,,70 Jahre für die Gemeinschaft“

Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland feierte Jubiläum in München

Ausgabe Nr.2647

Die Kindertanzgruppe aus Geretsried eröffnete die Festlichkeiten im Senatssaal.
Foto: Maria WEBER

Anlässlich seines 70-jährigen Bestehens wurde der  Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e. V. im Rahmen der Festlichkeiten am 26. Oktober 2019 in München nicht selten als Brückenbauer genannt, gelobt, geehrt und gefeiert.

Bei strahlendem Sonnenschein, klarem blauen Himmel und in Anwesenheit politischer und geistlicher Ehrengäste, sowie auch zahlreicher Vertreter der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft, wurde im Senatssaal des Bayerischen Landtages das Jubiläum begangen.

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,,Eine zuversichtliche Gemeinschaft“

Tagung zum 50. Gründungsjubiläum der Germanistik in Hermannstadt

Ausgabe Nr.2647

Gruppenbild mit  teilnehmenden Germanisten und Germanistinnen sowie Lehrerinnen und Lehrern vor dem Gebäude der Fakultät für Philologie und Bühnenkünste der Lucian Blaga-Universität.
Foto: Beatrice UNGAR

,,In seinen Anfängen war der Hermannstädter Lehrstuhl für Germanistik somit und zunächst nur ein Potential an Lehre und Forschung, nicht mehr, jedoch eine  –  nach ihrem Sinn und Seinsauftrag  – zuversichtliche Gemeinschaft von Lehrenden, die der germanistischen Tradition in diesem Raum viel zu verdanken hatte. Seine Gründung im Jahre 1969 fiel allerdings in eine Phase der bildungspolitischen Entwicklung, in der mehr Raum entstanden war für die ethnisch geprägte Eigenentfaltung. Und eine seiner vorgegebenen Auftragsaufgaben lag darin, gemeinsam mit den anderen Fachbereichen der neu gegründeten Hermannstädter Fakultät für Philologie und Geschichte unter den grundlegenden Veränderungen der Zeit einen kulturellen und geistigen Mittelpunkt von hoher gesellschaftlicher Relevanz zu bilden.“ Diese Worte von Prof. Dr. Gerhard Konnerth, gelten immer noch: Auch heute bilden die Hermannstädter Germanisten eine zuversichtliche Gemeinschaft allerdings viel besser und vor allem freier international vernetzt.Weiterlesen

Ein Theatererlebnis

Gastauftritt des Kronstädter Ensembles ,,DIE GRUPPE“

Ausgabe Nr.2647

Szenenfoto mit Joachim Wittstock, Mădălina Matei, Andreea Iordache, Casian Gherasim, Mădălina Coman, Irina Hoza, Alexandra Greavu, Carmen Elisabeth Puchianu (v. l. n. r.).                                Foto: Beatrice UNGAR

,,Hades. Carpatesca cum figuris“ lautet der Titel der auf einer Erzählung von Joachim Wittstock basierenden Reminiszenz,  dargestellt von dem Theaterensemble „DIE GRUPPE“ aus Kronstadt, das seit 2006 in wechselnden Besetzungen existiert, musikalisch begleitet von Teodora Ciurezu (Violine) und Paul Cristian (Keyboard) und unter der Spielleitung von  Carmen E. Puchianu. Das Stück wurde am Donnerstag der Vorwoche im Gong-Theater für Kinder- und Jugendliche zum Auftakt der Internationalen Tagung zum 50. Jahrestag der Gründung des Lehrstuhls für Germanistik in Hermannstadt aufgeführt.Weiterlesen

Siebenbürgische Kunst in Paris

Gespräch mit dem Galeristen Thomas Emmerling vom Kunsthaus 7B

Ausgabe Nr.2647

Frederich Leglise malt in seiner Werkstatt an einem der Bilder, die in seiner Ausstellung im Kunsthaus 7B zu sehen sein werden.                 Foto: Privat

Ganz Paris stand über eine Woche lang nur noch im Zeichen der Kunst für gutbetuchte Sammler und VIPs bei der FIAC (Foire Internationale d’Art Contemporain), dem Supermarkt der Superlative und dann im ,,off” bei anderen Märkten, die zivilere Preise haben, wie ,,Asia Now”, ,,Outsider Art Fair”, ,,Paris Internationale”, letztere mit junger Kunst, oder ,,Galeristes”, einem Zusammenschluss von etwas ,,menschlicheren” Galerien, die der Unerreichbarkeit des FIAC- Grals überdrüssig sind und wo auch Werke von Gherasim Luca zu sehen waren. Daneben gewinnt eine andere Form immer mehr an Gewicht, private Shows, auf persönliche Einladung. So zeigte das Kunsthaus 7B aus Michelsberg in diesem Jahr Werke vom Surrealismus bis zur Gegenwartskunst.

Claus R e h n i g, der Paris-Korrespondent der Hermannstädter Zeitung, sprach mit  dem Leiter der Michelsberger Galerie, Thomas Emmerling, der sehr froh war, in der franko-rumänischen Galerie von Paul Amarica auszustellen zwischen Bernard Buffet aber auch Künstlern aus Kronstadt und anderen Gegenden von Rumänien, wo er sich somit fast zuhause in Siebenbürgen fühlte.Weiterlesen

„An der Vernetzung und Fortsetzung der guten Zusammenarbeit interessiert“

Schulleiter von deutschen Schulen und Schulabteilungen aus Rumänien tagten in Hermannstadt

Ausgabe Nr.2647

Schulleiterin Monika Hay (stehend, links) begrüßte die Teilnehmer und Ehrengäste in der Aula der Brukenthalschule.

Zwischen dem 23. und 26. Oktober luden die drei Fachberater der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) in Rumänien – Birgit van der Leeden, Birgit Söldenwagner und Fabrice Liesegang – zur Schulleitertagung nach Hermannstadt ein. Der Einladung folgten 42 Teilnehmer. Eröffnet wurde die Tagung am vergangenen Donnerstag in der Aula der Brukenthalschule wobei als Ehrengäste Hans Erich Tischler, Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, Christine Manta-Klemens, stellvertretende Kreisratsvorsitzende sowie als Gastgeberin Monika Hay, Direktorin der Brukenthalschule dabei waren. Begrüßt wurden die Anwesenden auch von Alexander Szepesi, Direktor im Rahmen der Direktion für Minderheiten im Bildungsministerium und Sorin Giurumescu, zuständig für die Kommunikation mit den deutschen Partnern im Bildungsministerium und zugleich Vertreter des Deutschlehrerverbandes in Rumänien.

Das Entsenden von Lehrkräften aus Deutschland betreffend, gibt es einen Kurswechsel. „Schulen, die sehr lange im Programm sind, werden im Moment größere Schwierigkeiten haben entsandte Lehrkräfte zu bekommen, als Schulen, die noch nicht so lange gefördert worden sind“, erklärte Birgit van der Leeden.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr.2647

 

Internationale Tagung; Gerangel um EU-Kommissar; Ehrengast Margareta Pâslaru; Konzert ARAC; Kein Transilvania-Markt; Football Days 2019; Transylvanian Grand Prix; Entrattungskampagne; Handballer gesucht; Tursib hat neue Webseite; Volksbad im April 2020 offen; 14. Mitteleuropäische Germanistentagung; Straße nach Heltau erweitert; Mihai Constantinescu ist tot; Ars Hungarica; Erste Organentnahme 2019; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Johannis in Japan

Ausgabe Nr. 2646

Gegenbesuch: Auf Einladung von Premierminister Shinzō Abe (links) nahm Staatspräsident Klaus Johannis (rechts) zu Wochenbeginn an der Inthronisierung Seiner Majestät Kaiser Naruhito teil. Auf dem Programm stand auch eine Begegnung mit dem Premierminister, der im Januar 2018 als erster Träger dieses Amtes aus Japan Rumänien einen offiziellen Besuch abgestattet hatte. Bei dem Gespräch wurde u. a. die ausgezeichnete japanisch-rumänische Kooperation im kulturellen Bereich angesprochen, insbesondere im Rahmen des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals.   Foto: presidency.ro

 

Ergebnissen der Zusammenarbeit Dank gezollt

Das diesjährige DWS-Weinfest hat im Apfelhaus stattgefunden

Ausgabe Nr. 2646

Ein Höhepunkt des diesjährigen DWS-Weinfestes war der Auftritt der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe der Brukenthalschule, die schon bei dem Aufmarsch die Aufmerksamkeit auf sich zog und aus deren Reihen auch die Weinkönigin stammt.
Foto: Werner FINK

Das traditionelle Weinfest des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) fand in diesem Jahr am Sonntag wieder beim Apfelhaus in Michelsberg statt. „Im übertragenen Sinne können wir unser traditionelles Weinfest auch als Erntedankfest betrachten“, lauteten die Worte des DWS-Vorsitzenden Harald Friedrich, der die bei schönstem Wetter zahlreichen Gäste begrüßte. „Dies, um den fruchtbaren Ergebnissen der Zusammenarbeit Dank zu zollen“, fügte Friedrich hinzu.

Höhepunkte des Festes waren der Auftritt der Volkstanzgruppe der Brukenthalschule sowie die Wahl der Weinkönigin.Weiterlesen

Preisträgergala war Doku an sich

Die Jury des 20. Astra Film Festivals hat die besten fünf Filme gekürt

Ausgabe Nr. 2646

Regisseur Alex Brendea (links) und der originelle und entspannte Mathe-Lehrer zeigten, dass die Schule mehr sein kann und sollte.             
Foto: AFF

Bei der diesjährigen 20. Auflage des Astra Film Festivals, konnte das Publikum unterschiedliche Dokumentarfilme sehen: von jungen Regisseuren, die zum Teil eine schöne Karriere versprechen, von großen Meistern, die weltweit ihre Filme zeigen und von mehr oder weniger berühmten Regisseuren, die in den vier verschiedenen Kategorien des Wettbewerbs Filme eingereicht haben: International, Zentral- und Südosteuropa, Rumänien und DocSchool. 46 Filme wurden dieses Jahr von einer internationalen Jury bewertet, die Preise gingen nach Frankreich, Belgien, Israel, Estland und Rumänien. Viele freuten sich, dass ihre Favoriten gewonnen hatten, manche waren traurig, dass bewegende Filme es nicht geschafft hatten, einen Preis zu ergattern.Weiterlesen

Einschlafen erlaubt

Wiegenlieder aus aller Welt erklangen im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2646

Rodica Vică und Barbara Laister-Ebner begeisterten die Zuhörer im Spiegelsaal.                                                                     Foto: Cynthia PINTER

„Bei diesem Konzert ist das Einschlafen erlaubt. Wir sind Ihnen also nicht böse, wenn Sie auf der Schulter des Nachbarn einnicken.“ Eine solche Aufforderung hört man so gut wie nie in einem Konzertsaal. Doch am Montagabend schien dieser Vorschlag von Sopranistin Rodica Vică gar nicht verkehrt. Im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums erklangen nämlich Wiegenlieder aus aller Welt, gesungen von Rodica Vică in Begleitung von Barbara Laister-Ebner an der Zither. Das einstündige Konzert fand im Rahmen der Tournee „Stars In The Sky“ (Sterne am Himmel) und in der Reihe „Musica Ricercata“ statt.Weiterlesen

„Chruschtschows Kühlschrank“

26. Arbeitstreffen der Stadtgeschichte-Kommission

Ausgabe Nr. 2646

Akademiemitglied und Städtehistoriker Prof. Dr. Paul Niedermaier bei der Eröffnung der Tagung.                                                  
Foto: Roger PÂRVU

Die Kost der Mönche im Mittelalter bestand hauptsächlich aus Brot und Wein. Victualia (Luxuslebensmittel) wie Olivenöl, Feigen, Indianerstück (Truthahn) usw. gehörten zu den Gerichten, die bei der Präsentation eines sächsischen Pfarrers aufgetragen wurden. Die erste Fabrik für künstliches Eis wurde in Bukarest von dem Bürgermeisteramt gebaut. Die Zuckerfabrik in Brenndorf (Bod) war bei ihrer Eröffnung eine der modernsten in Osteuropa. „Stadt und Ernährung“ war Inhalt eines zweitägigen wissenschaftlichen Arbeitstreffens der Stadtgeschichte-Kommission in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen.  Weiterlesen