Ermutigung für die Stadtverwaltung

Hermannstadt im Top 5 der attraktivsten Städte in Rumänien

Ausgabe Nr. 2696

Mit wie viel Herzblut Astrid Fodor (rechts) bei der Sache ist, konnte man in der deutschen AKZENTE-Sendung am Donnerstag der Vorwoche, dem 22. Oktober, erleben, in der Christel Ungar-Țopescu (links) die wiedergewählte Bürgermeisterin interviewt und durch die Stadt begleitet (auf unserem Bild unter den Arkaden des Schatzkästleins). Unter www.tvrplus.ro kann man die Aufzeichnung der Sendung sehen. Foto: Beatrice UNGAR

Eine schlechte und einige gute Nachrichten bestimmten das Leben der Hermannstädter in diesen Tagen. Die schlechte ereilte die Bevölkerung am Freitagabend. Da die Anzahl der mit dem neuen Coronavirus Infizierten die Obergrenze erreicht hatte, verordnete der Präfekt Mihai Crețu, dass die Schulen und Restaurants (Innenräume) bis zum 6. November um Mitternacht geschlossen werden müssen, dazu wurden auch alle in Innenräumen geplanten Kulturveranstaltungen abgesagt und im öffentlichen Raum die Maskenpflicht eingeführt. Die wichtigste gute Nachricht war das Urteil des Hermannstädter Landgerichts, demzufolge die wiedergewählte und vom Amtsgericht Hermannstadt zunächst nicht validierte Bürgermeisterin Astrid Fodor ihr Amt antreten darf.

 

Gute Nachrichten gab es auch im Vorfeld dieses am Dienstag ergangenen Urteils. Hermannstadt gehört nämlich laut einer in diesem Sommer von der Weltbank und dem rumänischen Ministerium für Entwicklung erstellten Studie über die Lebensqualität in den Städten Rumäniens zu den fünf Städten mit der besten Lebensqualität.

Die Studie fußt auf einer im Zeitraum 1. Juli – 15. August 2020 durchgeführten Umfrage, an der 13.000 Personen aus 41 repräsentativen rumänischen Städten teilgenommen haben.

Auf die Frage, welches die attraktivste Stadt in Rumänien sei, belegte Hermannstadt nach Großstädten wie Temeswar, Klausenburg, Kronstadt und Bukarest den fünften Platz fast punktegleich mit Rumäniens Hauptstadt.

Den 3. Platz belegte Hermannstadt bei der Frage nach den Bemühungen der Behörden in Sachen Umweltschutz und Kampf gegen die Umweltverschmutzung, den 4. Platz in Sachen Verwaltungsarbeit und Respekt für die Meinung der Bürger und Achtung ihrer Bedürfnisse, den 5. Platz im Bereich der Wohnbedingungen (Zugang zu Dienstleistungen, Freizeit), den 6. Platz bei der Entwicklung des Nahverkehrs und der Verbindungen zu anderen Städten im In- und Ausland sowie bei der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und den Investitionen in aktuelle Technologien und Innovation.

Bürgermeisterin Astrid Fodor betrachtet die Ergebnisse dieser Studie als Ermutigung für die Stadtverwaltung, ihre bisherige Tätigkeit weiterzuführen und auch neue Wege zu wagen, heißt es in einer diesbezüglichen Pressemitteilung.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

 

 

 

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