Von Figaro zu La Traviata

Das Hermannstädter Opernfestival stand im Zeichen des Puccini-Jahres

Ausgabe Nr. 2886

Adrian Mărcan als Figaro und Mihai Irimia als Baron Almaviva in „Der Barbier von Sevilla“
ernteten den größten Applaus.
Foto: Cynthia PINTER

2024 ist Puccini-Jahr! Anlässlich des 100. Todestages von Giacomo Puccini hat auch die Hermannstädter Staatsphilharmonie einen der wichtigsten Komponisten aller Zeiten gefeiert, und zwar mit der unsterblichen Musik seiner beiden Opern „La Bohème“ und „Madame Butterfly“, die im Rahmen des „Sibiu Opera Festivals“ in der zweiten Oktoberwoche aufgeführt wurden. Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Georges Bizet, Gioacchino Rossini und Giuseppe Verdi vollendeten das Programm der 23. Auflage des Opernfestivals in Hermannstadt.Weiterlesen

,,Mit Liebe für die Kinder in den Herzen“

Stiftung für verlassene Kinder in Weidenbach feierte ihr 30. Gründungsjubiläum

Ausgabe Nr. 2886

Die Burzenländer Jugendblaskapelle unter der Leitung von Matthias Roos. Hier wirken auch einige Kinder mit, die derzeit in Häusern der PECA-Stiftung leben.
Foto: Beatrice UNGAR

„Die Stiftung wurde gegründet, um der Erfüllung eines Traumes eine legale Grundlage zu geben: der Traum, ein harmonievolles Zuhause für Kinder zu schaffen, die von ihrer leiblichen Familie verlassen worden sind”, erklärte eine der Gründerinnen der Stiftung für verlassene Kinder (Fundația pentru copii abandonați, kurz: PECA), Dipl.-Ing. Maria Gavriliu, anlässlich des 20. Gründungsjubiläums. Gavriliu hatte dafür ihre Stelle als Ingenieurin in einem Kronstädter Betrieb aufgegeben, und gründete 1994 gemeinsam mit der Schweizer Sonderpädagogin Sonja Kunz, die 1992 im Auftrag des Schweizer Roten Kreuzes erstmals in Kronstadt tätig war, die PECA-Stiftung. Seither konnten in den inzwischen drei Häusern in Weidenbach 60 Kinder betreut werden.Weiterlesen

Verdienstorden für Brukenthalschule

Ausgabe Nr. 2886

Aus Anlass des Weltbildungstages hat Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis einige Schuleinrichtungen aus Rumänien mit dem Bildungsverdienstorden im Rittersrang („Meritul pentru Învățământ”) ausgezeichnet als Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit für den professionellen Beitrag der Lehrkräfte zur Entwicklung Rumäniens aber auch der jeweiligen Gemeinschaften und für deren stetige Bemühungen um die Verbesserung der schulischen Tätigkeit. Es handelt sich um folgende Schulen: „Ferdinand I”-Gymnasium Bacău; „Liviu Rebreanu”-Gymnasium Bistritz, „Silvania”-Gymnasium Zalău, „Gheorghe Lazăr”-Gymnasium Hermannstadt/Sibiu, „Samuel von Brukenthal”-Gymnasium Hermannstadt. Unser Bild: Gruppenbild mit Staatspräsident Klaus Johannis und den Vertreterinnen und Vertretern der geehrten Schulen.                                                                                                         Foto: presidency.ro

Hohe Ehrung für MP Silviu Vexler

Ausgabe Nr. 2886

MP Silviu Vexler (links) und Botschafter Dr. Peer Gebauer.                                                        
Foto: Deutsche Botschaft Bukarest

Als Anerkennung für das erfolgreiche und unermüdliche Engagement für die deutsch-rumänischen Beziehungen wurde Silviu Vexler, Vorsitzender der jüdischen Gemeinden in Rumänien (FCER) und Abgeordneter der jüdischen Minderheit im rumänischen Parlament, durch Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am 10. Oktober übergab Botschafter Dr. Peer Gebauer die Auszeichnung an Silviu Vexler im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Residenz.Weiterlesen

,,Die Lebensqualität gesteigert”

Modernisierungsarbeiten an der Kreisstraße DJ 141 C abgeschlossen

Ausgabe Nr. 2886

Die Abzweigung von der Kreisstraße DJ 141 C Richtung Bogatu Român und Broșteni.                                                                               Fotos: der Verfasser

Der Hermannstädter Kreisrat hat kürzlich die Modernisierungsarbeiten an der Kreisstraße DJ 141 C abgeschlossen, die von der Grenze zum Kreis Alba bis zur Kreuzung mit der Kreisstraße DJ 107 B Törnen/Păuca-Stolzenburg/Slimnic verläuft. Die Straße durchquert das Gebiet der Dörfer Broșteni und Bogatu Român, die zur Gemeinde Törnen gehören. „Diese Zusammenarbeit war eine erfolgreiche”, freute sich Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean im Rahmen der Eröffnung im Beisein der Vertreter der Firmen die die Arbeiten ausgeführt hatten, weiteren Kollegen aus dem Kreisrat und dem Bürgermeister der Gemeinde Törnen Niculae Dancu. „Sie ermöglichte es uns, neben qualitativ hochwertigen Arbeiten, eine Fertigstellung der Arbeiten in einer Rekordzeit von sechs Monaten vor dem vereinbarten Termin”.Weiterlesen

,,…und was wird sein?“

38. Siebenbürgische Akademiewoche in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2886

Gruppenbild auf der Terrasse des Elimheims.           Foto: Manuel KRAFFT

17 Studenten und junge Leute aus Deutschland und Rumänien fanden sich bei der 38. Siebenbürgischen Akademiewoche Anfang Oktober in Michelsberg ein, um Siebenbürgen besser kennenzulernen und vor allem um Michelsberg zu erforschen. Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Et wor emol … und was wird sein?“ und wurde auch dieses Jahr vom Deutschen Jugendverein Siebenbürgen und dem Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen mit finanzieller Unterstützung des Departements für interethnische Beziehungen der rumänischen Regierung über das Deutsche Forum organisiert.Weiterlesen

11. Duathlon Challenge

Ausgabe Nr. 2886

Insgesamt 300 Läufer und Radfahrer aus ganz Rumänien haben am Sonntag an der 11. Auflage des Duathlon Challenge-Wettkampfes teilgenommen, in den Kategorien Einzel, Stafette, Family, Paralimpic Handbike 5 km bzw. Paralimpic Handbike 10 km. Die Läuferinnen und Läufer mussten eine Strecke im ASTRA-Freilichtmuseum zurücklegen, die Radfahrerinnen und -fahrer die Strecke vom Haupteingang des Freilichtmuseums bis nach Rășinari und zurück. Unser Bild: Eine Läuferin übergibt ihrer Team-Kollegin in der Kategorie Stafette den symbolischen Stab.                                                     Foto: CAB Sport

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2886

Es ist für mich eines der eindrücklichsten Lieder unseres Gesangbuches, das Lied Nr. 13 „O Heiland reiß die Himmel auf!“ Es ist meine Stimmung: ich fühle mich im Dunkel sitzend, in einer unfruchtbaren, unsentimentalen, öden Welt. Meine Seele dürstet nach Sinn und nach Leben! Wo bleibt der Lichtblick für mich, wo der Trost der ganzen Welt?Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2886

 

Astra Film-Festival beginnt am Sonntag

Hermannstadt. – Die 31. Auflage des Dokumentarfilmfestivals Astra Film findet vom 20. bis 27. Oktober in Hermannstadt statt.

Eröffnet wird das Festival mit der Premiere des Films „Tata” von Radu Ciorniciuc und Lina Vdovîi am Sonntag, dem 20. Oktober, 18 Uhr im Thaliasaal. Im Anschluss erfolgt eine Gesprächsrunde, moderiert von Amalia Enache.

Der Doku-Wettbewerb erfolgt in vier Kategorien: „Voci emergente ale documentarului“ (Neue Generation der Filmemacher), „Zentral- und Osteuropa“, „Rumänien“,  „Studenten“.

Gezeigt werden die Filme im Thalia-Saal, in der Promenada Mall (CineGold-Kino), im Dome auf dem Großen Ring und bei Astra Film Cinema am Kleinen Ring.

Im Dome können die Zuschauer Filme im Full Dome-Format sehen, wo das Bild eine 360-Grad-Ausdehnung im Horizont sowie mindestens 180 Grad über den Zenit hat und den Betrachter umgibt. Hier werden hauptsächlich Filme aus der Kategorie Astra Film Junior, für Kinder und Jugendliche gezeigt.

Im Rahmen des Festivals finden auch „DocTalks” statt, d. h. Debatten und Q&A Sessions mit den Filmemachern nach den Filmvorführungen. Für Interessierte werden auch Meisterkurse angeboten.

Die Filme für Erwachsene sind rumänisch und englisch untertitelt.

Das Programm und Karten sind unter www.astrafilm.ro/ zu finden. Ein Vollpass kostet 250 Lei, ein Kinopass 200 Lei, ein Dome-Pass 250 Lei, ein Studentenpass 100 Lei, eine Tageskarte 50 Lei und pro Film zahlt man 20 Lei im Kino und 30 Lei im Full Dome, pro Meisterkurs 20 Lei (Studenten und Rentner zahlen die Hälfte). Die Besitzer eines Abos/Tagespasses müssen einen Platz reservieren. Die Filme kann man auch online sehen, 20 Lei/Film, 250 Lei/Abo. (RS)Weiterlesen

,,Vor 80 Jahren – den Wurzeln entrissen“

Der 14. Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Österreich

Ausgabe Nr. 2885

Die Tanzgruppe „Goldregen” aus Sächsisch Regen beim Aufmarsch.

„Sorge dich nicht, der liebe Gott schützt dich und der liebe Gott ist schon längst dort, an jenem fremden Ort, wo du mit deinem Kind hinkommst.“ Dies waren die bedeutungsvollen tröstend sollenden Worte eines Tschippendorfers an sein 20-jähriges Mariechen, als diese mit ihrem einjährigen Sohn im September 1944 gemeinsam mit vielen Müttern und deren Kindern ins Ungewisse aufbrach. Niemand wusste, wohin die Reise ging, der Trennungsschmerz war unsäglich, die Erwachsenen, die sich am Bistritzer Bahnhof verabschiedeten, weinten lauter als die Kinder. Der 14. Heimattag im September in der Patenstadt der Heimatvertriebenen, in Wels, ausgerichtet vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Österreich stand ganz im Zeichen der Ereignisse vor 80 Jahren, der Evakuierung und Flucht aus Siebenbürgen. So war die Gedenkveranstaltung als Einleitung zum Heimattag diesem Geschehen gewidmet. Weiterlesen