Astrafilm-Gewinner stehen fest

Die besten Dokus beim Astrafilm-Festival wurden preisgekrönt

Ausgabe Nr. 2696

Szene aus dem preisgekrönten Dokumentarfilm ,,Long Live Love“ von Sine Skibsholt.

Die Liste mit den besten Dokumentarfilmen, die bei der Online-Auflage des diesjährigen Astrafilm-Festivals gezeigt wurden, wurden am Montag veröffentlicht. Rund 3.000 Dokus haben die Organisatoren zugeschickt bekommen, 37 davon wurden online gezeigt. Trailer der Gewinnerfilme, mit Infos zur jeweiligen Jury und kurzen Dankesworten sind unter youtu.be/PXs1kW1etRM zu finden.Weiterlesen

Ermutigung für die Stadtverwaltung

Hermannstadt im Top 5 der attraktivsten Städte in Rumänien

Ausgabe Nr. 2696

Mit wie viel Herzblut Astrid Fodor (rechts) bei der Sache ist, konnte man in der deutschen AKZENTE-Sendung am Donnerstag der Vorwoche, dem 22. Oktober, erleben, in der Christel Ungar-Țopescu (links) die wiedergewählte Bürgermeisterin interviewt und durch die Stadt begleitet (auf unserem Bild unter den Arkaden des Schatzkästleins). Unter www.tvrplus.ro kann man die Aufzeichnung der Sendung sehen. Foto: Beatrice UNGAR

Eine schlechte und einige gute Nachrichten bestimmten das Leben der Hermannstädter in diesen Tagen. Die schlechte ereilte die Bevölkerung am Freitagabend. Da die Anzahl der mit dem neuen Coronavirus Infizierten die Obergrenze erreicht hatte, verordnete der Präfekt Mihai Crețu, dass die Schulen und Restaurants (Innenräume) bis zum 6. November um Mitternacht geschlossen werden müssen, dazu wurden auch alle in Innenräumen geplanten Kulturveranstaltungen abgesagt und im öffentlichen Raum die Maskenpflicht eingeführt. Die wichtigste gute Nachricht war das Urteil des Hermannstädter Landgerichts, demzufolge die wiedergewählte und vom Amtsgericht Hermannstadt zunächst nicht validierte Bürgermeisterin Astrid Fodor ihr Amt antreten darf.Weiterlesen

Aus der Versenkung geholt

Sonderausstellung im Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2696

Camille Dufour (1841–1933): Waldlandschaft, ca. 1865–1890, Öl auf Holz.

In der Gemäldesammlung des Brukenthalmuseums befinden sich außer den schon bekannten Gemälden von Künstlern der europäischen Malschulen des 15.-18. Jahrhunderts auch ca. 50 Werke aus dem 19. Jahrhundert aus österreichischen, deutschen, französischen und russischen Malschulen. Diese wenig oder noch gar nicht erforschten und öffentlich zugänglichen Werke bilden den Kern der Sonderausstellung, die unter dem Titel ,,Interferenzen. Europäische und rumänische Malerei aus dem 19. Jahrhundert in der Sammlung des Brukenthalmuseums“, die noch bis Ende Oktober im Multimediasaal im Blauen Stadthaus zu besichtigen ist.Weiterlesen

weiterleben, weitergehen, weiterarbeiten

Zur Pfarrklausur der EKR im Herbst 2020 / Von Elfriede DÖRR

Ausgabe Nr. 2696

Sitzungsort war der gepflasterte Platz vor dem Haus. Foto: Angelika BEER

Es hört auf zu regnen. Sofort nimmt jeder einen Stuhl und geht mit diesem raus. Die Tagung beginnt. Pfarrer und Pfarrerinnen der Evangelischen Kirche A. B in Rumänien treffen sich zur Herbstklausur im Elimheim in Michelsberg. Sitzungsort wird der gepflasterte Platz vor dem Haus, dort, wo sonst die Autos parken. Die Vorträge sind kurz und knapp, die Einführungen wenig ausschweifend, die Gruppenarbeiten häufig, und im Gehen. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2696

Luftaufnahme von Hermannstadts Altstadtzentrum, in der Mitte die Heltauergasse.             Foto: Focus Photos

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Verlängerung des Alarmzustands in Rumänien und der damit bestehenden Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ-Redaktion vorläufig keinen Publikumsverkehr haben. Wer Abonnements und Anzeigen bezahlen möchte, kann das per Banküberweisung oder zwischen 9 und 14 Uhr am 2. Fenster links vom Redaktionseingang. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die Redaktion

 

  1. Auflage Red Bull Romaniacs

Hermannstadt. – Die 17. Auflage des Hard-Enduro-Rennens Red Bull Romaniacs findet derzeit unter dem Motto „Vertical Madness” vom 27. bis 31. Oktober statt.  Dafür ist der Parkplatz am Theatermarkt bis einschließlich Sonntag, den 1. November, 23 Uhr, gesperrt.  Dieses Jahr hat der Prolog nicht mehr stattgefunden, auch beim Finish darf das Publikum die Riders nicht mehr erwarten. Nähere Infos unter www.redbullroma niacs.com. (RS)Weiterlesen

Astrid Fodor nicht validiert

Wiedergewählte Bürgermeisterin kämpft um ihr Amt

Ausgabe Nr. 2695

Bürgermeisterin Astrid Fodor.    Foto: Beatrice UNGAR

Das Hermannstädter Amtsgericht hat am vergangenen Freitag die Validierung im Amt der am 23. September wiedergewählten Bürgermeisterin Astrid Fodor verweigert, nachdem die Nationale Integritätsbehörde (ANI) bekannt gegeben hat, dass Fodor wegen eines Zustandes der Unvereinbarkeit für drei Jahre kein öffentliches Amt innehaben darf, weil sie in der Zeitspanne 27. September 2012 – 3. Juli 2014 als Vizebürgermeisterin von Hermannstadt auch ehrenamtlich Mitglied im Verwaltungsrat des Brukenthallyzeums und  dem des Kindergartens Nr. 37 gewesen ist. Weiterlesen

„Im Namen meiner rumänischen Mitbürger“

Die Stadt Magdeburg ehrte Klaus Johannis mit dem Kaiser-Otto-Preis

Ausgabe Nr. 2695

Der Laudator, Bundesaußenminister Heiko Mass, Oberbürgermeister Lutz Trümper und Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis (v. l. n. r.) bei der Preisverleihung am 14. Oktober d. J. im Dom Sankt Mauritius und Katharina zu Magdeburg.                                   Foto: Andreas LANDER

Mit dem diesjährigen Kaiser-Otto-Preis ausgezeichnet wurde am vergangenen Mittwoch, den 14. Oktober, Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis im Dom Sankt Mauritius und Katharina zu Magdeburg. Klaus Johannis reiht sich nun neben großen Europäern wie Richard von Weizsäcker, Angela Merkel und Federica Mogherini (ehemalige Außenbeauftragte der EU) ein. Seit 2005 vergibt die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt den nicht dotierten Preis an Personen und Organisationen für herausragende Verdienste um den europäischen Einigungsprozess und die Verständigung unter den Völkern. Weiterlesen

Kürbisbacken

Ausgabe Nr. 2695

Die Neppendorferinnen Renate Köber, Maria Rastel, Elisabeth Rosenauer und Sara Konnerth (v. l. n. r.) zeigten am Samstag im Gehöft eines siebenbürgisch-sächsichen Weinbauern aus Kleinschelken im Freilichtmuseum, wie Kürbis im Backofen gebacken wird, bereiteten einen entsprechend dem Erntedankfest geschmückten Gabentisch im Innenraum des Hauses vor und ließen die Besucher Fettbrot kosten.                                     Foto: Fred NUSS

Von Schentzel bis Schnappzagelchen

Band 11 des Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuchs erschienen

Ausgabe Nr. 2695

Sigrid Haldenwang (Bearbeiterin): Siebenbürgisch-Sächsisches Wörterbuch. Band 11. Rumänischer Akademieverlag Bukarest/Böhlau Verlag: Wien/ Köln/Weimar, 2020, 214+LXXXVIII Seiten, ISBN 978-973-27-3215-1/918-3-412-51981-0. Der Band ist erhältlich im Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften Hermannstadt (Bdul. Victoriei 40, 550024, Tel. 0269-21.26.04) und beim Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (Str. Gen. Magheru 1-3, 55185, Tel. 0269-21.54.17).

Kein geringerer als der bedeutende Philosoph, Historiker und Sprachforscher Gottfried, Wilhelm Leibniz ist es gewesen, der Ende des 17. Jahrhunderts den Wunsch geäußert hatte, eine Sammlung siebenbürgisch-sächsischer Wörter zu erhalten. Diese Sammlung sollte ein Hilfsmittel zur Lösung wichtiger geschichtlicher Fragen sein, die zu jener Zeit die geschichtliche Forschung bewegte. Dazu gehörte die Frage, woher die deutschen Siedler Siebenbürgens stammen, welches ihre eigentliche Urheimat ist. Diese suchte man mit Hilfe der Sprachforschung zu lösen. Der Wunsch des Sprachforschers geht jedoch erst in der zweiten Hälfte des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Erfüllung, ein Zeitraum in dem zunächst handschriftliche Wortschatzsammlungen entstehen. Den Beginn der gedruckten siebenbürgisch-sächsischen Wörterbuchproben und -vorarbeiten finden wir aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.Weiterlesen

Das „G“ in LGBTQ

Erstes Pride in Hermannstadt stattgefunden

Ausgabe Nr. 2695

2019 gingen 10.000 Menschen zur Pride-Parade in Bukarest auf die Straße. Mottos wie „Love is Love“ (Liebe ist Liebe) prägten die Veranstaltung.   Foto: Reuters

„Einer von zehn Menschen weltweit ist homosexuell”. Diese Aussage kommt in dem Theaterstück „Öröm és boldogsag“ („Freude und Glück“) von Csaba Szekely vor und wurde einer allgemein bekannten Statistik entnommen. Das Theaterstück wurde im Rahmen des ersten LGBTQ+ Kulturfestivals „Sibiu Pride“ gezeigt, das dieses Jahr vom 15. bis 17. Oktober zum ersten Mal in Hermannstadt stattgefunden hat. Geplant war ein Kulturprogramm, doch wegen der Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind, wurde „Sibiu Pride“ online abgehalten. Alle Veranstaltungen waren kostenlos, man musste sich jedoch mit Namen und E-Mail-Adresse auf einer Webseite einloggen, um sich Filme und Theaterstücke ansehen zu können.Weiterlesen

38 Filme zur Auswahl im Angebot

2. Etappe des Astrafilm-Festivals 2020: Dokumentarfilme online bis Sonntag zu sehen

Ausgabe Nr. 2695

 

Szene aus dem Film „Garagenvolk“ von Natalija Yefimkina.      Foto: AFF

Die 21. Auflage des Dokumentarfilmfestivals „Astrafilm“ hat heuer zwei Etappen. Die erste fand im Freien zwischen dem 4. und 13. September an verschiedenen Orten in Hermannstadt statt. Der zweite Teil hat am 6. Oktober begonnen und dauert noch bis Sonntag, dem 25. Oktober, und ist ausschließlich online, im Internet zu sehen. Gezeigt werden Filme aus folgenden Kategorien: „Voci emergente ale documentarului“ (Neue Generation der Filmemacher), „Zentral- und Osteuropa“, „Remember competiția România“,  „AFF Memorabilia“ und „Eveniment“.Weiterlesen

„Das Beste aus der gegebenen Situation machen“

Onlinepressekonferenz der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT)

Ausgabe Nr. 2695

S. E. Botschafter Cord Meier-Klodt.Foto: der Verfasser

Vergangenen Montag fand die jährliche Pressekonferenz der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) dieses Mal erstmals online statt. Die beiden Hauptredner waren  Cord Meier-Klodt, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest, und Cristian Sallai, Marketingleiter der DZT. Als Direktor des Regionalbüros in Belgrad ist Sallai zuständig für sechs Länder aus denen Besucher nach Deutschland reisen, darunter auch Rumänien. Gesprochen wurde über die aktuelle Lage in der Tourismusbranche in Deutschland und die verschiedenen Strategien, mit der die DZT die Krise zu überbrücken versucht. Der Fokus liegt in diesen schwierigen Zeiten eher auf Natur und Erholung. Die Tourismusbranche ist schließlich in Deutschland der größte Arbeitgeber.Weiterlesen