Trotzdem gut aufgestellt

Ausgabe Nr. 2471
 

Kerzer Landwirtschaftsverein zog Bilanz

 

Bei der Vollversammlung des Kerzer Landwirtschaftsvereins am Dienstag der Vorwoche legte dessen Vorsitzender Dipl.-Agronom Martin Szegedi einen kurzen Tätigkeitsbericht im Namen des Vorstands vor. Daraus ging hervor, dass im Jahr 2015 nicht mehr die Speisekartoffeln sondern die Sojakultur die wichtigste Einnahmequelle war. Auf 27 Hektar wurden 2.000 Kilogramm pro Hektar geerntet. Dieser Ertrag sei zwar nicht der beste, sagte Szegedi, aber er brachte die größten finanziellen Erfolge.Weiterlesen

Zu Gast in der alten Bischofsstadt

Ausgabe Nr. 2471
 

Dr. Paul-Jürgen Porr beim Paderborner Bürgermeister Michael Dreier

 

Der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien und Mitglied des Hermannstädter Kreisrates weilte auf Einladung der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft Paderborn in Paderborn und besuchte gemeinsam mit deren Vorsitzenden Dr. Günter Lobin den Bürgermeister.Weiterlesen

Trilogie Ionesco

Ausgabe Nr. 2471
 

Die Unterrichtsstunde", Die Stühle" und Die Nashörner" von Eugène Ionesco in der Regie und Choreographie von Monica Fotescu Uta führten die Tänzerinnen und Tänzer des Hermannstädter Balletttheaters unter dem Titel Trilogie Ionesco" am Mittwoch der Vorwoche auf der Bühne des Armeehauses auf. Unser Bild: Besonders dynamisch gestaltet war die Choreographie des Nashörner".                  

Foto: Fred NUSS

Requiem auf die Kirchenburg

Ausgabe Nr. 2471
 

Die Inschrift auf dem Bild ist eine der insgesamt drei an dem in die Jahre gekommenen, wenn auch relativ neuen" Kirchturm in Streitfort/Mercheasa im Repser Ländchen. Sie klingt über die Jahre wie eine Mahnung und zeugt zugleich von der Vergänglichkeit menschlicher Werke und Vorsätze: 'Den Meister kann das Werk nur loben;/Doch aller Segen kommt von Oben'. /Beschütze Vater Kirch und Thurm,/Vor Feuer und im Wettersturm;/Gib, daß wir deinen Willen thun,/So wird dein Segen auf uns ruhn! Erbaut vom Jahre 1848-1858." Wie lange der Turm noch stehen wird, weiß niemand. Der Schriftsteller und Filmemacher Frieder Schuller hatte 1976 eine Art Requiem auf die Kirchenburg in Rohrbach/Rodbav verfasst. Jene Kirche steht noch, zusammengestürzt ist der Kirchturm in Rothbach/Rotbav. Aus diesem Anlass verfasste er ein neues Gedicht. Beide Texte können Sie unten lesen:Weiterlesen

„Ein Nutzen für die Stadt“

Ausgabe Nr. 2470
 

Brukenthalschüler absolvierten Praktika bei Marquardt

 

Das bereits im vergangenen Jahr gestartete Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Brukenthalschule wurde auch dieses Jahr von Marquardt in Hermannstadt weitergeführt. Bereits drei Schülergruppen von je zehn Schülern absolvierten hier zwischen dem 15. Februar und dem 4. März einwöchige Praktika. Vergangenen Freitag verbrachten die Schüler der zweiten Gruppe ihren letzten Praktikumstag bei Marquardt, wobei die Schüler Maquetten basteln mussten, die sie dann als Andenken mitnehmen durften. Die drei Schüler, die sich im Basteln und vor allem als Praktikanten als die Besten erwiesen, wurden von Bianca Buta und Vlad Branga von der Personalabteilung mit Preisen ausgezeichnet.

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Ein mordlustiges Wrack

Ausgabe Nr. 2470
 

Premiere mit Ayckbourn-Thriller „Falsche Schlange"

 

Eine blutverschmierte Axt liegt auf der unter dem Balkon im Festsaal der Astra-Bibliothek von Alin Gavrilă eingerichteten Bühne. Beim Gong-Schlag hebt die bis dahin reglos dasitzende Schauspielerin (Anca Cipariu) diese Axt auf und rammt sie in die Kulissenwand. Ein Zeichen, dass dieses Instrument im Verlauf des Stückes noch zum Einsatz kommen wird.

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Zum Thema Bildung und Kultur

Ausgabe Nr. 2470
 

Band 31 der Kärnten Dokumentation im Spiegelsaal vorgestellt

 

Bald kann man sich in Hermannstadt, wie es so schön heißt, die Uhr  danach stellen, wenn die Kärntner Dokumentation" vorgestellt wird. Am letzten Donnerstag im Februar war es auch in diesem Jahr soweit. Vorgestellt wurde der Band 31, der Vorträge von der 25., einer Jubiläumsauflage des Europäischen Volksgruppenkongresses beinhaltet,  die 2014 in Velden am Wörthersee stattgefunden hatte.

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„Finanzielle Bildung ist unsere Priorität“

Ausgabe Nr. 2470
 

Ein Kapitalinvestorenclub wurde jüngst in Hermannstadt eröffnet

 

Ein Club der Investoren" auf dem Kapitalmarkt wurde am 23. Februar in der Avram Iancu-Aula an der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt ins Leben gerufen. Gegründet wurde der Börsenclub von der Börsenschule „Şcoala de Bursă“ in Partnerschaft mit der Bukarester Börse und der Lucian Blaga-Universität. „Die finanzielle Bildung ist unsere Priorität. Der Investorenclub ist ein lokaler Vektor, der zur Förderung der Bildung die Börse betreffend in der Gemeinschaft beiträgt“, sagte Bogdan Mugescu, Business Development und Marketingspezialist an der Bukarester Börse.  Der Hermannstädter Klub ist der achte seiner Art in Rumänien.

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Trovanten in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2470
 

Trovanten in Siebenbürgen: In Fotografien und mit einigen authentischen Exponaten stellen Günter Czernetzky und Karl Hann vom 10. März bis 7. April d. J. im Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch das Phänomen der Siebenbürgischen Trovanten (Sandsteinkonkretionen) vor. Die Vernissage findet am 10. März, 17 Uhr, im Terrassensaal statt. In Martinsberg/Şomartin im  „Krautwinkel“ im Kreis Hermannstadt, wo sich diese außergewöhnlichen Sandsteine (unser Bild) finden lassen, wird der Verein „MARTINUS Sibiu“ einen Trovantenpark einrichten. Die erstaunlichen Funde, die oftmals wie von Künstlerhand geschaffene Formen aufweisen, regen die Betrachtenden zu eigenen Assoziationen an. Dazu schreibt Doris Rothmund: „Natur ist nicht Kunst, das wissen wir. Trotzdem sehen die Trovanten, die wachsenden Steine, die es anscheinend nur in einer einzigen Gegend der Welt gibt, nicht aus, als hätte Gott oder der Zufall sie geschaffen, sondern ein heiterer Steinmetz an einem schönen Sommertag. Ihre Formen sprechen unsere Empfindungen, unseren Intellekt, unseren Geist, unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an. Sie stellen uns vor die Rätsel der Natur und lassen uns über das Wesen der Kunst nachdenken. Sie erinnern uns an Altäre, Heiligenfiguren, Wächter, Totems, Glücksbringer – auf irgendeine geheimnisvolle Weise spenden sie Trost.”                                                              Foto: Beatrice UNGAR

„Einmal Lehrerin, immer Lehrerin…“

Ausgabe Nr. 2470
 

Gespräch mit der HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar

 

Der 25. von der Schulkommission des Siebenbürgenforums veranstaltete Siebenbürgische Lehrertag, der am 24. und 25. Oktober 2015 in Hermannstadt stattgefunden hat, stand unter dem Motto „Wir sprechen Deutsch!". Den Lehrerinnen und Lehrern standen für Interviews 16 Vertreter von deutschsprachigen Einrichtungen in Hermannstadt Rede und Antwort. Einige der dabei geführten Gespräche stellten die Veranstalter auch der Hermannstädter Zeitung zur Verfügung und die Redaktion hat beschlossen, sie in loser Folge nach und nach abzudrucken. Als letztes lesen Sie im Folgenden das Gespräch mit Beatrice Ungar, seit 2005 Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, das Susanne Gramke (Neumarkt), Miklós Tencz (Ungarn), Ramona Hacman (Zeiden), Liliana Hadăr und Mihaela Hadăr (Hermannstadt), Gabriela Hălmaciu (Mediasch), koordiniert von Monika Hay (Hermannstadt), geführt haben.

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