Beeindruckende Auftritte

Studierende der Kirchenmusik aus Halle zu Gast

Ausgabe Nr. 2884

Bei dem Konzert am Samstagabend in der evangelischen Stadtpfarrkirche unter der Leitung von Rektor Prof. Peter Kopp (links, stehend) erhielten die Gäste aus Halle Unterstützung von einem kleinen Orchester mit Musikerinnen und Musikern aus Hermannstadt.

Auf ihrer Studienreise nach Siebenbürgen haben Studierende und   Lehrende der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle auch in Hermannstadt gastiert. Hier gab es gleich drei Auftritte der Gäste von der ältesten und größten der sechs in Deutschland bestehenden kirchenmusikalischen Ausbildungsstätten in Trägerschaft der Evangelischen Kirche. Weiterlesen

Die Schwerelosigkeit des Alltags

Zwei Gedichtbände von Hellmut Seiler

Ausgabe Nr. 2884

Der Autor Hellmut Seiler (Bildmitte) nimmt den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl 2024 entgegen von dem Bundesvorsitzenden Rainer Lehni (rechts) und Bundesobmann Manfred Schuller.                 Foto: Christian SCHOGER

Hellmut Seiler, geboren 1953 im siebenbürgischen Reps, hat sich längst als bedeutender Dichter und Schriftsteller etabliert. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Hermannstadt war er als Lehrer in Neumarkt am Mieresch tätig. 1988 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über, wo er neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit bis 2019 als Lehrer arbeitete. Heute lebt er als Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber in Backnang. Mit seinen Gedichtbänden „Aufhebung der Schwerkraft“ und „Dieser trotzigen Ruhe Weg“ bietet er seinen Leserinnen und Lesern eine faszinierende Reise durch die Welt der modernen Poesie.Weiterlesen

Paul-Richter-Kammerkonzert aus aktuellem Anlass

Ausgabe Nr. 2884

Zwei Quartette des siebenbürgischen Komponisten Paul Richter (1875-1950) werden am Sonntag, dem 13. Oktober 2024, um 18 Uhr in der Johanniskirche in Hermannstadt aufgeführt. Zu Gast ist das Streicherquartett „Concordia“ aus Klausenburg. Den Anlass zu dieser Soireé bildet die Spende des Musikers Hans-Peter Türk an das Landeskirchliche Museum: Das Portrait Paul Richters, geschaffen von dem bekannten Kronstädter Maler Hans Eder (1883-1955).

 

Falter, Felsen, Forschungsgeist

Erasmus+ Projekt war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2884

Mitte September startete die erste große Erasmus+-Exkursion des Göttenbach-Gymnasiums in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) – ein echtes Abenteuer für 13 Schülerinnen und Schüler mit ihren begleitenden Lehrkräften Angela Schumacher und Frederick Fisher, die sich auf den Weg nach Hermannstadt am Rande der beeindruckenden Karpaten machten. Ziel der Reise war es, die atemberaubenden Landschaften und faszinierenden Naturphänomene der Region hautnah zu erleben und zu erforschen. Vor Ort erwartete sie eine große Anzahl an Tag- und Nachtfaltern, die zum Hauptbestandteil des Projekts werden sollten. Erasmus+ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, welches Schulen innerhalb der EU finanziell unterstützt, um Exkursionen wie diese ins Ausland zu ermöglichen.Weiterlesen

Rosh Hashana 5785

Ausgabe Nr. 2884

Die Hermannstädter jüdische Gemeinde hat gemeinsam mit Gästen von nah und fern am Mittwoch den Auftakt zum Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahrsfest in dem Gemeinderaum neben der Synagoge gefeiert. Es ist das Jahr 5785 und es begann am Mittwoch nach Sonnenuntergang am ersten Tag des Monats Tishre und an dem Seder-Abend sollten u. a. Datteln, Apfelschnitten in Honig getaucht, Rote Beete, Kürbis, Karotten, Passionsfrüchte und Fischköpfe gegessen werden. Dazu ist ein guter Rotwein empfohlen. Die Anwesenden wurden von dem Vorsitzenden Gemeinde, Tiberiu Baruch, begrüßt, der auch kurz aus dem Gemeindeleben und über die Pläne zur Sanierung der Synagoge berichtete und darauf hinwies, dass die Gemeinde durch den Zuzug einer Familie größer geworden sei. Unser Bild: Gemeindemitglied Adriana Moscicki (2. v. r.) erläuterte Schritt für Schritt, was an einem Sederabend zum Rosh Hashana-Fest gegessen und getrunken werden sollte.

Foto: Beatrice UNGAR

,,Psychohygiene ist essentiell“

Gespräch mit der Schweizer Psychiaterin Dr. med. Gisela Perren-Klingler

Ausgabe Nr. 2884

Gruppenbild vor dem Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen mit den Teilnehmenden an dem von Dr. Gisela Perren-Klingler in Hermannstadt gehaltenen Kurs.                                                         Foto: Privat

Dr. Gisela Perren-Klingler hat 1992 das Institut Psychotrauma Schweiz (IPTS) gegründet. Die Initiative der Gründung ging einerseits auf das Schweizerische Opferhilfegesetz zurück, das in jenem Jahr vom Parlament verabschiedet worden war, andererseits kam damals eine große Anzahl von Flüchtlingen aus dem Balkan und aus Ruanda in die Schweiz. Infolgedessen entstand ein Netz von in der Praxis niedergelassenen Psychotherapeuten, die spezialisiert sind in der Behandlung von Überlebenden traumatischer Ereignisse. Darunter fällt auch erlebte psychische Gewalt und deren Folgen zum Beispiel Depressionen oder post-traumatische Belastungsstörungen (PTBS). Inzwischen ist das Institut ein Netz von Berufsleuten und ausgebildeten Laien in der Schweiz und im europäischen Ausland. Vor kurzem war Dr. Perren-Klingler in Hermannstadt, wo sie auf Initiative der EKR-Flüchtlingsbeauftragten Erika Klemm einen Kurs über Prävention von Zwangsprostitution vor interessierten Laien und Mitarbeitern von Sozialämtern hielt. Lesen Sie im Folgenden das Interview, das HZ-Redakteurin Beatrice U n g a r mit der Schweizer Psychiaterin Dr. Gisela Perren-Klingler geführt hat.Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2884

Ein gutes Geburtstagslied ist das Lied Nr. 357 in unserem Gesangbuch: „Ja, ich will euch tragen bis zum Alter hin, und ihr sollt einst sagen, dass ich gnädig bin.“ Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2884

Am Freitag wird Bahnhofsbrücke eröffnet

   Hermannstadt. – Die komplett erneuerte Bahnhofsbrücke ist wieder für den Kfz-Verkehr offen ab dem 4. Oktober, wobei die Arbeiten unter Verkehr noch etwa ein Monat fortgesetzt werden. Das gab am Mittwoch die Pressestelle des Hermannstädter Bürgermeisteramtes bekannt. Komplett gesperrt worden war die Brücke am 7. August d. J..

Ab 11 Uhr wird der Kfz-Verkehr auf der Brücke wieder freigegeben, nachdem das Bauunternehmen Antrepriza de Reparații și Lucrări (ARL) aus Klausenburg die Reparaturarbeiten an den Fahrwegen abgeschlossen hat.

Der Fußgängerverkehr wird ebenfalls ab heute vorübergehend auf dem Gehweg in Richtung Promenada Mall möglich sein.

Unter Verkehr sollen die Gehwege fertiggestellt, die Brüstungen erneuert, die neue Straßenbeleuchtung installiert und die seitlichen Treppen wieder instand gesetzt werden.

Desgleichen, so die Pressestelle, sollen unter der Brücke neue Parkplätze und ein Fahrradweg eingerichtet werden, neu hinzu kommen eine öffentliche Beleuchtung und ein Regenwasserkanalisationsnetz. (RS)Weiterlesen

Päpstlicher Orden

Ausgabe Nr. 2883

Papst Franziskus hat dem DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganț und seinem Parlamentskollegen Silviu Vexler, dem Abgeordneten der jüdischen Minderheit, den Piusorden (Ordine Piano) im Grad des Ritters zuerkannt. Den Vorschlag für die Auszeichnung unterbreitete Kardinal Claudiu Mureșan, der die Insignien und das Diplom am Sonntag, den 22. September, im Diözesansitz in Blasendorf/Blaj persönlich überreichte. Die beiden Abgeordneten wurden für ihren Einsatz zur Unterstützung der griechisch-katholischen (unierten) Kirche gewürdigt. Der Piusorden ist 1847 von Papst Pius IX. ins Leben gerufen worden, nach der von Papst Johannes Paul II. im Jahre 1993 durchgeführten Reform wird er im Grad des Ritters an Laien für persönliche Verdienste um den Heiligen Stuhl verliehen. „Diese Auszeichnung ist für die deutsche Minderheit eine besondere Ehre und gleichzeitig eine Anerkennung der von ihrem Abgeordneten Ovidiu Ganț im Parlament Rumäniens ausgeübte Tätigkeit, die sich nicht auf die Interessen unserer Gemeinschaft beschränkt“, erklärte der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul Jürgen Porr. Unser Bild (v. l. n. r.): Apostolischer Nuntius Giampiero Gloder, Sorina Ganț, die beiden Abgeordneten Ovidiu Ganț und Silviu Vexler, die beiden unierten Bischöfe Cristian Crișan (Blasendorf) und Claudiu Pop (Klausenburg).                       Text und Foto: DFDR

Handeln war angesagt

Groß-Alischer Altar restauriert und wiedereingeweiht

Ausgabe Nr. 2883

Der frisch restaurierte Altar wurde am 7. August d. J. wiedereingeweiht.
Foto: Hiltrud SCHULLERUS

Grund zum Feiern hatten im Anschluss an das Große Sachsentreffen 2024 auch die evangelischen Groß-Alischer von nah und fern. Am 7. August d. J. konnten sie die Wiedereinweihung des Altars in der evangelischen Kirche daselbst feiern. Lesen Sie im Folgenden die Danksagung seitens der Heimatortsgemeinschaft (HOG).

Die Wiedereinweihung unseres restaurierten Altars ist auch der krönende Abschluss der Reihe bedeutender, restaurierter und wiedereingeweihter Objekte in der evangelischen Kirche in Groß-Alisch, in den letzten zehn Jahren.Weiterlesen