Über sächsische Keramik

Ausgabe Nr. 2733

Vortrag und Workshop im Deutschen Forum

Gertrud Krech (links) begrüßte die Anwesenden im Spiegelsaal und gab Dr. Karla Roşca (rechts) das Wort. Fotos: die Verfasserin

Die siebenbürgisch-sächsische Keramik im Mittelpunkt hatte der Vortrag von Museografin Dr. Karla Roșca am vergangenen Freitag im Forumshaus, gefolgt von einem Ton-Workshop mit dem Hermannstädter Verein Tonal.

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Red Bull Romaniacs

Ausgabe Nr. 2733

Die 18. Auflage der Hard Enduro Rallye „Red Bull Romaniacs“ hat vom 27. bis 31. Juli unter dem Titel „Vertical Madness Reloaded“ stattgefunden. Die Sieger sind: Gold-Klasse: Manuel Lettenbichler (Deutschland/KTM); Silver-Klasse: Nick Fahringer (USA); Bronze-Klasse: Artem Kuncevich (Belarus); Iron-Klasse: Tjaša Fifer (Slowenien, erste Frau mit Klassensieg beim Red Bull Romaniacs); Atom-Klasse: Dmitry Akhmanaev (Russland). Mehr Informationen sind auf der Homepage www.redbullromaniacs.com zu finden. Unser Bild: Manuel Lettenbichler (Deutschland) feierte seinen dritten Sieg in der Gesamtwertung der Gold-Klasse.

Foto: Mihai ȘTEȚCU

 

Projekt „Saubere Arktis“ in Murmansk

Ausgabe Nr. 2733

Mehr Nachhaltigkeit, Öko-Ehrenamt und Förderung einer Umweltkultur


Einige der 500 Freiwilligen, die an der Aktion „Garten der Erinnerung“ (russ. Sad Pamjati) im Jahr 2020 teilgenommen haben, die dem 75. Jubiläum des Weltkriegsendes gewidmet war. Fotos: Ekaterina MAKAROVA

Umweltprobleme sind omnipräsent und natürlich auch in Russland ein wesentliches Thema. Die Erstarkung des ökologischen Denkens ist der Motor für die Entstehung der Idee des Öko-Ehrenamtes. Das Öko-Ehrenamt gründet auf freiwilligen Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes, die auf die Verbreitung einer Umweltkultur in der Gesellschaft abzielen. Das Öko-Ehrenamt ist eine der interessantesten Formen von Freiwilligenarbeit und seine Förderung ist besonders relevant und vielversprechend in ganz Russland, einschließlich in der Arktis.

In den arktischen Regionen werden Umweltprobleme von der Bevölkerung sensibler als in anderen Gebieten Russlands wahrgenommen. Davon zeugt das Projekt ,,Saubere Arktis“.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2733

Acht deutsche Lyzealklassen

Hermannstadt. – Die Aufnahme für die 9. Klasse des Schuljahres 2021/2022 an den Lyzeen ist abgeschlossen. An dem Samuel von Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt kommen 97 der insgesamt 104 in die vier Klassen aufgenommenen Schüler aus Hermannstadt. Davon sind 46 Absolventen der Brukenthalschule, 31 der Nicolae-Iorga-, 9 der Caragiale-, 7 der Goga-, 3 der Onisifor-Ghibu-Schule und 1 von der Schule Nr. 4. Drei Schüler kommen aus Mediasch. Aus anderen Kreisen kommen insgesamt vier Schüler, 2 aus Sächsisch-Reen, 1 aus Fo-
garasch und 1 aus Reps. Die letzte Aufnahmenote an der Mathematik-Informatik-Klasse war 9,32, an den zwei Naturwissenschaften-Klassen 9,16 und an der Philologie-Klasse 8,75.

Am Onisifor-Ghibu-Lyzeum gibt es zwei deutsche Klassen mit je 28 Plätzen. Die letzte Aufnahmenote an der Philologie-Klasse war 7,46, bei der Naturwissenschaften-Klasse 7,67.

Auch am Pädagogischen Lyzeum gibt es zwei deutsche Klassen mit je 28 Plätzen. Die letzte Aufnahmenote an der Päda-Klasse war 8,35, an der Philologie-Klasse 7,53. (BU)

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Erinnerungsort und Identifikationsfigur

Feierlichkeiten rund um den 300. Geburtstag des Barons Samuel von Brukenthal

Ausgabe Nr. 2732

Den Festakt im Innenhof des Brukenthalpalais umrahmte mit Werken zweier Lieblingskomponisten Brukenthals, Carl Friedrich Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann, das als Bläserquintett zusammengesetzte Collegium Musicum Brukenthal (v. l. n. r.): Szilárd Kelemen (Horn), Szabolcs Tarcsi (Horn), Maximilian Braisch (Fagott), Mihai Bădiță (Klarinette) und Theresa Braisch (Klarinette).Foto: Beatrice UNGAR

,,Wodurch aber Brukenthal zu einem dauerhaften Erinnerungsort und zu einer Identifikationsfigur wurde, das ist die Stiftung seiner umfangreichen und wertvollen Sammlungen zu einem öffentlichen Museum mit Bibliothek in gemeinschaftlichem Besitz mit Prägekraft bis heute“.  Diese Worte stehen in der Einleitung zu dem Heft der Wanderausstellung ,,Ein früher Europäer“, die aus Anlass des 300. Geburtstags von Baron Samuel von Brukenthal von dem Deutschen Kulturforum östliches Europa Potsdam in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern erstellt und von der beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde.Weiterlesen

Gestohlenes Kreuz gefunden

Ausgabe Nr. 2732

Die Evangelische Kirchengemeinde Heltau gibt bekannt, dass das Vortragekreuz am Dienstag, dem 27. Juli 2021, den Vertretern der Kirchengemeinde in unversehrtem Zustand überreicht wurde. Als ältester kunsthistorischer Gegenstand der Siebenbürger Sachsen und ihrer Kirche hat das Vortragekreuz für die Heltauer Gemeinde einen hohen emotionalen Wert. Nach professioneller Begutachtung wird seine Entstehung in das 12. oder 13. Jahrhundert eingeordnet, was mit der Zeit der Einwanderung deutscher Siedler übereinstimmt. Nach einer Restaurierung 1990 in Deutschland wurde das Vortragekreuz im Heimatmuseum der Heltauer Kirche und später im „10 Jahrhunderte Kulturgeschichte“-Museum ausgestellt. Von hier wurde es am 30. Juni 2016 entwendet. Nach fünf Jahren des Hoffens und Bangens ist das Vortragekreuz dank des professionellen Einsatzes der rumänischen Polizei wiedergefunden und den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben worden. Unser Bild (v. l. n. r.): Stadtpfarrer Zoran Kézdi, Polizeihauptmann Radu Părean und Kurator Johann Krech bei der Übergabe im Sitz der Polizei des Kreises Hermannstadt.                                                             Foto: IPJ Hermannstadt

,,Er besteht nur aus Essenz“

Dr. Hans Peter Türk nahm die Honterus-Medaille 2020 entgegen

Ausgabe Nr. 2732

Dem Komponisten und Musikwissenschaftler Dr. Hans-Peter Türk (Bildmitte) überreichten im Rahmen einer eindrücklichen Feierstunde am Montag im Spiegelsaal des Forumshauses der DFDS-Vorsitzende Martin Bottesch (links) und Bischof Reinhart Guib die Honterus-Medaille, die seit 2013 das Siebenbürgenforum gemeinsam mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien verleiht. Die musikalische Umrahmung gestalteten Ursula und Kurt Philippi, die auch die Laudatio auf den geehrten hielten. Foto: Beatrice UNGAR

Ein Oratorium zum Gedenken an die Russlanddeportation im Januar 1945, an dem er seit mehr als 20 Jahren gearbeitet hat, habe er nun fertiggestellt, sagte Dr. Hans Peter Türk in seiner Dankesrede.  Der am 27. März 1940 in Hermannstadt geborene Musikwissenschaftler und Komponist, der nach seinem Musikstudium in Klausenburg ein neues Zuhause gefunden hat,  wurde nämlich am Montag im Rahmen einer Feierstunde mit der Honterus-Medaille, die vom Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen und der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien für besondere Verdienste für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen verliehen wird, ausgezeichnet. Ursprünglich sollte die Medaille beim Sachsentreffen 2020 überreicht werden, da diese Veranstaltung aber abgesagt werden musste und schließlich im online-Format stattgefunden hat, musste ein anderer Termin gefunden werden.

Das Musikerehepaar Ursula und Kurt Philippi hielt dabei eine eindrückliche zweiteilige Laudatio auf den Geehrten. Lesen Sie im Folgenden die beiden Teile:Weiterlesen

Neuerscheinung

Ausgabe Nr. 2732

Siebenbürgischer Kalender 2022 von Hermann Fabini, herausgegeben von Patrimonium Saxonicum – Stiftung zur Erhaltung des sächsischen Kulturerbes in Siebenbürgen, ISBN 377336. Das Titelbild zeigt die Fogarascher Senke. Der Kalender ist ausgestattet mit Bildern aus den Ortschaften Bogeschdorf, Mediasch, Schäßburg, Deutsch-Weißkirch, Birthälm, Leschkirch, Beclean/Badlinen, Henndorf, Radeln, Hetzeldorf, Großprobstdorf, Fogarasch, auf bewährte Weise mit erklärenden Texten von Architekt Dr. Hermann Fabini und handverlesenen Zitaten, u. a. von dem Astrophysiker Arnold Benz und dem Schriftsteller Hans Bergel.

Töpfern, Schlemmen, Fachsimpeln

Streiflichter von der 9. Auflage des Töpfertriathlons „Schön. Keramisch. Nützlich.”

Ausgabe Nr. 2732

Im Freilichtmuseum wurde am Sonntag nach dem Gottesdienst das Haus samt Haushalt aus Spermezeu, Bistritz/Bistrița Năsăud eingeweiht und für das Publikum eröffnet. Das neue Haus, das aus der Zwischenkriegszeit stammt, befindet sich in der Nähe der Kirche aus Bezded und ist sehenswert, denn es ist Bischofshaus, gestiftet von Macarie, dem rumänisch-orthodoxen Bischof von Nordeuropa (in Hintergrund). Das Haus wurde von Bischof Macarie nach der Messe auch eingeweiht, zusammen mit einem Priester- und Diakonrat. Danach wurden Ernte-Traditionen – Tänze und Lieder – von einem Ensemble gezeigt, gefolgt von einer Verkostung einiger Gerichte aus Spermezeu. Das traditionelle Haus von Spermezeu gehörte den Vorfahren des Bischofs Macarie und ist ein ethnographisches Denkmal, das für die Architektur des Țibleș-Tals repräsentativ ist und durch seine ethnologische und volkstümliche Architektur die Kultur und Zivilisation von Bistritz zeigt.                                                 Foto: Mugur FRǍȚILǍ

Auf dem Dorfmarkt im Freilichtmuseum wurde vom 21. bis 25. Juli d. J. die 9. Auflage des Töpfertriathlons „Schön. Keramisch. Nützlich.” organisiert, der diesmal dem Töpferzentrum Zillenmarkt/Zalău gewidmet wurde.

26 Töpferinnen und Töpfer aus Rumänien, Ungarn und der Republik Moldova traten gegeneinander an, sowohl an der Töpferscheibe, als auch bei einem Kochwettbewerb, wo sie an offenen Feuerstellen in Tongefäßen traditionelle Gerichte kochen mussten. Sonntag Vormittag wurden die Gewinner für beide Kategorien preisgekrönt. Von Donnerstag bis Sonntag gab es Verkaufsstände der Keramiker auf dem Dorfmarkt, was die Hermannstädter und Touristen sehr erfreute.Weiterlesen

Red Bull Romaniacs hat begonnen

Ausgabe Nr. 2732

Diesmal ohne Prolog auf der Unteren Promenade, aber mit einem Rennen für die Presse auf dem verlassenen Gebäude auf dem Bahnhofsplatz in Hermannstadt. Die Hard Enduro Rider mussten 6 Etagen auf Betontreppen (die Stairway to Heaven) hochfahren und einen kleinen Parcours auf dem offenen Dach der Ruine bewältigen (unser Bild). Die beste Zeit fuhr Alfredo Gomez und gewann dadurch ein spezielles Luxuszelt für die Marathonetappe (bei der die Fahrer im Freien übernachten müssen). Nach dem ersten Renntag, am Mittwoch, hat in der Goldklasse Graham Jarvis (GBR) die Nase vorn, dicht gefolgt von Manuel Lettenbichler (DEU) und Wade Young (ZAF). Die Resultate der Renntage zwei und drei wurden nach Redaktionsschluss veröffentlicht. Das Finish findet morgen, am Samstag, dem 31. Juli, ab 9 Uhr, auf dem Hammersdorfer Berg statt. Dabeisein darf jeder, der gegen Covid-19 geimpft ist, einen bestätigten negativen Schnelltest (Antigenschnelltest oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) oder eine ärztliche oder behördliche Bestätigung über eine überstandene Corona-Erkrankung dabeihat.  Foto: Cynthia PINTER

Olympischer Rekord

Die erste Goldmedaille für Rumänien

Ausgabe Nr. 2732

Ancuța Bodnar (links) und Simona Radiș brechen den olympischen Rekord im Doppelzweier.                                                    Foto: Supersport

Und sie kam doch: die erste Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio für Rumänien. Nicht, wie erwartet im Schwimmen oder Turnen, sondern im Rudersport. Im Doppelzweier der Frauen holten Ancuța Bodnar und Simona Radiș die erste Goldmedaille. Außerdem gab es für Rumänien noch drei Silbermedaillen: zwei im Rudern der Männer und eine im Fechten der Damen. Weiterlesen