,,Unheilschwangere Wolkengebilde“

Birgit Reiner und ihre ,,Cushioned Clouds“ möbeln Wien auf  / Von Ingrid WEISS

Ausgabe Nr. 2756

Birgit Reiner (links) im Gespräch mit Ingrid Weiss.                                                 Foto: Heinz WEISS

Ob im März 2020 anlässlich der Eröffnung der Wiener Privatgalerie ART 9TEEN in der pandemiebedingten  „Watch Party“, oder als eigene Ausstellung in der Kunstgalerie 7B in Michelsberg (Herbst 2021) und jetzt hier in Wien mit den „Cushioned Clouds“ – die Bilder und Kunstinstallationen von Birgit Reiner sind hochkarätige Eyecatcher! Aber alles der Reihe nach… Bereits im Oktober 2021 stach mir bei der Durchsicht der Hermannstädter Zeitung ein kurzer Bildbericht besonders ins Auge: Thomas Emmerling präsentierte in seiner Galerie Kunsthaus 7B in Michelsberg Bilder der in Hermannstadt geborenen und jetzt in Bonn lebenden Künstlerin Birgit Reiner. Die Vernissage sei gut besucht gewesen, hieß es da, und der kurze Beitrag schloss mit dem Ausblick, dass die faszinierende Ausstellung nach dem 5. Dezember 2021 in Wien gezeigt würde. Die Location dafür wäre ebenfalls bereits fixiert: der Private Art Club ART 9TEEN im noblen Wiener Bezirk Döbling!Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2756

Fünfte Welle ,,schwappt“ übers Land

Bukarest. – Die fünfte Welle der Pandemie ,,schwappt“ über Rumänien. Täglich werden zwischen 35.000 und 40.000  Neuinfizierte gemeldet. Im Kreis Hermannstadt waren es am Mittwoch 1374, die Inzidenz lag bei 17,91 im Kreisvorort bei 28,87. Die höchste Inzidenz verzeichnete der Kreis Temesch mit 24,78.

Inzwischen wurde die ansteckendere Omikron-Variante BA.2 bereits bei 13 Personen nachgewiesen, teilte am Dienstag das Institut für Öffentliche Gesundheit in Bukarest mit. In  Dänemark, wo diese Variante dominiert, hat eine Universitätsstudie ergeben, dass der Subtyp BA.2 der Omikron-Variante dem Impfschutz viel geschickter ausweiche als alle bisher entdeckten und im Umlauf befindlichen Varianten des Coronavirus. Geimpfte Personen würden allerdings das Virus nicht so leicht übertragen wie ungeimpfte. Desgleichen erklärten die Wissenschaftler aus Kopenhagen, dass Personen mit Drittimpfung, so genannte ,,Geboosterte“, diesen Subtyp in noch geringerem Maße verbreiten würden als Personen mit dem vollen Impfschutz (Erst- und Zweitimpfung). (BU)Weiterlesen→

Endlich Schnee in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2755

Am Sonntag, dem 23. Januar, hat es in Hermannstadt gehörig geschneit, ebenfalls an diesem Tag wurde um 6.30 Uhr in Elisabethstadt/Dumbrăveni mit minus 20 Grad Celsius die bisher niedrigste Außentemperatur seit Winterbeginn gemessen. Dienstag, den 25. Januar, zog Hermannstadt nach, hier wurde um 8 Uhr morgens die gleiche Außentemperatur gemessen. In den Fogarascher Bergen herrscht bei über 2000 m  Lawinen-Warnstufe 5. Im Buleakessel maß die Schneedecke am Sonntag zweieinhalb Meter. Im Erlenpark waren am arbeits- und schulfreien Montag, dem 24. Januar, Kinder mit Schlitten aber auch Fußgänger zu sehen.                                       Foto: Fred NUSS

 

,,Vom Morden des reichen Mannes“

Thomas Perle und sein Stück ,,ein jedermann“

Ausgabe Nr. 2755

Jedermann im siebenbürgischen Salzburg: Die Premiere des Stücks ,,ein jedermann“ (rum. ,,domnul iedeman”) von Thomas Perle hat am Donnerstag der Vorwoche an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters stattgefunden und erntete Stehapplaus. Das Stück spielt in Salzburg/Ocna Sibiului bei Hermannstadt, wohin sich Jedermann, von den rumänischen Bediensteten ,,domnul iedeman“ genannt, mitsamt Familie und Belegschaft eingekauft hat und von einem Skigebiet ganz wie in Österreich träumt. Unser Bild (v. l. n. r.): Szenenfoto mit  den beiden Trobairitzen Theodora Sandu und Johanna Adam,  Fabiola Petri als ,,Frau Jedermann“, Ali Deac als Universalpriester und Benedikt Haefner als Jedermann.                                                             Foto: Dragoș DUMITRU

Nach der ausgezeichneten Produktion ,,LIVE“ (2020, Regie: Bobi Pricop) kehrte der aus Oberwischau in der Zips stammende und in Wien lebende Dramatiker Thomas Perle mit einer scharfen und auf den rumänischen Kontext abgestimmten Adaption eines der Referenztexte des österreichischen Theaters – „Jedermann“ (ein Text von Hugo von Hoffmannstahl aus dem Jahr 1911) – an die deutsche Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters zurück. Das explizit gesellschaftskritisch und mit Lokakolorit versehene Stück „ein jedermann/domnul iedeman“ wurde von dem slowakischen Regisseur Dávid Paška inszeniert und hatte am 20. Januar Premiere im Rahmen eines Minifestivals der deutschen Abteilung. Im Vorfeld der Premiere sprach HZ-Redakteurin Beatrice U n g a r mit Thomas Perle.Weiterlesen→

,,Wir sind wieder wer, aber wer“?

Forschungs- und Kooperationsprojekt zu den Deutschen in Rumänien geplant

Ausgabe Nr. 2755

Blick in den Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums beim Arbeitstreffen, das in hybridem Format stattgefunden hat.                                                                                  Foto: die Verfasserin

Der Arbeitstitel eines Forschungs- und Kooperationsprojekts, das die Münchner Kammerspiele gemeinsam mit dem Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater planen, lautet ,,deutsch sein“, der Untertitel – gestützt auf den bekannten Spruch  ,,Mir wëlle bleiwe wat mir sinn“ – ,,wir sind wieder wer, aber wer“. Ein erstes Arbeitstreffen der Projektpartner und möglichen Unterstützern hat am Freitag im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt stattgefunden.Weiterlesen→

WGT 2022: ,,Zukunftsplan: Hoffnung“

Frauenarbeit der EKR veranstaltete wieder Multiplikatorinnenwerkstatt

Ausgabe Nr. 2755

Die Teilnehmerinnen beim Gruppenbild auf Abstand auf der Terrasse des Neubaus des Elimheims in Michelsberg.          Foto: Beatrice UNGAR

Der Weltgebetstag (WGT) steht in diesem Jahr unter dem Motto ,,Zukunftsplan: Hoffnung“ und die Gottesdienstordnung wurde von Christinnen aus drei Ländern verfasst: 2017 wurden England, Wales und Nordirland (EWNI) auf der internationalen Konferenz in Brasilien als Weltgebetstagsländer für 2022 gewählt. Die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien veranstaltete dazu am 15. Januar im Elimheim in Michelsberg eine landesweite  Werkstatt  für WGT-Multiplikatorinnen. Weiterlesen→

,,Unser Weg ins Altreich“

Buchvorstellung im Schillerhaus in Bukarest

Ausgabe Nr. 2755

Christiane Cosmatu präsentiert den Band.Foto: Christel UNGAR

Der 18. Januar 2022 war ein besonderer Tag für das Friedrich-Schiller Kulturhaus in Bukarest mit der Vorstellung eines Sonderbandes mit dem Titel „Unser Weg ins Altreich“. Während der Pandemie war es schwieriger, solche Veranstaltungen zu organisieren, aber alles begann mit der Initiative des Vorsitzenden Regionalforums Altreich des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Dr. Klaus Fabritius, der die Idee hatte, ein Buch herauszugeben, das eine heftige Quelle der Begeisterung bei kommenden Generationen auslösen sollte. Die Veranstaltung selbst umrahmte virtuos mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart das Klavierduo Ana und Marius Boldea. Beide sind derzeit Doktoranden an der Nationalen Musikakademie in Bukarest und werden in diesem Jahr weitere Auftritte haben, bei denen sie Musik mit Theaterkunst verknüpfen werden.Weiterlesen→

,,Ein großes Herz am richtigen Platz“

Der Verein Humanitäre Hilfe Overath plant Hilfsaktion für Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2755

Norbert Kuhl (stehend) von der Humanitären Hilfe Overath berichtet von den Hilfsaktionen des Vereins. Sitzend am Tisch (v. l. n. r.): MP Constantin Șovăială, Victor Leția, Manfred Wessling, Florian Eschbach, Robert Egli.                                                                                Foto: der Verfasser

Am Freitag, dem 14. Januar setzten sich im Piano Cocktail Gastro Pub etwa 20 Personen zusammen, Menschen mit Erfahrung im Organisieren von Hilfstransporten oder Verteilung von Hilfsgütern sowie Vertreter von verschiedenen Unternehmen und Institutionen, um einen Hilfskonvoi nach Hermannstadt zu planen. Dabei war auch der Hermannstädter Parlamentarier Constantin Șovăială, der ebenfalls seine Unterstützung zusagte. Der Hilfstransport soll aus acht Lkws bestehen und Ende März d. J. in Hermannstadt eintreffen.Weiterlesen→

,,Ausgebrummt und abgeblüht?“

Schulpartnerschaft zum Thema Insektensterben

Ausgabe Nr. 2755

Studiendirektor Bernd Schumacher (stehend) bei seiner Präsentation im Biologielabor des Hermannstädter Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums.                             Foto: Beatrice UNGAR

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Ausgebrummt und abgeblüht? – Insektensterben in Mittel- und Osteuropa“ haben die Alfred-Delp-Schule im rheinland-pfälzischen Hargesheim und das Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt eine Schulpartnerschaft geschlossen, bei der die Lage der Insektenpopulationen aus den beiden ähnlichen Regionen beobachtet und verglichen wird.Weiterlesen→