Krapfen und Tischdecken

Osterbasar fand wieder im Spiegelsaal statt

Ausgabe Nr. 2766

Wieder Osterbasar: Der Osterbasar der Hermannstädter Handarbeitskreise fand am Samstag im Forumshaus statt. Unser Bild: Christine Spaack (links) vom Neppendorfer Handarbeitskreis an der Kuchentheke.                                      Foto: Cynthia PINTER

Am Samstag, dem 9. April, war es endlich wieder soweit: Der Osterbasar fand erneut im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums statt. Nachdem er letztes Jahr pandemiebedingt im Freien im Hof des Teutsch-Hauses organisiert wurde, durften die Damen von den evangelischen Handarbeitskreisen Hermannstadt und Neppendorf wieder drinnen ihre Ware verkaufen. Auch diesmal bei der 32. Auflage des Osterbasars gab es Gesticktes und Gestricktes aller Art und schon kurz nach Basarbeginn, um 10 Uhr, drängelten sich die ersten Besucher, um einen der 30 Beutel mit Honigkeksen zu ergattern, die Rodica Marcovici vom Neppendorfer evangelischen Handarbeitskreis vorbereitet hatte.Weiterlesen

Für Gemeinschaft und Besucher

Mobile App für die Entdeckung der Kirchenburgenlandschaft in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2766

Ruth István, Referentin für Fachtourismus und Öffentlichkeitsarbeit, (Bildmitte) und ihre Kollegin Ramona Laczko David, Kulturreferentin, (links) betreuten gemeinsam den Stand der Stiftung Kirchenburgen.                                                                                Foto: Kreisrat Hermannstadt

Experience Fortified Churches/Descoperă Bisericile Fortificate/Kirchenburgen Entdecken, die offizielle App der Stiftung Kirchenburgen, ist ein interaktives Werkzeug, um das reiche Kulturerbe der Kirchenburgen Siebenbürgens zu entdecken und zu erleben. Die App ist kostenlos für Android und iOS verfügbar und die Inhalte können in drei Sprachen abgerufen werden: Rumänisch, Englisch und Deutsch. Die offizielle Vorstellung fand am Wochenende auf der Ökotourismusmesse statt, einer Veranstaltung, die im Rahmen des Programms ,,Wanderjahre“ (Anii Drumeției) vom Kreis Hermannstadt in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein des Kreises Hermannstadt (AJTS) im Astra-Freilichtmuseum organisiert wurde.Weiterlesen

Herausragende symbolische Bedeutung

Das ,,Heltauer Vortragekreuz“ steht als Leihgabe im Landeskirchlichen Museum

Ausgabe Nr. 2766

Der Heltauer Stadtpfarrer Zoran Kézdi hält das ,,Heltauer Vortragekreuz“ noch einmal vor die Kamera, bevor es seinen Platz in der Schatzkammer des Landeskirchlichen Museums eingenommen hat, vorerst für 12 Monate. Hier ist es besser aufgehoben, weil an der Heltauer Kirchenburg derzeit noch Bauarbeiten im Gange sind. Bei der feierlichen Aufnahme des ältesten Artefaktes aus dem Besitz der Heltauer evangelischen Kirchengemeinde A. B. sagte Kézdi, er und die Gemeinde seien froh, dass das Kreuz eine ,,vorübergehende sichere Heimat“ gefunden habe, nachdem es 2016 gestohlen und 2021 wieder gefunden worden war. Foto: Gerhild RUDOLF

Das berühmte, einzigartige „Heltauer Vortragekreuz“ wurde auf Wunsch der Heltauer Kirchengemeinde als Leihgabe in die Schatzkammer des Landeskirchlichen Museums im Teutsch-Haus verbracht. Das romanische Vortragekreuz aus dem 12. Jahrhundert war erst im Jahre 1911 während Ausgrabungsarbeiten in der Krypta des Kapellenturmes der Heltauer Kirchenburg aufgefunden und seines Alters wegen „Einwandererkreuz“ genannt worden. Es wird ihm eine für die Siebenbürger Sachsen und die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien herausragende symbolische Bedeutung beigemessen. Als Leihgabe im Landeskirchlichen Museum wird dieses mittelalterliche Artefakt sowohl in Sicherheit aufbewahrt, als auch der öffentlichen Besichtigung zugänglich gemacht. Die Aufnahme des „Heltauer Vortragekreuzes“ in das Landeskirchliche Museum fand im Beisein von Bischof Reinhart Guib am Freitag, dem 8. April, statt. Im Weiteren stellt die Museumsleiterin Heidrun König das berühmte Kreuz vor.Weiterlesen

Einige anstehende Fragen geklärt

Pressemitteilung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2766

Forumsclub zum Thema Volkszählung: Der erste Forumsclub nach einer langen pandemiebedingten Unterbrechung hat am Montag im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) stattgefunden und war sehr gut besucht. In lockerer Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen und einem Erfrischungsgetränk, verfolgten die Anwesenden die Ausführungen des Geschäftsführers des Siebenbürgenforums, Winfried Ziegler (im Bild stehend). Ziegler erklärte Schritt für Schritt, wie man sich selbst zählen kann bei dem digitalen Autozensus im Rahmen der Volkszählung, die in diesem Jahr in Rumänien durchgeführt wird. Obwohl das noch bis zum 15. Mai 2022 unter www.recensamantromania.ro   möglich sei, sollte man nicht auf die letzte Minute warten, riet Ziegler, denn dann könnte das System zusammenbrechen…                                                                                                     Foto: Aurelia BRECHT

Zu einer zweiten ordentlichen Versammlung in diesem Jahr traten die Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am Freitag, den 8. April, zusammen. Die online-Beratung wurde vom stellvertretenden DFDR-Vorsitzenden Martin Bottesch geleitet, da der Vorsitzende, Dr. Paul-Jürgen Porr, verhindert war. Zugeschaltet waren Mitglieder aus allen fünf Regionalforen im Land und die Leiter der DFDR-Stiftungen, desgleichen der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț sowie Thomas Șindilariu, Unterstaatssekretär im Departement für interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung. Weiterlesen

Fahrradweg

Ausgabe Nr. 2766

Die Arbeiten an einer der größten Projekte der Stadt haben begonnen: die Einrichtung einer 3,6 km langen zweispurigen Radfahrerpiste entlang des Zibinsufers, zwischen der Str. Maramureșlui und der Umgehungsstraße. Das Bürgermeisteramt Hermannstadt hat CON-A (Hermannstadt) und DIMEX 2000 Company (Bistritz)  damit beauftragt. Unser Bild: Befestigungsarbeiten am Zibinsufer an der Zibinsgasse/Cibinului.               Foto: Cynthia PINTER

Einzigartiger Einblick

Sara Konnerths drittes Neppendorf-Buch

Ausgabe Nr. 2766

Sara Konnerth (Hrsg.): Lebensgeschichten. Erinnerungen und Anekdoten, Erkundungen und Porträts aus Neppendorf. Schiiller Verlag Hermannstadt – Bonn 2022, 280  Seiten,  ISBN 978-3-949583-04-9, 49 Lei.  In Hermannstadt liegt das Buch im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung auf.

„Die Geschichten gehen von Neppendorf aus, doch sie stehen für das gesamte siebenbürgisch-sächsisch-landlerische Erbe“, sagt Sara Konnerth, die Herausgeberin von ,,Lebensgeschichten. Erinnerungen und Anekdoten, Erkundungen und Porträts aus Neppendorf“, über ihr neues Buch. Es ist als Ergänzung zu den beiden Büchern ,,Neppendorf in Bildern. Ein Buch gegen das Vergessen“ (Honterus-Verlag Hermannstadt, 2018) und ,,Gebrauchsgegenstände aus der Bauernwirtschaft“ (Honterus-Verlag Hermannstadt, 2020) entstanden. Weiterlesen

Aus Ferch wurde Lerch

Gedanken zu dem Roman ,,Endzeit“ von Franz Heinz

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Franz Heinz: Endzeit. Roman. Umschlagbild: Franz Ferch: Maroschhaus (Ausschnitt). Pop Verlag Ludwigsburg 2020, 264 Seiten, ISBN 978-3-863563042. 96 Lei/19,50 Euro. In Hermannstadt im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung erhältlich.

,,Endzeit“, ein Roman oder eine Biografie? Beim Lesen des im Pop Verlag Ludwigsburg erschienenen Buches, geschrieben vom 1929 in Perjamosch geborenen Schriftsteller und Journalisten Franz Heinz, gibt der Schriftsteller selbst die Antwort im Vorwort: ,,Endzeit“ sei ein Roman, dessen Begebenheiten nicht vordergründig als Biografie zu verstehen sind. Der Roman ist angelehnt an den Lebensweg des Banater Malers Franz Ferch (1900-1981), der im Roman „Lerch“ heißt. Weiterlesen

,,Kultur transportiert Werte“

Streiflichter von der 3. ,,Jahrestagung der Diplomaten, Künstler und Geschäftsleute“

Ausgabe Nr. 2766

Blick in den Sitzungssaal des Hermannstädter Stadtrates bei dem Arbeitstreffen am 1. April d. J..                                                                        Foto: TNRS

,,Die deutsche Abteilung am Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater (TNRS) versteht sich nicht mehr nur als Minderheitentheater, sondern als europäisches und deutschsprachiges Theaterhaus. Wir sind in einem ständigen Dialog mit dem Goethe Institut in Bukarest, der Deutschen Botschaft in Bukarest, dem Deutschen Konsulat in Hermannstadt, dem Österreichischen Kulturforum, dem Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg in Hermannstadt und freuen uns sehr über deren jährliche und kontinuierliche Unterstützung. Auch sind wir sehr froh darüber, dass uns das Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart durch die Vermittlung von deutschen Sprecherziehern unterstützt.“ Das sagte u. a. der Leiter der deutschen Abteilung des TNRS, Hunor Horváth, beim Arbeitstreffen im Rahmen der dritten Auflage der ,,Jahrestagung  der Diplomaten, Künstler und Geschäftsleute“ am 1. April im Sitzungssaal des Stadtrates von Hermannstadt im Rathaus am Großen Ring.Weiterlesen

,,In Wechselwirkung zueinander“

Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal (II)

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Porträt des Johann Michael Soterius von Sachsenheim (1742-1794) in der Brukenthalschen Gemäldesammlung, unbekannter Maler des 18. Jahrhunderts.

,,Ereignet es sich endlich, dass auch in dem weiblich Samuel von Brukenthalschen Stamme die männlichen Nachkommen erlöschen sollten, so verordne ich, dass mein ganzes liegend und fahrendes Vermögen mit alleiniger Ausnahme derer gleich nachher zu benennenden Sammlungen sofort auf die Linie meines Neffen Johann Michael Soterius von Sachsenheim, eben auch in der Eigenschaft eines Fidei Comissi übergeben werden.“ So lautet ein Passus aus dem ,,im Prozess stehenden Samuel Freyherr von Bruckenthalischen Testament“ (siehe Gudrun-Liane Ittu, ,,Geschichte des Brukenthalmuseums“, S. 85). In der zweiten Folge der Reihe ,,Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal“ stellt  der für die Bibliothek zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean Brukenthals Neffen Johann Michael Soterius vor.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2766

Foto: Cynthia PINTER

In eigener Sache: Die nächste Ausgabe der HZ erscheint am 29. April

Da der Karfreitag für alle christlichen Konfessionen in Rumänien seit letztem Jahr ein gesetzlicher Feiertag und deshalb arbeitsfrei ist, und die rumänische Regierung erwägt, auch den orthodoxen Gründonnerstag, heuer den 21. April, zum arbeitsfreien Tag zu erklären, und folglich die Rumänische Post nicht arbeitet, erscheint unsere nächste Ausgabe erst am 29. April 2022.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen allen, die an diesem und am nächsten Sonntag Ostern  bzw. die ab heute und bis zum 23. April Pessach feiern, ein frohes Fest im Kreise Ihrer Lieben.

Die RedaktionWeiterlesen