„Die Erfindung des Countdowns“

Gedanken beim Lesen von Daniel Mellems Oberth-Roman / Von Hansotto DROTLOFF

Ausgabe Nr. 2711

Die Familie von Hermann Oberth 1936, vermutlich im Garten des Mediascher Hauses: Ilse, Mathilde (Tilla), Adolf, Erna, Hermann und Julius (v. l.).                              Foto: Archiv Heimatgemeinschaft Mediasch

Über Hermann Oberth, den 1894 in Hermannstadt geborenen und 1989 in Nürnberg verstorbenen genialen Erfinder und Raumfahrtpionier ist schon seit längerer Zeit kaum mehr geschrieben worden. Zu wenig vielleicht, wie man nicht nur aus dem medialen Echo auf Daniel Mellems Ende des vergangenen Jahres erschienenen Oberth-Roman „Die Erfindung des Countdowns“ schließen kann.

Wer kennt ihn heute noch, wer spricht sechs Jahrzehnte nach „Sputnik“ und fünf Jahrzehnte nach der Mondlandung noch von dem Mann, den man ehrfürchtig „Vater der Weltraumfahrt“ nennt? Weiterlesen

Ein Novum für die Tier-Neurologie

Tierarzt Dr. Nicolae Coldea hat erste Doktorarbeit in diesem Bereich geschrieben

Ausgabe Nr. 2711

Auf eine Live-Verteidigung musste Dr. Nicolae Coldea (oben links) verzichten, die Kommission war online zugeschaltet.                          Foto: die Verfasserin

Es gibt keine größere Sünde, als auf der Welt gewesen zu sein und keine Spur hinterlassen zu haben, erklärte ein Mönch in einer TV-Sendung. Auf diese Aussage hin beschloss der Hermannstädter Tierarzt Dr. Nicolae Coldea, seinen Doktor zu machen. Wie der Mönch hieß, weiß er nicht mehr, seinen Doktortitel hat er aber Ende Januar d. J. mit Sehr gut erhalten und die Tiere und Tierhalter in der Stadt haben auch etwas davon: Den ersten Arzt in Rumänien, der in der Tier-Neurologie promovierte und eines der maximal drei Hörtestgeräte landesweit.  Weiterlesen

Berliner Filmfestspiele

Ausgabe Nr. 2711

Der neueste Spielfilm von Radu Jude – ,,Babardeală cu bucluc sau porno balamuc“ (Bad Luck Banging or Loony Porn, Koproduktion Rumänien/Luxemburg/Kroatien/Tschechische Republik, zu Deutsch: ,,Pech beim Vögeln oder Porno-Irrsinn“) – wurde für den Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele 2021 ausgewählt, die vom 1. bis 5. März d. J. bzw. vom 9. bis 20. Juni d. J. stattfinden. Der Film mit der 27-jährigen Schauspielerin vom Jüdischen Theater Bukarest, Katia Pascariu (unser Bild), in der Hauptrolle, wird in Weltpremiere  gezeigt. Vom 9. bis 20. Juni kann das Berlinale-Publikum beim Summer Special in zahlreichen Kinovorführungen einen Großteil der Filmauswahl aller Sektionen in Anwesenheit der Filmschaffenden erleben.

Informationen unter https://www.berlinale.de/de/programm/ticket-info/ticket-info.html                                Foto: ROLLERCOASTER PR

Generalprobe für Ski-WM

2. Weltcup-Skispringen in Rosenau/Râșnov

Ausgabe Nr. 2711

Ryoyu Kobayashi siegte im Herren-Einzel. Foto: skispringen.com

Das Springen der Damen in Rosenau/Râșnov hat am 18. Februar und damit als erstes des langen gemeinsamen Wochenendes von Damen und Herren stattgefunden. Der rumänische Ausrichter organisierte zudem ein weiteres Damen-, sowie ein Herren-Einzel- und das erste Mixed-Team-Springen im Rahmen des Weltcups seit Dezember 2013. Der Wettbewerb auf der Hillsize 97-Anlage in Rosenau war der einzige Normalschanzen-Weltcup in dieser Saison und folglich eine Generalprobe für die Nordische Ski-WM, die seit Dienstag in Oberstdorf ausgetragen wird.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2711

FITS 2021 off- und online

Hermannstadt. – Das 28. Hermannstädter Internationale Theaterfestival (FITS) steht unter dem Motto „Wir bauen die Hoffnung gemeinsam auf” („Construim speranța împreună”) und wird vom 11. bis 20. Juni d. J. sowohl offline als auch online stattfinden, gaben die Veranstalter bekannt. (BU)

 

Heimattag 2021: ,,Ein stolzes Jubiläum“

   München. – Der Heimattag der Siebenbürger Sachsen, der seit 1951 traditionell in Dinkelsbühl stattfindet, wird zu Pfingsten 2021 in einem Online-Format gefeiert, hat der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland in seiner Online-Sitzung beschlossen.

Der Bundesvorsitzende Rainer Lehni erklärte, dass angesichts der Pandemielage das Abhalten eines Heimattages am Pfingstwochenende vom 21. bis 24. Mai d. J. in Dinkelsbühl nicht realistisch sei. Man könne allenfalls einen „kleinen“ Heimattag in der Stadt an der Pegnitz zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr in Erwägung ziehen, sollte es die Situation zulassen.Weiterlesen

Balletttheater

Ausgabe Nr. 2710

Mit dem komischen Ballett ,,La fille mal gardée“ bietet das Hermannstädter Balletttheater am Dienstag und Mittwoch der nächsten Woche seine zweite Vorstellung im Ion Besoiu-Kulturzentrum. Unser Bild: Ada Gonzalez und Răzvan Iacob bei der Foto-Session für das Plakat auf der Holzbrücke im ASTRA-Freilichtmuseum im Jungen Wald.

Foto: TBS

ASTRA-Museum hat eine eigene App

Trotz Pandemie war 2020 kein schlechtes Jahr für das Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2710

Takács Gyöngyi (links) präsentierte die Astra-App, im Hintergrund (stehend) Museumsdirektor Ștefan Ciprian Anghel.       Foto: die Verfasserin

Nur drei Viertel der Zeit geöffnet und kaum Touristen: Obwohl 2020 ein schwieriges Jahr war, hat das ASTRA-Museum unverhofft viele Einnahmen im Vorjahr erzielt, erklärte in einer Pressekonferenz Museumsdirektor Ștefan Ciprian Anghel. Und dieses Jahr hat auch gut begonnen: Das Museum hat ab jetzt eine App, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Weiterlesen

,,Mit Herz und Seele“

Gedenkveranstaltung zum 35. Todestag von Rolf Bossert

Ausgabe Nr. 2710

Einen Sonderbriefumschlag und einen Sonderstempel zum 35. Todestag des Dichters Rolf Bossert hat der Verein Echo der Deutschen Vortragsreihe Reschitza herausgebracht.

,,Dies ist keine Feierlichkeit, es ist ein Gedenken, eine Würdigung und eine Achtungsbezeugung für einen Freund und einen unserer Besten von der Aktionsgruppe Banat“, sagte der per Skype zugeschaltete Autor Hellmut Seiler bei der Veranstaltung zum 35. Todestag des Dichters Rolf Bossert, die von dem Verein Echo der Deutschen Vortragsreihe Reschitza und dem Demokratischen Forum der Banater Berglanddeutschen am 16. Februar online stattgefunden hat.Weiterlesen

Online: 9. Studententagung

Auch die Theateraufführung war online zu sehen

Ausgabe Nr. 2710

Die 9. Auflage der Studententagung des Departements für Pädagogik und Didaktik in deutscher Sprache der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Babeş-Bolyai-Universität in Klausenburg hat Ende Januar online stattgefunden. Weiterlesen

Der Schwerpunkt liegt auf Qualität

Besuch bei der Hermannstädter Reinigungsfirma Central Cleaning

Ausgabe Nr. 2710

Eine Mitarbeiterin der Firma im Einsatz bei einem Kunden. Foto: www.centralclean.ro

Zsolt Varró ist ein junger Mann der vor etwa zwei Jahren an einem Start Up-Programm teilnahm. Er reichte einen Geschäftsplan ein und erhielt eine Start-Up Plus-Unterstützung mit deren Hilfe er 2019 die Reinigungsfirma Central Cleaning in Hermannstadt gründete.  Gegenwärtig besteht die Firma aus einem Team von sechs Leuten wobei der Schwerpunkt auf Reinigungsaktivitäten von Bürogebäuden, Industriestätten, Gewerbeflächen gelegt wird.Ein Ziel ist, die Firma weiter auszubauen.Weiterlesen

Aus in Australien

Simona Halep von Serena Williams besiegt

Ausgabe Nr. 2710

Serena Williams (links) und Simona Halep.                  Foto: Skysports

Die Chancen standen 61:39 für Serena Williams im Viertelfinale des Grand Slam Tennis-Turniers „Australian Open“ gegen Simona Halep. Und das, obwohl die aus Constanza stammende Halep als Nummer 2 der WTA-Weltrangliste im Damentennis 8 Nummern höher steht als die Amerikanerin. Trotzdem siegte am Dienstag, dem 16. Februar, die ältere und erfahrenere Serena Williams in zwei Sätzen (6:3; 6:3) und qualifizierte sich ins Halbfinale, wo sie am Donnerstag, dem 18. Februar, nach Redaktionsschluss, auf Naomi Osaka aus Japan traf.Weiterlesen

Umstrittene Wahrheit

Dr. Wolfgang Wünsch hat seine zweite Doktorarbeit veröffentlicht
Ausgabe Nr. 2710

Wolfgang Wünsch: Hans Küng in der Theologie der Religionen. Von der offenbarten dogmatischen Wahrheit zum interreligiösen Synkretismus, Edition Hagia Sophia, Wachtendonk 2020, 346 Seiten, ISBN 978-3-96321-007-5

Es ist schon etwas Besonderes, auf dem Titelblatt eines Buches zwei Namen zu lesen, den einen ganz groß: Hans Küng, und den anderen fast winzig klein: Wolfgang Wünsch. Der erste ist der Name eines weltbekannten Professors der berühmten Universität in Tübingen, der andere des Pfarrers einer kleinen evangelischen Dorfgemeinde in Siebenbürgen. Ein geistiger Riese der Eine, der Andere zwar nicht ein Zwerg, aber doch ein nur fern, irgendwo am weltvergessenen Rande lebender, aber selbstständig denkender, geistig sehr reger Seelenhirte.

Dr. Wolfgang Wünsch, evangelischer Pfarrer in Petersdorf/Petrești und Dechant des Mühlbacher Kirchenbezirks hat vor kurzem seine zweite Doktorarbeit unter dem Titel ,,Hans Küng in der Theologie der Religionen/Von der offenbarten dogmatischen Wahrheit zum Interreligiösen Synkretismus“ im Verlag Edition Hagia Sophia veröffentlicht.Weiterlesen