramm, das vom 26. Juli bis 11. August 2024 rund um Hermannstadt und in ganz Siebenbürgen angeboten wird.Weiterlesen

Für den Kfz-Verkehr freigegeben

Ausgabe Nr. 2868

Am 31. Mai wurde die Viitorului-Straße im Beisein von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor für den Verkehr freigegeben. Gearbeitet wurde seit über einem Jahr an dem Abschnitt zwischen der Lohmühlgasse/Str. Moara de Scoarță und dem Heumarkt/Str. Târgul Fânului. Dieser wurde abgesenkt und verbreitet, so dass nun zwei Fahrzeuge aneinander vorbeifahren können und auch höhere Fahrzeuge, wie z. B. Busse (zurzeit Buslinie 8) unter der Eisenbahnbrücke durchfahren können. Außerdem wurde ein Gehweg eingerichtet, neue Wasser- und Gasleitungen gelegt sowie die Kanalisation erneuert. 30 junge Weiden wurden am Ufer gepflanzt und werden in Zukunft für Schatten sorgen. „Dieser Abschnitt der Viitorului-Straße stellt die Verbindung zu drei Stadtteilen her – Reșița, Gusterița/Hammersdorf und Lazarett -, in denen in den letzten Jahren viele Neubauten entstanden sind. Wir haben damit eine tragfähige Alternative für den Verkehr auf dem Viadukt am Bahnhof geschaffen. Die Arbeiten hatten eine gewisse Komplexität, da sie im Bereich der Eisenbahnbrücke durchgeführt wurden, wo die Eingriffsvorschriften sehr streng sind, sowie im Bereich des Zibinsufers, das befestigt und erweitert werden musste. Dennoch wurden die Arbeiten innerhalb der vertraglichen Frist und unter guten Bedingungen von dem Bauunternehmen SC Geiger Transilvania SRL & SC GG Tehnic Proiect SRL durchgeführt“, sagte Bürgermeisterin Fodor bei der offiziellen Eröffnung des Straßenabschnitts.     Foto: Cynthia PINTER

Den Film im Blut

Ausgabe Nr. 2868

8. Auflage des ESTE Film Festivals hat stattgefunden

Gemütliche Filmvorführungen auf Matratzen im „Filmschlafzimmer“, im Spiegelsaal des DFDH. Foto: Ștefan DRAGOMIR

Vielen Hermannstädtern ist das „ESTE Film Festival“ schon bekannt, andere kennen die wöchentliche Veranstaltung „ESTE Filmul de Miercuri“. Eines ist inzwischen klar, wie der Name schon sagt: „ES IST ein Filmfestival“, das in den letzten Jahren gewachsen ist. Das sagen die Hermannstädter Organisatoren rund um Festivalleiterin Ioana Ciuban, und das kann man auch an den vollen Sälen erkennen. So auch am vergangenen verlängerten Wochenende, als vom 29. Mai bis zum 2. Juni die 8. Auflage des „ESTE Film Festivals“ in Hermannstadt stattgefunden hat.Weiterlesen

Eine Premiere:

Ausgabe Nr. 2868

Laut Stadtpfarrer Kilian Dörr erlebten die Anwesenden bei der Abendmusik am Samstag eine Premiere. Zum ersten Mal erklang in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche ein Violoncello da spalla, auch Schultercello genannt. Der Kronstädter Musiker Előd Gábor brachte auf diesem besonderen Instrument, es soll das einzige in Rumänien sein, vier Sätze aus der Suite G-Dur BWV 1007 von Johann Sebastian Bach zu Gehör, nachdem er Werke von Bach und Ståle Kleiberg auf der Violine gespielt hatte. Unser Bild: Előd Gábor und Musikwart Jürg Leutert mit dem Schultercello vor der Sakristeitür.                 Foto: Beatrice UNGAR            

Dankbarkeit

Ausgabe Nr. 2868

KODAK Digital Still Camera

 

Beim Anblick des aktuellen Zustandes „seiner Fabrik” hätte man erwartet, dass Harry H. Binder (unser Bild unten zeigt ihn bei dem Besuch in der HZ-Redaktion) Wehmut oder gar Wut überwältigen würden. Keine Rede: „Ich empfinde bloß Dankbarkeit dafür, dass ich hier im Independența-Werk in Hermannstadt am Fuße der Altstadt unweit des Zibins den Grundstein für meine Karriere setzen durfte”. Damals, 1952 als 18jähriger Elektromechaniker in der Stahlgießerei, die Halle ist heute eine Ruine (unser Bild oben).

In diesem Jahr feiert der am 7. Oktober 1934 in Hermannstadt geborene Harry H. Binder seinen 90. Geburtstag und im Vorfeld haben ihm seine beiden Söhne den Wunsch erfüllt, das Werk in Hermannstadt besuchen zu können. Hoch erfreut war Binder, dass der amtierende Direktor der Aktiengesellschaft Independența S. A. ihn nicht nur empfangen, sondern ihn auch in seinem Privatwagen durch das Gelände der früheren Independența-Werke geführt hat. Nach dem Wehrdienst studierte Harry H. Binder Physik und Chemie in Klausenburg und wurde Nuklearphysiker, arbeitete bis zu seiner Auswanderung 1971 u. a. im Chemiekombinat in Turnu Măgurele. In Deutschland arbeitete er bei Siemens im bereich Reaktortechnik, forschte an der Universität Darmstadt im Bereich Schwerjonen, war an Erfahrungsaustausch in Sachen Nuklearforschung in der Sowjetunion, den USA, Japan und Südafrika beteiligt, hat u. a. die Protonentherapie mit- und weiterentwickelt. Der Besuch in Hermannstadt habe ihn glücklich gemacht und er sagte der HZ: Mit 100 komme ich noch einmal her”. „Es war uns eine Ehre, Sie zu empfangen, wir danken Ihnen für den Besuch und erwarten Sie auch ein nächstes Mal”, schrieb Generaldirektor Ion Stăneci von Independența S.A. Beatrice UNGAR

,,Wien, Wien, nur du allein“

Ausgabe Nr. 2868

Band II der Episoden eines Bildungs- und Lebensweges von Dr. Kurt Thomas Ziegler

Kurt Thomas Ziegler: Von den Doppelschwertern zum Doppeladler. Der transsilvanisch-austriakische Nährboden meiner Erinnerungen. Episoden eines Bildungs- und Lebensweges. Band I ,,Anders rinnt hier die Zeit…“. Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt 2022, 479 S., ISBN 978-3-949583, 19,90 Euro/89 Lei.

„Wien, Wien, nur du allein“ lautet der Titel des zweiten Bandes der „Episoden eines Bildungs- und Lebensweges“, wie der in Hermannstadt geborene Arzt Kurt Thomas Ziegler seinen literarischen Rückblick nennt. Der genaue Titel lautet „Von den Doppelschwertern zum Doppeladler. Der transsilvanisch-austriakische Nährboden meiner Erinnerungen. Episoden eines Bildungs- und Lebensweges. Band II „Wien , Wien, nur du allein”.

Auf der Rückseite des Bandes ist eine regelrechte Einladung zur Lektüre abgedruckt: „Der Autor versteht seinen Werdegang auch stets als ein nicht nur vom Verlangen nach materieller Sicherheit für sich und die Seinen, sondern auch vom Durst nach Bildung gekennzeichnetes Durchschreiten seiner Lebensdekaden, deshalb auch die vielen literarischen, musikalischen und sonstigen Verästelungen. Er beschreibt also nicht nur seine sukzessive sich entwickelnde Existenz, zunächst im kommunistischen Osten, dann im freiheitlich-demokratischen Westen im realen Sein des seine Praxistätigkeit ausübenden, niedergelassenen Allgemeinmediziners, sondern auch jene in der fantastischen Welt der Bücher und der Musik, der Gewschichte, religion und Philosophie, die für ihn immer schon eine untrennbare Einheit bildeten.“

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Berührende Begegnungen

Ausgabe Nr. 2868

HZ-Reihe: 30 Jahre Ordination von Frauen in der EKR (I)

Pfarrerin Agnes Schmidt-Köber.

 

Sie wurde in Rumänien ordiniert, hat als Pfarrerin gearbeitet, ist dann in ein anderes Land umgezogen. Agnes Schmidt-Köber erzählt im Folgenden, was ihr kostbar geworden ist und was sie auf ihren Lebensweg mitgenommen hat. Sie tut das anlässlich der 30 Jahre Ordination von Frauen in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, die in diesem Jahr begangen werden. Diesem Jubiläum gewidmet ist die von Theologin Dr. Elfriede Dörr betreute Reihe „Was haben Sie mitgenommen, Frau Pfarrerin?”, die ab dieser Ausgabe in losen Folgen in der Hermannstädter Zeitung erscheinen wird..

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Barocke Abenddämmerung

Ausgabe Nr. 2868

 

Unter dem Titel „Amurg baroc” (Barocke Abenddämmerung) boten Schauspielstudierende von der Lucian Blaga-Universität am Freitagabend in der Heltauergasse eine Hommage an den Namensgeber des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters und einen Vorgeschmack auf das 31. Internationale Hermannstädter Theaterfestival, das vom 21. bis 30. Juni stattfindet. Unser Bild: Mihai Mocanu (rechts) als Radu Stanca steht seinen in barocke Kostüme gekleideten Begleiterinnen und Beschützerinnen gegenüber.                         Foto: Beatrice UNGAR

Eine unglaubliche Geschichte

Ausgabe Nr. 2868

Zu Dagmar Dusils ,,Das Geheimnis der stummen Klänge“

Dagmar Dusil: Das Geheimnis der stummen Klänge, Roman, Pop Verlag Ludwigsburg 2024, 220 Seiten, ISBN 978-3-86356-394-3. 21 Euro/105 Lei. In Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé erhältlich.

Nach Erzählungen u. a. über Erlebtes in ihrer Jugend („Blick zurück durchs Küchenfenster”) und Geschichten, die sich um Katzendorf drehen, das Dorf im Osten Siebenbürgens, in dem sie 2018 als fünfte „Dorfschreiberin“ gelebt hat, schreibt die in Hermannstadt geborene Autorin Dagmar Dusil nun ihren ersten Roman. Es geht um die achtziger Jahre in Rumänien und um Musik, genauer: Klaviermusik, an der sich eine unglaubliche Geschichte entlangrankt.

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50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2868

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Das Pfingstfest liegt nicht so weit hinter uns und die Lieder, die zum Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes gesungen werden, klingen noch in uns nach. Alle Pfingstlieder sind geeignet, die singende Gemeinde zu beseelen und zu begeistern.

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