Trophäe ging nach Zeiden

3. Auflage der Palladium Dance Competition

Ausgabe Nr. 2867

Die Palladium-Trophäe ging an DanciYness aus Zeiden.
Fotos: der Verfasser

Vor kurzem veranstaltete die Tanzschule Hugo Dance Academy das „Palladium Latino Weekend“, wobei der Höhepunkt am Samstag die 3. Auflage des Tanzwettbewerbs „Palladium Dance Competition“ war, die im Kulturhaus in Heltau abgehalten wurde.Weiterlesen

Lutherische Spitzentheologie für Rumänien

,,Ex fide lux“ spendet theologische Fachliteratur für orthodoxe Fakultäten

Ausgabe Nr. 2867

Pfarrer Dr. Jürgen Henkel, Metropolit Serafim und „Ex fide lux“-Vorsitzender Professor Hermann Schoenauer bei der Buchübergabe in Nürnberg (v. l. n. r.).                                                                                   Foto: Stefan HENKEL

Gerade in ökumenisch schwierigen Zeiten ist der theologische Dialog zwischen den Kirchen und Theologen West- und Osteuropas sehr wichtig. Seit 2016 ist die ökumenische Gesellschaft „Ex fide lux – Deutsch-Rumänisches Institut für Theologie, Wissenschaft, Kultur und Dialog“ ein Forum zum Dialog für orthodoxe, katholische und lutherische Theologen aus dem In- und Ausland. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024 / Von Petra STÖCKMANN-KOTHEN

Ausgabe Nr. 2867

Die Trinitatiswoche hat vor Jahren einen neuen Wochenspruch bekommen. Es ist ein den meisten Gottesdienstbesuchern bekannter Vers, auch wenn wir vielleicht nicht gleich wissen, wo er steht. „Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen“ (2.Kor13,13) Wenn ich in meiner Gemeinde sage: „Und zum Ausgang singen wir die Gnade“, dann wissen alle, was wir singen: Nr. 146, ganz viele können es auswendig! Nach meinen Erfahrungen ist es in den Dorfgemeinden eines der beliebtesten Ausgangslieder überhaupt. Vielleicht liegt es daran, dass es schon im vorherigen Gesangbuch in eben dieser Form vorhanden war. Als ich Anfang der 1990er Jahre dem Pfarrer Lutsch bei den Gottesdiensten half, schlug er mir dieses Ausgangslied vor – eben mit den Worten: „Die Gnade können sie alle.  Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2867

Freier Eintritt

Hermannstadt. – Alle Hermannstädter haben am Donnerstag, dem 6. Juni (und jeden ersten Donnerstag im Monat) freien Eintritt im Brukenthalpalais, im Geschichtsmuseum, im Naturwissenschaftlichen und im August von Spiess-Museum der Jagdwaffen und -trophäen. Die Besucher müssen Ausweis oder Geburtsurkunde vorweisen. (RS)

 

Spielzeugmesse

Hermannstadt. – Die schon traditionelle Spielzeugmesse im Etno Tehno-Park im ASTRA-Freilichtmuseum findet ab heute und bis einschließlich Sonntag, den 2. Juni, statt. Am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, gilt für Kinder bis 14 Jahre freier Eintritt im ASTRA-Freilichtmuseum. (BU)Weiterlesen

DFDR-Kandidaten bei Lokalwahlen

1 Kreisratsvorsitzender, 9 Bürgermeister, 260 Kommunalräte

Ausgabe Nr. 2866

Die Kandidatin des DFDR für das Amt des Bürgermeisters von Hermannstadt ist die amtierende Bürgermeisterin Astrid Fodor (Position 2 auf dem Wahlzettel).

Am 9. Juni d. J. finden in Rumänien Europa- und Kommunalwahlen statt. Die Wahllokale sind von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Jede und jeder Wahlberechtigte in Rumänien erhält fünf Stimmzettel: 1 für die Wahlen ins Europaparlament, 1 für den Bürgermeister der Ortschaft, in dem sie/er den Wohnsitz hat, 1 für den Stadtrat dieser Ortschaft, 1 für den Vorsitzenden des Kreisrats des Landkreises, in dem sie/er den Wohnsitz hat, 1 für den Kreisrat dieses Kreises. Rumänische Staatsbürgerinnen bzw. -bürgerinnen mit Wohnsitz im Ausland können sich nur an den Europawahlen beteiligen. Entsprechend wurden mehr als 900 Wahllokale eingerichtet. Wenn sie auch an den Kommunalwahlen teilnehmen wollen, können sie das nur in Rumänien vor Ort. Weiterlesen

Benefizmarathon am 25. und 26. Mai

Ausgabe Nr. 2866

Hermannstadt.Am Wochenende findet die 13. Auflage des Internationalen Hermannstädter Benefizmarathons statt. Angemeldet haben sich dieses Jahr 8.953 Läufer, die für 51 Projekte laufen. Im Vorjahr waren es 6.560 Läufer, dieses Jahr ist eine zusätzliche Strecke „Pași pentru oraș” (Schritte für die Stadt) dazugekommen, wo die Teilnehmer 3,3 km durch die Altstadt gehen müssen (Laufen ist verboten). Diese Strecke wird nicht chronometriert und die zwei Gewinner werden per Tombola ermittelt.Weiterlesen

Fortsetzung einer Strategie

Neueste Sportanlage ,,Obor” eröffnet

Ausgabe Nr. 2866

Gruppenbild der jüngsten Fußballer mit Bürgermeisterin Astrid Fodor.

Die Stadtverwaltung von Hermannstadt eröffnete am 10. Mai die Sportanlage „Obor” im Beisein u. a. von Bürgermeisterin Astrid Fodor und Generaldirektor Emanuel Toma und des technischen Direktors Andrei Toma seitens der Firma SC Atlas Sport SRL aus Neumarkt, die die Arbeiten ausgeführt hat, sowie von vielen Sportliebhabern. Die neue Anlage erstreckt sich auf einer Fläche von 23.000 Quadratmetern, wobei sich die Investition auf 12,7 Millionen Lei belief. „Es ist die Fortsetzung einer Strategie, eines Konzepts”, betonte Bürgermeisterin Astrid Fodor. „Vor Jahren haben wir damit angefangen, ernsthafte Investitionen in die Sportinfrastruktur zu tätigen”.Weiterlesen

Ein großer Name

Gedankenwelt und wegweisende Errungenschaften von Dr. Carl Wolff (1849-1929)

Ausgabe Nr. 2866

Aug in Auge. Ortrun Rhein, die Leiterin des „Dr. Carl-Wolff”-Altenheims, vor der Büste des Namensgebers, einem Werk von Kurtfritz Handel aus dem Jahr 1994.                                                                       Foto: Klaus PHILIPPI

Fällt auch Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, beim Namen Dr. Carl Wolff zunächst das Altenheim am linken Ufer des Zibins in Hermannstadt ein? In den dreißig Jahren seines Bestehens hat sich dieses Haus einen Namen erworben, der für soziale Dienste auf hohem Niveau, für vorbildliche diakonische Tätigkeit und freundliche Pflege älterer oder kranker Mitmenschen steht.

Der Namensgeber des Hauses hat heuer ein Jubiläum, denn Carl (Karl) Wolff erblickte am 11. Oktober 1849, also vor 175 Jahren, in Schässburg das Licht der Welt. Aus diesem Anlass veranstaltet der Trägerverein des „Dr. Carl Wolff-Altenheims” gemeinsam mit der Carl-Wolff-Gesellschaft mit Sitz in München vom 11. bis zum 13. Oktober ein Festwochenende.Weiterlesen

Albumveröffentlichung unserer täglichen Absurdität

Gespräch mit Regisseur Botond Nagy über die Theaterpremiere von ,,Der Prozess“

Ausgabe Nr. 2866

Regisseur Botond Nagy.

Die neueste Premiere an der deutschen Abteilung des Radu-Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt wird am Freitag und Samstag (24. und 25. Mai) auf der Bühne des Theaters gezeigt. Es handelt sich um das Stück „Der Prozess“ nach Franz Kafka, in einer Adaption von Diana Nechit und unter der Regie von Botond Nagy. Über die Zusammenarbeit mit der deutschen Abteilung und die neueste Premiere führte HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit dem Regisseuren Botond Nagy folgendes Gespräch:Weiterlesen

Lange Nacht der Museen

Ausgabe Nr. 2866

26.000 Besucherinnen und Besucher haben insgesamt die Abteilungen des Brukenthalmuseums im Rahmen der Langen Nacht der Museen besucht, gab die Leitung der Einrichtung bekannt. Erwartungsgemäß wurden die meisten im Brukenthalpalais gezählt. Unser Bild: Von 18 Uhr bis 23 Uhr warteten hier ca. 16.500 Personen geduldig auf Einlass.               Foto: brukenthalmuseum.ro

 

Erbe und Familiensammlungen

Ausgabe Nr. 2866

Die Ausstellung „Erbe und Familiensammlungen: Eine visuelle Geschichte der Deutschen in Rumänien“ wurde am Freitag, dem 17. Mai, im Forumsgebäude in Hermannstadt eröffnet. Auf 30 zweisprachigen Tafeln (deutsch und rumänisch) wird der Alltag der deutschen Minderheit in Rumänien, von Schule über Feste bis zu Freizeitaktivitäten vergegenwärtigt. Die Fotos stammen aus Familiensammlungen und bebildern das bewegte Leben im 20. Jahrhundert. Die Ausstellung ist das Ergebnis der beiden Projekte „Saxonica“ und „Banatica“, die zwischen 2016-2022 in Siebenbürgen und dem Banat durchgeführt wurden. Ziel war es laut Historiker und Kurator Dr. Corneliu Pintilescu, den Alltag der Siebenbürger Sachsen und Banater Deutschen im 20. Jahrhundert zu dokumentieren. Alte Familienfotos wurden gescannt, Interviews wurden geführt, das Resultat sind zwei Ausstellungen: eine über die Siebenbürger Sachsen und eine über die Banater Deutschen. Die Ausstellung, die in Hermannstadt bis zum 16. Juni (Mo.-Fr., 10-17 Uhr) besucht werden kann, ist eine Auswahl aller Fotografien und ist in mehrere Kapitel gegliedert wie z. B.: die Kindheit, religiöses Leben, Familienalltag, die Traditionen der Gemeinschaft, die Weltkriege und die Deportation in die Sowjetunion, die Schule und die berufliche Tätigkeit. Zusammengestellt und organisiert wurde die Ausstellung innerhalb eines Workshops, an dem Geschichte-Studierende aus Temeswar, Klausenburg und Bukarest unter der Leitung von Dr. Pintilescu teilgenommen haben. Die Ausstellung ist eine Partnerschaftsveranstaltung des Siebenbürgenforums, der Evangelischen Akademie Siebenbürgen und der Vereine „Istoria din Casă-n Casă“ und „eKult“ und wird finanziell vom Departement für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung, vom Bundesland Kärnten und dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU-München gefördert.                                          

Foto: Cynthia PINTER